CH138841A - Verfahren zur Herstellung von Zier- und Schliessknöpfen auf Hand- oder Schifflistickmaschinen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zier- und Schliessknöpfen auf Hand- oder Schifflistickmaschinen.

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CH138841A
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Ernst Wild Johann
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Ernst Wild Johann
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C17/00Embroidered or tufted products; Base fabrics specially adapted for embroidered work; Inserts for producing surface irregularities in embroidered products

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Zier- und Schliessknöpfen auf Hand- oder       Schifflistickmaschinen.            Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung von Zier- und       Schliessknöpfen    auf der Hand- oder     Schiffli-          stickmaschine,    wobei Einlagen     verwendet     werden, die hauptsächlich am Rande mit fei  nen Löchern zum Einstechen der Nadeln ver  sehen     sind.    Diese Einlagen werden auf einem  im Gatter der Stickmaschine eingespannten       Grundstoff    aufgeheftet, worauf man über  diesen einen zweiten Stoff spannt, der schon  mit Motiven bestickt worden ist,

   und     zwar     im gleichen Rapport wie ihn die Einlagen auf  dem Grundstoff haben. Mittelst den in den  Einlagen     befindliehen    Löchern     sticht    man  dann den zweiten Stoff mit seinen Motiven  auf die Einlagen auf, und zwar so, dass die  Knöpfe durch Ausschneiden oder Ausstan  zen fertiggestellt werden können.  



       Dadurch,    dass man der Decken der Knöpfe  für sich     herstellt,    kann man die Stickerei nach  Wunsch gestalten und auch rascher herstel  len, als wenn man wie früher die Einlagen  selbst bestickte. Alle Effekte, die in Frage    kommen können, sind dabei erzielbar. Im  besondern können auch die Farbe und das  Material des     Stickgarns    (Seide, Baumwolle.  Leinen)     variiert    werden.

   Die     Einlagen.    kön  nen     zum    Beispiel aus Holz, gepresstem Kar  ton oder Filz, aus Aluminium oder anderem  Metall, auch aus feinem Blech hergestellt  werden, nur muss das     Material    so beschaffen  sein, dass es ein präzises     Stanzen.    und Lo  chen     erträgt.    Nebst den     kleinen    Stichlöchern  können in den Einlagen auch grössere Löcher  vorgesehen sein.  



  Der     Stickgrund    kann ein     Ätzstoff    sein,  wobei dann     natürlich        so    verfahren     werden     muss, dass die Einlage mit dem aufgestickten  Motiv nach dem Ätzen fest verbunden bleibt.  



  Die Form der Einlagen wird sich nach  dem     Stickmotiv    richten; sie kann rund.,     ek-          kig,    auch     ringförmig    sein. Ist sie     zum.    Bei  spiel     kreisringförmig,    so kann in der Mitte  noch eine Scheibe angebracht     werden,    die  überall gleichen Abstand vom     innern    Ring  rand hat. Das Motiv kann auch kleiner sein      als die Einlage, so dass noch nach dem Rand       zu    gestickt werden muss.  



  Bei der Ausführung des Verfahrens wird  am besten so vorgegangen, dass     nach    Auf  spannen des Grundstoffes und Einstechen der  Nadeln die Einlagen. die dafür ein feines  zentrales Loch besitzen können, auf die Na  deln gesteckt werden und mit einigen     Spreng-          stichen    am Rande auf dem Grundstoff ange  heftet werden. Hierauf wird der zweite schon       bestickte    Stoff aufgespannt; dieser wird am  besten mit Hilfe einer     Musterzeichnung    be  stickt, die nebst der Motivzeichnung noch die  auf den Einlagen befindlichen Löcher mar  kiert enthält, und zwar in solcher gegensei  tiger Lage, wie sie am     fertigen    Knopf vor  handen sein soll.

   Selbstverständlich muss der  Rapport der     Einlagenverteilung    und der  jenige .der     Motivverteilung    genau der gleiche  sein und die Löcher müssen auf der Muster  zeichnung mit den Löchern in den Einlagen  genau übereinstimmen.  



  Beim Sticken der     Motive    markiert dann  der Sticker einige. Kontrollpunkte in der     Stik-          kerei,    um das genaue Passen der Löcher in       den    Einlagen mit den Motiven zu ermög  lichen.  



  Werden Ringe als Einlagen benützt. so  hängt man nach dem     erstmaligen    Durchste  chen der Nadeln durch den Grundstoff die  Ringe mit einem der am Ringrand vorge  sehenen Löcher an die -Nadeln und heftet  auch mit einigen     -Sprengstichen    die Ringe am       Grundstoff    an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Zier- und Schliessknöpfen auf Hand- oder Schifflistiek- maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf einen im Gatter der Stickmaschine ein gespannten Grundstoff Einlagen aufheftet, die hauptsächlich am Rande mit feinen Lö- chern zum Einstechen der Nadel versehen sind, darüber einen zweiten Stoff spannt, der in .genau gleichem Rapport, wie ihn .die Ein lagen auf dem Grundstoff haben.
    mit Moti ven bestickt ist und um diese Stickerei mit- telst den in den Einlagen befindlichen Lö chern auf den Einlagen so feststickt, dass fer tige Knöpfe ausgeschnitten oder ausgestanzt werden können. UNTERANTSPRüCBE 1. Verfahren nach Patentansprueh. bei dem man Einlagen mit einem feinen, zent-raleii Loch verwendet und sie damit auf die in den Grundstoff eingestochenen Nadeln steckt und mit Hülfe einiger an ihrem Rande befindlicher Löcher auf dem Grundstoff anheftet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, bei dein man Ringe als Einlagen verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch \?, bei dem man in den aufge hefteten Ring eine Scheibe einlegt, die vom innern Rand des Ringes durch einen ringförmigen Zwischenraum getrennt ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, bei denn für den Grundstoff ein ltzstoff genom men wird und wobei die Einlage mit der Stickerei so zusammengestickt. wird, dass die Einlage an der Stickerei auch nach dem Ätzen noch festsitzt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der auf dem zweiten Stoff angebrachten Stickerei eine Zeichnung verwendet wird, die nebst der Musterzeichnung auch die auf den Einlagen befindlichen Sticklöcher markiert enthält und dass Kontrollpunkte für genaues Passen von Stickerei und Ein lage auf jener vorgesehen werden.
CH138841D 1929-11-20 1929-11-20 Verfahren zur Herstellung von Zier- und Schliessknöpfen auf Hand- oder Schifflistickmaschinen. CH138841A (de)

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