CH138975A - Einrichtung auf Automobilen zur Zuführung von Zusatz- und Feuchtluft zum Gasluftgemisch des Motors. - Google Patents
Einrichtung auf Automobilen zur Zuführung von Zusatz- und Feuchtluft zum Gasluftgemisch des Motors.Info
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Description
Einrichtung auf Antömobilen zur Zuführung von Zusatz- und Feuchtlaft zum Gasluftgemisch des Motors. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung an Automobilen zur Zu führung von Zusatz- und Feuchtluft zum Gasluftgemisch. Diese Einrichtung besitzt regelbare Düsen für den Zutritt von Zusatz luft aus dem Freien und von mit Wasser dampf geschwängerter Luft aus dem mit einem Rückschlagventil für den Eintritt von Aussenluft versehenen Kühler,
und einen Kondensator in der Leitung für die Feucht- luft zum Ablassen von Niedersc-hlagwasser.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung; Fig. 2 zeigt einen Düsenteil in Seiten ansicht, Fig. 3 im I-Iorizontalschnitt und Fig. 4 in Stirnansicht; Fig. 5 ist ein Teil des Grundrisses; Fig. 6 zeigt ein Rückschlagventil; Fig. 7, 8 und 9 zeigen verschiedene Stel lungen eines Dreiweghahnes für die Rege lung der Frischluft; Fig. 10 zeigt den Kondenser.
An die Ga,sluftgemisch-Ansaugleitung 1 des Motors ist der in Fig. 2 und 3 heraus- gezeichnete Teil der Einrichtung angeschlos sen. Dieser besitzt ein Gehäuse 2,, welches durch eine Leitung 8, 4 mit dem obern Teil des Motorkühlers 5 in Verbindung steht, und aus diesem mit Luft gespeist wird, die in folge der Verdampfung des Wassers im Küh ler mit Wasserdampf geschwängert ist.
Der Kühler ist oben mit einem unter Feder wirkung stehenden Kugelventil 6 (Fig. 6) versehen, das als Rückschlagventil wirkt, so dass die aus dem Kühler abgesaugte Feucht luft durch eine entsprechende Menge Luft, welche durch das Rückschlagventil 6 von aussen in den Kühler eintritt, ersetzt wird. In die Leitung 3, 4 ist ein gondenser 7 (Fig. 1,0) eingeschaltet, in welchem Niederschlag wasser durch eine Hängeklappe 8 abgelassen wird, so dass nur Waeserdampfluft in das Gehäuse 2 gelangt.
Im Gehäuse 2 ist eine Düse 10 mit einer Querbohrung 11 angeordnet, deren Öffnungen mittelst einer Regulierschraube 12 einstell bar ist. Die Düse 10 mündet in ein An schlussstück 18, das mit mehreren verschieden lkalibrierten Löchern 14 für die Zufuhr von Hilfsluft und mit einem diese regelnden Ringschieber 15 versehen ist. Letzterer wir3 ebenso wie die Regulierschraube 12 ein für allemal eingestellt.
Das Anschlussstück 16 steht mit dem Ge häuse 16 eines Dreiweghahne.s in Verbindung, der mit einer Zusatzluftdüse 17 versehen ist. Die Zusatzluft gelangt zu dieser Düse durch eine Öffnung 18, die mittelst einer Regulier schraube 19 einstellbar ist. Die Zufuhr von Zusatzluft zu der Feuchtluft und der Hilfs luft kann mittelst des Dreiweghahnes abge stellt werden.
Das Küken 20 desselben ist durch einen Bowdenzug 21 mit einem vom Führer erreichbaren Griff 22 verbunden und so ausgebildet, da.ss' die Zusatzluft abgestellt werden kann, ahne den Durchgang der Feuchtluft und der Hilfsluft zu behindern.
In der Kükenstellung nach Fig. 7 ist die Zusatzluft eingeschaltet; in der Kükenstel lung nach Fig. 8 ist sie abgestellt, während der Durchgang der Feuchtluft und der Hilfs luft noch offen steht; in der Kükenstellung nach Fig. 9 ist auch dieser Durchgang ab - gesperrt.
Die Zuführwng von Feuchtluft und von Zusatzluft zum: Ga@sluftgemisch bezweckt fol gende Vorteile: 1. Der Zylinder wird von vorhandenem verhärtetem Russ allmählich gereinigt und dann mit der Zündkerze sauber gehalten.
2. Eine Brennstoffersparnis, welche je nach Konstruktion und Zustand des Motors zwischen 10 bis<B>30%</B> variieren kann. Der im Zylinder des Motors gleichmässig ver teilte Wasserdampf wirkt als Katalysator und gestattet dem Motor, mit einer ärmeren Gasmischung zu arbeiten, als es bisher mög lich war.
Die maximale Leistung des Motors wird erhöht, so dass der Wagen ein grösseres Be schleunigungsvermögen und eine grössere Maximalgeschwindigkeit erhält; er gewinnt dadurch bedeutend an Rasse.
-1 -. Der Wasserdampf dämpft die Brisanz der Explosionen; dadurch wird das Klopfen des Motors verhindert; dieser erhält einen ruhigen, sanften und ausgeglichenen Gag:;.
5. Der Unterdruck im Kühler wird be seitigt, so dass die Rückkühlung des Kühl wassers besser von statten geht; dadurch läuft der Motor naturgemäss weniger heiss. das Kühlwaser kommt nicht mehr zum Kochen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung auf Automobilen zur Zu führung von Zusatz- und Feuchtluft zum Gasluftgemisch des Motors, gekennzeichnet durch regelbare Düsen für den Zutritt von Zusatzluft aus d'em Ereien ,und von mit Wasserdampf geschwängerter Luft aus dem mit einem Rückschl.agventil für den Eintritt von Aussenluft versehenen Kühler und einen Kondensator in der Leitung für die Feuelit- luft zum Ablassen von Kiederschlagwasser. U \TTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzluft mittelst eines vom Führersitz aus betätig- ba.ren Dreiweghahnes abstellbar ist. ohne dass ein in diesem für die Feuchtluft vor gesehener Durchgang beeinflusst wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass das Rückschlag ventil ein unter Federwirkung stehendes Kugelventil ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH138975T | 1929-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH138975A true CH138975A (de) | 1930-03-31 |
Family
ID=4396285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH138975D CH138975A (de) | 1929-03-11 | 1929-03-11 | Einrichtung auf Automobilen zur Zuführung von Zusatz- und Feuchtluft zum Gasluftgemisch des Motors. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH138975A (de) |
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1929
- 1929-03-11 CH CH138975D patent/CH138975A/de unknown
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