CH138974A - Einrichtung an mehrzylindrigen Einspritz-Verbrennungskraftmaschinen für das Anlassen. - Google Patents

Einrichtung an mehrzylindrigen Einspritz-Verbrennungskraftmaschinen für das Anlassen.

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CH138974A
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Aktiengesellschaft Motor Deutz
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Motorenfabrik Deutz Aktiengese
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      Einrichtung    an     mehrzylindrigen        Einspritz-Yerbrennungskraftmaschinen    für das  Anlassen.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  an mehrzylindrigen     Einspritz-Verbrennungs-          kraftmaschinen    zum Aus- und Einschalten  der Brennstoffpumpen beim Anlassen     mittelst          eines    einzigen von Hand verstellbaren Or  gans, mittelst welchem auch .die Arbeitszy  linder entlüftet und wieder auf Verdichtung       "eschältet    werden.  



  Der Betrieb solcher Maschinen gestaltet  sich     beispielsweise    folgendermassen:  In einer ersten Stellung des Organs sind  Ale Zylinder entlüftet, so dass das Andrehen  von Hand möglich ist.  



  In einer zweiten Stellung des Organes ist  bei einigen     Zylindern    -die     Entlüftung    aufge  hoben und die Brennstoffpumpe     eingescha.1-          let.    während andere     Zylinder    noch     entlüftet          ind,    so dass sie einer     Merwindung    der Ver  dichtung     dureh    die ersten     Zündungen    keinen       zrossen        Widerstand    entgegensetzen und eine  weitere Beschleunigung erfolgen     kann.       In einer     dritten    Stellung ,

  des Organes  sind alle Zylinder auf volle     Verdichtung    und  alle Brennstoffpumpen eingeschaltet, so     dass     die Maschine den vollen Betrieb aufgenom  men hat. Natürlich können noch     einige    Zwi  schenstufen     zwischen    der ersten und letzten  Stufe eingeschaltet sein, sofern das Anlassen  bei drei Stufen zu grosse     Anstrengungen    er  fordert     bezw.    zu unsicher ist.  



  So soll vermieden werden. dass beim An  lassen derartiger Verbrennungsmotoren zu       früh    Brennstoff eingespritzt     wird,    indem die  Einschaltung der Kompression und der  Brennstoffpumpe erst dann     erfolgt,    wenn die  im Schwungrad aufgespeicherte Energie     zur          Überwindung    des     Kompressionsdruckes    ge  nügt.  



  Beim     Gegenstand    der     Erfindung        wirkt     eine     Schaltwelle    mit Nocken     (Vorsprüngen     oder     Rücksprüngen)    derart auf die     Steuerung     der     Einströmventile    und den     Antrieb    der      Brennstoffpumpen, dass     Betätigungshebel     entweder freigegeben oder aufgefangen wer  den, so dass sie von ihren Nocken nicht be  wegt werden können.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    für einen       Zwillingsmotor    dar;     Fig.    1 ist zum Teil eine       Stirnansicht,        zum    Teil ein     Schnitt,        Fig.    2 ,ein       Schnitt    nach der Linie     A-B    .der     Fig.    1,  und     Fig.        ä    ein Schnitt nach Linie     C-D        der          Fig.    2;     Fig.    4 zeigt eine Einzelheit;

       Fig.    5a.  5b, 5c zeigen die     Einströmsteuerung    in den  drei     Schaftstellungen.     



  In den     Zylinderkopf        a    sind die     Ausla,ss-          ventile    b eingesetzt und werden von der       Steuerwelle        d        mittelst    der     Ventilhebel    e und  der     Stossstange    q     gesteuert.    Die     Einlassventile     c werden durch die Hebel f und o und dis       Stossstangen   <I>p</I> von der .Steuerwelle     d    betätigt.

    Die     Einlassventile    c werden auch zum Ent  lüften     .benutzt.    Zu diesem Zweck wird die       Schaltwelle    g gedreht, bis     vermittelst    der       Stifte        h        ein        Anheben        der     <I>f</I> be  wirkt wird. Die Schaltwelle g     vera.nla.sst    in  gleicher Weise     mittelst    der     Stifte    i den Hebel  r zum Anheben des Pumpenkolbens an einem  vorspringenden     Mitnehmer    s.  



  Um die     .drei    Schaltstellungen,     wie    sie ein  gangs erwähnt sind, herstellen zu können,       sind    die als Nocken     wirkenden        Einschnitte     in der     Schaltwelle,    welche auf die     Einström-          ventile    und die     Brennstoffpumpenkolben    wir  ken, verschieden     eingeschnitten.    Dies ist im  einzelnen in den Mg.

   5a, 5b     und        513    für die       Einströmorgane    zu erkennen, in denen       tc,    und     u2    die Nocken für die beiden Ein  strömventile     7z    schematisch die Hebel in den  verschiedenen Stellungen zeigt.  



  In gleicher     ureise    sind die     Einschnitte     für die     Brennstoffpumpen    in der     ,Schaltwelle            angeordnet,    so     da,ss    sich eine Wiederholun  der Darstellung erübrigt.  



  In der     Anlassstellung        (Fig.    5a) sind     alle          Einströmhebel    und     Pumpenkolben    abgeho  ben; in der Zwischenstellung     (Fig.        5b)    sind  der     Einströmhebel    und die Pumpe des einen  Zylinders eingeschaltet, die gleichen Organe  des andern Zylinders ausgeschaltet; in der       Betriebsstellung        (Fig.   <B>5e)</B> sind alle Pumpen  und     Einströmhebel    eingeschaltet.  



  Die Verstellung der Schaltwelle g erfolgt  durch den Handhebel     n.        mittelst    des Kegel  räderpaares     1o,   <I>1.</I> Wie     Fig.    2 erkennen lässt.  ist die     Umschaltwelle    g aus zwei Teilen zu  sammengesetzt, die durch eine Kupplung x       miteinander    verbunden sind. Das hat den       Vorteil,    dass die Brennstoffpumpen in ihrem  Gehäuse unabhängig von der Steuerung der  Maschine     ausprobiert    und dann erst einge  baut werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an mehrzylindrigen Ein- spritz-Verbrennungskraftmasehinen zum Aus- und Einschalten der Brennstoffpumpen beim Anlassen mittelst eines einzigen, von Hand verstellbaren Organes, mittelst welchem auch die Arbeitszylinder entlüftet und, wie der auf Verdichtung geschaltet werden, da durch gekennzeichnet,
    dass eine Schaltwelle mit Nocken derart auf die Steuerung der Einströmventile und den Antrieb der Brenn stoffpumpen einwirkt, dass' Betätigungshebel entweder freigegeben oder aufgefangen wer den, so dass sie von ihren Nocken nicht be wegt werden können.
CH138974D 1928-03-10 1929-03-09 Einrichtung an mehrzylindrigen Einspritz-Verbrennungskraftmaschinen für das Anlassen. CH138974A (de)

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