CH138621A - Füllbleistift mit Anschärfvorrichtung für die Mine. - Google Patents

Füllbleistift mit Anschärfvorrichtung für die Mine.

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CH138621A
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Dillier Alfred
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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description


      Ffillbleistift    mit     Anschärfvorrichtung    für die Mine.    Bei den bekannten Füllbleistiften mit  mechanischem Vorschub der Mine besteht  das Bestreben, das umständliche Spitzen der  Mine mittelst eines Messers zu vermeiden.  Zu     clisem        Zwecke        wurde    die Mine dünn ge  wählt.

   Da aber die     dünnsten.    Minen, welche  mit Rücksicht auf ihre Festigkeit verwen  det: werden können, immer noch zu dick  sind, um sie zum     Beispiel    als     Zeichenstifte     verwenden zu können, ist bereits     vorgesehla.-          gen    worden, auf die dünnen Minen, die ver  hältnismässig bald verbraucht sind, zu ver  zichten und dickere Minen zu wählen, die       mittelst    eines Spitzeres, der über den vor  stehenden     Mienenteil        gestülpt    und gegenüber  letzterem gedreht wird, zu     spitzen    und die  sen Spitzer auf .das hintere Ende des Füll  bleistiftes aufzuschrauben.  



  Ferner sind     Spitzvorrzchtungen    bekannt;  die im     verdern    Teil der     Bleistifthülse    unter  gebracht und durch beweglich angeordnete  Schneid= öder     Sehärfflächen    gebildet sind.  Durch eine besondere     Voarrichtung    können    diese Flächen in die     Schärfstellung    ge  bracht werden. Um die Mine in die Schärf  stellung zu bringen,     ..muss        s#e    aus der  Schreibstellung zurückgeschraubt werden.

         Dieses    Zurückschrauben der Mine ist auch  bei andern vorgeschlagenen Ausführungen  nötig, bei welchen die     Anschärfvorrichtung     im     kegeligen    Teil der     Bleistifthülse    selbst  angebracht ist; bei einer findet das Spitzen  nur während dem Verstellen der Mine statt.  Diese umständliche Bereitstellung von Schärf  vorrichtung und Mine wurde     als    grosser  Nachteil empfunden, so, dass sich diese be  kannten Ausführungen keinen Eingang in  die Praxis, verschaffen konnten.  



  Dieser     Nachten        wird:    beim     Füllbleistift          naeh    vorliegender Erfindung behoben, in  dem bei letzterem der     kegelige    Hülsenteil  nebst einem     Führungsstück    gegenüber dem  in der übrigen Schafthülse     gehaltenen    Füh  rungsrohr für die Mine längsverschiebbar  angeordnet ist, das Ganze     derart,    dass ein  Neigen der Teile     zueinander    in die Schärf-      Stellung gestattet ist.

   Die Stellung der Mine  bleibt beim     Anschärfen    gegenüber ihrem  Führungsrohr unverändert, da in diesem Fall  die     Anschärfvorrichtung    zur unverstellten  Mine vorgebracht wird und nicht, wie bis  her, die Mine in die     Schärfstellung        zurüch-          geschraubt    wird.  



       Dank    dieser     Ausführung    lässt sich rasch  feststellen, ob. die Mine genügend     angesc-hä.rft     ist; der verschiebbare,     kegelige    Hülsenteil  nebst Führungsstück braucht nur zurück  geschoben zu werden, und er ist ebenso rasch  wieder in die     Schärfstellung    gebracht, falls  noch weiter gefüllt werden soll. Der Füll  bleistift nach     vorliegender    Erfindung bringt  daher einen wesentlichen Fortschritt über das  Bekannte.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der Zeichnung darge  stellt, in welcher       Fig.    1 ein erstes     Ausführungsbeispiel    im  Längsschnitt darstellt, dessen Teile in der       Sehreibstellung    sich befinden;       Fig.    2. 3 und 4 sind Querschnitte nach  den Linien     II-11        bezw.        III-III,        IV-IV     in     Fig.    1;       Fig.    5 zeigt die Teile in der Lage, welche  sie beim Spitzen einnehmen.;

         Fig.    6 zeigt den     vordern    Teil eines ab  geänderten.     Ausführungsbeispiels;          Fig.    7 und 8 zeigen ein     weiteres    Aus  führungsbeispfel in     Schreibstellung        bezw.          Schärfs        tellung;          Fig.    9 zeigt einen Längsschnitt durch ein       weiteres    Ausführungsbeispiel des     Füllblei-          stiftes.    mit seinen Teilen in der Schreibstel  lung dargestellt;

         Fig.    10 zeigt ebenfalls im     Achsialschnitt     die Teile in der     Schärfstellung;          Fig.    11 ist ein Schnitt nach der Linie       XI-XI    in     Fig.    9;       Fig.    12 ist ein Schnitt nach der Linie       XII-XII    in     Fig.    9 und       Fig.    13 ist ein Schnitt nach der Linie       XIII-XIII    in     Fig.    9.  



  Mit 1 ist in allen Ausführungsbeispielen  die äussere     Bleistifthülse    bezeichnet, deren  vorderer.     kegeliger    Teil 2 beim Ausführungs-         beispiel    nach den     Fig.    1 bis 5 mit einem       Führungsstück    3 v     ersehraubt    ist, das aus  der     Hülso    herausgezogen und in eine ge  neigte :Stellung zur Mine 4 gebracht wer  den kann. Zu diesem Zweck besitzt ein in  der Hülse 1 befestigter Tragkörper 5 einen  hülsenartigen Ansatz G, dessen vorderes  Ende     aufgebördelt    ist und, das. als Anschlag  für das verdickte hintere Ende 8 des Füh  rungsstückes 3 dient.

   Der     kegelige    Hülsen  teil ist innen mit einer rauhen Fläche 9 ver  sehen, die, wie in     Fig.    3 gezeigt, als scharfe  Verzahnung ausgeführt sein kann; sie kann  aber auch als mit einem Schmirgelbelag ver  sehene Fläche ausgebildet sein. Die rauhe       Fläche    ist     zweckmässig    auswechselbar. Der       Tragkörper    5 besitzt ferner noch einen     in-          nern,    hülsenförmigen Ansatz 10, der an sei  nem vordern Ende mit Innengewinde 11 ver  sehen ist.

   In. der Hülse 10 ist die Minen  lagerhülse 12 geführt, welche auf zwei ein  ander gegenüberliegenden Seiten abgeflacht  ist, um die im Querschnitt entsprechend ge  staltete Mine 4     unverdrehba.r    zu halten.  Die     Minenlagerhülse    12 ist in ihrem     vordern     Teil in dem     Hülsenfortsatz    10 des Trag  körpers 5 drehbar gelagert, und in ihrem       hintern    Teil in einem     Lagerring    13, der  durch ein Armkreuz 14 mit der Hülse 1 ver  bunden ist.

   Auf das hintere Ende der Hülse  1 ist ein     Kopfstüek    1-5 aufgeschraubt, in  welchem ein mit Mutterflächen 16     versehe-          ner    Teil 17 drehbar     ist;    das Kopfstück be  sitzt einen Vierkant 18, der in die Minen  traghülse 12 eingreift. Durch Drehen der  Teile 16 und 17 wird die     Minenlagerhülse     12 und mit dieser die Mine 4 gedreht, welche  sich dabei in das zweckmässig     kegelig    ge  haltene     Gewinde    11 der     Hülse    10 ein  schraubt, wodurch der Vorschub der Mine er  zielt wird.  



  Soll die Mine geschärft werden,     soss    wird  der vordere     kegelige    Teil 2 samt dem Füh  rungsstück 3 aus der Bleistifthülse 1 heraus  gezogen, bis die Wulst 8 an dem auf  gebogenen Rand 7 des hülsenartigen Fort  satzes 6 anliegt, und der Hülsenteil 2       wird    mit seinem     Fürunbsstück    3 in      die in     Fig.    5 gezeigte, zur Mine ge  neigte Lage gebracht. Die Mine bleibt da  bei unverändert     geb        nüber    ihrem Führungs  rohr 10.

   Durch Drehen der Hülse 1, das  heisst der Mine 4, gegenüber dem in entgegen  gesetzter Richtung     gedrehten        kegeligen     Hülsenteil 2 erzeugt die     rauhe    Fläche     f:     eine scharfe Spitze am vordern Minenende.  Die Länge dieser Spitze -kann nach     Wunsch          01    e     reo,    lt werden. indem die.

   Mine mehr oder       I        ge     weniger herausgeschraubt     wird.    Das Spitzen  ist beendet. sobald das Ende des     Fortsatzes     10 auf der Innenfläche des Führungsstücke  3     aufruht.    und es findet auch beim Weiter  drehen der Teile gegeneinander kein weiteres  Spitzen statt.  



  <B>3</B> Mit der gleichen     Schä,rfvorric-htung    kann  auch eine flache Spitze erzeugt werden, in  dem nur der Kegel gedreht und die Mine  festgehalten wird und nach     Anschärfen    der  einen Seite die Mine um 180       gedreht    und  auf der gegenüberliegenden Seite in gleicher  Weise geschärft wird.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.     ist der mit einer rauhen Fläche 9 versehene       kegelige    Hülsenteil 2 fest     bezw.    unlösbar  mit einem zylindrischen Führungsstück     $'     verbunden, das von dem in der     Schafthiilse    1  festen Tragkörper 5 abgezogen werden kann.  Will man die Mine schärfen, ,so entfernt man  die Teile 2 und 3' durch Abziehen von dem  Tragkörper 5 und setzt sie, wie in strich  punktierten Linien angedeutet,, in geneigter  Lage gegenüber der Hülse 1 auf das das  vordere Ende des konischen Teils 19 des  Tragkörpers 5 auf. Die durch den Durch  messerunterschied beim Ansatz des Teils 19  gebildete Schulter 20 dient als Anschlag für  den Führungsteil 3' beim Schärfen.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach den     Fig.     7 und 8 ist der mit einer     ra.uhen    Fläche  versehene vordere,     kegelige    Hülsenteil 2 mit  einem zylindrischen     Hülsenstück    3' ver  schraubt, und letzteres mittelst einer Schrau  benfeder 21' mit einem weiteren     zylindrischen          Hülsenstück    22 verbunden.

   Der Tragkörper 5  besitzt     wieder        einen        hülsenförmigen        Fort-          Z,    1.0; der als Führungsrohr für die Mine    und als     rührung    für das     Hülsenstück        2\_'     beim Herausziehen des letzteren und des       kegeligen        Hülsenteils    2 in die     Spitzstellung     dient. Die Feder 21' gestattet, den     kegeligen          Hiilsenteil    2 in die geneigte.

   Lage zur Mine  zu bringen, wie in     Fig.    8 gezeigt, und das  Spitzen erfolgt auf die     vorbeschriebeneWeise.     Auch bei diesem Ausführungsbeispiel bleibt  die zu spitzende Mine unverändert in der       Schreibstellung.     



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.     9 bis 13 ist zur gelenkigen Verbindung,  welche das Neigen der     kegeligen    Hülse ge  genüber der Schafthülse 1 gestattet, das hin  tere Ende des Führungsstückes 3 bei 25  hohlkugelig geformt und in einer entspre  chend gestalteten Nut 26 geführt. Die     1TUt     wird gebildet von einer Zierstärkung     '279     einer auf dem Führungsrohr 10 für die Mine       gleitbaren    Hülse 28 und einem auf der Hülse       hinter    der     Verstärkung    2 7 festen Ring 29.

    Zur Begrenzung der Längsverschiebung des       kegeligen    Hülsenteils 2 ist ein Anschlag in  Gestalt eines Bundes 30 auf dem Führungs  rohr 10 vorgesehen, an welchen die Hülse 28  in ihrer vordersten Lage anstösst, wie in     Fig.     10 gezeigt. 12 bezeichnet wieder die Minen  lagerhülse und 11 das Innengewinde des  Führungsrohres 10 für die Mine. Die Minen  lagerhülse 12 ist auf zwei einander gegen.  überliegenden.

   Seiten abgeflacht, um die im       Querschnitt    entsprechend gestaltete Mine 4       unverdrehbar    zu     halten.    Zum     Vorschrauben     der Mine ragt in die     Minenla.gerhülse    ein  Vierkant 18, auf welchen der mit Mutter  flächen 16 versehene Kopf 15 aufgeschraubt  ist.  



  Die Minen können einen Überzug aus  Papier, Farbe oder aus einem andern Material  erhalten, in welches sich das Gewinde scharf       einprägt.     



       Anstatt    der     gezeigten.,    auf zwei Seiten  abgeflachten     Querschnittsform    können die  Minen auch einen andern Querschnitt be  sitzen, der sie     unverdrehbar    zur     Minentrag-          hülse    macht, zum Beispiel quadratischen,  rechteckigen, halbkreisförmigen Querschnitt       ete.    Der     kegelige    Hülsenteil kann Buch     al:              Schutzvorrichtung    für die Mine verwendet  werden;

   die Mine braucht dann     nicht--zurück-          gesehraubt    zu     werden,,    -sondern verbleibt in  der     Schreibstellung,-und    der Hülsenteil wird  so weit vorgezogen, dass er die Mine ver  deckt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Füllbleistift mit in einer im kegeligen vordern Teil der Bleistifthülse untergebrach ten Schä.rfvorrichtung für die in einem Füh rungsrohr geführte Mine. dadurch gekenn zeichnet, dass der kegelige Hülsenteil nebst einem Führungsstück gegenüber dem in der Schafthülse gehaltenen Führungsrohr längs verschiebbar angeordnet ist, das Ganze der art, dass ein Neigen der Teile zueinander in die Schärfstellung gestattet ist, wobei die Mine beim Anschärfen ihre Stellung gegen über ihrem Führungsrohr unverändert bei behält.
    UNTERAIITSPRüCHE 1. Füllbleistift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine eine Nei gung- des lsegeligen Hülsenteils zum Füh rungsrohr ge-Stattende Verbindung dieser Teile aus einem Wulst am Ende des hülsenförmigen Führungsstückes . besteht, der mit dem aufgebördelten Rand einer am Führungsrohr festsitzenden Hülse zu- sammenwirkt. 2.
    Füllbleistift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,, dass der- kegelige Hülsenteil mit einem Teil der Füh- rungshülst mittelst einer Schraubenfeder gelenkig an einem andern Teil- der Füh rungshülse befestigt ist, welch letzterer an dem Minenführungsrohr längsverschiebbar ist. 3.
    Füllbleistift nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der kegelige Hülsenteil nebst Führungsstück auf einer auf dem Führungsrohr für die Mine gleit- baren Hülse schwenkbar gelagert ist. Füllbleistift nach Patentanspruch und Unteransprueli 3, dadurch gekennzeich net, dass das hintere Ende des Führungs stückes hohlkugelig geformt und in einer auf der auf dem Führungsrohr gleitbaren Hülse vorgesehenen.,
    entsprechend gestal teten Nut geführt- ist. 5. Füllbleistift nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass auf dem Hinenführungsrohr ein Anschlag zur Begrenzung der Längsver schiebung des kegeligen Hülsenteils nebst Führungsstückes vorgesehen ist.
CH138621D 1928-04-21 1929-02-15 Füllbleistift mit Anschärfvorrichtung für die Mine. CH138621A (de)

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