CH139101A - Einrichtung zur Stromeinführung und Befestigung der Elektroden bei metallenen Vakuumentladungsgefässen. - Google Patents

Einrichtung zur Stromeinführung und Befestigung der Elektroden bei metallenen Vakuumentladungsgefässen.

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CH139101A
CH139101A CH139101DA CH139101A CH 139101 A CH139101 A CH 139101A CH 139101D A CH139101D A CH 139101DA CH 139101 A CH139101 A CH 139101A
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CH
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vacuum
insulator
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Daellenbach Walter Ing Dr
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Daellenbach Walter Ing Dr
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  Einrichtung zur Stromeinführung und Befestigung der     Elektroden    bei metallenen       Takuumentladungsgefüssen.       Im schweizerischen     lIauptpatentNr.119576     sind für das     Elektrodenbefestigungsmittel,     nämlich die isolierende Vorrichtung, welche  den stromeinführenden Leiter gegen die ei  gentliche Gefässwand mechanisch abstützt,  eine Reihe von Möglichkeiten angegeben.  Unter diesen erweist sich von besonderer  Bedeutung der Fall, wo die isolierende Stütz  vorrichtung ganz ausserhalb des Vakuum  gefässes gelegen ist.

   Um den vakuumdichten  den Isolator möglichst gegen mechanische  Beanspruchungen zu schützen, ist es von  wesentlichem Vorteil, die isolierende Stütz  vorrichtung in der Nähe der Stelle angreifen  zu lassen, wo der Stromleiter die Gefässwand  durchsetzt.  



  Die     Fig.    1 zeigt ein Ausführungsbeispiel  im axialen Schnitt;  die     Fig.    2 zeigt ein zweites Ausführungs  beispiel in axialem Schnitt,       Fig.    3 dasselbe Beispiel im Querschnitt;       Fig.    4 zeigt ein Detail.    In     Fig.    1 ist     E    die Elektrode mit dem  stromeinführenden Leiter L. Dieser tritt bei       S    in das Vakuum ein.

   Die     Vakuumabschluss-          wandung    besteht aus zwei federnden, als  Rohre ausgebildeten Partien F, dem vakuum  dichtenden Isolator J und der eigentlichen       Gefässwand        1V.    Die isolierende Stützvorrich  tung greift bei U in der Nähe von     S    am  stromeinführenden Leiter an und besteht aus       einer-MetallkappeK,    einem     rnetallenenFlansch-          ring    B und einem Isolator 1.

   Kräfte, welche  nun an der Elektrode     E    angreifen, vermögen  der Stelle     S    umso geringere Verschiebungen  zu erteilen, je näher U bei     S    gelegen ist.  



  Im vorliegenden Beispiel bilden<I>B, I, K</I>  zusammen mit der Gefässwand einen Behälter,  der den vakuumdichtenden Isolator J     kon-          zt-ntrisch    umgibt und mit einer isolierenden  '     "        ,igkeit,    insbesondere Öl, gefüllt sein       kann,    so dass das den Vakuum dichtenden  Isolator auf äusseren Überschlag beanspru  chende elektrische Feld, in dieser Flüssigkeit,      insbesondere Öl, verläuft.

   Falls die Längen  der Kriechwege über die Isolatoren J und<B>1 -</B>  nicht sehr verschieden sind, wird ein Über  schlag der Stromeinführung ausnahmslos auf  der äusseren Seite des     Isolators    1 erfolgen  und der vakuumdichtende Isolator J ist gegen  die Wirkungen solcher Überschläge vollkom  men geschützt. Die isolierende Flüssigkeit  kann gleichzeitig zur Kühlung des Isolators  J und seiner Umgebung dienen.  



  Dieselbe Wirkung lässt sich auch ohne  Zuhilfenahme einer isolierenden Flüssig  keit, insbesondere Öl, erreichen, indem die  Kriechwege über die Isolatoren .7 und I ge  nügend verschieden ausgebildet werden, oder  allgemein, indem auf Atmosphärenseite die  Stellen niedrigster Durchbruchspannung zwi  schen Stromleiter und eigentlicher Gefässwand  genügend weit vom vakuumdichtenden Isola  tor wegverlegt sind, damit dieser durch Durch  brüche des     Dielektrikums    nicht gefährdet wird.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  sind die gemäss     Fig.    1 als federnde Rohre  ausgebildeten nachgiebigen Partien der Ge  fässwand, hier Membranen F, und     F.2,    aus  Blech. Es ist gerechtfertigt, die obere Mem  brane F, doppelt, die andere,     F2,    einfach aus  zubilden. Denn erteilt man etwa durch eine  die Elektrode seitwärts     auslenkende    Kraft  dem     Elektrodenhalter    eine Drehung um den  kleinen Winkel x zur Vertikalen, so dreht  sich die Achse des Isolators J um einen  kleinen Winkel im entgegengesetzten Sinne  zur Vertikalen, der bei geeigneter Verteilung  der Nachgiebigkeit ebenfalls gleich x sein  kann.

   Die relative Achsabweichung von L  und J, auf welche die obere     Membrane    11,  beansprucht wird, ist also     2x,    während die  untere lediglich eine Verbiegung (im x auf  zunehmen hat. Bei nahe gleicher     Dimensio-          nierung    der drei einzelnen Membranen wer  den sie also ähnlich beansprucht sein. Bei  N befinden sich Schweissnähte, längs welchen  die Membranen mit den Ansatzrohren des  Isolators J und mit der Gefässwand verbun  den sind. Von Interesse ist noch die Stelle       S,    wo die obere     Membrane    an den Strom  leiter L anschliesst.     Fig.    3 zeigt ein vergrö-         ssertes    Abbild.

   Am Stromleiter L sitzt ein  Kragen     1@,    der längs einer     "aht    N mit der  Membrane     Fi    verschweisst werden kann. Eine  solche     Schweissung    ist mit kleiner Flamme  zu bewerkstelligen und vermeidet das Er  wärmen des ganzen Stromleiters L und Span  nungen, welche in der Naht auftreten können,  wenn der Stromleiter L selber mit der Mem  brane     Fi    direkt verschweisst würde. Zum  Schutze der untern Membrane     F2    gegen die  von der Elektrode E ausgehende Wärme  strahlung können ein oder mehrere Schirme       Ri,        R2    an der     Clefäläwand    befestigt werden.  



  Bei einer     Einfübrung    ohne isolierende       Flüssigkeit    kann der zylindrische Isolator 1  durch mehrere, zum Beispiel drei Stützisola  toren I ersetzt werden, welche rings um den  Isolator J angeordnet sind. Zwischen diesen  Stützisolatoren bleibt dann genügend Raum,  damit die Luft bis an die Oberfläche von J  zirkulieren und die Stromeinführung kühlen  kann. Zum äussern     Stromanschluss    wird im  allgemeinen das obere Ende des Stromleiters  L benutzt werden. Doch können auch andere  Teile der     Stromeinführungseinrichtung,    welche  mit der Elektrode in leitender Verbindung  stehen, so zum Beispiel das obere mit dem  Isolator J vakuumdicht verbundene Rohr,  für den     Stromanschluss    dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Elektrodenbefestigung und Stromeinführung bei metallenem Vakuum entladegefäss gemäss Patentanspruch des Patentes 119576, mit ausserhalb des Vakuums gelegener isolierender Vorrichtung, welche den stromeinführenden Leiter gegen die ei gentliche Gefässwand mechanisch abstützt; dadurch gekennzeichnet, dass diese isolierende Vorrichtung am stromeinführenden Leiter in der Nähe der Stelle angreift, wo dieser-irr das Vakuum eintritt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Vor richtung den vakuumdichtenden Isolator umgibt und einen Flüssigkeitsbehälter bil- det, derart, dass das den vakuumdichten den Isolator auf äusseren Überschlag be anspruchende elektrische Feld in einer isolierenden Flüssigkeit verläuft. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Vor richtung mehrere Stützisolatoren umfasst, welche rings um den vakuumdichtenden Isolator angebracht sind. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf Atmosphärenseite die Stellen niedrigster Durchbruchspannung zwischen Stromleiter und eigentlicher Ge fässwand genügend weit vom vakuumdich tenden Isolator wegverlegt sind, damit dieser durch Überschläge nicht gefährdet wird. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Vorrichtung eine nie drigere Überschlagaspannung aufweist als die Atmosphärenseite des vakuumdichten den Isolators. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nachgiebigen Teile der Gefässwand als Membrane ausgebildet sind. 6.
    Einrichtung naeh Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem vakuumdichtenden Isolator und dem Stromleiter befindliche lNembrane doppelt, die zwischen vakuum dichtenden Isolator und eigentlicher Gefäss wand gelegene Membrane einfach ausge führt ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromleiter an der Stelle, wo er in das Vakuum eintritt, einen vakuumdicht aufgesetzten Kragen trägt, mit welchem die Gefässwand ver schweisst ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schirm vorgesehen ist, welcher die zwischen dem vakuumdichtep- den Isolator und der Gefässwand befindliche Membrane gegen die von der Elektrode ausgehende Wärmestrahlung schützt.
CH139101D 1927-03-26 1929-03-14 Einrichtung zur Stromeinführung und Befestigung der Elektroden bei metallenen Vakuumentladungsgefässen. CH139101A (de)

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DE139101X 1928-04-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763730C (de) * 1938-04-22 1953-09-14 Aeg Einrichtung zum Untersuchen von mit hohen Drehzahlen umlaufenden Kreiselmaschinen, wie z. B. Dampfturbinen, auf Unwucht, Ansprechen der Regler usw.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763730C (de) * 1938-04-22 1953-09-14 Aeg Einrichtung zum Untersuchen von mit hohen Drehzahlen umlaufenden Kreiselmaschinen, wie z. B. Dampfturbinen, auf Unwucht, Ansprechen der Regler usw.

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