CH138562A - Spinn- oder Zwirnmaschine. - Google Patents
Spinn- oder Zwirnmaschine.Info
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Classifications
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- B65H59/02—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
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-
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Description
Spinn- oder Zwirnmaschine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spinn- oder Zwirnmaschine. Die Erfindung besteht darin, dass ein Fadenführerbügel fe dernd und abnehmbar an einem .drehbaren Ring .angebracht ist. Zweck .der Erfindung ist, das durchlaufende Spinn- bezw. Zwirn gut gleichmässig zu belasten, zu glätten und zu runden, sowie .die Ballonbildung zu ver hindern.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in Ausführungsbeispielen darge stellt.
Abb. 1 zeigt ein erstes Beispiel im Verti kalschnitt; Abb. 2 zeigt in gleicher Weise ein zwei tes Beispiel; Abb. 3 und 4 sind eine Draufsicht und ein gebrochener Aufriss eines dritten Bei spiels, und Abb. 5 zeigt ein Beispiel mit Band- oder \c,hnurantizeb des Aussenringes;
Abb. 6 zeigt ein Beispiel eines elektri- (,hen Spulenantriebes. a (Abb. 1) ist die Ringbank einer Ring spinnmaschine, in welcher der Innenring d bei m durch Eindrücken befestigt ist. b sind die in einem Käfig c gehaltenen Rollen, e ist der drehbare Aussenring, mit Löchern. iii welche die Enden des Fadenführerbügels g nach innen einfedern. f ist der Faden.
Abb. 2 zeigt einen Doppelkugelring cl, wel cher an dem von einem Blechring -n gehal tenen Innenring d' drehbar angeordnet ist. k bezeichnet .den von der nicht gezeichneten Spule bezw. Spindel eingenommenen Raum im Ring d.
Beim Beispiel nach Abb. 3 und 4 greifen seitliche, als Drehzapfen :dienende Ansätze h in Löcher von Vorsprüngen e1 des äussern Ringes e und stützen sich die Enden i des Fadenführerbügels g auf die obere Stirn fläche des Ringes e.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Zwirnringe ist folgende: Der von -den Lie ferwalzen kommende einfache oder gefa.eh- tete Faden f wird unter dem Fadenführer- bügel g -durchgezogen und so durch diesen belastet (Abb. L bis 4).
Durch die sich in .der Pfeilrichtung (Ab:b. 3) .drehende, nur durch einen strichpunktierten Kreis k ange.- deutete Spindel wird der Fadenführerbügel g, welcher auf ,dem Aussenring e durch Fe (derung festgelegt ist, genau wie der Ring läufer nachgeschleppt, wodurch das durch laufende Zwirngut gleichmässig gezwirnt und geglättet wird. Die Ballonbildung wird durch die Belastung verhindert, und dadurch, .dass der bewegliche Ring e auf Rollen läuft, welche in dem Käfig e mit etwa halber Ge schwindigkeit mitlaufen, wird .die Reibung auf das kleinste Mass beschränkt.
Der Fa den f hat über die ganze Breite des auf :dem Ring e durch li'e:derung befestigten Faden führungsbügels g Spiel und kann niemals ab reissen. Durch Spreizen (Abb. 1 und 2) bezw. Zusammendrücken (A.bb. 3 und 4) ist: der Fadenführerbügel g behufs Ersatzes vom Ring e abnehmbar.
Diese Einrichtung dient <B>i</B> als Ersatz für Flügelspindeln, wodurch auf einer gewöhnlichen Ringspindel alle bisher nur mit der Flügelspindel herstellbaren, rauhhaarigeü und groben DTa:ss- und Trocken zwirne bezw. Garne (Flachs, Hanf, Jute) mit wesentlich grösserer Produktion und bes ser, :das heisst glatter und runder hergestellt werden können. Wird aber von einer sich drehenden Abwiekelspule gesponnen bezw.
ezwrrnt, so wird, wie Ab .b. 5 zeigt, der Aussenring e durch einen Band- bezw. Schpurantrreb I mit dem darauf befindliche Fadenführerbügel g gedreht und gibt letz tc=res so durch sein Gewicht dem von unten nach oben unter dem Fadenfülirerbügel durchgezogenen Faden f die notwendige zu sätzliche Drehung bezw. Rundung. Der Ar beitsvorgang ist .derselbe wie oben beschrie ben.
Da zwischen dem sich drehenden Aussenring e und dein feststehenden Innen ring d ein grösserer Fettvorrat zur Selbst schmierung an-ebracht werden kann, wird ein Beschmutzen des Fasergutes verhindert, indem .der feststehende Innenring d auf der Seite des Fasei;7utes niemals irgend welcher Schmierung bedarf, wie es zum Beispiel bei einem Ring mit Läufer der Fall ist.
Im Käfig c könnten auch Kugeln statt Rollen angeordnet sein. Statt des äussern Ringes kann auch der innere Ring umlaufen, was bei grossen Drehzahlen sogar erforder lich ist. Beim elektrischen Einzelantrieb der Zwirn- oder Spinnspule k' (Abb. 6) ist die Motorwelle nt.l nach oben verlängert und der Fa.denfülirerbügel g mit .dem Ring e ist in eine Vertiefung ia des obern Endes der ver längerten Motor-,vell.e abnehmbar eingesteckt.
wodurch tierselbe ohne weiteres gedreht wird, um den von unten nach oben laufen den Faden f in gleicher Weise, wie oben be schrieben, zu glätten, zu runden und die 13allonbil.dung zu verhindern. Fadenführer bügel und Ring können auch in anderer Weise als wie beschrieben mit der Motor- welle verbunden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spinn- oder Zwirnmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Fadenführerbügel fe dernd und abnehmbar an einem drehbaren Ring angebracht ist. UNTERANSPRÜCHE. 1. Spinn- oder Zwirnmaschine nach Patent anspruch für mechanisch angetriebene Spindeln oder Spulen, dadurch gekenn zeichnet, dass der drehbare Ring mittelst eines Kugel- bezw. Walzenlagers ,auf dem an der ll.ingba.nk befestigten Tragring ge lagert ist.3. Spinn- oder Zwirnmaschine nach Patent anspruch, für elektrisch angetriebene Spindeln oder Spulen, dadurch gekenn zeichnet, dass :die Motorwelle nach oben verlängert und auf der Spitze derselben der Fa,denführerbügel elastisch federnd und a.unelimbar angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH138562T | 1929-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH138562A true CH138562A (de) | 1930-03-15 |
Family
ID=4395917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH138562D CH138562A (de) | 1929-12-02 | 1929-12-02 | Spinn- oder Zwirnmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH138562A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917358C (de) * | 1950-06-08 | 1954-08-30 | Isaac Frenkel | Spinn- oder Zwirnspindel mit einem am oberen Spindelende drehbar gelagerten Fadenleitoerper |
-
1929
- 1929-12-02 CH CH138562D patent/CH138562A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917358C (de) * | 1950-06-08 | 1954-08-30 | Isaac Frenkel | Spinn- oder Zwirnspindel mit einem am oberen Spindelende drehbar gelagerten Fadenleitoerper |
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