CH139031A - Lichtelektrische Zelle. - Google Patents

Lichtelektrische Zelle.

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CH139031A
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Franz Dr Phil Rother
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Franz Dr Phil Rother
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J40/00Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
    • H01J40/16Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas having photo- emissive cathode, e.g. alkaline photoelectric cell

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  • Hybrid Cells (AREA)

Description


  Lichtelektrische Zelle.    Bisher waren die lichtelektrischen Zellen  derart gebaut, dass ein als Kathode dienen  der     Kaliumbelag        (Kaliumamalgan)    im Innern  einer evakuierten oder einen geringen Gas  druck aufweisenden Glasröhre angebracht  war. Der     Kaliumkathode    stand eine positive  Auffangelektrode gegenüber, welche ringför  mig ausgebildet war und aus Platin bestand.

    Durch die     Offnungen    dieser Auffangelektrode  trat der Lichtstrom auf die Oberfläche der  Kathode, so dass bei Anlegen einer Potential  differenz an die beiden Elektroden ein Strom  im Innern der Röhre von der Kathode zur  Auffangelektrode floss, indem durch das Licht  an der Kathode Elektronen ausgelöst wur  den, welche durch das angelegte elektrische  Feld an die     Auffangelektrode    geführt wurden.  Waren die Röhren mit Edelgas von geringem  Druck gefüllt, so wurde hierbei noch die  Stossionisation mit Erfolg ausgenutzt. Die mit  diesen Zellen erzielten elektrischen Ströme  waren verhältnismässig gering und bedurften  in der Mehrzahl der Fälle für praktische  Anwendung einer Verstärkung.  



  Es sind auch bereits lichtelektrische Zel-         len    bekannt, bei denen die von einer als  Hilfselektrode dienenden Glühelektrode aus  gehenden Elektronen benutzt wurden, um  die bei den oben beschriebenen     Kaliumzellen     an der     Kalium-Photokathode    auftretenden  Ermüdungserscheinungen zu verringern. Hier  bei war bereits vorgeschlagen, die     Glühelek-          trode    mit     Thorium    zu imprägnieren, um  schon bei geringer Lichtausstrahlung der  Glühelektrode eine genügende Elektronen  ausbeute am Glühfaden zu erzielen. Diese  Zellen haben den Nachteil, dass die Hilfs  elektrode geglüht werden muss, was eine  zusätzliche Apparatur erfordert.

      Die Neuerung beruht auf der Erkennt  nis des Erfinders, dass die Stromstärke in  der Zelle sich wesentlich verstärken lässt,  wenn gemäss der Erfindung im Innern der  Zelle kalte radioaktive     Stoffe    angeordnet sind,  deren     Alphateilchen    die Oberfläche der Photo  kathode durchdringen.  



  Einige Ausführungsbeispiele der neuen  lichtelektrischen Zelle seien im folgenden  beschrieben.           Fig.    1 zeigt die lichtelektrische Zelle in  der üblichen Form, in welcher 1 die Glas  röhre und 2 den üblichen     kathodischen        Ka-          liumbelag    darstellt. Die gitterförmige     positive     Auffangelektrode 3, also die     .Einode    besteht  aus radioaktivere Metall, z.

   B.     Thorium    oder  aus einer     Thoriumlegierung.        Trifft    dann der  Dichtstrahl L durch eine Öffnung der Auf  fangelektrode 3 auf eine Stelle     a    der     Kalium-          schiebt    2, so trifft gleichzeitig auf die Stelle       a    ein von dem     Thorium    der     Auffangelektrode     3 ausgehendes     Alpha-Strahlenbündel.    Dieses  letztere Strahlenbündel bewirkt, dass ein  stärkerer Elektronenstrom e unter sonst glei  chen Umständen, also auch bei gleicher an  gelegter Potentialdifferenz vom Punkte     a    zur  Auffangelektrode 3 fliesst.

   Die gleichzeitige       Bewerfung    der Kathode mit     Alphateilchen     bewirkt eine Verringerung der Austrittsarbeit  der Elektronen aus der     Kathodenfläche.    Diese  neue Wirkung tritt auch bei einer Röhre mit  schwacher Gasfüllung auf. In diesem Falle  ist der Gasdruck vorteilhaft so bemessen,  dass die durch die     Alphateilchen    des     Thoriums     bewirkte Ionisation des Gases noch nicht  ausreicht, um bei angelegter Potentialdifferenz  einen Strom zu erzeugen, ohne dass eine Be  lichtung der Kathode erfolgt wäre.  



  Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in       Fig.    2 dargestellt. Hier ist sowohl die Ka  thode 4, als auch die Auffangelektrode 5 aus  kaltem radioaktivem Metall hergestellt. Es  kann auch die Kathode 4 allein aus kaltem  radioaktivem Metall hergestellt sein.  



  Es tritt eine spezifische lichtelektrische  Wirkung auf, wenn auf der Kathode 4, die  aus einer metallischen     Thoriumlegierung,    zum  Beispiel aus     Molybdän    mit 2     0%        Thorium     besteht, eine atomare     Metallschicht    vorhan  den ist, die nach     Langmuir    durch Glühen  der     Thoriumlegierung    entsteht. Unter spezi-         fischer    lichtelektrischer Wirkung wird hierbei  verstanden,     da.ss    für eine besondere     Wellen..     länge des Lichtes ein besonders starker Elek  tronenstrom e an der atomaren Metallschicht  4 ausgelöst wird.

   Besteht die atomare Metall  schicht zum Beispiel aus Kalium, so wird  bei Belichtung zum Beispiel mit Quecksilber  dampflicht unter sonst gleichen Verhältnissen  ein etwa 50mal höherer Photostrom in der  Zelle erzielt.  



  Schliesslich kann die Anordnung auch so  getroffen werden, dass gemäss     Fig.    3 eine  Hilfselektrode 8 aus kaltem radioaktivem  Metall vorgesehen ist, welche nicht an den  Stromkreis angeschlossen ist, während an die  Kathode 6 und die positive Auffangelektrode  7 eine     Potentialdifferenz    angelegt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtelektrische Zelle, dadurch gekenn zeichnet, dass im Innern der Zelle kalte ra dioaktive Stoffe angeordnet sind, deren Alpha teilchen die Oberfläche der Photokathode durchdringen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Lichtelektrische Zelle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode aus kaltem radioaktivem Stoff besteht. 2. Lichtelektrische Zelle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die photo elektrische Kathode aus kaltem radioak tivem Metall besteht. 3. Lichtelektrische Zelle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hilfs elektrode aus kaltem radioaktivem Stoff besteht.
CH139031D 1929-05-07 1929-05-07 Lichtelektrische Zelle. CH139031A (de)

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