CH139117A - Unterlegplatte für Eisenbahnschienen und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents
Unterlegplatte für Eisenbahnschienen und Verfahren zur Herstellung derselben.Info
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Description
Unterlegplatte für Eisenbahnschienen und Verfahren zur Herstellung derselben. Es ist bei gegossenen Unterlegplatten be kannt, dieselben mit in die Schwelle grei fenden rohrförmigen Ansätzen zu versehen, um eine Verschiebung der Platte auf der Schwelle zu verhindern.
Die Übertragung dieser Einrichtung auf die allgemein bekannten Walzplatten er schien bisher nicht möglich, weil solche mit Rohransätzen versehene Platten im Walz verfahren nicht. herzustellen sind.
Es wurde daher vorgeschlagen, die ge walzte Unterleg platte mit grösseren Ausboh- runGlen zu versehen und in diese Ausboh- rungen Rohrenden einzuschieben. Dieser Vor schlag ist praktisch nicht zur Ausführung gelangt, weil mit Bestimmtheit zu erwarten war, dass solche eingesetzten Rohrenden in Anbetracht der geringen Plattenstärke nicht standhalten können.
Der Erfindung gemäss werden die ge walzten oder geschmiedeten Platten mit rohr- förmigen Ansätzen versehen, welche mit dem Plattenteil der Unterleg platte aus einem Stück bestehen, und zwar nach einem bevor zugten Ausführungsbeispiel aus dem bei der Lochherstellung verdrängten Material.
Diese Rohransätze können dadurch her gestellt werden, dass beim Herstellen der Lö cher das Material aus der warm gemachten Platte mittelst geeigneter Mittel verdrängt und zu Rohransätzen gestreckt wird.
Gemäss nachfolgendem Ausführungsbei spiel kann zu diesem Zweck die Platte mit- telst eines Dornes durchstrossen und das wäh rend dieses Vorganges verdrängte Eisen in einer unter der Unterlegplatte angeordneten Matrize mittelst desselben Dornes zu Rohr ansätzen ausgezogen werden. Das Verdrängen des Materials und das Ausziehen der Rohr ansätze erfolgt dabei in ein und demselben Arbeitsgange.
Da beim Durchstossen der Platte mittelst des Dornes die obere Kante des zum Beispiel für Schrauben d'ienliehenLeehes sich, abrundet, so dass also die Auflage des: Schraubenkopfes durch die Abrundung gemindert werden würde, wird nach dem Ausführungsbeispiel um das Schraubenloch herum eine ringschei benförmige, unten flache Versenkung gleich zeitig mit. dem Ziehvorgang eingedrückt, so dass also der Schraubenkopf wieder eine gute Auflage erhält.
Auf der Zeichnung sind zwei beispiels- weise Ausführungsformen des Erfindungs- gegenstandesi im Längsschnitt (Fig 1 links und Fig.1 rechts), in Draufsicht (Fig. 2 links und Fig. 2 rechts) und im Querschnitt (Fig. 3) und eine zur Herstellung des Erfindungs gegenstandes benutzbare Vorrichtung (Fig. 4) dargestellt.
Die Unterlegplatte <I>a</I> ist mit den Rippen<I>b</I> versehen, die dem Schienenfuss seitlich als Anlage dienen. Zwischen diesen Rippen be sitzt die Unterlegplatte Vorsprünge c, cl, hier in der in Fig. 3 links gezeichneten Form und in der in Fig. 3 rechts gezeichneten Form ausgeführt sind. Diese Vorsprünge werden vorteilhaft im warmen Zustande der Platte hergestellt.
Diese Vorsprünge greifen in die zwischen Unterlegplatte und Schiene einzu legende, zum Beispiel aus Holz bestehende nachgiebige Zwischenlage ein und verhindern so deren Verschiebung.
Der Stahldorn d (Fig. 4) dient zur Her stellung der Schraubenlöcher<I>i in</I> der Platte<I>a</I> und zugleich zum Ziehen des Rohrstutzens e. <I>f</I> ist eine mit dem Dorn<I>d</I> zusammenwir kende, zum Beispiel. aus Stahl hergestellte Matrize.
Die Platte a wird warm gemacht, so dann wird der Dorn d mittelst einer geeig neten maschinellen Einrichtung, zum Bei spiel einer hydraulischen Presse, in die Platte a hineingedrückt. Der Dorn d ist, wie aus der Abbildung ersichtlich, auf seinem un tern Teile kegelig gestaltet. Vorteilhaft be sitzt er Stufen dl mit abgerundeten ganten. Beim Eindrücken des Dornes zieht dieser in nerhalb der Matrize f das aus der Platte herausgedrückte Eisen zu einem schlanken Rohrstutzen aus.
Die obern Lochkanten run den sich beim Durchstossen der Platte in folge der Verdrängung des Eisens durch den Dorn zunächst etwas ab, wie es strichpunk- tiert bei g angedeutet ist. Zur Beseitigung dieser Abrundung, beziehungsweise zur Schaffung einer guten Auflage für den Schraubenkopf ist der Dorn d oben mit einem ringscheibenförmigen Ansatz la ver sehen.
Dieser drückt unter Ausfüllung des Raumes g1 ,eine ringscheibenförmige, das Schraubenloch umgebende Versenkung in die obere Fläche der Platte a. Der Grund dieser Versenkung ist flach, so da.ss dem Schrauben kopf eine gute Auflage geboten wird.
In folge dieses beschriebenen Ziehvorganges er hält der Rohrstutzen dünne Wandungen und dadurch im Verhältnis zu dem zur Verfügung stehenden Baustoff eine grosse Länge, so dass seine Abstützwirkung ohne wesentliche Schwächung der Schwelle verhältnismässig gross ist.
Die Fig. 1 und 2 zeigen links die Aus bildung der Löcher und Rohrstutzen so, da.ss sie zur Aufnahme von Schwellennägeln die nen können, und rechts so, dass sie zur Auf nahme von Schwellenschrauben dienen kön nen. Im ersteren Falle sind sie innen vier kantig, im zweiten Falle zylindrisch. Ausser dem zeigt die linke Seite der Fig. 1 inso fern noch eine Besonderheit, als dort die Rohrstutzen unten abgeschrägt sind, so dass sie also an der Seite, die bei der Verlegung der Unterlegplatten dem Gleis abgewandt ist, länger sind als an der dem Gleis zugewandten Seite.
Dies hat den Vorteil, dass die Schienen drücke, die hauptsächlich nach aussen ge richtet sind, durch einen so geformten Rohr stutzen besser aufgenommen werden. Diese Abschrägung kann selbstverständlich auch bei Verwendung von Schv#ellenschrauben, also bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 rechts, benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Gewalzte oder geschmiedete Unterleg platte für Eisenbahnschienen mit in die Lö cher einer Holzschwelle einzugreifen be stimmten Röhren, dadurch gekennzeichnet, dass Röhren- und Plattenteil der Unterleg platte aus einem Stück bestehen. UNTERANSPRüCHE 1. Unterlegplatte für Eisenbahnschienen nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sie an der Unterseite mit Rohrstutzen versehen ist, die aus dem bei der Lochherstellung verdrängten Ma terial bestehen.2. Unterlegplatte für Eisenbahnschienen nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte auf ihrer untern Fläche mit aus ihr herausgezogenen Rohrstutzen ver sehen ist. 3. Unterlegplatte für Eisenbahnschienen nach Patentanspruch I und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite der Platte, je um ein Schraubenloch herum, eine einge drückte, ringförmige, unten flache Ver senkung angeordnet ist.4. Unterlegplatte für Eisenbahnschienen nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rohrstutzen unten der art abgeschrägt sind, dass ihre Eingriffs tiefe in die Schwelle nach der Gleis aussenseite hin grösser ist als nach der Gleisinnenseite hin.5. Unterlegplatte für Eisenbahnschienen mit in Schraubenlöcher der Holzschwelle einzugreifen bestimmten Röhren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass Röhren und Plattenteil der Un-. terlegplatte aus einem Stück bestehen und die Unterlegplatte mit einem oder mehreren warm aus dem Plattenteil herausgedrückten Vorsprüngen versehen ist,die in auf die Unterlegplatte zu legende nachgiebige Zwischenlagen ein greifen und dadurch deren Verschiebung hindern. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von Schienen unterlegplatten nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei der Herstel lung der Löcher von Schienenunterlegplatten aus Schmiede- oder Walzeisen das Material aus dem Plattenteil verdrängt und zu Rohr- ansätzen gestreckt wird. UNTERANSPRüCHE: 6.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein Dorn die erwärmte Unterlegplatte durchstösst und das hierbei verdrängte Eisen in einer unter der Unterlegplatte angeordneten Matrize zu Rohransätzen auszieht. 7. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass' ein am obern Ende des Dornes angeordneter Ringwulst je um ein Schraubenloch auf der Oberseite der Platte eine ringscheibenförmige Vertie fung eindrückt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE139117X | 1928-05-18 |
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| CH139117A true CH139117A (de) | 1930-04-15 |
Family
ID=5667626
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|---|---|---|---|
| CH139117D CH139117A (de) | 1928-05-18 | 1929-05-16 | Unterlegplatte für Eisenbahnschienen und Verfahren zur Herstellung derselben. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH139117A (de) |
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1929
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