CH139043A - Bremse für Anhängewagen. - Google Patents
Bremse für Anhängewagen.Info
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Description
Bremse für Anhängewagen. Es ist bekannt in Anhängern für Kraft wagen oder andere Fahrzeuge, von deren Triebwerk Unter- oder Überdruck erzeugt wenden kann, durch diesen Unter- oder über- druck die Bremsen zu lösen und gleichzeitig Arbeit aufzuspeichern, die wenn freigegeben, die Bremsen anzieht. Diese Arbeit kann auf- gespeichert werden, indem man den Unter- oder Überdruck auf einen Kolben Einwir ken lässt, der eine Feder spannt, ein Gewicht hebt und dergleichen.
Bei Wegnahme des auf den Kolben wirkenden Druckes wird die Fe derspannung, das Gewicht usw. frei und zieht die Bremsen an.
Die Bremsen haben den Vorteil, dass beim Reissen der Kupplung zwischen Zugwagen und Anhänger und dem dabei eintretenden Reissen des Verbindungsschlauches der Unter- oder Überdruck in,der Bremsleitung verschwindet, wodurch die Bremse sofort und ohne zusätz liche Vorrichtungen in Kraft tritt. Die Bremse stellt natürlich den Anhänger auch dann fest, wenn er vom Zugwagen abge- kuppelt wird, weil auch dabei die Schlauch verbindung zwischen beiden Fahrzeugen ge löst wird.
Um den abgekuppelten Anhänger wieder entbremsen zu können. verwendet man in bekannter Weise eine von Hand betätigte Vorrichtung, zum Beispiel einen Sperrhebel, durch welchen die Bremse gelöst gehalten werden kann; dabei muss natürlich von Hand die Bremsarbeit auch wieder aufgespeichert werden, indem die Hand eine Feder zusam mendrückt, ein Gewicht hebt usw.
Derartige Bremsen sind nachteilig dann, wenn beim Ankuppeln des entbremsten An hängers vergessen wird, den die Bremse ge lüftet haltenden Hebel zu lösen; denn dann folgt zwar der Anhänger dem Zugwagen un gehemmt, aber er kann nicht gebremst wer den.
Erfindungsgemäss wind nun der Unter- oder Überdruck, der im Betrieb die Bremse gelüftet halten soll, dazu benutzt, die me- ,chanische Bremslösevorrichtung selbsttätig zu entriegeln, sobald der Anhänger angekuppelt und der Urfiter- oder Überdruck im Zugwagen stark genug zum Gelösthalten der Anhänger bremse ist.
Dieser Über- oder Unterdruck kann für den genannten Zweck in der Weise ausge nützt werden, dass man ihn in einem beson deren, an die Anhängerbremsleitung ange schlossenen Hilfszylinder auf einen Kolben wirken lässt, der mit Verriegelungsorganen der mechanischen Bremslösevorrichtung ge kuppelt ist, oder es wird der im Bremszylin der selbst zum Läsen der Bremse erzeugte Über- oder Unterdruck und der dadurch her vorgerufene Hub des Bremskolbens zum Entriegeln dieser Vorrichtung benützt.
Einige Ausführungsbeispiele an Anhän gerbremsen, die durch einen vom Z:ugwagen- motor erzeugten Unterdruck gelöst und durch Federkraft angezogen werden, sind in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Bremslösevorrichtung mit be sonderem Hilfszylinder, Fig. 2 eine Vierradbremse mit Entriege- lung durch den Bremskolbenhub, Fig. 3 einen Teil der mechanischen Bremslösevorrichtung, Fig. 4, 5 und 6 weitere Ausführungen der Entriegelung durch den Bremskolbenhub.
Die Anhängerbremsleitung 1 in Fig. 1 kommt von dem nicht. gezeichneten Steuer ventil im Zugwagen und führt zu dem Brems zylinder 2, in dem der Bremskolben 3 läuft. Diesen Kolben sucht eine am Gestänge 4 der Bremse 5 angeschlossene Feder 6 nach rechts zii ziehen, wobei die Bremse angezogen Wird. Anderseits zieht der Unterdruck im Bremszylinder 2 den Kolben 3 wieder nach links, - wenn der Fahrer vom Zugwagen aus die Unterdruck-Anhängerbremse auf Lösen schaltet. Die Feder 6 wird dabei gespannt.
Mit einem Hebel 7 kann die Anhänger bremse auch von Hand gelöst werden. Der eine Arm dieses Hebels: stösst gegen eine Nase 8 am Bremsgestänge 4; an dem andern Arm des Hebelsi 7 ist eine vom Handgriff aus zu bedienende Klinke 9, die in Rasten 10 ein rasten kann. Diese Klinke ist durch einen über eine Umlenkrolle 11 führenden Seilzug 12 mit einem Kolben 1.3 verbunden, der in einem Zylinder 14 läuft. Der Zylinder 14 ist durch die Leitung 15 an die Anhänger bremsleitung 1 angeschlossen.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Wenn der Fahrer den Wagenzug vom Zugwagen aus bremsen will, soi ,lässt er Au ssenluft in die Leitung 1, so dass die: Feder 6 den Kolben 3 nach rechts ziehen und die Bremsen anziehen kann. Die gleiche Wirkung tritt ein, wenn die Kupplung zwischen An hänger und Zugwagen abreisst. Soll die Bremse gelöst werden, so muss von neuem ein Unterdruck im Zylinder 2 erzeugt wer den, der die Feder 6 wieder spannt.
Die Bremse des Anhängers muss aber auch am abgekuppelten Anhänger wieder gelöst werden können, wenn er verschoben oder von neuem an einen Zubnva.gen angekuppelt werden soll, der dann ungehindert anfahren können soll. Zu diesem Zweck wird der Hand- liebel 7 umgelegt. Der kurze Arm dieses. He bels wirkt dabei auf den Zapfen 8 und ver schiebt den Kolben 3 nach links, wobei die Feder 6 gespannt wird. In der Endstellung - entsprechend der Lösestellung der Brern- sen - stellt sich der Handhebel durch die Klinke 9 fest.
Der Hebel würde aber, wenn er dauernd verriegelt bliebe, ein Anziehen der Bremsen unmöglich machen. Muss der Hebel von Hand entriegelt werden, so kann dies leicht einmal vergessen werden. und der Führer des Motorwagens kann dann den An hängewagen nicht. bremsen. Dies wird ver hütet dadurch, da.ss der vom Motor erzeugte Unterdruck nicht nur im Bremszylinder 2, sondern auch auf den: Kolben 13 des Hilfs zylinders 14 wirkt. Unter dem Einfluss der Luftverdünnung im Zylinder geht .,der Kolben 13 nach links und hebt dabei die Klinke 9 des Hebels 7 aus.
Der Hilfszylinder 14 muss so bemessen werden, da,ss die Klinke 9 erst ausgehoben wird, wenn in der Saugleitung ein zum Festhalten des Kolbens 3 in der Bremslösestellung ausreichender Unterdruck herrscht.
In F'ig. 2 sind an die vom Zugwagen kommende Saugleitung 1 zwei Bremslüfte zylind'er 2 und 2' für Voirder- und Hinter- radbremse angeschlossen. Die einzelnen Teile der Hinterradbremse sind - soweit sie eine sinngemässe Wiederholung der Vorderrad bremse bedeuten. - mit der betreffenden Bezugsziffer und dem Zeichen (') versehen.
Die Federn 6 und 6' zum Anziehen der Bremsen sind Druckfedern und unmittelbar in den'Zylindern 2 und 2' untergebracht. Die Stangen 4 und 4' der Kolben 3 und 3' sind mit den Bremswellen 16 und 16' verbunden, von denen aus die Bremskraft auf die Brems backen 5 und 5' übertragen wird.
Die Wellen 16 und 16' haben je einen Hebel 17 und 17', von deren Enden aus Seile 18 und 18' über Rollen 19 zu einer Schere 20 führen. Die Seile 18 und 18' wer den zweckmässig nicht unmittelbar an den kurzen Hebelarmen der Schere befestigt, son dern an dem mittleren Gelenkpunkt eines mit seinen andern Enden an diese Hebelarme an gelenkten Laschenpaares 21. An dem freien Ende jedes Scherenarmes ist je die eine Hälfte einer geteilten Mutter 22 angebracht, deren Gewinde mit. jenem einer Spindel 23 übereinstimmt. Das Gewinde ist selbsthem mend, und die Mutter ist gegen Verdrehung gesichert (Fig. 3).
Eine Feder 24 ist bestrebt, die beiden Mutterhälften ausser Eingriff zu bringen und an in Richtung der Spindel achse verlaufende Führungsstücke 25 anzule gen. An jeder Mutterhälfte ist ein Handgriff 26 befestigt. Durch Gegeneinanderdrücken dieser Handgriffe kann die Mutter geschlos sen werden. Der Huh der Mutter ist durch einen Anschlag 27 begrenzt. Die Spindel 23 ist drehbar, jedoch in ihrer Längsrichtung nicht verschiebbar an einer gut zugänglichen Stelle des Fahrzeugrahmens befestigt.
An dem vom Motorwagen abgekuppelten oder abgerissenen und also durch Wegnahme (los Unterdruckes gebremsten Anhänger wer den durch die Druckfedern 6 und: 6' die Kol- ben 3 und 3' nach rechts gedrückt;
über das Gestänge 4, 16 und 4', 16' sind die Brems backen 5 und 5' a.ngepresst. Die beiden Hälf- ien der Mutter 22 sind durch die Druck feder 24 von der Spindel 23 abgehoben und durch die Zugseile 18 und 18' mitsamt der Schere 20 in eine von der Gestängeverfor- mung und Bremsbackenabnutzung abhän gende innere Endstellung gezogen worden.
Sollen nun die Bremsen wieder gelöst wer den, so drückt man die beiden Handgriffe 26 an den Mutterhälften .soweit gegenein ander, bis die Gewindekämme der Mutter \?2 in das Spindelgewinde eingegriffen haben. Dreht der Bedienungsmann die Handkurbel der Spindel, so wandert die Mutter 22 nach aussen und zieht die Schere 20 und die Seile 18 und 18' nach sich. Diese drehen dann die Wellen 1'6 und 16' so" dass die Kolben 3 und 3' in die Zylinder 2 und 2' bineingedrijekt werden und dabei die Federn 6 und 6' zu cammenpressen.
Nach einem bestimmten Hub schlägt die Mutter 22 an einen Anschlag 27 an, wodurch die mechanische Bremslüftung be endet ist. Die Spannung der Feder 24 ist so gewählt, dass sie auch bei geschlossener Mut ter schwächer ist als die unter diesem Zug der Seile 1.8 und 18' auftretende Scherkraft an den Enden der langen Hebelaune von 20.
Wird der Anhänger jetzt mit dem Motor wagen gekuppelt, so dringt der vom Motor erzeugte Unterdruck in die Bremszylinder 2 und 2' und zieht die Kolben 3 und 3' noch etwas weiter, als bereits durch die mecha nische Bremslüftung geschehen, in die Zy linder hinein. Dadurch drehen sich auch die Hebel 17, 17' der Wellen 16 und 16', so dass die Seile 18 und 18' etwas schlaff werden. Da nun die Schere 20 entlastet ist, kann die Feder 22 die Mutterhälften von der Spindel abheben. Die Anhängerbremsen kön nen nach dieser selbsttätigen Entriegelung vom Motorwagen aus nach Belieben betätigt werden, solange die Schlauchkupplung ge schlossen und[ unbeschädigt ist.
Die Vorrich tung muss also für die mechanische Brems lüftung so eingestellt werden, da.ss der Unter druck bei normaler Stärke die Bremskolben 3 und 3' noch über diese Stellung hinaus verschieben kann.
Bei der Bauart. der Fig. 4 führt von dem Hebel 17 der Bremswelle 16 ein Seil 28 zu einem Hebel 29, der um den Zapfen 30 dreh bar ist. Ein Anschlag 31 begrenzt den Aus- schlag des Hebels 29 in Bremslöserichtung. An dem Hebel 29 ist das eine Ende einer Spiralfeder 32 befestigt, deren anderes Ende mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist. Die Feder sucht den Hebel entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zu drehen.. Sie ist so bemessen. dass das von ihr am Hebel 29 hervorgerufene Drehmoment kleiner ist als das vom Seilzug ausgeübte, wenn der Hebel am Anschlag 31 anliegt. Die Bremse wird durch Umlegen des He bels 29 aus der Lage B (Bremslage) in die Stellung L (Lösestellung) gelöst.
Dabei wird über das Zugseil 28, den Hebel 17, die Welle 16 und die Stange 4 der Kolben 3 in den Zylinder 2 hineingeschoben. Der Kolben 3 drückt bei seiner Linksbewegung die Feder 6 zusammen. Durch ,die Feder 6 wird der Hebel 29 in der Lage L festgehalten, da. das durch die Spannung dieser Feder auf den Hebel ausgeübte Drehmoment nach dem Hinweg gehen des Seils 28 über den toten Punkt ge gen den Anschlag 31 gerichtet ist.
Schickt nun der Führerdes Wagenzuges einen TJnterdreuck in die Anhä.ngerbremslei- tung 1, so wird der Kolben 3 noch etwas über die beim Lüften von Hand erreichbare Stellung in den Bremszylinder hineingescho ben. Damit wird auch der Hebel 17 noch weiter nach links gedreht, wodurch das Seil 28 schlaff wird. Infolgedessen wird die Span nung der Spiralfeder :32 frei und der Hebel 29 in seine Lage B zurückgedreht.
Die Bremse ist jetzt betriehsbereit und kann über das Bremsventil betätigt werden, ohne da.ss die Verriegelung oder Teile von ihr durch die Bremskräfte beansprucht werden.
Die Lage B des Verriegelungshebels 29 kann irgendwie (Anschlag, Raste usw.) so begrenzt sein, da.ss auch bei ganz abgenütz ten Bremsbacken da.s Bremsen nicht beein- tr'ä.ehtigt wird.
In Fig. 5 ist eine .Spindel 33 in Lagern 34 und 35 an nicht gezeichneten Fahrzeug- rahmen unverschiebbar gelagert. Die Spindel 33 wird durch eine Kurbel 36 gedreht. Auf der Spindel 33 sitzt eine undrehbare Mutter 37, die beim Drehen der Spindel auf dieser wandert. Die Muter 37 hat einen Anschlag 38, über den sich eine Nase 39 eines Ver- riegelungshebels 40 legen kann.
Der Hebel 40 ist an einer auf der Spin del 33 verschiebbaren, gewindelosen Hülse 41 gelagert. Eine Feder 42 sucht ihn von der Mutter 37 zu trennen. Ein entgegenge setztes Drehmoment übt die an einem kurzen Arm angreifende Zugkraft im Seil auf ihn aus, das wiederum an dem in Fig. 4 gezeich neten Hebel 17 angreifend zu denken ist. Ein. Anschlag 43 begrenzt die Linksbewe gung der Mutter 3 7 derart, dass der nicht gezeichnete Bremskolben unter dem Einfluss des Unterdruckes in Löserichtung noch. über diejenige Lage hinausgehen kann, die er bei dieser Stellung der Mutter mit gespanntem Seil 2,8 hat.
Wenn die Vorrichtung .bei angezogener Bremse wirken soll, .so ist zuerst die zu nächst noch links am Anschlag 43 anliegende Mutter 3 7 ,durch Drehen der Spindel 33 nach rechts zu verschieben, bis die Nase 39 des Hebels 40 über den Anschlag 38 der Mutter 37 heruntergedrüelst werden kann. Die Kur bel 36 wird hierauf in entgegengesetzter Richtung gedreht, so dass die :Mutter 37 nach links wandert und dabei den Hebel 40 samt seinem Lager 41 und auch das Zugseil 28 mitnimmt.
Die Feder im Bremszylinder wird wie im vorhergehenden Beispiel zusammen gedrückt und - sucht den Verriegelungshebel so zu drehen, dass er mit dem Anschlag 38 der Mutter<B>3,7</B> in Eingriff bleibt. Die Mut ter 37 wird solange nach links geschoben, bis sie am Anschlag 43 anliegt. S\ob:ald bei Einsetzen des Unterdruckes im Bremszylinder der Bremskolben in Bremslöseriehtung noch weiter bewegt wird, wird das Seil 28 schlaff, und die Feder 42 kann den Hebel 40 vom Anschlag 38 der Mutter 37 abheben. Beim Bremsen geht dann das Lager 41 samt dem Hebel 40 mit dem Bremsgestänge nach rechts.
In Fig. 6 ist das Lager 44 für den Ver- riegelungshebel 40 nicht an der Spindel 33, sondern in einer Führung 45 am Fahrzeug rahmen parallel zur Spindelachse beweglich angeordnet. Der Hebel 40 wird durch eine Druckfeder 46 ausgehoben. Eine Feder 47 holt das Lager 44 samt Hebel 40 nach rechts zurück, sobald durch Nachlassen des Seil zuges der Hebel .111 von selbst ausgeklinkt wird. Im übrigen arbeitet .die Vorrichtung ebenso wie jene nach Fig. 5.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH- Bremse für Anhängewagen, bei welcher sowohl durch einen auf dem Zugwagen er zeugten Über- oder Unterdruck mittelst einer Leitung zwischen Zugwagen und Anhänger als auch :durch Muskelkraft mittelst einer auf dem Anhänger angebrachten Vorrichtung die Anhängerbremse gelöst und gleichzeitig die Arbeit zum folgenden Anziehen der Bremse aufgespeichert werden kann, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die muskelbetätigte, in der Bremslösestellung verriegelte Vorrichtung nach Kupplung des Anhängers mit dem Zug wagen von,dem auf diesem erzeugten Unter- oder Überdruck selbsttätig entriegelt wird,sobald er zum Gelösthalten der Bremse hin reicht. UNTERANSPRüCHE 1. Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Über- oder Unterdruck zum Lösen der Bremse in einem an die Bremsleitung angeschlossenen Hilfszylinder :dazu be nutzt wird, die mechanische Bremslöse- vorrich'tung zu entriegeln.\?. Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der :durch Über- oder Unterdruck hervor gerufene Hub des Bremskolbens des An hängers zum Entriegeln der mechanischen Bremslösevorrichtung ausgenutzt wird. 3.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, gekenn zeichnet :durch eine Verbindung des Bremskolbens mit seiner Lösevorrichtung derart, dass fliese Verbindung wirksam ist, wenn die Bremse von Hand gelöst wird, dass aber die Verbindung unwirksam wird, wenn der Über- oder Unterdruck den Bremskolben in Bremslöserichtung noch weiter bewegt. 4.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet. dass der .durch das Lüften der Bremse von Hand er reichbare Hub des Bremskolbens durch einen Anschlag begrenzt wird. 5.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis. 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mecha.- nische Bremslö@sevorrichtung aus einer Schere (20) besteht, an deren einem Paar von Hebelarmen eine mit einer .Spindel (2'3) zusammenarbeitende, längsverschieb bare, aber nicht drehbare Mutter (22) an gebracht ist,. während an dem andern Paar von Hebelarmen .ein oder mehrere Zugseile (18) befestigt sind, die zu dem Gestänge eines oder mehrerer Bremskol ben führen. 6.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seile (18) und (18') an dem mittleren Gelenk punkt eines Laschenpaares (21) befestigt sind, dessen andere Enden an ein Hebel- armpaar der Schere (20) angelenkt sind.. 7. Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet. dass das Gewinde der Spindel (23) und der Mutter (22) selbsthemmend ist. B.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (22) nach einer zu der Scherenebene senk rechten Mittelebene geteilt und eine Druckfeder (24) bestrebt ist, die beiden Mutterhälften von der Spindel (23) ab zuheben. 9. Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Span nung der Druckfeder (24) auch bei ge schlossener Mütter schwächer ist als die an den Enden der langen Hebelarme der Schere (20) auftretenden Kräfte. 10.Bremse für Anhängewagen nach Patent- anSpTuch und Unteransprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Mutterhälften mit einem Handgriff (26) versehen ist, um die Mutter (22) lei.-,ht mit der Spindel (23) in Eingriff brin gen zu können. 11.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lüften der Bremse von Hand' ein Hebel ver wendet und so angeordnet ist, dass er vom Bremskolben her durch die Kraft, die beim Lösen der Bremse aufgespeichert wird, ein Drehmoment erhält, das ihn an einen seine Verriegelungsstellung begren zenden Anschlag drückt und dort fest hält. 12.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der He bel durch eine Feder in seine Entrie- gelungsstellung gebracht wird, sobald der zum Lösen der Bremse dienende Über- oder Unterdruck den Bremskolben in Löserichtung über die beim Lüften von Hand erreichbare Stellung hinausbewegt. 13.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3. 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (29) mit der Bremswelle (16) und dem Bremskolben (3) durch ein Zugseil (28) verbunden ist, dessen Befestigungs punkt beim Umlegen des Hebels im Sinne des Lösens der Bremse über den Totpunkt hinüberwandert, so dass der Hebel an einen Anschlag (31) gedrückt und dort entgegen der Wirkung einer Rücl@führfeder (3,2) festgehalten wird. 14.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3 und 11 bis 1'3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (29) nach Entspannung des Seils (28) durch den von einem Über oder Unterdruck hervorgerufenen Rest hub des Bremskolbens (3) in Bremslöse- richtung, von der Feder (32) in seine der Bremsstellung entsprechende An fangslage zurückgelegt wird. 15.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungshebel (40) durch den Zug im Seil (2,8) gegen einen Anschlag (38) an einer auf einer :Spindel (33) wan dernden Mutter (37) gedrückt und von einer am Hebel angreifenden Feder (42, Fig. 5, 46, Fig. 6) ausgerückt wird, so bald der Zug im Seil (2(8) verschwindet. 16.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 3, 11, 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (44, Fig. 6) des Verriegelungs- hebels (40) parallel zur Spindelachse ver schiebbar ist und durch eine besondere Feder (47) in seine der Bremsstellung entsprechende Anfangslage zurückgefühat werden kann. 17.Bremse für Anhängewagen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, @dafi bei Vierradbremsen die Bremsarbeit für je ein Räderpaar gesondert aufgespei- chert, aber für beide Räderpaare von einer einzigen Entriegelung ausgelöst wird.
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