CH139228A - Automatische Aufziehvorrichtung für federangetriebene Uhrwerke, welche Erschütterungen ausgesetzt sind. - Google Patents

Automatische Aufziehvorrichtung für federangetriebene Uhrwerke, welche Erschütterungen ausgesetzt sind.

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CH139228A
CH139228A CH139228DA CH139228A CH 139228 A CH139228 A CH 139228A CH 139228D A CH139228D A CH 139228DA CH 139228 A CH139228 A CH 139228A
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Leslie Stringer Hubert
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Leslie Stringer Hubert
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    • G04B5/181The bearing of the rocking bar is in the centre of rotation combined with a support or guide arrangement

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Description


      Automatische        Aufziehvorrichtung    für federangetriebene Uhrwerke, welche  Erschütterungen ausgesetzt sind.    Die Erfindung betrifft eine     automatische          Aufziehvorrichtung    für die Feder von feder  getriebenen Uhrwerken, die     Erschütterungen     ausgesetzt sind. Beispiele     solcher    Uhrwerke       sind    Uhren, die an Motorfahrzeugen angeord  net .sind, ebenso Taschenuhren, sowie Arm- ,       banduhren.     



  Gemäss der Erfindung     weist    die automa  tische     Aufziehvorrichtung    ein Gewicht auf,  welches so gelagert     ist,    dass es sich bei den       Erschütterungen,    denen das Uhrwerk aus  gesetzt ist, bewegen kann. Das Gewicht ist  mit einem     Aüfziehorgan    des Uhrwerkes durch  eine .nur in einer Richtung wirkende Vor  richtung verbunden, die     mindestens    ein eine  drehbare Scheibe umspannendes und drehen  des, biegsames Zugorgan aufweist, welches  durch die Wirkung einer Feder gespannt ge  halten wird.  



  In der Zeichnung sind mehrere     Ausfüh-          rungsibeispiele    des Erfindungsgegenstandes  dargestellt; es zeigen:         Fig.    1 einen     Längsschnitt,     .     Fig.    2 einen Querschnitt einer ersten Aus  führungsform,       F'ig.    3 eine Teilansicht einer weiteren Aus  führungsform,       Fig.    4 und 5 zwei den     Abb.    1 und 2 ent  sprechende Schnitte durch eine dritte Aus  führungsform.  



  Mit Bezug auf die     Abb.    1 und 2 ist  eine acht Tage gehende Uhr a in einem Ge  häuse     2,    angeordnet. Die Uhr besitzt den       Aufziehbolzen    b, der zum Aufziehen der  Triebfeder dient und durch die     Rückwand     der Uhr     hindurchragt.     



  Die Feder ist in nicht dargestellter Weise  in einem Federgehäuse gelagert. Der Auf  ziehbolzen b wird, nach dem Aufziehen der  Feder, in bekannter     Weise,    zum Beispiel     mit-          telst    eines Sperrades,     festgehalten.    Der Bol  zen b ist mit einer zwischengeschalteten  Achse c durch eine     Stirnräderübersetzung    d  verbunden, die ein Übersetzungsverhältnis           vorn    8 : 1 besitzt. Die Zwischenachse c ist  mit der treibenden     Achse    e durch ein direk  tes     Stirnräderp.aar    f verbunden, welches wie  derum ein     Übersetzungsverhältnis    von 8 : 1  besitzt.

   Infolgedessen besteht zwischen An  triebsachse e und dem     Aufziehbolzen    b das       Übersetzungsverhältnis    64 : 1.  



  Das bewegliche Gewicht g ist zwischen.  zwei seitlichen Platten h angeordnet,     und     mit     den        Platten    fest verbunden. Diese  beiden     Platten    h tragen einen Zapfen k, der  sich in als Lager ausgebildeten Ansätzen l  des Gehäuses drehen kann. Das Gewicht g  mit den Platten h ist weiterhin an zwei       Schraubenfedern    m     aufgehängt;    die mit ihrem       obern    Ende an dem Gehäuse     befestigt-    sind  und an ihrem untern Ende     Zapfen        m'    tragen,  die auf den     Seitenplatten    h des Gewichtes g  befestigt sind.

   Wenn eine derart beschaffene  Uhr     beispielsweise    auf irgend einem Teil eines  Motorfahrzeuges angeordnet wird, werden  die durch Unebenheiten der Strasse hervor  gerufenen     Erschütterungen    auf das Gewicht  g     übertragen    und rufen ein Schwingen des  selben in einer Vertikalebene um den Zapfen  1, hervor. Weiterhin sind     zwischen.    den bei  den Platten<I>h</I> vier Zapfen     W,        7a2,        rag,        n@    und  zwei Scheiben     o'    und     o2,    die auf der Achse e       befestigt        sind,    vorgesehen.

   Die :Scheibe     ox     wird von einem Seil oder Faden     p'        gespannt     und die Scheibe     o'    von einem Seil     p',    wobei  das untere Ende des Seils     p'        unmittelbar     am Zapfen     n3        befestigt    ist und das Seil vom  untern Ende ausgehend, wie in     Fig.    1 ersicht  lich,

   im     Uhrzeigersinne        um    die Scheibe     o'     gelegt     und    mit dem     untern    Ende einer     D.eh-          nungsfeder        q'    verbunden ist, und das Seil     p'     mit seinem     obern    Ende an den Zapfen     n'     befestigt ist, von da ausgehend, ebenfalls im  Sinne des Uhrzeigers um die Scheibe     o2    geht,       anderends    am     obern    Ende einer Drehungs  feder     q'    befestigt ist.

   Die Federn     q1    und     q'          sind        jeweils    an     dien        Zapfen        n'    und     n°    ver  ankert.  



  Die     vorbeschliebene    Vorrichtung arbeitet       folgendermassen:     Wenn eine     Schwingung    auf     dass        Gewicht    g       übertragen    wird; wird dieses sich zunächst         abwärts    bewegen und die Federn m dehnen.  Hierbei herrscht das Bestreben, die untern  Enden der Seile     p'    und     p'        anzuspannen    und  die     obern    Enden zu entspannen.

   Infolge  dessen     wird        dass    Seil     p'    der Scheibe o' einen       Antrieb    erteilen und die     Aohse@    e entgegen  gesetzt dem     Uhrzeigersinne        drehen,        wie    durch  Pfeil in     Fig.    1 angedeutet.

   Das Seil     p2    bleibt  während     dieser    Bewegung unwirksam und  tritt erst bei der     Aufwärtsbewegung    des Ge  wichtiges g     in        Tätigkeit    und dreht die Achse  in der Richtung des in     Fig.    1     angegebenen          Pfeils,    während das Seil     p'    unwirksam ist.  Im Enderfolg ist also ein     Antrieb    auf die  Achse e erfolgt, und zwar in einer     Richtung     entgegengesetzt dem     Uhrzeigersinne,    ganz  einerlei, ob sich das Gewicht     aufwärts    oder  abwärts bewegt.

   Die Achse c wird hierdurch  Schritt für Schritt im     Uhrzeigersinne    ge  dreht, wie aus dem     Pfeil    in     Fig..l    ersicht  lich, und der     Aufziehbolzen    3 wird     entgegen-          gesetzt    dem     Uhrzeigersinne    gedreht,     wobei     die Feder     aufgezogen,    wird.

   Bei     Benutzung     des angegebenen     Übersetzungsverhältnisses     und einer     bestimmten    Schwere des Gewichtes  ist es also möglich, die an     einem    Motorfahr  zeuge     angebrachte    Uhr durch die     Erschütte-          rungen    beim Fahren in kurzer Zeit völlig  aufzuziehen.  



  Um ein Überdrehen der Feder zu ver  hindern, wenn dieselbe     vollkommen    aufgezo  gen ist, ist bei der Ausführungsform gemäss       Fig.    3 eine besondere     Vorrichtung        vorgesehen.          In    dieser     Ausführungsform.    sind     die-    Achsen  c und e in einem Plattenpaar r     gelagert,     welches sich     um    die Achse b drehen kann.

    Die Drehung der Achse e, welche ähnlich wie  in der     ersten    Ausführungsform zustande  kommt, ist bestrebt, den     Ritzel        d,    wie<B>,</B> in       Abb.    3 ersichtlich, im.

       Uhrzeigersinne        epi-          zyklisch    auf dem Stirnrad     d'-,    welches mit  ihm zusammenarbeitet, zu bewegen und da  mit die Platten r und die von ihnen getra  genen Teile um b zu     verschwenken.        Nor-          malerweise    wird jedoch diese     epizyklische     Bewegung durch eine     Spannungsfeder    s ver  hindert,

   welche zwischen den beiden Plat  ten<I>r</I> einerseits     und    dem Gehäuse     u    ander-           seits        verankert        ist.    Die Feder s ist kräftig  genug, um die oben     beschriebene    Bewegung  des     Ritzels        d    zu verhindern und zu bewirken,  dass     an    Stelle dieser Bewegung der Antrieb  der Achse e eine Drehung des     Aufziehbo.l-          zens    b zur Folge hat.

       Wenn    jedoch die Uhr  feder voll aufgezogen ist, wächst der Wider  stand des Rades     dl    gegen weitere Drehung  beträchtlich, wodurch der vom     Ritzel    f auf  Rad f ausgeübte Zahndruck der     Platten    r  entgegen der Wirkung der Feder s     ver-          schwenkt    und der     Ritzel    d sich etwas auf  dem     Zahnrade        d'        epizyklisch    bewegt.  



  Um zu     erreichen,    dass' die     Platten    r sich  erst bewegen, wenn nie auf sie übertragene  Kraft beträchtlich ist, werden die Platten  in ihrer Ruhelage durch einen Kugelschnep  per     r'    gehalten.  



  Wenn nun die,     Platten    r bewegt werden,  stossen sie gegen den Kopf eines     Gleitzapfens          L    und bringen     letzteren    in Eingriff mit einer  Aussparung     t'    von mit dem Gewichte     g    fest       verbundenen    Teilen     j.    Der Eingriff dieses  Zapfens t in die     Aussparung        t'    sperrt somit  das Gewicht     g    gegen Bewegung.

   Dies ge  schieht aber nur, wenn die Uhr vollkommen  aufgezogen ist, das heisst wenn der Wider  stand dieses Aufziehens gross) wird und die  Wirkungen der Feder s -und des     Kugel-          schneppers        r'    überwunden werden. In     Fig.        S     sind     adle    Teile in ihrer Ruhelage dargestellt,  das heisst in der Lage, in welcher das Auf  ziehen der Uhrfeder erfolgen kann.  



  Ist nun die Feder vollkommen aufgezogen  worden, so dass der Zapfen t in die Aus  sparung     t'    greift, und läuft die Uhr wieder  etwas ab, so kann     sich,    die Feder s wieder zu  sammenziehen     und    die Platte r in die in       Fig.    3 dargestellte Stellung     zurückbringen.     Der Zapfen t wird wieder durch     die        Wirkung     einer Feder     z',    die den Zapfen t umgibt, und  zwischen dessen Kopf und einem     Widerlager          t2    angeordnet ist, aus der Aussparung     t'    her  ausgezogen:

   Das Gewicht wird wieder frei  und die automatische     Aufziehvorrichtung     nimmt ihre Tätigkeit wieder auf.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    4  und 5 ist im allgemeinen die Anordnung die-    selbe wie bei der Anordnung nach     Fig.    1  und 2, und soweit möglich sind daher auch  dieselben Bezugszeichen gewählt. Der Unter  schied bei dieser Konstruktion     isst    der, dass  an Stelle der doppelten     Stirnräderübersetzung     ein     Schneckengetriebe    angeordnet ist, welches  jedoch dasselbe Übersetzungsverhältnis haben  soll, wie es bei der Anordnung nach     Fig.    1  und 2 vorhanden ist.  



  Der     Aufziehbolzen    b trägt ein Schnecken  rad v, dessen entsprechende Schnecke     zv    auf  der treibenden Achse e angeordnet ist, die  in diesem Falle quer zu der Achse des Zap  fens b steht. Die Schnecke w wird mit dein  Schneckenrad v durch Federn oder derglei  chen in     Eingriff    gehalten. Der Antrieb der  Scheiben<B>J</B> und     o2    erfolgt in genau derselben  Weise, wie oben beschrieben, durch das Ge  wicht g.  



  In manchen Fällen wird     cs:        erwünscht     sein, eine zusätzliche     Aufziehvorrichtung     zum Aufziehen der Feder von Hand vorzu  sehen.  



  Die Erfindung     lässt    selbstverständlich  noch     viel    mehr     Ausführungsformen    zu, als  in den Zeichnungen dargestellt sind;     zum     Beispiel können die Schraubenfeder     q'    und     q2     ebensogut durch     Blattfedern    oder andere  Federn ersetzt werden.

   Ebenso kann     Glas    Ge  wicht in einer Ebene parallel zu der Achse  der Scheibe     o1    und     o2    beweglich angeordnet  werden, so dass es     als    Ganzes sich nicht von  der Achse entfernt, wenn es -sich bewegt, und       d'ass    nur ein besonderer Punkt auf dem Ge  wichte sich zu und von der Achse bewegt.  



  Weiterhin könnte an Stelle der beschrie  benen     Antriebsvorrichtung,    welche zwei Seile  <I>p</I><B>X</B><I>',</I>     p2    besitzt, eine solche mit einem Seil in  der Weise     hergestellt    werden, dass die einzige  in diesem Falle     notwendige    Seilscheibe der  art abgebremst wird, dass sie nur im Sinne  des Aufziehens dreht. Weiterhin kann auch  das Überdrehen der Uhrfeder auf andere  Weise verhindert werden.

   Beispielsweise kann  ein Arm oder ein drehbarer Hebel benutzt  werden,. der durch eine Hilfsfeder gegen die  Uhrfeder     gedrückt    wird und der, wenn     die     Uhrfeder voll aufgezogen ist, bewirkt, dass      direkt oder indirekt das Gewicht an einer       Bewegung        verhindert    wird, oder     irgendeine          .Sperrung    zwischen dem Gewicht und dem       Aufziehbolzen        eintritt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatische Aufziehvorrichtung für die Feder von federangetriebenen Uhrwerken, welche Erschütterungen ausgesetzt sind, mit einem Gewicht, welches unter der Wirkung der Erschütterungen, denen das Uhrwerk un terworfen ist, sich bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, da,ss das Gewicht mit einem Aufzugorgan des Uhrwerkes durch eine nur in einer Richtung wirkende Vorrichtung ver bunden ist, die mindestens ein eine drehbare Scheibe umspannendes und drehendes, bieg sames Zugorgan aufweist,
    welches durch die Wirkung einer Feder gespannt gehalten wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Aufziehorgan und der genannten Scheibe eine Übersetzung eingeschaltet ist, so da.13 das Aufziehorgan bedeutend langsamer gedreht wird ass die Scheibe.
    2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Ein richtung aufweist, welche, sobald die Tiieb-feder des Uhrwerkes voll aufgezogen ist, Bewegungen des Gewichtes verhin dert.
CH139228D 1928-03-22 1929-03-19 Automatische Aufziehvorrichtung für federangetriebene Uhrwerke, welche Erschütterungen ausgesetzt sind. CH139228A (de)

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GB503887X 1928-03-22

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