CH138568A - Einrichtung an gebräuchlichen Nähmaschinen zur Anpassung derselben an den Stickereibetrieb. - Google Patents

Einrichtung an gebräuchlichen Nähmaschinen zur Anpassung derselben an den Stickereibetrieb.

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CH138568A
CH138568A CH138568DA CH138568A CH 138568 A CH138568 A CH 138568A CH 138568D A CH138568D A CH 138568DA CH 138568 A CH138568 A CH 138568A
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gear
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Mayer Franz
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Mayer Franz
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  Einrichtung an gebräuchlichen Nähmaschinen zur Anpassung derselben an den  Stickereibetrieb.    Die Erfindung     betrifft    eine Einrichtung  an     gebräuchlichen        1\"ähana;schänen    zur     An-          passung        tierselben    an den     Stickereibetrieb          unter        Verwendung    eines     eänrückbaren    Vor  geleges mit auf der     Schwungradwelle    neben  dem     Sähwungrad        gelagerten        Gegenrädern    zur       

  fallweisen        Kupplung    der     Antriebswelle    mit  dem Schwungrad und besteht     darin,        -dass        diie     mit den Gegenrädern dauernd in Eingriff       stehenden;        Vorgelegerä.der    als Planetenräder       ausgebildet        sind.     



  Die Hauptschwierigkeit     -der    Verwendung  von Nähmaschinen für     Stnekereiarbeiten    liegt  in der hohen     Übersetzung,des    Nähmaschinen  antriebes und     die    dadurch     bedingte        grosse          HubzahT    der Näh-     bezw.        ,

  Sticknadel.        Ein          Grossteil    der     .Zeit    für die     Erlernung    der     Stk-          kereiarbeiten    auf     Nähmaschinen    geht     daher     mit der     Übung        d'es        ununterbrochenen        Antrie-          bes,der        Nähnadel        in,    der für     den,

  Stickereibe-          trieb        erforder'liche'n        Hubzahl    verloren, da       hiiebei    die     Trittplatte    langsam,     jedoch    wegen    des Kurbeltriebes ohne     Stillstand,    das heisst  stetig     angetrieben    werden muss.  



  Es ist bereits bekannt, zur Herabsetzung  der Arbeitsgeschwindigkeit     Zwischengriebe     oder     Vorgelege    bei Nähmaschinen zu -ver  wenden, um die beschriebene     Schwierigkeit     bei     tder    Doppelverwendung     @ler    Nähmaschine  auszuschalten.

   Bei all diesen bekannten     Ein-          richtungen        handelt    es sich     jedoch        um    mehr  oder     weniger        kom,pfizierte        Einrichtungen,     welche bereits bei der     Herstellung    der     Ma-          fsebine        berüel@(si@hi@igt        werden)    müssen,

       das     heisst     eine    eigene     Konstruktion    erfordern  und     eine        nachträgliche        Anbringung    des     Re-          duziergetriebes        bei    .einer schon     bestehenden          ll1a,schine    ebenso wenig möglich ist,

   als die       Anbringung    des     R.eduziergetriebes        in    der Fa  brik auf den für die .gebräuchlichen     2NTähma-          schinen    auf Lager befindlichen     Bestandtei-          len.     



  Die Anordnung des     Vorgeleges    nach der  Erfindung hat jedoch den bekannten Einri.ch-           tungen        ähnlicher    Art gegenüber den Vorteil,       dass    die     Anbringung    beider Radpaare des       Vorgeleges    ohne jede Veränderung oder An  ordnung am     Maschinenkopf        (Cussgeh;

  #iuse)     möglich ist, d < ss daher ein nachträglicher  Einbau des     Vorgeleges    an bereits in Verwen  dung stehenden oder auf Lager befindlichen       Maschinen,    ohne     jedwede        Bearbeitung    oder       Konstruktionsabä.nd'erung    der Nähmaschine       möglich    ist. Auch für den Einbau des Vor  geleges in neue Maschinen können alle Ein  zelbestandteile der bisherigen Maschine un  verändert     verwendet    werden.  



  Auf der Zeichnung     ist    ein Ausführungs  beispiel, der Erfindung dargestellt, und, zwar  zeigt     Abb.    1     eine    Seitenansicht mit Schnitt  durch das     Vorgelege    und die     Abb.    2 einen       Schnitt    nach der Linie     A-B    der     Abb.    1.  



       Da!s    über die Seilscheibe 1 mittelst des  Seils oder Riemens 2     angetriebene    Schwung  rad 3 .der Maschine kann durch den Schraub  zapfen 4, der eine Reibungskupplung     betä-          tigt,    in bekannter Art mit der Welle 5 der  Maschine gekuppelt     werden.    Bei     derartigen          Maschi,neai    wird üblicherweise auf     das    Ende  der     Ma-schinenantriebswel.le    5 ein Rohr 5'       aufgdschraubt    oder verkeilt,     Idas    zur Ab  stützung gegen das Gehäuse     al,

  s        Widerlager          für,die    auf der     Schwungradnabe        ")'    befestigte       Seilscheibe    1 mit einem Flansch 5" versehen  ist.

   Die     beiden        -Gegenräder    6' und 7' des     Vör-          gelegess    werden auf     die        Schwungradwelle    5       b@ezw.    5' aufgesetzt, wozu im dargestellten       Ausführungsbeispiele    das Rohr 5' von der  Welle 5 abgenommen, das Gegenrad 6' auf  die 'Welle 5 frei drehbar aufgeschoben,     so-          dann,das    Rohr 5'     wieder    aufgesetzt und fest  geschraubt und das zweite     G.egenra,

  d    7' auf       dass    Rohr 5' aufgesteckt und mit diesem     starr     verbunden     wird.    An Stelle eines besonderen       Gegenrades    7'     kann.    naturgemäss auch der  Rausch 5"     selbst    als     Gegenrad)        ausgebildet          werden,    indem eine Verzahnung an     seinem          Aussenumfang-        eingefräst,    oder der Aussen  umfang als Reibscheibe ausgebildet wird,

   je       nachdem.    ob     dass        Vorgelege    als Zahnrad  oder     Reibradgetriebe    ausgebildet werden soll.  Das     Vorgel-egeräderpaar    6, 7 ist mittelst eines         S,'clira.ubbolzen.s    14 in der Scheibe 1 des  Schwungrades 3     verdrehbar        gelagert    und mit  den Gegenrädern 6', 7' dauernd im Einsriff.

    Am Unterrand des     Lagers    der Welle 5, um  einen Bolzen 1:3     verdrehbar,    ist ein Hand  griff 12     gelagert,    der eine     Sperrklinke    11 in  die Scheibe des     Gegenraxdes    6', das mit ent  sprechenden     Ausnehmungen    versehen ist, ein  zurücken     gestattet.     



  Für die     Anbringung    des     Vorgeleges    ist  demnach nur     erforderlich,    die Scheibe 1 des       Schwungrades    zur     Anbringung    des Bolzens  14 zu durchbohren und die Nabe 3' in ihrer  Vorderfläche um jenen Betrag abzuschleifen,  der der Breite der beiden Gegenräder 6', 7'  (um welches     ,da.s        ,S,chwungra@d    vom Maschinen  gehäuse nach     Aufbringung    der Räder 6', 7'  weiter absteht) entspricht,

   und überdies muss  der Bolzen 13 für     klie    Sperrklinke 11     @in     irgendeiner beliebigen     Art    am     Ma.cchinenge-          häuse        befestigt        werden.     



  Die Wirkungsweise des     Vorgeleges    ist fol  gende:  Wenn die     S;perrkEnke    11 aus dem Gegen  rad 6'     ausgerückt    ist und das Schwungrad 3  mit der     Mal-schinenwelle    durch den Schraub  zapfen 4 auf Drehung gekuppelt     (festge-          presst)    ist, bildet das ganze     Vorgelege    samt  dem Schwungrad eine Einheit, welche     nach          Massgabe    der Antriebsgeschwindigkeit des       Riemens    2 die     Nähmaschine    in     bekannter     Weise antreiben wird.

   Zur Einschaltung der  verminderten     Arbeitsgeschwinidigkeit    wird  durch Lösung des     Schraubzapfens    4 das  Schwungrad von der     Maschinenantriebswelle          entkuppelt    und anderseits das Gegenrad 6'  durch     Einrückung    der     Sperrklinke    11 an Ort       unverdrehbar    festgehalten.

   Wird nun die  Seilscheibe 1 des Schwungrades umdreht, .so  wälzt     ,sich    das     Vongelegeradf    6 als Planeten  rad an     d.em    festgehaltenen Gegenrad 6' ab,  treibt damit das mit ihm verbundene     Vor-          gelegerad    7 an, welches je nach den Verhält  nissen der Durchmesser     mit,der    dadurch be  dingten     verminderten        Geschwindigkeit,        :

  das     mit der     Antriebswelle    5     bezw.    deren     Fort-          satz    5 fest verbundene Gegenrad 7'     a.n-          treibt.              Durch,das        Entkuppeln    des Schwungrades  und     das        gleichzeitige        Sperren    des Gegen  rades 6' ist daher     die        verminderte        Arbeits-          geschwindigkeit    eingestellt, durch die Frei  gabe des Gegenrades 6'     und,

  die        gleichzeitige          Kupplung    ,des     Schwungrades    mit der     An-          trie        bisiwelle,        isst        die    erhöhte (normale)     Ax-          beitsgeschwinicHgkeit    der Nähmaschine     ein-          An    Stelle der     fallweisen        Sperrung        ides    Ge  genrades<B>6'</B> durch !den     Sperrbolzen    11,

   kann       das        Gegenrad    6' mit dem     Gussgehäuse    des  Lagers der Welle 5     .dauernd:    ortsfest verbun  den sein, in welchem     Falle    das     Vorgelege-          räderpaar    6, 7     ausrückbar    im     Schwungraid     gelagert sein muss.

   Zu diesem Zweck kann  der Bolzen     ih    in einer in der     Schwungrad-          s,cheibe    1 gelagerten     Exzenterscheibe        ver-          drehbar    sein,     durch    deren     Verdrehung    die  fallweise radiale     Ausrückung    des Räderpaa  res 6, 7 beim Normalantrieb der Nähma  schine vorgenommen werden kann.  



  Die Breite der beiden Gegenräder 6', 7'  welche     praktisch    nur 1 bis 2 mm beträgt,  kann wie bereits erwähnt, entweder durch  Abschleifen der Schwungradnabe, oder aber  durch. Abschleifen der Dicke des     Flansehes     5"     bezw.    durch Verwendung eines Rohres 5'  mit dünnerem Flansch 5" ausgeglichen wer  den. Falls das     Vorgelegene    nicht wie ge  zeichnet auf der linken, sondern auf der  rechten Seite des Schwungrades 3 aufge  bracht wird, kann der Breite der beiden  Gegenräder 6', 7' durch Verwendung eines  um dieses Mass     verlängerten        Flanschrohres    5'  Rechnung getragen werden.

   In jedem Falle  ist die Einschaltung des     Vorgeleges    ohne    Abänderung der     Maschinenkonstruktion    mög  lich. Die     Vorgelegeräder    können entweder  als Reib- oder Zahnräder beliebiger Art aus  gebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an gebräuchlichen Nähma schinen zur Anpassung ,derselben an den Stickereibetrieb unter Verwendung eines ein rückbaren Vorgeleges mit auf der Schwung radwelle, neben dem Schwungrad gelagerten Gegenrädern zur fallweisen Kupplung der Antriebswelle mit dem Schwungrad, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Gegen rädern dauernd in Eingriff stehenden Vor gelegeräder als Planetenräder ausgebildet sind. UNTERANSPRVCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eines der bei den auf der Schwungradwelle gelagerten Gegenräder ödes Vorgeleges mit der Schwungradwelle fest verbunden, das be nachbarte auf ihr frei drehbar und durch eine Kupplung ortsfest sperrbar ist, wo bei die Vorgelegeräder verdrehbar mit dem koppelbaren Schwungrad verbunden sind. ?.
    Einrichtung nach Patentanspruch und! Un teranspruch 1 idadurch gekennzeichnet"dass das mit der.Schwungradwelle nicht verbun dene Gegenrad des Vorgeleges mit dem Maschinengehäuse ortsfest verbunden und die Planetenräder ausrückbar und ver- drehbar im Schwungrad gelagert sind.
CH138568D 1927-10-20 1928-10-08 Einrichtung an gebräuchlichen Nähmaschinen zur Anpassung derselben an den Stickereibetrieb. CH138568A (de)

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AT240528X 1928-05-24

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