CH138733A - Reklameleuchtschild. - Google Patents

Reklameleuchtschild.

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CH138733A
CH138733A CH138733DA CH138733A CH 138733 A CH138733 A CH 138733A CH 138733D A CH138733D A CH 138733DA CH 138733 A CH138733 A CH 138733A
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CH
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light
glass
prisms
mirror
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Inventor
Quittmann Paul
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Quittmann Paul
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  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description


      Reklameleuchtschild.            Die    Erfindung betrifft ein     Reklameschild,     das als     Leuchtschild    für von aussen     mffallen-          :des        Lieht,    insbesondere     Tageslicht,        ausgeibil-          det    ist und aus     .einem    vordern Schriften- oder  Zeichentransparent und einem hintern     Pris-          menspiegel    besteht.  



  Die bisher bekannten     Leuchtschilder    die  ser Art. weisen hinter dem die     @durchsiclitige     Reklame aufweisenden Körper     -einen    schräg  gestellten Spiegel auf, der zufolge seiner  schrägen Lage die von oben gegen die     .spie-          geInde    Fläche einfallenden Lichtstrahlen,  zum     Beispiel        @dias    Licht des Himmels, nach  vorn reflektiert, so     :dass    hierdurch die durch  sichtigen,     gegebenenfalls    farbigen Stellen des  Reklameschildes durchleuchtet werden.

   Diese  Schilder     besitzen    zwar eine starke     Leucht-          wirkung    ohne jeden störenden Schatten, wei  sen aber den Nachteil auf,     d:ass    sie zufolge  des erforderlichen     Blechgehäuses    für den  schräg gestellten Spiegeleinen grossen Raum  beanspruchen.  



  Man hat auch bereits     Leuchtschilder    mit         spiegelndem    Hintergrund     konstruiert,    die die  ,allgemein übliche Formeiner flachen Platte  besitzen. Da     solche        Schilder        infolge    ihrer  Ausgestaltung der spiegelnden     Fläche    oder  durch     Anordnung    einer besonderen Glas  scheibe vor derselben das Licht diffus zer  streuen, weisen sie eine nur geringe Leucht  wirkung auf, und besitzen daher einen sehr  geringen reklametechnischen Effekt.  



  Es     hat    sich     nun    gezeigt,     d:ass    man auch  bei Anwendung von flachen Schildern einen  starken Leuchteffekt erzielen kann, wenn er  findungsgemäss :der     Prismenspiegel    derart aus  gebildet     wird"dass    er parallel zueinander ver  laufende, über die ganze Länge des Schildes  sich.

   erstreckende Prismen aufweist, wobei  von den beiden zur Scheitelkante der Pris  men führenden,     reflektierenden        Spiegel-          flächen    die von der Scheitelkante nach ab  wärts gehende Fläche     wenigstens        dreifach     so breit ist, als die von     der        Scheitelkante     aufsteigende obere Fläche.  



       Die        Zeichnung        veranschaulicht        zwei    bei-           spielsweise    Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes, und zwar zeigen     Fig.    1  und 2 ein Schild mit Metallspiegel in     Vorder-          undSeitenansicht,        Fig.    3 ein aus einem Stück  Glas bestehendes Schild in Seitenansicht,       Fig.    4 und 5 den Gang der Lichtstrahlen bei  ,

  dem     Metallprismenspiegel    der     Fig.    1     bezw.     bei einem -ans gleichseitigen Prismen beste  henden nicht     erfindungsgemässen    Glasspiegel.  



  In     Fig.    1 und 2 ist     as    als     Prismenspiegel     wirkende     Metallblech    1 derart .ausgebildet,  dass es eine Reihe parallel zueinander lau  fende, über die ganze     Länge    des Schildes  gradlinig sich erstreckende Prismen 2 auf  weist, die das von .aussen durch     das        Tra.ns-          parent        auffallende    Licht gegen .das vor dem       Metallspiegel        angebrachte        Schriften-    oder  Zeichentransparent 3 reflektieren.

       Diese    die       Schildfläche    bildende Vorderseite 3 ist Iris  auf die für die Aufschrift 4 erforderlichen  Stellen mit einer lichtundurchlässigen Schicht  5 überdeckt. Jedes einzelne Prisma. ? ist so       ausgebildet,        :da.ss    die vom Seheitel s des     Pris-          mas    nach abwärts     führende    Fläche b min  destens dreimal so breit ist, als die von der       Scilreitelkaate    s     aufsteigencle    Fläche a.     d.aarit     genügend:

   viel Lichtstrahlen auf die Fläche  von oben vorn durch die .durchsichtigen  Buchstaben einfallen und den starken       Leuchteffekt    des Reklameschildes ermög  lichen.    Ein starker     Leuchteffekt    und günstige  Wirkungen werden erhalten, wenn die brei  ten reflektierenden Flächen im spitzen Win  kel zur Bildfläche     und    die schmalen Flächen       annähernd,

      senkrecht zur Bildfläche     liegen.     so dass nur sehr schmale oberste Streifen der  im spitzen Winkel zur Bildfläche liegenden       Prismenflächen    von den     d.arüberliegenden     annähernd senkrecht zur Bildfläche     -eric'n-          teten        Prismenflä.chen        überschattet    werden.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungs  form des     Erfindungsgegenstaudes    wird     der          Prismenspiegel    aus     einem    einzigen Stück  Glas von genügender Dicke hergestellt, des  sen Rückseite mit entsprechend der     Erfiu-          dung    ,geformten Prismen     ausgestattet        ist,    die    mit einem nach dem Glasinnern zu spiegeln  den Belag versehen sind:  In     Fi.g.    3 ist ein derartiges Schild im       Querschnitt    dargestellt.

   Es     =besteht    aus einem  einzigen     Glasstück,    10, dessen Rückseite die       beschriebenen    Prismen aufweist.  



  Das Schriften- oder     Zeiehentransparent          kann    direkt auf der die Schildfläche bilden  den Vorderseite 11 des Glasschildes 10 auf  gebracht werden. Die Beschriftung kann na  türlich auch auf einer besonderen Glastafel  erfolgen, die dann mit der Glasplatte zu ver  einigen ist.  



  Ein Schild aus einem einzigen Stück Glas,  :dessen     .Rückseite    einen     Prismenspiegel    der  beschriebenen     .Form    aufweist, erreicht einen  ganz besonders starken     Leuelrteffekt    infolge  der Brechung .der Lichtstrahlen beim Eintritt.  von aussen,     dias    heisst aus der Luft (dem  dünneren Medium) ins Glas (das .dichtere  Medium).

   Der Lichtstrahl wird. hier bekannt  lich in der     Richtung    zum Einfallslot     zu,ab-          gelenkt.    Hierdurch wird ein grosser Teil der  schrägliegenden spiegelnden Flächen, der  sonst im :Schatten .der     idarülberliegeniden        Pris-          rnenfläc-hen    liegt, von Lichtstrahlen getroffen  und aufgehellt. Beim     Austritt    .aus dem Glas  in die Luft wird der Lichtstrahl dann wie  derum abgelenkt, und zwar vom Einfallslote  weg, so     da.ss    er gerade in die Richtung .des       Beselrauers    geleitet wird     (Fig.    3).

   Bei     ,dein    in       Fig.        .l        .dargestellten        Querschnitt        eines    Metall  spiegels überschattet jedes einzelne     Prisma          ungehindert    den     obern    Teil der spiegelnden  Fläche b des darunter befindlichen     Prismas.     Dias in der Richtung des     Lichtstrahles    x ein  fallende     Licht    kann nur auf einen Teil der       spiegcilnden    Fläche b fallen,     während,

  der    Teil       s-f    dieser Fläche im Schatten bleibt.  



       Dass    nur die     erfincl:ungsgemässe    Form des       Prismenspiegels    in     Glasform    diese     abgelenk-          len        Strahlenbündel    in der     günstigsten    Weise  ausnützt, zeigt     Fig.    5,     welche    vergleichsweise  ein     Glasprisma        darstellt,    dessen Rückseite in  der bekannten Weise von gleichseitigen, einen  Winkel von<B>90'</B>     bildenden    Prismen     ausge-          ,bil:det    ist.

   Bei einem solchen Prisma werden  die     Lichtstrahlen        y    zwar auch gebrochen,      gehen aber, wie aus der Zeichnung     ersicht-          liah    ist, zur Gänze verloren, .da sie in der       umgekehrten    Richtung des     einfallenden    Lich  tes,     .das    heisst wieder nach oben zurückgewor  fen werden.  



  Bei dem     Glasprismenspiegel    gemäss     Fig.    3  verringert sieh jedoch die     -Sohattenbildung     auf ein praktisch nicht mehr störendes Mass.  Die einfallenden     Lichtstrahlen        y    werden zum       allergrössten    Teile von den spiegelnden Flä  chen b, die den grössten Teil der gesamten       Spieg,el@flä!eheausmachen,        aufgefangen    und,  wie aus .der .Zeichnung ersichtlich, gegen den  Beschauer reflektiert.     Es    bleibt also nur der  Teil     s-g    .der Fläche b im Schatten.

   Der in       Fig.    3 eingezeichnete Lichtstrahl x zeigt die  Grösse des Flächenteils     s-f,    der bei einem  in gleicher Weise ausgebildeten Metallspiegel  im Schatten liegen     würde.     



  In Wirklichkeit ist die     iSohattenwirkung     bei.     .denn    Glasschild .gemäss     Fi,g.3    fast zur  Gänze verschwunden, da -die Ungleichmässig  keiten des     Glases    eine weitere     Liohtbrechung          und    Lichtstreuung bewirken, die genügt, um  die     -verhäUnismässig    kleine     Schattenfläche     aufzuhellen.  



  Die erzielte     Wirkung    hängt     natürlich    von  der Grösse des     Lichtibrechungskoeffizienten     des zur     Verwendung    gelangenden Glases ab.  Man kann sich daher mit grossem Vorteil  auch der verschiedenen mehr oder weniger  glasklaren Kunstharze bedienen, insbeson  dere solcher, die einen erhöhten     Lichtbre-          chungskoeffizienten    aufweisen.  



  Wird ein Schild gemäss der     Erfindung     lotrecht aufgestellt, so fallen, beispielsweise  bei Tageslicht, genügend viel von oben     kom-          mencle    Lichtstrahlen durch die durchsich  tigen     :Stellen    der Beschriftung, Bemalung  und dergleichen     und    werden durch die Pris  rnen dem Beschauer reflektiert, so dass der       Eindruck    eines selbstleuchtenden Schildes  entsteht.

      Das neue Schild zeichnet sich     duroh     Billigkeit und beringen Raumbedarf :aus und  gewährleistet zufolge der eigenartigen Aus  gestaltung der     Prisimenfläch@e    die     höchste          Ausnützung    der für die Reklamewirkung in  Betracht kommenden Spiegelflächen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:- R.eklarmeleuchtschild für von .aussen auf fallendes Licht, insbesondere Tageslicht, mit vorderem Schriften- oder Zeichentransparent und hinter diesem vorgesehenem Prismen- spiegel, dadurch gekennzeichnet, dass die pa rallel zueinander verlaufenden, über die ganze Länge des Schildes sich ertreckenden Prismen derart ausgebildet sind,
    dass von den beiden zur Scheitelkante (s) der Prismen (2) führenden Seitenflächen (a, b) die von .der Scheitelkante nach abwärts gehende reflek tierende Fläche (b) wenigstens dreifach so breit ist, als die von der Scheitelkante üuf- steigende obere Fläche (a).
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Reklameleuchtschild nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, J:ass die breiteren reflektierenden Prismenflächen (b) im spitzen Winkel zur Bildfläche und die schmalen Prismenflächen (cc) annähernd senkrecht zur Bildfläche liegen.
    2. Reklameleuchtschild nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, .d.ass der Prismenspiogel aus einem einzigen :Stick Glas besteht, dessen Rückseite Prisnnen entsprechend der im Patentanspruch und Unteranspruch 1 fest gelegten Form besitzt, die .einen nach dem Glasinnern zu spiegelnden Belag auf weisen. "
CH138733D 1928-07-24 1929-02-06 Reklameleuchtschild. CH138733A (de)

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CH138733D CH138733A (de) 1928-07-24 1929-02-06 Reklameleuchtschild.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937975A1 (de) * 1979-09-20 1981-04-02 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Blendenanordnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937975A1 (de) * 1979-09-20 1981-04-02 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Blendenanordnung

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