CH138666A - Verfahren zum Trocknen schlauchartiger Gebilde. - Google Patents

Verfahren zum Trocknen schlauchartiger Gebilde.

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CH138666A
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CH
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hose
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drum
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Inventor
Aktiengesellschaft Kalle Co
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Kalle & Co Ag
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)
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  Verfahren zum Trocknen     schlauchartiger    Gebilde.    Es ist bekannt,     schlauchartige        Gebilde,     zum Beispiel Wursthäute, Därme, Zellulose  schläuche oder dergleichen zu trocknen, in  dem man abgemessene Stücke von verhält  nismässig geringer Länge, zumeist wenigen  Metern, an     Iden        ;Stirnwänden    einer Trocken  kammer mit den     .Schlauchenden    befestigt,  Glas eine Ende luftdicht abbindet und durch  Glas andere Luft einbläst, so dass     @d'er    Schlauch       aufgeblasen    wird, und ihn dann durch Ein  wirkung von Luft oder heissen Gazen trock  net.

   Dieses Verfahren verursacht viel Hand  arbeit und gibt nur trockene 'Schläuche von  im günstigsten Fall wenigen Metern Länge:  es ist daher wenig .geeignet, wenn es sich       darum    handelt, Schläuche von mehreren hun  dert     Metern    Länge zu trocknen,     wie    sie zum  Beispiel beim Spinnen von Viskose aus einer  ringförmigen Düse gewonnen werden.  



  Es ist nun gefunden worden, dass man  Schläuche von erheblich grösserer Länge als  wie bisher trocknen kann, wenn man den  nassen Schlauch nicht in einer Trockenkam-         mer    in ruhendem Zustand unter gleichzei  tigem Aufblasen trocknet, sondern wenn man  ihn durch eine Trockenkammer in aufgebla  senem Zustande führt, so dass er am einen  En-de nass in die Trockenkammer     kommt,     und sie am     amdern    Ende     trocken    verlässt.  



  Es ist hierbei praktisch, die zum Auf  blasen des nassen Schlauches     benötigte    Luft  durch den bereits getrockneten 'Schlauch zu  zuführen, so     ,dass    also auch dieser ständig  aufgeblasen ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere Ausführungsbeispiele einer zur Ausfüh  rung des Verfahrens dienenden Vorrichtung  schematisch     saargestellt.     



       Fig.    1 zeigt die erste, und       Fig.    2 ,die zweite Ausführungsform;       Fig.    3 ist ein Aufriss der     dritten    Ausfüh  rungsform, und       Fig.    4 ein     Grundriss    derselben.  



  Das Verfahren kann mit der Vorrichtung  nach     Fig.    1     folgendermassen    ausgeführt wer  den. Wie aus dieser Figur hervorgeht, wird      der auf einer Spule     a    als     ,flaches    Band auf  gewickelte     8chl.auch    durch die Quetschwal  zen b, und     b2    in die Trockenkammer c ge  führt und an der     Düse    e, der Wickeltrom  mel d, befestigt. Man bläst nun durch die  Düse e, Luft in den Schlauch, wodurch er  bis zu den     Quetschwalzen    b, und     b2    aufge  blasen wird.

   Während man nun durch die       Rohre    f, und     f    2 in die Trockenkammer  warme Luft einbläst, führt man den     #Schlaiicli     langsam, der Richtung des Pfeils in     Fig.    1  rechts entsprechend durch die     Trockenkam-          mer,    wobei die Geschwindigkeit so geregelt  wird, dass er in getrocknetem Zustand bei d  die Trockenkammer verlässt. Der Schlauch  wird alsdann spiralig auf die Wickeltrommel  <I>d,</I> aufgewickelt.

   Ist die Trommel<I>d,</I> voll  gelaufen, so schneidet man den     3chlauch    ab  und befestigt den aus der Trockenkammer  kommenden Schlauch an der Düse     e"    einer  zweiten Trommel     d-,    wobei man durch die  Düse     e2    Luft in den     Schlauch    bläst     und          verfährt    im übrigen wie     oben    beschrieben.  



  Die Ausführungsform der     Vorrichtung     nach     Fig.    2 ermöglicht es, die     Trocken.ge-          sc.hwindigkeit    wesentlich zu erhöhen. Bei  dieser Ausführungsform wird der     'Schlau < @h     in mehreren     Windungendurch    den Trocken  raum     geführt.    Der auf der Spule     a    als     fla-          ehes    Band aufgewickelte nasse Schlauch wird  zwischen den     Quetsehwalzen    b, und     b.    in  die Trockenkammer c geführt, verlässt sie,

    um nach Führung um die Trommel d herum       erneut    in die Trockenkammer zu kommen. Er  wird dann um die Trommeln e und     f    herum  in mehreren     Windungen    durch .den     Trok-          kenraum    gezogen und schliesslich auf der       Trommel    g an der     Düse        1i,    befestigt. Wäh  rend des     Trocknens    wird in den in der Rich  tung des Pfeils auf die Trommel g auflau  fenden Schlauch ständig durch die Düse     lt     Luft eingeblasen.  



  Eine andere Ausführungsform der     Trok-          kenvorrieUtung    ist in     Fig.    3 und 4 darge  stellt. Sie besteht aus einer Trockenkammer  c, zwei- ausserhalb- der Trockenkammer be  findlichen Walzen a, und     a-,    zwei Wickel  trommeln zur Aufnahme des getrockneten    Schlauches t und t, mit     Iden        Luftzuführungs-          rohren        r    und     r,    und den Düsen<I>d</I> und<I>-d,,</I>  sowie einer Spülvorrichtung p.- Wenn man  mit dieser Vorrichtung einen nassen     Ze-llu-          ioseschlauch    auch trocknen will,

   so     wickelt.     man zuerst einen Gummischlauch schrauben  linienförmig um die Trommel     u,    -und     a.2.    An  das eine Ende     jtIes        Gummischlauehes    wird  der von der Rolle b kommende,     bandförmige,     zu trocknende     Zelluloseschlauch    s befestigt,        ,ährend    das andere Ende des Gummi  schlauches .dicht anliegend über     @die    auf  einer Trommel t fest     angebrachte    Düse-     d     gezogen wird!.     Man    ;

  bläst nun durch das  Rohr<I>r,</I> die Düse<I>d</I> und den Gummischlauch  Luft in den Schlauch und wickelt ihn durch  Drehen der Trommel t der Walzen a, -und       az    schraubenlinienförmig um die Walzen- a,  und     -a:,    wodurch zunächst der     Gummi-          schlauch,    dann der mitgezogene     Zellulose-          Schlauch    s um     die    Trommelt gewickelt wird.

    Gleichzeitig führt man heisse Luft in den       Trockenschrank    c ein. -Die- Umdrehungsge  schwindigkeit der Walzen und     idie    Tempera  tur der Luft werden so eingestellt,     da.ss    der       Viehlauch    trocken aus der Apparatur     heratLS-          kommt.    Er wird unter ständigem Aufblasen       om    die Trommel t gewickelt, bis diese voll  ist. Dann schneidet man den Schlauch vor  der Trommel- t.. ab, und zieht -das von der  Trommel     cc.    kommende     Trum    über die Düse  <I>d,</I> der Trommel<I>t,.</I> Durch .das Rohr<I>r,</I> -führt  man.

   Luft in den     :Schlauch    ein und trocknet       ihn    unter ständiger Bewegung, wobei der  getrocknete     Schlauch    in aufgeblasenem Zu  stand auf die Trommel t, aufgewickelt     wird.     'Während nun der     aus    der Trockenapparatur  kommende 'Schlauch auf der Trommel     t,    auf  läuft, schneidet man :den ,auf der Trommel  t,     aufgewickelten    Schlauch an der Düse- d  auf,, lässt nach Möglichkeit die Luft aus ihm  entweichen und wickelt ihn .auf die Spule p  auf, was jetzt glatt und faltenlos gelingt.  



  Es ist ratsam, die Trommeln t und t,  auf einem Schlitten zu montieren, um sie  während des     Aufwickelns    des     'Schlanehes     seitlich verschieben zu können, damit der  Schlauch stets in der gleichen Richtung auf      die Walze aufläuft und     keine    Drehungen um  sich selbst ausführen kann.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist     idie    Vorrichtung  in vollem Betrieb dargestellt: auf die Trom  mel     t    läuft trockener, .aus der     Tro,ekeiiappa-          ratur    kommender Schlauch auf, während von  der Trommel     t:    Schlauch auf die Spule p  aufgespult wird. Der zu Beginn des     Trok-          lienprozessesdurch    die Trockenapparatur  durchgezogene Schlauch ist bereits entfernt       worden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Trocknen schlauchartiger CTebilde, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch im aufgeblasenen Zustande konti nuierlich durch eine Trockenkammer hin durchgeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zu trocknende Schlauch geradlinig durch den Trocken raum geführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der zu trocknende Schlauch konti nuierlich :durch einen Trockenraum in Schraubenwindungen um zwei im Ab stand voneinander ausserhalb ides Trocken raumes liegende Walzen 'geführt und .als dann auf eine Wickeltrommel ,geleitet wird und dass während der Trocknung in den @Schlaucli durch eine an der Wickel trommel angeordnete Düse Luft eingebla sen wird,
    worauf der .auf der Wickel trommel befindliche getrocknete Schlauch nach möglichster Entfernung der einge schlossenen Luft in Bandform aufgewik- kelt wird.
CH138666D 1928-04-02 1929-03-21 Verfahren zum Trocknen schlauchartiger Gebilde. CH138666A (de)

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