CH138828A - Als Fadenführer dienende Säurerinne. - Google Patents

Als Fadenführer dienende Säurerinne.

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CH138828A
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Co Oscar Kohorn
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Kohorn Oscar & Co
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  Als     Fadenführer    dienende Säurerinne.    Bei der Herstellung von     Kunstseidefäden     wird der erzeugte Faden in sogenannten  Säurerinnen der Einwirkung von Fäll- oder  Härtebädern unterworfen. Diese Rinnen die  neu zugleich als Fadenführer beim kreuzwei  sen Aufwinden des behandelten Fadens auf  dem Fadensammler, beispielsweise eine Has  pel oder einen rotierenden Spinntopf, und  vollführen zu diesem Zwecke eine geradlinige       Schwingungsbewegung.Während    einer Schwin  gung ändert sich die Länge des unterstütz  ten Fadenteiles zwischen den den Faden er  zeugenden Apparat und der     Einlaufstelle     des Fadens in die Rinne, ebenso auch der  Winkel, unter dem der Faden in die Rinne  einläuft,

   wodurch Spannungen und als Folge  davon beträchtliche Reibungswiderstände her  vorgerufen werden, die umso unerwünschter  sind, als sie auf den noch     ungehärteten    Fa  den einwirken.  



  Nach der Erfindung ist die Säurerinne  als ein in annähernd horizontaler Ebene       schwingendes    Pendel ausgebildet, dessen Dreh-         achse    mit der     Einlaufstelle    des Fadens in  die Rinne zusammenfällt. Dadurch wird er  reicht, dass die Länge des     ungestützten    Fa  denteiles zwischen dem den Faden erzeugen  den Apparat und der Rinne konstant bleibt  und damit auch die Spannung des     ungehär-          teten    Fadens.  



  Auf der Zeichnung zeigt die     Fig.    1 eine  Vorderansicht und die     Fig.    2 eine Seitenan  sicht einer Vorrichtung .zum Spinnen von  Kunstseide; die     Fig.    3, 4 und 5 zeigen in  grösserem Massstab Vorderansicht, Längen  schnitt und Draufsicht einer Ausführungsform  der Säurerinne.  



  Der im Spinntrichter 1 nach dem Streck  spinnverfahren erzeugte Faden 2 läuft über eine  geeignete     Umlenkvorrichtung    3 in die Rinne  4, an der zwei Zapfen 5 und 7 sitzen. Der  hintere Zapfen 5 ist in einem festen Teil  der Maschine gelagert, während der vordere  Zapfen 7 in eine Schiene 8 drehbar einge  setzt ist, welche eine durch den Doppelpfeil  in     Fig.    1 angedeutete hin- und hergehende      Bewegung in horizontaler Richtung ausführt.  Durch die Zuleitung 9 wird der Rinne das       Fällbad    oder Härtebad zugeführt, in welchem  der Faden auf der Rinne     nachbehandelt    wer  den soll. Nachdem der Faden die Rinne  durchlaufen hat, wird er auf der Haspel 10  kreuzweite aufgewunden.  



  Der vordere Zapfen 7 kann, wie aus     Fig.     4 hervorgeht,     durehbohrt    ausgeführt und  gleichzeitig auch als Zuleitung für die Fäll  und Härteflüssigkeit verwendet werden.  Zweckmässig wird die Rinne derartig     gela-          lagert,    dass der hin- und hergehende Dreh  zapfen 7 etwas höher liegt als der feste  Drehzapfen 5.  



  Die Rinne gemäss den     Fig.    3-5 ist mit  Querrippen 11 ausgestattet, welche den Fa  den abstützen und von der Berührung mit  dem     Rinnenboden    abhalten, um die Reibung  des Fadens an der Rinne zu verringern. Da  der- Faden- zwischen den Rippen frei liegt,  kann auch die Fäll-     bezw.    Härteflüssigkeit  besser auf ihn einwirken.  



  Der Trog 6 am hintern Ende der Rinne,  der die abfliessende Fäll- oder Härteflüssigkeit  aufnimmt, kann gegebenenfalls an einem  festen Teil der     Machine,    beispielsweise dem  Lager des Zapfens 5     angeordnet    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Fadenführer dienende Säurerinne, da durch gekennzeichnet, dass sie als ein in an nähernd horizontaler Ebene schwingendes Pendel ausgebildet ist, dessen Drehachse mit der Einlaufstelle des Fadens in die Rinne zusammenfällt. UNTERANSPRüCHE: 1. Säurerinne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit zwei Zapfen (5, 7) ausgestattet ist, von denen der eine (5), an der Einlaufstelle des Fadens an geordnete, in einem fixen Teil der Ma schine gelagert ist, während der zweite (7), nahe der Ablaufstelle befindliche, in eine Schiene (8) eingesetzt ist, die eine hin- und hergehende Bewegung ausführt. 2.
    Säurerinne nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingende Zapfen (7) durch bohrt ist uud zur Zuleitung der Fällflüs- sigkeit dient. 3. Säurerinne nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, dass der die Fäll- bezw. Härteflüssigkeit aufnehmende Trog an dem Lager des Zapfens (5) angeordnet ist.
CH138828D 1928-07-26 1929-05-17 Als Fadenführer dienende Säurerinne. CH138828A (de)

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