CH138689A - Fliehkraftschalter, insbesondere für den Hilfsphasenstromkreis von Einphasenmotoren. - Google Patents
Fliehkraftschalter, insbesondere für den Hilfsphasenstromkreis von Einphasenmotoren.Info
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Description
Fliehkraftschalter, insbesondere für .den Hilfsphasenstromkreis von Einphasenmotoren. Fliehkraftsclialter können für das Offnen oder Schliessen von Stromkreisen dienen. Um die Dauer der Funkenbildung und den Ab brand der Kontakte zu reduzieren, muss die Schaltbewegung im Augenblick der Kon- taktveränderung rasch, das heisst schlag- oder schnappartig erfolgen.
Für Fliehkraftschal- ter. die eine Schliessbewegung ausführen, ist dies einfach zu erreichen,, da während des Schliessweges eine genügende Energie gesam melt wird, um die beweglichen Teile zu be schleunigen.
Bei einem Fliehkra.ftschalter gebräuchlicher Art für das Öffnen eines Stromkreises, z in Beispiel für das automa tische Unterbrechen des Hilfsphasen-Strom- kreises von Einphasenmotoren, besteht die Gefahr einer zögernden Kontaktlösung, da bei den bisher bekannten Schaltern im Au genblick des bffnens noch kein Massenweg \-orhanden ist.
Gemäss der Erfindung wird dieser Man gel dadurch behoben, dass der Kontakthebel des Fliehkraftschalters durch einen unter Federwirkung stehenden Gewichtshebel be tätigt wird, der gegenüber dem Kontakt hebel einen Leerlauf besitzt.
In der Zeichnung sind in Abb. 1 bis .1 einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch in Aufsicht bezw. Längsschnitt dargestellt.
Bei dem Beispiel nach Abb. 1 und 2 ist a der Rotor eines Einph@asenmotors und b die R.otorwelle. Der Kontakthebel ist mit. c be zeichnet und der Gewichtshebel mit d. beide sind um den gleichen Drehzpa.fen e am Ro tor schwingbar .gelagert.
Kontakt- und Ge wichtshebel sind durch eine Zugfeder f ver bunden, die einesteils am Gewichtshebel und anderseits an einem am Rotor bei 1c drehbar gelagerten und mit dem zweiarmigen Kon takthebel gelenkig verbundenen, bügelför- cnigen Übertragungshebel g angreift. A.n dem Kontakthebel c sitzt der Schleifkontakt 1z, der auf .den mit dem Lagerschild fest ver bundenen Schleifringen i, schleift.
Um ein sicheres Aufliegen des Schleifkontaktes auf zwei Schleifringen zu -erhalten, ist der Schleifkontakt um -einen Zapfen schwingbar gelagert.
Im Ruhezustand liegt der Schleifkontakt an den Selileifringen und der CTewichtshebel an der Rötorwelle infolge der Wirkung der Zugfeder an.
Bei Anlauf des < Motors schwingt .der Gewiehtshebel d aus:, 'spannt dabei die Feder f, und schlägt gegen einen Anschlag m am Kontakthebel c an, worauf er schliess lich unter Mitnähme des Kontakthebels den Schleifkontakt von -den Schleifringen rasch abhebt und den Kontakthebel gegen einen festen Anschlag ri am Rotor bewegt.
Dabei führt der mit Ifanglo,ch versehene Bügel g gegen seinen Drehzapfen <B><I>k</I></B><I> -</I> eine geringe Gleitbewegung aus. Der Hilfsphasenstrom- kreis ist offen, und der Motor läuft normal weiter.
Um die Öffnungsdrehzahl für den Schalter bequem einstellen zu können; ist der Übertragungsbügel g mit Einschnitten o für die Verstellung des Federangriffes ver sehen..- Anstatt den Kontakthebel c -und den Ge wichtshebel d. auf einem gemeinsamen Zap fen zu lagern, können für beide getrennte Drelizarpfen p, q vorgesehen sein, wie in Abb. 3 dargestellt.
In diesem Fall wird zweckmässig am (-r'ewiclitshebel, der dann ebenfalls zweiarmig ausgebildet ist, eine Rolle r vorgesehen, die mit dem Kontakt hebel in Eingriff kommt und sich auf ihm abwälzt.
Die Anordnung kann aber auch, wie in Abb. .t dargestellt, -so sein, dass ein um e schwingender Gewichtshebel d, der unter der )Virkung der Feder f steht,- mit einem An <I>schlag</I> t gegen einen als Flachfeder ausgebil deten Kontakthebel s sich bewegt, der die Kontaktfeder gegen den Anschlag ia drückt. An Stelle einer Kontaktfeder kann ebensogut ein unter Federwirkung stehender Kontakt hebel verwendet werden.
Für die Verände rung des Angriffspunktes der Feder f für die Einstellung der Öffnungsdrehzahl ist der Gewichtshebel mit den Einschnitten o versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fliehkra.ftsehaUer, insbesondere für den Hilfspliasenstromkreis von Einpha.senmoto- ren, dessen Kontakthebel durch einen unter Federwirkung stehenden Gewichtshebel be tätigt wird, der gegenüber dem Kontakt- liebel einen Leerlauf besityt, da.dureh ge kennzeichnet, dass Gewichtshebel und Kon takthebel senkrecht zur Rotationsaelise des Schalters .schwingen,wobei Drehpunkt und Schwerpunkt des Gewichtshebels auf ent gegengesetzten Seiten in bezug auf die Ro- tationsaehse liegen, so dass beim Aussehwin- gen 'des Gewichtshebels seine Fliehkraft und deren Hebelarm gleichzeitig zunehmen und seine Berührung mit dem Kontakthebel schlagartig erfolgt.UNTERANSPRÜCHE: 1.. Fliehkraftschalter nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass der Kon- ta.kthebal und der Gewichtshebel einen gemeinsamen Drehpunkt besitzen. 2. Fliehkraftsehalter nach Unteranspruch 1, da@durch g ekennzeichnet, dass beide Hebel unter der Wirkung einer gemeinsamen Zugfeder stehen, die sowohl den Schal ter geseb!lossen, als auch den Gewichts hebel in der Ruhelage hält.3. Fliehkraftschalter nach Unteranspruch 2, dadurch - gekennzeichnet, dass die Zug feder einerseits an denn einarmigen Ge wichtshebel und anderseits an einem bügelförmigen Übertrab ngshebel - an greift, ,der mit dem zweiarmigen Kon takthebel gelenkig verbunden und an dem Rotor auf einem Z'_-a:pfen mit einem Langloch gelagert ist.-1. Fliehkraftseha.lter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :der auf den Motorschleifringen gleitende Schleifkon takt uni einen Zapfen am Kontakthebel schwingbar gelagert ist. 5. Fliehkraftschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, :dass der Kon takthebel mit einem Anschlag für den Gewichtshebel versehen ist, und dass beide sieh gegen einen Begrenzungsan schlag am Rotor anlegen können.6. Fliehkraftsehalter nach U nteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kon takthebel und der Gewichtshebel ge trennte Drehpunkte besitzen. 7. Fliehkraftschalter nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss beide He bel zweiarmig ausgebildet und durch einen bügelförmigen Übertragungshebel verbunden sind, an dem die den Kon- taktdrucIL und die Ruhelage des Ge wichtshebels sichernde Zugfeder angreift.B. Fliehkra.ftschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ge wichtshebel mit einer Rolle versehen ist, die mit dem Kontakthebel in Eingriff kommt und auf ihm sich abwälzt. 9. Fliehkraftsehalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der unter Federwirkung stehende Gewichtshebel einen Anschlag besitzt, der gegen einen als Flachfeder ausgebildeten Kontakt hebel sich anlegt.10. Fliehkraftschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet"dass zur Einstel lung der Öffnungsdrehzahl für den Schalter der Angriffspunkt der Zug- federn verändert werden kann. 11. Fliehkraftschalter nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Übertragungshebel für die Federkraft oder der Gewichtshebel mit Einschnitten versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE138689X | 1928-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH138689A true CH138689A (de) | 1930-03-15 |
Family
ID=5667426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH138689D CH138689A (de) | 1928-04-02 | 1929-03-14 | Fliehkraftschalter, insbesondere für den Hilfsphasenstromkreis von Einphasenmotoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH138689A (de) |
-
1929
- 1929-03-14 CH CH138689D patent/CH138689A/de unknown
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