CH138997A - Vakuumschalter. - Google Patents

Vakuumschalter.

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CH138997A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  • High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)

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      Yakuumschalter.       Die Anwendbarkeit von Starkstromschal  tern mit Vakuumgefässen (Vakuumschaltern)  ist neuerdings wieder durch die Versuche  von     Sörrensen    und     Mendenhall    nachgewiesen  worden. Die physikalischen Eigenschaften  derartiger Vakuumschalter erscheinen auch  einigermassen geklärt, und man könnte wohl  für sie mit einem grösseren Anwendungs  bereich rechnen, wenn es gelänge, dafür ge  eignete Vakuumgefässe zu schaffen, die auch  eine für den     praktischen    Betrieb genügende  mechanische Festigkeit haben. Besonders  wünschenswert ist bei der konstruktiven Aus  bildung derartiger Vakuumschalter die Mög  lichkeit, mechanische Bewegungen von aussen  her in das Innere des Vakuumkolbens einzu  führen.

   Dies lässt sich auch, wie schon mehr  fach vorgeschlagen wurde, durch elastische  Übertragungsglieder erreichen, nur ist es  noch immer nicht gelungen, das Vakuum  gefäss selbst, das     naturgefäss    im wesentlichen  aus Glas oder keramischer Masse bestehen    muss, gegen mechanische Erschütterungsstösse  zu schützen. Diesem Schutz dient die vor  liegende Erfindung, und zwar werden erfin  dungsgemäss zwischen dem Vakuumgefäss des       Scbalters    und den feststehenden Kontakt  teilen des letzteren vakuumdicht elastische  Glieder eingebaut.  



  Auf der Zeichnung sind     zweiAusführungs-          beispiele    der Erfindung dargestellt. Bei bei  den Ausführungen sind zum Schutz des Va  kuumgefässes gegen Erschütterungen     Wellrohre     benutzt, die je an einem Ende an das Va  kuumgefäss     angeschmolzen    und am andern  Ende mit einem feststehenden Kontaktteile  des Vakuumschalters verbunden sind. Sie  dienen dazu, die Fortpflanzung etwaiger Er  schütterungen nach dem Gefäss zu verhindern  oder doch zum mindesten wesentlich zu  mildern und dadurch vor allem die unver  meidlichen Schmelzstellen zwischen Metall  und Glas gegen schädliche Beanspruchungen  zu schützen.

        Das     Vakuumgefäss        t    (Glaskolben) ist  nämlich mit den festgelagerten Teilen der       Elektrodeneinführungen    2, 3 durch gewellte  Rohre 4, 5 verbunden, die bei 6 und 7 an  den Vakuumkolben 1 vakuumdicht angeschlos  sen, am besten eingeschmolzen und an ihren  andern -Enden mit den     Elektrodeneinfüh-          rungen    2, 3 vakuumdicht verlötet sind. Ge  mäss     Fig.    1 sind ausserdem zwischen den       Elektrodeneinführungen    2, 3 innerhalb des  Kolbens     d    isolierende Stützen 8, z. B. Porzel  lanstäbe, eingesetzt.  



  Infolge dieser Anordnung werden Er  schütterungen nicht mehr in gefährlichem  Grade auf den Kolben 1 übertragen, sondern  derartige Kräfte werden zwischen den beiden  Elektroden von den Stützen 8 aufgenommen  und durch die     Wellrohre    ausgeglichen.  



  Um heftigere Stösse ungefährlich abzu  dämpfen, sind bei der Ausführung nach     Abb.     1 an jedem     Wellrohr,    etwa in seiner Mitte,  träge Massen 9 angebracht.  



  Statt die isolierenden Stützen 8 inner  halb des Kolbens anzubringen, kann man  sie auch gemäss     Abb.    2 ausserhalb desselben  vorsehen und mit den Elektroden 2, 3 durch  Streben 10, 11 verbinden.  



  Ferner lässt sieh hinsichtlich der Anord  nung der zur Stossdämpfung dienenden trä  gen Massen die Anordnung auch so treffen,  dass man diese Massen     zurn    Beispiel als  Ringe zwischen je zwei elastische Rohr  stücke schaltet, die an jedem Ende des Va  kuumkolbens 1 vakuumdicht angeschlossen  sind.

Claims (1)

  1. PATENTA'N'SPRUCH: Vakuumschalter, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Vakuumgefäss und den feststehenden Kontaktteilen des Schalters elastische Glieder vakuumdicht eingebaut sind. 'UNTERANSPRüCHE: 1. Vakuumscbalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die elastischen Zwischenglieder durch träge Massen be. lastet sind, die zum Abdämpfen stossar tiger Erschütterungen dienen. 2. Vakuumschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die trägen Massen zwischen elastische Glieder einge setzt sind, die zur Lagerung des Vakuum gefässes dienen. 3.
    Vakuumschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an jedem Ende des Vakuumgefässes ein Wellrohr ange- schmolzen und dieses an seinem freien Ende mit einer feststehenden Schalter elektrode verbunden ist. 4. Vakuumschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass seine feststehen den Elektroden durch isolierende Stützen miteinander verbunden sind.
CH138997D 1928-06-23 1929-06-17 Vakuumschalter. CH138997A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3087034A (en) * 1960-06-20 1963-04-23 Ling Altec Electronics Inc Vacuum switch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3087034A (en) * 1960-06-20 1963-04-23 Ling Altec Electronics Inc Vacuum switch

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