CH139225A - Lichtfilter. - Google Patents

Lichtfilter.

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CH139225A
CH139225A CH139225DA CH139225A CH 139225 A CH139225 A CH 139225A CH 139225D A CH139225D A CH 139225DA CH 139225 A CH139225 A CH 139225A
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Puha Kisfaludy Stefan
Imre Josef Dr Prof
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Puha Kisfaludy Stefan
Imre Josef Dr Prof
Bayer & Co Dr
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
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    • G02B5/208Filters for use with infrared or ultraviolet radiation, e.g. for separating visible light from infrared and/or ultraviolet radiation

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Description


  Lichtfilter.    Bisher wurden als     Lichtfilter    in der  Praxis im allgemeinen farbige Glasscheiben,       Kollodiumplatten,    durchsichtige     Zelluloid-          oder    ähnliche Platten und in Glasgefässen       rnit        geschliffener    Wand enthaltene farbige       Flüssigkeiten    verwendet. Demgegenüber wird  gemäss der     Erfindung    die     Lichtfiltration    aus  schliesslich nur mittelst ausserordentlich dün  nen, durchsichtigen Metallschichten mit oder  ohne Unterlagen bewirkt.

   Dabei können die       gegebenenfalls    benützten     Unterlagen    aus be  liebigem, durchsichtigem Material     bestehen,     das jedoch farblos sein     muss.     



  Es wurden zwar bereits. auf einem ganz  beschränkten Gebiete, und zwar zum Schutze  gegen die schädlichen Lichtstrahlen in Gie  ssereien und Schweissanlagen Schutzschirme  oder Augengläser mit durchsichtig dünnen  Metallschichten vorgeschlagen; doch waren  dabei die Metallschichten stets mit zur Aus  scheidung     eines'andern    Teils der schädlichen  Lichtstrahlen dienenden farbigen Gläsern ver-    einigt angewendet. Die Metallschichten wir  ken, wie bekannt, hauptsächlich durch Re  flexion,     die    farbigen Gläser aber durch Ab  sorption der Lichtstrahlen, welche den be  deutenden Nachteil der     Wärmeansammlung     und der     damit    verbundenen schädlichen Ein  wirkung auf     die    Augen zur Folge hat.

   Dem  gegenüber     beruht    die Erfindung eben auf der  Erkenntnis, dass' durch die     ausschliessliche,     dabei aber ausgedehntere     Anwendung    der       Metallschichten    aus den verschiedensten, un  ter anderem bisher überhaupt nicht heran  gezogenen Metallen, die schädliche Absorp  tion     gänzlich    vermieden     wird.    Die     gänzliehE          Vermeidung    der farbigen Gläser bedeutet  einesteils eine wesentliche Ersparnis an Ma  terial und     Herstellungskosten;

      andernteils  wird durch die ausgedehnte Ausnützung der       R,eflexio,nswirkung    der     äusserst    dünnen Me  tallschichten, welche dabei bei geeigneter       Walhl    des Metallmaterials für einen     ge-          wünschten    Teil des     Spektrums    lichtdurch-           lässig    sind, nicht nur die     Wärmeaufspeiche-          rung    vermieden,     sondern    sogar eine günstige  kühlende Wirkung erzielt.  



  Die Lichtfilter gemäss. der Erfindung fin  den nicht nur Anwendung für Schutzaugen  gläser,     sondern    werden mit     Vorteil    auf     a11     den verschiedenen     Gebieten        angewendet,    in  welchen die Lichtfiltration in Betracht  kommt, also zum Beispiel auf verschiedenen  Gebieten der Heilkunde, wie der Dermato  logie und     Ophtalmologie    im allgemeinen  (ausser den     .Schutzaugengläsern    für Giesse  reien und Schweissanlagen, schützende und  heilende Augengläser gegen die     verschieden-          stenAugenkrankheiten),    ferner für allgemeine       physikalische,

          medizinische    (zum Beispiel  bakteriologische) und andere Untersuchungs  zwecke. für Farbenphotographie und Re  klame.  



       Zur        photogTaphischen    Aufnahme des       gonnenspektrums    ist ,zwar ein     Lichtfilter,     das aus einem mit dünner Silberschicht über  zogenen     Uviolgla.s        bestand,    bereits angewen  det     worden    (vergleiche     Phys.        Zeitschr.,    1905,  Seite 738), doch war auch bei diesem Licht  filter, ebenso wie bei den obenerwähnten bis  herigen     Schutzaugengläseim,    die Silberschicht  mit einem besonderen, farbigen Glas ver  einigt.  



  Für die in Rede     stehenden    Zwecke wer  den vorteilhaft Edelmetalle benützt, deren       Kosten    bei einer Dünne in- der Grössenord  nung von     Mikronen    und     Millimikronen        gering     ist.

   Durch diese Schichten wird auch bei  einer Dünne von mehreren     Millimikronen     ein grosser Teil des auffallenden Lichtes re  flektiert, ein geringer Anteil     hindurchgelas-          sen    und nur der kleinste Anteil     absorhiert.     Dies ist besonders in dem Falle von grosser       )Vichtigkeit,        da,ss    die Lichtfilter     als        Augen-          gläser        .Verwendung    finden, da zufolge der  geringen Lichtabsorption die     Metallscliieht,     wie erwähnt, keine Wärmewirkung ausübt.

    Im Gegenteil wird hierdurch eine - kühlende  Wirkung erzielt, was zum Beispiel bei       Automobil-Augengläsern    wichtig ist. Auch  bei ausserordentlicher Dünne der Metallschich  ten hat man es in der Hand, diese     Dünnte       derart zu bemessen, dass sie     bei,    vollkommener       Durchsichtigkeit    auch     andern,    besonderen  Zwecken entspricht. So weist zum Beispiel  eine     Reingoldschicht,    die nicht dünner ist  als 45     Millimikron,        das    Reflexionsvermögen  des     massiven        Metalles    auf.  



  Dieses hohe     Reflexionsvermögen    macht  die erfindungsgemässen Filter insbesondere  für     ophtalmologische    Zwecke geeignet. Wäh  rend die bisherigen Schutzgläser 94 bis 96 %  der Wärmestrahlen absorbieren     und    sich da  durch erhitzen, wird durch dünne Metall  schichten zum     Beisspiel    eine auf einer Unter  lage aus Glas oder Zelluloid oder     zwischen     zwei Glasscheiben     befestigte        Goldsohicht,    der  grösste Teil der     ultrarüten    Strahlen reflek  tiert und nicht absorbiert.

   Wiederholte Un  tersuchungen ergaben für die Reflexion  von     Ultrarotstrahlen    73 % durch Platin,  95 % durch Gold und 9 7 % durch     Silber.     



  Ein weiterer     Vorteil    der Anwendung der  äusserst dünnen Metallschichten für     ophtal-          mologische    Zwecke besteht     darin,    dass mit  Hilfe derselben das Licht in     beliebig    vor  geschriebener     Intensität    dosiert werden kann.  was durch geeignete Wahl der     Dünne    dieser       Metallschiohten    erzielt wird; -     diese    Abmes  sung kann in     Dünnegraden    von     millionstel          Millimetern        geändert    werden.  



  Eine wichtige Eigenschaft sehr dünner  Platinschichten besteht     darin:    dass sie im       durchgehenden    Licht von grauer Farbe sind,       und    zwar kann die graue Nuance je nach der  Dünne der Schicht vom Hellgrau bis zum       dunkelsten    Grau, das ist bis zur Grenze .der  Undurchsichtigkeit,     variiert    werden.

   Durch  richtige     Wabl    der Dünne der     Platinsebicbt     wird erreicht,     dassi    gemäss der ärztlichen     Vor-          schrift    ein     bestimmter        Prozentsatz    (zum Bei  spiel     2-10-15-20    % usw.) des     Lichtes     dem gesunden oder kranken Auge     zugeführt          wird,        wobei    das Auge auch noch vor der  Wirkung der schädlichen     UltraroistTahlen    ge  schützt     wird.     



  Die dünnen     Metallschichten        weisen    bei  durchgehendem Licht verschiedene Farben  auf. Das Gold ist. je nach der Dünne der  Schicht gelblich grün, grün oder     grünlich         blau, das Silber hellblau, dunkelblau oder       violettblau;    das Platin zeigt in verschiedenen       Nuancen    eine neutrale graue Farbe., das  Kupfer eine grünlich gelbe, das     Manganin     eine bräunlich graue Farbe usw.  



  Für gewisse Zwecke können verschiedene       Schichten        miteinander        kombiniert        werden.     So erhält man zum Beispiel durch Verbin  dung der     grauen        Platinschicht    mit einer  Silberschicht von entsprechender Dünne eine  erhöhte     Schutzwirkung    gegen Wärmestrahlen.  zum gleichen     Zweck    kann auch     Platin    mit       Manganin    verbunden werden.  



  Bei an     Iritis    leidenden     Iranken    ist der  Vorteil der Anwendung des     erwähnten        P,la-          tin-Augengiases    auffallend. Solche     Kranken     sind bekanntlich     genötigt,    sich vier bis sechs  Wochen fortwährend in dunklem Zimmer  aufzuhalten.     Ist    diese Krankheit zum Bei  spiel     rheumatischer    oder tuberkulöser Natur,  so     ist    es eine sehr grosse Hilfe, wenn sich  der Kranke trotz seines     Augenleidensi    in der  Sonne aufhalten kann.

   Dies kann mit einem       Platin-Augenglas,    durch welches zum Bei  spiel<B>98%</B> der Lichtstrahlen vom Auge ab  gehalten werden, gestattet werden.  



  Kurz zusammengefasst, können die mit       äusserst    dünnen     Metallschichten    versehenen       Augengläser    in folgenden Fällen mit     grossem     Erfolg     verwendet    werden:  1. Gegen ein Augenleiden, bei welchem  das Licht dem Iranken schadet und der  Kranke bisher zum Aufenthalt in dunkler       Räumlichkeit        gezwungen    war und während       cler    Zeit der Besserung teilweise ein ganz  dunkelgraues Augenglas tragen musste, wird  vorteilhaft ein neutral graues     Platin-Augen-          glas    benützt.

   Es ist in Stärken     herstellbar,     die das Licht verschieden (50, 75, 90 und  98 %) dämpfen und gestattet in     Iritis-Fällen     den Aufenthalt im Freien.  



  9. Augen, die nur vor einem stärkeren  Lichtreiz geschützt werden sollen, und zwar  unter Ausschluss der schädlichen     Ultrarot-          strahlen,    wobei aber vollkommen freie Be  weglichkeit ermöglicht und die unangenehme  Wirkung der grauen Gläser     vermieden    wird,  können durch die mit einer dünnen Gold-         schicht    versehenen Augengläser geschützt  werden.  



  3. Für noch andere Augenkranke sind  Augengläser mit Silberschichten empfehlens  wert. Durch die Silberschicht     werden    die  blauen und     violetten    Strahlen, sowie - durch       eine    noch dünnere Schicht - die ultra  violetten     ,Strahlen    hindurchgelassen, während  der übrige Teil des sichtbaren Spektrums,  sowie die     'VVärmestrahlen    reflektiert werden.  



  Mit Gold- und     Manganin-Schichten        lässt     sich ein Augenglas herstellen, welches ein  vollkommen rotfreies. Licht ergibt.  



  Die Erfindung     ist,    wie     erwähnt,    auch für       dermatologische    Zwecke 'vorteilhaft anwend  bar. So kann zum Beispiel eine     äusserst     dünne, durchsichtige Silberschicht auf einer  Unterlage aus Quarz für die Behandlungs  zwecke mit     ultraviolettem    Licht benützt wer  den.  



  Die dünne Metallschicht kann in solchen  Fällen, wo sie     ätiss'ern        Einwirkungen        kaum     ausgesetzt     ist,        zum    Beispiel bei wissenschaft  lichen     Untersuchungen,    auch ohne jede Un  terlage oder Einfassung benützt werden;

    hierzu genügt es, die unten näher beschrie  bene Schicht in irgend einen geeigneten       Halterahmen    zu spannen; der Rahmen kann  mit. einem geeigneten Fuss oder Füssen ver  sehen werden; hierbei ist., obwohl es sich um  eine     freistehende    Schicht handelt, eine     Ver-          rostung    nicht zu befürchten, falls die     @ötall-          hallt    mittelst der unten     erwähnten        Katho-          denzerstäubung    hergestellt wird.

   So haben  zum Beispiel die an Eisen vorgenommenen  Untersuchungen ergeben,     dass    durch     Katho-          denzerstäubung    hergestelltes Eisen sich bei  gewöhnlicher Temperatur gegen Sauerstoff  passiv verhält.  



  Die dünne Metallschicht selbst kann durch  Eintauchen der Unterlage in ein Metallbad       od(-r    durch elektrische     Kathodenzerstäubung     hergestellt werden, wobei die im     evakuierten          Gefäss    befindliche Kathode     aus-    dem     Material          des        gewünschten,    die betreffende Schicht  bildenden     Metalles    besteht, während die  Anode eine durchsichtige Unterlage,     zum         Beispiel aus     Glas,    trägt.

   Entweder bleibt die       fertige    Metallschicht auf dieser Unterlage  oder wird davon abgetrennt, was z. B.  bei der Herstellung einer Platinhaut in der       Weise    durchgeführt werden kann, dass auf  eine Glasscheibe     zunächst    als vorübergehende       Hilfstragschicht    durch     Kathodenzerstäubung     Hupfer, sodann auf dieses Platin nieder  geschlagen und     das    Ganze dann in ein     Sal-          petersäurebad    gebracht wird, durch welches  das Kupfer gelöst. wird, während die Platin  schicht als selbständige Haut übrig bleibt.

    Ein durchsichtiger,     kontinuierlicher        Licht-          filter-Filrn.    kann auch in der Weise herge  stellt werden, dass eine langsam ab- und auf  zurollende Filmspule durch     Kathodenzer-          stäubung    mit einer Metallschicht überzogen  wird.  



  Werden Lichtfilter gemäss der     Erfindung     zu Augengläsern verwendet, so können diese  infolge der Reflexion auch für     Seitwärts-          bezw.        Rückwärtssehen    verwendet werden,  wobei das Licht selbstverständlich von der  Seite     bezw.    teilweise von hinten auf die     rück-          wärtige    Fläche des Glases     bezw.    der Metall  schicht fallen muss und     vo-n        dort    in das Auge  reflektiert wird; in diesem Falle darf das  Glas natürlich an der Seite nicht abgeschlos  sen werden.  



  Schliesslich können     erfindungsgemässe    Fil  ter auch für     Beleuchtungs-Reklamezwecke     wirksame Verwendung finden. Zu diesem  Zwecke können Buchstaben oder andere Teile  von Schildertafeln oder beliebige Reklame  gegenstände aus durchsichtigem Material     Ne-          stehen    und mit einer Gold- oder     Silberschicht     oder dergleichen     versehen    sein und in be  liebiger     Abwechslung    von vorn oder hinten  beleuchtet werden;

   im ersteren Falle er  scheinen die Flächen in der gewöhnlichen  Farbe des     betreffenden        Metalles,    im zweiten  Falle in der beschriebenen, besonderen Farbe  (Gold in grüner, Silber in blauer Farbe     usw.).     Bei Reklamen     können    auch etwas dickere       Metallschichten        verwendet    werden, doch darf  die Stärke nicht mehr als     etwa        '/iooo    mm be  tragen, da über diese Grenze hinaus die Me-         tallschichten.    nicht mehr durchsichtig oder  durchscheinend sind.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist das  Lichtfilter     gemäss    der Erfindung in einigen  Beispielen, und zwar als Augenglas, darge  stellt.  



  Nach den     Abb.    1, 2 und<B>3</B>, welche nach  einander Querschnitte von     konvexkonkaven,          bikonvexen    und     planparallelen        Augenglas-          linsen    zeigen, ist die eine Glasscheibe, zum  Beispiel die mit     a        bezeichnete,    durch     K'atho-          denzerstäubung    mit einer     äusserst    dünnen       Metallschicht    c versehen, auf welcher in be  liebiger Weise,     zum    Beispiel durch Auf  kleben, die andere Glasscheibe b     befestigt     ist,

   so dass' die Metallschicht zwischen .zwei  Schutzschichten eingeschlossen ist.  



  Bei den bisherigen     Lichtfilter-Augen-          gläsern,    die aus farbigem Glas hergestellt  wurden, war die durch verschiedene, ge  krümmte Flächen begrenzte farbige     Glasi-          linse,    - insbesondere bei bikonkaven und bi  konvexen Linsenformen, je nach der ver  schiedenen Stärke der verschiedenen Stellen  der Glasschicht in durchgehendem Licht von       jedesmal    anderer Farbennuance;

   demgegen  über weisen die gezeichneten Augengläser       ganz    unabhängig von der wechselnden Ge  stalt der     Linse,    in jedem Falle eine gleich  mässige Farbennuance auf, zumal die Metall  schicht selbst durchwegs dieselbe Dünne be  sitzt, die     Glasscheiben    aber,     die,    sie bedecken,  vollkommen farblos sind.  



  Im übrigen kann durch die     Kathoden-          zer.stäubung    hergestellte Metallschicht auf  der Glasunterlage a. noch besser befestigt  werden; zum Beispiel     kann    eine Platinschicht  durch gleichmässige Erhitzung auch ein  gebrannt werden,     -wobei    die Metallschicht  regen äussere Beschädigungen dermassen wi  derstandsfähig wird, dass die besondere  Schutzschicht b gänzlich überflüssig wird.  



  Die     Ausführungsform    nach     Abb.    4 unter  scheidet sich von den vorangehenden dadurch,  dass die Metallschicht c nicht aus einer durch       Kathodenzerstäubung    auf die Glasunterlage a       aufgebrachten    Schicht besteht, sondern in  Form einer getrennt hergestellten, selbstän-           digen    Lage zwischen     die    Glasscheiben a     und          1)    eingespannt ist.

   In diesem     Falle        wird     zweckmässig     derart    vorgegangen,     dass'    in der  bereits beschriebenen Weise ein selbständiger  Film in beliebiger Länge hergestellt wird  und aus demselben     Metallschichtenstücke    in  den verschiedenen     gewünschten    Augengläsern  entsprechender Form ausgestanzt und so  dann zwischen je zwei Glasscheiben geklebt  werden.

       Diese        Ausführungsform    besitzt ge  genüber dem andern     Herstellungsverfahren     noch den Vorteil, dass,     wenn.    das     Augenglas     aus irgend einem Grunde zerbricht, die Glas  teile nicht in das Auge gelangen, da die  Bruchteile an dem Film, welcher natürlich  nicht mit zerbricht, haften     bezw.    hängen  bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Lichtfilter, gekennzeichnet durch minde stens eine durchsichtig dünne, nicht mit einer farbigen Unterlage zusammen wirkende Metallschicht, durch welche die Ausscheidung der unerwünschten Teile des- Spektrums vorwiegend durch Reflexion erfolgt.. 1I. Verfahren zur Herstellung von Licht filtern mit durchsichtig dünnen Metall schichten durch elektrische Kathoden zerstäubung, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht auf einer Unterlage erzeugt und, hernach von dieser abge trennt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Lichtfilter nach Patentanspruch I; ge kennzeichnet durch eine in einem Rah mengestell ausgespannte Metallhaut mit freiliegender Oberfläche. 2. Lichtfilter nach Patentanspruch I, ins besondere für Augengläser und Bestrah lungszwecke, gekennzeichnet durch eine Metallschicht, die zumindest mit der einen Schichtseite auf einer durchsichti gen, nicht metallischen und farblosen Un terlage ruht. Lichtfilter nach PatentansTruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, da,ss es einen zumindest auf einer Seite mit einer Metallschicht überzoge nen, nicht metallischen Film aufweist.
    Lichtfilter nach Patentanspruch I, 'für Reklamezwecke, dadurch gekennzeichnet, dass eilte höchstens '/ <B>....</B> mm dicke Me tallschicht auf einer durchsichtigen Un terlage sich befindet, welche Unterlage zumindest einen Teil eines Reklame- gegenstandes bildet, zu dem' Zwecke, den Reklamegegenstand durch wahlweise Be leuchtung von vorne und hinten in ver schiedenen Farben erscheinen zu lassen.
CH139225D 1928-10-19 1928-10-19 Lichtfilter. CH139225A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921885C (de) * 1951-06-23 1954-12-30 Fritz-Georg Benkendorf Durchsichtiger Fenstervorhang zum Schutz gegen Waermeeinstrahlung oder Waermeausstrahlung in Raeumen
DE963099C (de) * 1953-01-24 1957-05-02 Fritz Georg Benkendorf Durchsichtiger Fenstervorhang zum Schutz gegen Waermeeinstrahlung und Waermeausstrahlung in Raeumen
DE1041526B (de) * 1952-05-27 1958-10-23 Siemens Elektrogeraete Gmbh Fernsehempfaenger mit Elektronenstrahlroehre fuer die Bildwiedergabe
DE975553C (de) * 1948-10-02 1962-01-11 Heraeus Gmbh W C Optisches Filter

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