CH139114A - Verfahren zur Herstellung einer luft- und feuchtigkeitsdichten Doppelverglasung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer luft- und feuchtigkeitsdichten Doppelverglasung.

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CH139114A
CH139114A CH139114DA CH139114A CH 139114 A CH139114 A CH 139114A CH 139114D A CH139114D A CH 139114DA CH 139114 A CH139114 A CH 139114A
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CH
Switzerland
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double glazing
glass
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Volkmer Alfred
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Volkmer Alfred
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    • E06B3/66—Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
    • E06B3/663—Elements for spacing panes
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     luft-    und feuchtigkeitsdichten Doppelverglasung.    Bisher sind bei Doppelfenstern die Vor  fenster in der Regel in     grössern    Abständen  von 10, 20 und mehr cm von dem eigent  lichen Fenster als besondere Rahmenfenster  zum Zwecke der Luftisolierung angebracht.  Die zahlreichen Übelstände, die damit ver  bunden sind, wie zum Beispiel das undichte  Abschliessen, das Beschlagen durch Feuchtig  keit usw. gaben die Veranlassung zu Ver  besserungsbestrebungen auf diesem Gebiete.  So kittet man in neuerer Zeit zwei Glas  scheiben in verhältnismässig geringem gegen  seitigem     Abstande    in einem gemeinsamen       Fensterrahmen    mittelst     Glaserkitt    ein.

   Zwar  ergibt sich, dass bei einer solchen Doppelver  glasung die Isolierung gleich gut ist wie bei       Vorfenstern,    aber auch hier zeigt sich der  Mangel, dass der Kitt durch die Temperatur  schwankungen und häufig durch eine nicht  gleichmässige Verteilung porös, brüchig oder  überhaupt undicht wird, wodurch Feuchtig  keit und auch Schmutz, Staub und derglei  chen zwischen die Scheiben eindringen, so  dass die Scheiben sich dann beschlagen    und direkt schmutzig werden. Eine Reinigung  aber ist in solchem Falle geradezu unmög  lich, da die Scheiben vollständig aus dem  Rahmen herausgenommen und wieder neu  verkittet werden müssten.  



  Diese Übelstände sollen nun beim Ver  fahren gemäss der     Erfindung    dadurch ver  mieden werden, dass man die beiden Glas  scheiben in vorgewärmtem Zustande unter  Einlage eines Distanzstreifens mittelst eines       sauerstoffabsorbierenden,    nicht vollständig  hart werdenden, zwischen Distanzstreifen  und Glasscheiben sowie über den Rand die  ser Teile verlegten Bindemittels zusammen  kittet und die Ränder der so zusammenge  kitteten Glasscheiben mittelst Isolierband und  Metallfolie nach aussen vollständig abdichtet.  



  Das vorliegende Verfahren wird beispiels  weise durch die beiliegende Zeichnung er  läutert. In derselben sind     a    und<I>b</I> die bei  den Glasscheiben, c ist der Einlagestreifen  zwischen den Glasscheiben, der hinter deren  Rand etwas zurückliegt und zum Beispiel      aus porösem Material, wie etwa Karton,  Filz, Kohlenstäbe     etc.,    aber auch aus Metall  bestehen kann. Zwischen die Glasscheiben  und den Distanzstreifen c sowie über den  Rand dieser Teile ist das Bindemittel     d    in  genügender Schichtdicke verlegt. Das Ver  legen der Scheiben und des Bindemittels  geschieht in der Wärme, indem die Glas  scheibe etwa auf 20-25 C oder noch höher  vorgewärmt werden.

   Durch diese Wärmebe  handlung erreicht man ein teilweises Austrei  ben der eingeschlossenen Luftschicht, eine  trockene     Luftisolierschicht    und nach dem  Abkühlen auf gewöhnliche Lufttemperatur  eine Luftverdünnung zwischen den zusammen  gekitteten Glasscheiben.

   Als Bindemittel wird  zweckmässig ein Kitt benutzt den man durch  Zusatz von trocknenden Ölen, wie Leinöl,  Ölfirnis ferner von Holzkohle,     Pyrogallol        etc.          sauerstoffabsorbierend,    und durch     Zusatz    von       Weichhaltungsmitteln,    wie zum Beispiel     Pa-          latinol,        Trikresylphosphat,        Mollit,        Pyranton,          Methylglycol,        Methylglycolacetat,    Gummilö  sung,

       Guttapercha        etc.    nicht vollständig  hartwerdend gemacht hat.  



  Zur dauerhaften Abdichtung wird dann  die Kittmasse über     den    Rändern der Glas  scheiben mit einem vorteilhaft mit Gummi  getränkten Isolierband überklebt und die         Schlussstelle    schliesslich noch mit einer Me  tallfolie überzogen.  



  Die so hergestellte Abdichtung ist abso  lut zuverlässig und dauerhaft; die Tempera  turwechsel werden durch den luftverdünnten  Raum langsam ausgeglichen und das Be  schlagen durch Feuchtigkeit an den Innen  seiten ist unmöglich gemacht. Die Kittmasse  bleibt weich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Luft- und feuchtigkeitsdichten Doppelverglasung, da durch gekennzeichnet, dass man die beiden Glasscheiben zwecks Erzielung einer ver dünnten, trockenen Lüftisolierschicht in vor gewärmtem Zustande unter Einlage eines Distanzstreifens mittelst eines sauerstoffab sorbierenden, nicht vollständig hart werden den, zwischen Distanzstreifen und Glasschei ben sowie über den Rand dieser Teile ver legten Bindemittels zusammenkittet und die Ränder der so zusammengekitteten Glasschei ben mittelst Isolierband und Metallfolie nach aussen vollständig abdichtet.
CH139114D 1929-07-12 1929-07-12 Verfahren zur Herstellung einer luft- und feuchtigkeitsdichten Doppelverglasung. CH139114A (de)

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CH139114D CH139114A (de) 1929-07-12 1929-07-12 Verfahren zur Herstellung einer luft- und feuchtigkeitsdichten Doppelverglasung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2723135A1 (fr) * 1994-07-26 1996-02-02 Rieter Automotive Internal Ag Vitrage isolant

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2723135A1 (fr) * 1994-07-26 1996-02-02 Rieter Automotive Internal Ag Vitrage isolant

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