CH139043A - Bremse für Anhängewagen. - Google Patents

Bremse für Anhängewagen.

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CH139043A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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Description


  Bremse für Anhängewagen.         Es    ist bekannt in Anhängern für Kraft  wagen oder andere Fahrzeuge, von deren  Triebwerk Unter- oder     Überdruck        erzeugt     wenden     kann,    durch diesen Unter- oder     über-          druck    die Bremsen zu lösen und gleichzeitig  Arbeit aufzuspeichern, die wenn freigegeben,  die Bremsen anzieht. Diese Arbeit kann     auf-          gespeichert    werden, indem man den     Unter-          oder        Überdruck    auf einen Kolben Einwir  ken lässt, der eine Feder spannt, ein Gewicht  hebt und dergleichen.

   Bei Wegnahme des auf  den Kolben wirkenden Druckes wird die Fe  derspannung, das Gewicht usw. frei und  zieht die Bremsen an.  



  Die Bremsen haben den Vorteil, dass beim  Reissen der Kupplung zwischen Zugwagen und  Anhänger und dem dabei eintretenden Reissen  des Verbindungsschlauches der Unter- oder       Überdruck        in,der    Bremsleitung verschwindet,  wodurch die Bremse sofort und ohne zusätz  liche Vorrichtungen in Kraft tritt. Die  Bremse stellt natürlich den Anhänger auch  dann fest, wenn er vom Zugwagen abge-    kuppelt wird, weil auch dabei die Schlauch  verbindung zwischen beiden Fahrzeugen ge  löst wird.

   Um den abgekuppelten Anhänger  wieder     entbremsen    zu können. verwendet man  in bekannter Weise eine von Hand betätigte       Vorrichtung,    zum Beispiel einen Sperrhebel,  durch welchen die Bremse gelöst gehalten  werden kann; dabei muss natürlich von Hand  die Bremsarbeit auch wieder aufgespeichert  werden, indem die Hand eine Feder zusam  mendrückt, ein Gewicht hebt usw.  



       Derartige    Bremsen sind     nachteilig    dann,  wenn beim Ankuppeln des     entbremsten    An  hängers vergessen wird, den die Bremse ge  lüftet haltenden Hebel zu lösen; denn dann  folgt zwar der Anhänger dem Zugwagen un  gehemmt, aber er kann nicht gebremst wer  den.

   Erfindungsgemäss     wind    nun der     Unter-          oder        Überdruck,    der im Betrieb die Bremse  gelüftet halten soll, dazu benutzt, die     me-          ,chanische        Bremslösevorrichtung    selbsttätig zu  entriegeln, sobald der Anhänger angekuppelt  und der     Urfiter-    oder     Überdruck    im Zugwagen      stark genug zum     Gelösthalten    der Anhänger  bremse ist.  



  Dieser Über- oder     Unterdruck    kann für  den genannten Zweck in der Weise ausge  nützt werden, dass man ihn in einem beson  deren, an die     Anhängerbremsleitung    ange  schlossenen Hilfszylinder auf einen Kolben  wirken lässt, der mit     Verriegelungsorganen     der mechanischen     Bremslösevorrichtung    ge  kuppelt ist, oder es wird der im Bremszylin  der selbst zum     Läsen    der Bremse erzeugte  Über- oder Unterdruck und der dadurch her  vorgerufene Hub des Bremskolbens     zum     Entriegeln dieser Vorrichtung benützt.  



  Einige     Ausführungsbeispiele    an Anhän  gerbremsen, die durch einen vom     Z:ugwagen-          motor    erzeugten Unterdruck gelöst und durch  Federkraft angezogen werden, sind in den       Zeichnungen    dargestellt, und zwar zeigt:

         Fig.    1 eine     Bremslösevorrichtung    mit be  sonderem Hilfszylinder,       Fig.    2 eine Vierradbremse mit     Entriege-          lung    durch den     Bremskolbenhub,          Fig.    3 einen Teil der mechanischen       Bremslösevorrichtung,          Fig.    4, 5 und 6 weitere     Ausführungen     der     Entriegelung    durch den Bremskolbenhub.

    Die     Anhängerbremsleitung    1 in     Fig.    1  kommt von dem nicht.     gezeichneten    Steuer  ventil im Zugwagen und führt zu dem Brems  zylinder 2, in dem der     Bremskolben    3 läuft.  Diesen Kolben sucht eine am Gestänge 4  der Bremse 5     angeschlossene    Feder 6 nach  rechts     zii    ziehen, wobei die Bremse angezogen  Wird. Anderseits zieht der Unterdruck im  Bremszylinder 2 den Kolben 3 wieder nach       links,    - wenn der Fahrer vom Zugwagen     aus     die     Unterdruck-Anhängerbremse    auf Lösen  schaltet. Die Feder 6 wird dabei gespannt.  



  Mit einem Hebel 7 kann die Anhänger  bremse auch von Hand gelöst werden. Der  eine Arm dieses Hebels: stösst gegen eine Nase  8 am Bremsgestänge 4; an dem andern Arm  des     Hebelsi    7     ist    eine vom Handgriff aus zu  bedienende Klinke 9, die in Rasten 10 ein  rasten kann. Diese     Klinke    ist durch einen  über eine     Umlenkrolle    11     führenden    Seilzug  12 mit einem Kolben 1.3 verbunden, der in    einem Zylinder 14 läuft. Der Zylinder 14  ist durch die     Leitung    15 an die Anhänger  bremsleitung 1 angeschlossen.  



  Die Vorrichtung wirkt wie folgt:  Wenn der Fahrer den Wagenzug vom  Zugwagen aus bremsen     will,        soi        ,lässt    er Au  ssenluft in die Leitung 1, so dass die: Feder  6 den Kolben 3 nach     rechts    ziehen und die  Bremsen anziehen kann. Die gleiche Wirkung       tritt    ein, wenn die Kupplung zwischen An  hänger und Zugwagen     abreisst.    Soll die  Bremse gelöst werden, so muss von neuem  ein Unterdruck im     Zylinder    2     erzeugt    wer  den, der die Feder 6 wieder spannt.  



  Die Bremse des Anhängers muss aber auch  am abgekuppelten Anhänger wieder gelöst  werden können, wenn er verschoben oder  von neuem an einen     Zubnva.gen        angekuppelt     werden soll, der dann ungehindert anfahren  können soll. Zu diesem Zweck wird der     Hand-          liebel    7 umgelegt. Der kurze Arm dieses. He  bels wirkt dabei auf den Zapfen 8 und ver  schiebt den Kolben 3 nach links, wobei die  Feder 6     gespannt    wird. In der Endstellung  -     entsprechend    der Lösestellung der     Brern-          sen    - stellt sich     der    Handhebel durch die  Klinke 9 fest.

   Der Hebel würde aber, wenn  er dauernd     verriegelt    bliebe, ein Anziehen der  Bremsen unmöglich machen. Muss der Hebel  von Hand entriegelt werden, so kann dies  leicht einmal vergessen werden. und der  Führer des Motorwagens kann     dann    den An  hängewagen nicht. bremsen. Dies wird ver  hütet dadurch,     da.ss    der vom Motor erzeugte       Unterdruck    nicht nur im Bremszylinder 2,       sondern    auch auf     den:    Kolben 13 des Hilfs  zylinders 14 wirkt. Unter dem Einfluss der  Luftverdünnung im Zylinder geht .,der Kolben  13 nach links     und    hebt dabei die Klinke 9  des Hebels 7 aus.

   Der Hilfszylinder 14 muss  so     bemessen    werden,     da,ss    die Klinke 9 erst  ausgehoben     wird,    wenn in der     Saugleitung     ein zum Festhalten des Kolbens 3 in der       Bremslösestellung    ausreichender Unterdruck  herrscht.  



  In     F'ig.    2 sind an die vom     Zugwagen     kommende Saugleitung 1 zwei Bremslüfte  zylind'er 2 und 2' für     Voirder-    und Hinter-           radbremse    angeschlossen. Die einzelnen Teile  der     Hinterradbremse    sind - soweit sie     eine     sinngemässe Wiederholung der Vorderrad  bremse bedeuten. - mit der betreffenden  Bezugsziffer und dem Zeichen (') versehen.

    Die Federn 6 und 6' zum Anziehen der  Bremsen sind     Druckfedern    und unmittelbar  in     den'Zylindern    2 und 2'     untergebracht.    Die  Stangen 4 und 4' der Kolben 3     und    3' sind  mit den Bremswellen 16 und 16' verbunden,  von denen aus die Bremskraft auf die Brems  backen 5 und 5' übertragen wird.  



  Die     Wellen    16 und 16' haben je     einen     Hebel 17 und 17', von deren Enden aus  Seile 18 und 18' über Rollen 19 zu einer  Schere 20 führen. Die Seile 18 und 18' wer  den zweckmässig nicht unmittelbar an den  kurzen Hebelarmen der Schere befestigt, son  dern an dem mittleren Gelenkpunkt eines mit  seinen andern Enden an diese Hebelarme an  gelenkten Laschenpaares 21. An dem freien  Ende jedes Scherenarmes ist je die eine  Hälfte einer geteilten Mutter 22 angebracht,  deren Gewinde mit. jenem einer Spindel 23  übereinstimmt. Das Gewinde ist selbsthem  mend, und die Mutter ist gegen Verdrehung       gesichert        (Fig.    3).

   Eine Feder 24 ist bestrebt,  die beiden Mutterhälften ausser Eingriff zu  bringen und an in Richtung der Spindel  achse verlaufende     Führungsstücke    25 anzule  gen. An jeder Mutterhälfte ist ein Handgriff  26 befestigt. Durch     Gegeneinanderdrücken     dieser Handgriffe kann die Mutter geschlos  sen werden. Der     Huh    der Mutter ist durch  einen Anschlag 27 begrenzt. Die Spindel 23  ist drehbar, jedoch in ihrer Längsrichtung  nicht verschiebbar an einer gut zugänglichen  Stelle des Fahrzeugrahmens befestigt.  



  An dem vom Motorwagen abgekuppelten  oder abgerissenen und also durch Wegnahme       (los        Unterdruckes    gebremsten Anhänger wer  den durch die Druckfedern 6 und: 6' die     Kol-          ben    3 und 3' nach rechts gedrückt;

   über das  Gestänge 4, 16 und 4', 16' sind die Brems  backen 5 und 5'     a.ngepresst.    Die beiden     Hälf-          ien    der Mutter 22 sind durch die Druck  feder 24 von der Spindel 23 abgehoben und  durch die Zugseile 18 und 18' mitsamt der    Schere 20 in     eine    von der     Gestängeverfor-          mung    und     Bremsbackenabnutzung    abhän  gende innere     Endstellung    gezogen worden.  



  Sollen nun die Bremsen wieder gelöst wer  den, so drückt man die beiden Handgriffe  26 an den     Mutterhälften    .soweit gegenein  ander, bis die Gewindekämme der     Mutter        \?2     in das     Spindelgewinde        eingegriffen    haben.  Dreht der Bedienungsmann die Handkurbel  der Spindel, so wandert die     Mutter    22 nach  aussen und zieht die Schere 20 und die Seile  18 und 18' nach     sich.    Diese drehen dann die  Wellen     1'6    und 16' so" dass die Kolben 3 und  3' in die Zylinder 2 und 2'     bineingedrijekt     werden und dabei die Federn 6 und 6' zu  cammenpressen.

   Nach einem bestimmten Hub  schlägt die     Mutter    22 an einen Anschlag 27 an,  wodurch die mechanische Bremslüftung be  endet ist. Die Spannung der Feder 24 ist so  gewählt, dass sie auch bei     geschlossener    Mut  ter schwächer ist als die unter diesem Zug  der Seile 1.8 und 18'     auftretende    Scherkraft  an den Enden der langen     Hebelaune    von 20.  



  Wird der Anhänger jetzt mit dem Motor  wagen gekuppelt, so dringt der vom Motor  erzeugte Unterdruck in die Bremszylinder 2  und 2' und zieht die Kolben 3 und 3' noch  etwas weiter, als     bereits    durch die mecha  nische     Bremslüftung    geschehen, in die Zy  linder hinein. Dadurch drehen sich auch die  Hebel 17, 17' der Wellen 16 und 16', so dass  die Seile 18 und 18' etwas schlaff werden.  Da nun die Schere 20 entlastet ist, kann  die Feder 22 die Mutterhälften von der       Spindel    abheben. Die Anhängerbremsen kön  nen nach dieser selbsttätigen     Entriegelung     vom Motorwagen aus nach Belieben betätigt  werden, solange die Schlauchkupplung ge  schlossen     und[    unbeschädigt ist.

   Die Vorrich  tung muss also für die mechanische Brems  lüftung so     eingestellt    werden,     da.ss    der Unter  druck bei normaler Stärke die Bremskolben  3 und 3' noch über diese Stellung hinaus  verschieben kann.  



  Bei der Bauart. der     Fig.    4 führt von dem  Hebel 17 der Bremswelle 16 ein Seil 28 zu  einem Hebel 29, der um den Zapfen 30 dreh  bar ist. Ein Anschlag 31 begrenzt den Aus-      schlag des Hebels 29 in     Bremslöserichtung.     An dem Hebel 29 ist das eine Ende einer  Spiralfeder 32 befestigt, deren anderes Ende  mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist. Die  Feder sucht den Hebel entgegengesetzt dem  Uhrzeigersinn zu drehen.. Sie ist so     bemessen.     dass das von ihr am Hebel 29 hervorgerufene  Drehmoment kleiner     ist    als das vom Seilzug  ausgeübte, wenn der Hebel am Anschlag 31  anliegt.    Die Bremse wird durch Umlegen des He  bels 29 aus der Lage B (Bremslage) in die  Stellung L (Lösestellung) gelöst.

   Dabei wird  über das Zugseil 28, den Hebel 17, die Welle  16 und die Stange 4 der Kolben 3 in den  Zylinder 2     hineingeschoben.    Der Kolben 3  drückt bei seiner Linksbewegung die Feder 6  zusammen. Durch ,die Feder 6 wird der Hebel  29 in der Lage L festgehalten, da. das durch  die Spannung dieser Feder auf den Hebel  ausgeübte Drehmoment nach dem Hinweg  gehen des Seils 28 über den toten Punkt ge  gen den Anschlag 31 gerichtet ist.  



  Schickt nun der Führerdes Wagenzuges  einen     TJnterdreuck    in die     Anhä.ngerbremslei-          tung    1, so wird der Kolben 3 noch etwas  über die beim Lüften von Hand erreichbare  Stellung in den Bremszylinder hineingescho  ben. Damit     wird    auch der Hebel 17 noch  weiter nach links     gedreht,    wodurch das Seil  28 schlaff wird. Infolgedessen wird die Span  nung der Spiralfeder     :32    frei und der Hebel  29 in seine Lage     B    zurückgedreht.

   Die  Bremse ist jetzt     betriehsbereit    und kann über  das Bremsventil betätigt werden, ohne     da.ss     die Verriegelung oder Teile von ihr durch die  Bremskräfte beansprucht werden.  



  Die Lage B des     Verriegelungshebels    29  kann irgendwie (Anschlag, Raste usw.) so       begrenzt    sein,     da.ss    auch bei ganz abgenütz  ten Bremsbacken     da.s    Bremsen nicht     beein-          tr'ä.ehtigt    wird.  



  In     Fig.    5 ist eine     .Spindel    33 in Lagern  34 und 35 an nicht gezeichneten     Fahrzeug-          rahmen        unverschiebbar    gelagert. Die Spindel  33 wird durch eine Kurbel 36 gedreht. Auf  der Spindel 33 sitzt eine     undrehbare    Mutter    37, die beim     Drehen    der Spindel auf dieser  wandert. Die     Muter    37 hat einen Anschlag  38, über den sich eine Nase 39 eines     Ver-          riegelungshebels    40 legen kann.  



  Der Hebel 40 ist an einer auf der Spin  del 33 verschiebbaren, gewindelosen Hülse  41 gelagert. Eine Feder 42 sucht ihn von  der Mutter 37 zu trennen. Ein entgegenge  setztes Drehmoment übt die an einem kurzen  Arm angreifende Zugkraft im Seil auf ihn  aus, das wiederum an dem in     Fig.    4 gezeich  neten Hebel 17 angreifend zu denken ist.  Ein. Anschlag 43 begrenzt die Linksbewe  gung der Mutter 3 7 derart, dass der nicht       gezeichnete        Bremskolben    unter dem Einfluss  des Unterdruckes in     Löserichtung    noch. über  diejenige Lage hinausgehen kann, die er bei  dieser Stellung der Mutter mit gespanntem  Seil 2,8 hat.  



  Wenn die Vorrichtung .bei angezogener  Bremse wirken soll, .so ist zuerst die zu  nächst noch links am Anschlag 43 anliegende  Mutter 3 7 ,durch Drehen der Spindel 33 nach  rechts zu verschieben, bis die Nase 39 des  Hebels 40 über den Anschlag 38 der Mutter  37     heruntergedrüelst    werden kann. Die Kur  bel 36 wird hierauf in entgegengesetzter  Richtung gedreht, so dass die     :Mutter    37 nach  links wandert und dabei den Hebel 40 samt  seinem Lager 41 und auch das Zugseil 28  mitnimmt.

   Die Feder im Bremszylinder wird  wie im vorhergehenden Beispiel zusammen  gedrückt und - sucht den     Verriegelungshebel     so zu drehen, dass er mit dem Anschlag 38  der Mutter<B>3,7</B> in Eingriff bleibt.     Die    Mut  ter 37 wird solange nach links geschoben,  bis sie am Anschlag 43 anliegt.     S\ob:ald    bei  Einsetzen des Unterdruckes im Bremszylinder  der Bremskolben in     Bremslöseriehtung    noch  weiter     bewegt    wird, wird das Seil 28 schlaff,  und die Feder 42 kann den Hebel 40 vom  Anschlag 38 der Mutter 37 abheben. Beim  Bremsen geht dann das Lager 41 samt dem  Hebel 40 mit dem Bremsgestänge nach rechts.  



  In     Fig.    6 ist das Lager 44 für den     Ver-          riegelungshebel    40 nicht an der Spindel 33,  sondern in einer Führung 45 am Fahrzeug  rahmen parallel zur     Spindelachse    beweglich      angeordnet. Der Hebel 40     wird    durch eine  Druckfeder 46     ausgehoben.        Eine    Feder 47  holt das Lager 44 samt Hebel 40 nach rechts  zurück, sobald durch Nachlassen des Seil  zuges der Hebel     .111    von selbst ausgeklinkt       wird.    Im übrigen arbeitet .die Vorrichtung  ebenso wie jene nach     Fig.    5.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Bremse für Anhängewagen, bei welcher sowohl durch einen auf dem Zugwagen er zeugten Über- oder Unterdruck mittelst einer Leitung zwischen Zugwagen und Anhänger als auch :
    durch Muskelkraft mittelst einer auf dem Anhänger angebrachten Vorrichtung die Anhängerbremse gelöst und gleichzeitig die Arbeit zum folgenden Anziehen der Bremse aufgespeichert werden kann, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die muskelbetätigte, in der Bremslösestellung verriegelte Vorrichtung nach Kupplung des Anhängers mit dem Zug wagen von,dem auf diesem erzeugten Unter- oder Überdruck selbsttätig entriegelt wird,
    sobald er zum Gelösthalten der Bremse hin reicht. UNTERANSPRüCHE 1. Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Über- oder Unterdruck zum Lösen der Bremse in einem an die Bremsleitung angeschlossenen Hilfszylinder :dazu be nutzt wird, die mechanische Bremslöse- vorrich'tung zu entriegeln.
    \?. Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der :durch Über- oder Unterdruck hervor gerufene Hub des Bremskolbens des An hängers zum Entriegeln der mechanischen Bremslösevorrichtung ausgenutzt wird. 3.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, gekenn zeichnet :durch eine Verbindung des Bremskolbens mit seiner Lösevorrichtung derart, dass fliese Verbindung wirksam ist, wenn die Bremse von Hand gelöst wird, dass aber die Verbindung unwirksam wird, wenn der Über- oder Unterdruck den Bremskolben in Bremslöserichtung noch weiter bewegt. 4.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet. dass der .durch das Lüften der Bremse von Hand er reichbare Hub des Bremskolbens durch einen Anschlag begrenzt wird. 5.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis. 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mecha.- nische Bremslö@sevorrichtung aus einer Schere (20) besteht, an deren einem Paar von Hebelarmen eine mit einer .Spindel (2'3) zusammenarbeitende, längsverschieb bare, aber nicht drehbare Mutter (22) an gebracht ist,. während an dem andern Paar von Hebelarmen .ein oder mehrere Zugseile (18) befestigt sind, die zu dem Gestänge eines oder mehrerer Bremskol ben führen. 6.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seile (18) und (18') an dem mittleren Gelenk punkt eines Laschenpaares (21) befestigt sind, dessen andere Enden an ein Hebel- armpaar der Schere (20) angelenkt sind.. 7. Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet. dass das Gewinde der Spindel (23) und der Mutter (22) selbsthemmend ist. B.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (22) nach einer zu der Scherenebene senk rechten Mittelebene geteilt und eine Druckfeder (24) bestrebt ist, die beiden Mutterhälften von der Spindel (23) ab zuheben. 9. Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Span nung der Druckfeder (24) auch bei ge schlossener Mütter schwächer ist als die an den Enden der langen Hebelarme der Schere (20) auftretenden Kräfte. 10.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent- anSpTuch und Unteransprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Mutterhälften mit einem Handgriff (26) versehen ist, um die Mutter (22) lei.-,ht mit der Spindel (23) in Eingriff brin gen zu können. 11.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lüften der Bremse von Hand' ein Hebel ver wendet und so angeordnet ist, dass er vom Bremskolben her durch die Kraft, die beim Lösen der Bremse aufgespeichert wird, ein Drehmoment erhält, das ihn an einen seine Verriegelungsstellung begren zenden Anschlag drückt und dort fest hält. 12.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der He bel durch eine Feder in seine Entrie- gelungsstellung gebracht wird, sobald der zum Lösen der Bremse dienende Über- oder Unterdruck den Bremskolben in Löserichtung über die beim Lüften von Hand erreichbare Stellung hinausbewegt. 13.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3. 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (29) mit der Bremswelle (16) und dem Bremskolben (3) durch ein Zugseil (28) verbunden ist, dessen Befestigungs punkt beim Umlegen des Hebels im Sinne des Lösens der Bremse über den Totpunkt hinüberwandert, so dass der Hebel an einen Anschlag (31) gedrückt und dort entgegen der Wirkung einer Rücl@führfeder (3,2) festgehalten wird. 14.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3 und 11 bis 1'3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (29) nach Entspannung des Seils (28) durch den von einem Über oder Unterdruck hervorgerufenen Rest hub des Bremskolbens (3) in Bremslöse- richtung, von der Feder (32) in seine der Bremsstellung entsprechende An fangslage zurückgelegt wird. 15.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungshebel (40) durch den Zug im Seil (2,8) gegen einen Anschlag (38) an einer auf einer :Spindel (33) wan dernden Mutter (37) gedrückt und von einer am Hebel angreifenden Feder (42, Fig. 5, 46, Fig. 6) ausgerückt wird, so bald der Zug im Seil (2(8) verschwindet. 16.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3, 11, 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (44, Fig. 6) des Verriegelungs- hebels (40) parallel zur Spindelachse ver schiebbar ist und durch eine besondere Feder (47) in seine der Bremsstellung entsprechende Anfangslage zurückgefühat werden kann. 17.
    Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, @dafi bei Vierradbremsen die Bremsarbeit für je ein Räderpaar gesondert aufgespei- chert, aber für beide Räderpaare von einer einzigen Entriegelung ausgelöst wird.
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