CH139038A - Einrichtung zum Verbinden von Bandenden. - Google Patents
Einrichtung zum Verbinden von Bandenden.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
Einrichtung zum Verbinden von Bandenden. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verbinden von Bandenden, wobei ein Schlaufenbandende mindestens einen Wider haken trägt, der im Verein mit dem andern Schlaufenbandende in ein Blechgehäuse ein gebracht und in letzterem festgelegt zu wer den bestimmt ist.
Das Neue besteht darin, dass das durch Auftiefen des Bandes zu einer offenen Rinne stielartig versteifte Einsteckende mindestens einen Widerhaken trägt, der von einem Lap pen gebildet wird, welcher um eine mit eines Rinnenkante zusammenfallende Faltkante umgelegt ist und mit der Wand der Rinne einen einspringenden, entgegen der Einsteck richtung sich öffnenden Winkel bildet.
Drei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der Zeichnung dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. 1, 2 und 3 die Ansicht, Draufsicht und den Querschnitt des freien Schlaufen bandendes, Fig. 4, 5 und 6 dasselbe des freien Schlau fenbandendes einer ersten Ausführungsform mit ausserhalb der Rinne befindlichen Lappen, Fig. 7 und 8 den Längsschnitt und die Draufsicht des Verbandgehäuses, Fig. 9 und 10 dasselbe des Gehäusedek- kels, Fig. 11, 12 und 13 die Draufsicht und Längsschnitte des geschlossenen Verbandes, Fig. 14 und 15 den Längsschnitt und die Draufsicht des freien Schlaufenbandendes einer zweiten Ausführungsform mit innerhalb der Rinne liegenden Lappen, Fig.
16 und 17 Draufsicht und Längs schnitt des geschlossenen Verbandes einer dritten Ausführungsform mit noch nicht niedergedrücktem gasten.
Fig. 18 den Längsschnitt des geschlos senen Verbandes mit niedergedicktem Ka sten.
Das Schlaufenband ra des Blechbandes trägt an dem einen Ende einen ,durch Ruf tiefen des Bandes a gebildeten steifen .Stiel b und am andern das Einsatzstück e. Das freie Stielende bildet mittelst zweier am Ende stehengebliebener (F'ig. 4 und 5), beziehungs weise aus dem Rinnenboden ausgehobener (Fig. 14 und 15) Lappen e einen doppelten Widerhaken, der bestimmt ist, zwecks Schlie ssens des Verbandes in die am Einsatzstück c angepresste, als Tasche dienende Muffe f ein geführt zu werden.
Die Lappen e sind zum Zweck der Hakenbildung je um eine mit einer äussern (Fig. 4 und 5) beziehungsweise innern (Fig. 14 und 15) Rinnenkante zu sammenfallende Faltkante umgelegt und bil den mit der Wand der Rinne je einen ein springenden, entgegen der Einsteckriohtung sich öffnenden Winkel d.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 15 liegt das Einsatzstück c so im Gehäuse g, dass der Hohlzapfen h durch die Öffnung i des Einsatzstückes c und die Ein pressung k in die Muffe f eintritt, diese auf der noch offenen Längsseite abschliessend, ferner eine Auflagerfläche für die äusseren Rinnenkanten und somit einen Widerstand gegen n Verdrehen des Stiels b bildend. Ausser- ,dem liegen beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 die vom Umfalzen herrührenden, a bgespreizten Kanten (Fig. 5) der Lappen e auch in derselben Ebene wie die äussern Rin nenkanten; schon allein hierdurch wäre ein Verdrehen des Stiels b im Gehäuse unmög lich.
Über dem Einsatzstück c liegt der Ge häusedeckel 1, der mit der nachdem Schlau fenband a zu offenen Haube m die Muffe f umschliesst und vermittelst des Bordrandes n des Gehäuses g befestigt ist. Auch der Ge häusedeckel 1 besitzt eine Öffnung a, durch welche der Hohlzapfen h hindurchtritt.
Durch den letzteren greift beim fertigen Verband ein Bleiniet p vermittelst eines kur zen Schaftes q, der zum Eindrücken von Vermerken und zugleich auch als weitere Sicherung gegen unbefugtes Abnehmen des Gehäusedeckels 1, somit als Plombe dient. Eine noch bessere Befestigung des Bleinietes p wird dadurch ereieht, dass er unter dem Bordrand n des Gehäuses g eingepresst ist (Fig. 13).
Zwecks Öffnens dieses Plombenverbandes muss die Schlaufe a zerschnitten oder zer brochen werden. Um sie leicht von Hand durch Hin- und Herbiegen zerbrechen zu kön- nen, sind innerhalb der Gehäuseeintrittsstelle zwei Einschnitte r, die auch zum Festhän gen des Einsatzstückes c hinter der Seiten wand n des Gehäuses g dienen und kurz vor diesen eine Versteifungspressung s angeord net.
Sind die Lappen e aus dem Boden der Rinne ausgehoben (Fig. 14 und 15), so liegen die Haken innerhalb der letzteren. In diesem Falle übergreift der Stiel b die Muffe f und die Lappen e hängen von aussen her an der selben fest.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1ö bis 18 dargestellt.
Das Plombenband a trägt ebenfalls einer seits den rinnenförmigen Stiel b mit federn den Widerhaken e, anderseits das Einsatz stück c mit Muffe f, an der zwecks Ver schliessens des Plombenverbandes die Haken e festgehängt werden. Beim Übergang in das Einsatzstück c ist der Bandkörper a zwecks Versteifens mit Längswulsten t versehen.
Über dem Einsatzstuck c liegt beim fer tigen Verband der mit der Öffnung o ver sehene und die Muffe f umschliessende Ga häusedeckel 1, welcher vermittelst des Bardes n mit dem Gehäuse g verbunden - ist. Das letztere besitzt ebenfalls eine Durchbrechung 0l, die mit derjenigen des Grehäusedeckels 1 zusammenfällt, so da.ss eine durchgehende Öffnung gebildet wird. In diese ist ein Blei niet p zu stecken bestimmt, der im zu.sam- mengepressten Zustand mit einem Larppen auf der Haube m. des Gehäusedeckels 1 liegt. Beim Einpressen eines Vermerkes.
(zum Bei spiel des Datums oder des Namens der Bahn station) in den Bleiniet p wird nun die Haube an. bis zum Anliegen ihrer Innenseite am Ende des eingehängten Stiels b eingedrücld (F'ig. 18), so da.ss der Stiel b und die Wider haken e unbeweglich festliegen.
Ein auf diese Weise gesicherter Plomben- verband kann unmöglich ohne sichtbare Be schädigung geöffnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Verbinden von Banden enden, wobei ein Sehlaufenbandende minde- stens einen Widerhaken trägt, der im Verein mit dem andern Schlaufenbandende in ein Blechgehäuse eingebracht und in letzterem festgelegt zu werden bestimmt ist, gekenn zeichnet durch ein durch Auftiefen des Ban des zu einer offenen Rinne stielartig ver steiftes Einsteckende, welches mindestens einen Widerhaken trägt, der von einem Lap pen gebildet wird, welcher um eine mit einer Rinnenkante zusammenfallende Faltkante umgelegt ist und mit der Wand der Rinne einen einspringenden, entgegen der Einsteck richtung sich öffnenden Winkel bildet.UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Wider haken durch am Stielende stehengeblie bene und je um eine mit einer äussern Rinnenkante zusammenfallende Faltkante umgelegte Lappen gebildet werden. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Wider haken durch aus dem Rinnenboden aus gehobene und je um eine mit einer innern Rinnenkante zusammenfallende Faltkante umgelegte Lappen gebildet werden. 3.Einrichtung nach Patentanspruch da durch gekennzeichnet, dass in eine als Ta sche für die Widerhaken dienende, am Einsatzstück angepresste Muffe eine Ein pressung des die letztere einzuschliessen bestimmten Blechgehäuses tritt, die als Auflager der beiden, im Abstand der R-in- nenbreite in ein und derselben Ebene ver laufenden, äussern Rinnenkanten dient. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Blechge häuse mittelst eines Hohlzapfens durch eine Öffnung seines Deckels und durch den Hohlzapfen der Schaft eines Blei- nietes zu greifen bestimmt ist, der zum Eindrücken von Datums oder dergleichen Vermerken und zugleich als weitere Si cherung gegen unbefugtes Abnehmen des Gehäusedeckels, somit als Plombe dient. 5.Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen an dem, das Ein steckgehäuse zu tragen bestimmten Ende des Bandes anzubringen bestimmten Blei niet, dessen Stauchmaterial @so bemessen ist, dass es nach dem Stauchvorgang mit einem Lappen auf der Haube des Ge häusedeckels liegt, das Ganze so, dass beim Einpressen von Zeichen die Haube mit samt dem Niet nied'erged'rückt und hier durch der im Innern der Haube befindliche,mit den Widerhaken versehene Stiel un- beweglich festgeklemmt wird. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da- durc11 gekennzeichnet, dass die Band- schlaufe innerhalb der Gehäuseeintritts- stelle mit zwei das Einsatzstück hinter der Seitenwand des Gehäuses festhängenden Einschnitten und kurz vor diesen mit einer Versteifungspressung versehen ist,so dass die Bandschlaufe des fertigen Verbandes zwecks Öffnens desselben leicht an .der Gehäuseeintrittsstelle abgebrochen werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH139038D CH139038A (de) | 1929-03-22 | 1929-03-22 | Einrichtung zum Verbinden von Bandenden. |
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1929
- 1929-03-22 CH CH139038D patent/CH139038A/de unknown
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