CH139281A - Schwerölvergaser mit Vorwärm-Einrichtung. - Google Patents
Schwerölvergaser mit Vorwärm-Einrichtung.Info
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Description
Schwerölvergdser finit Vorwärm-Einrichtung. .Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Schwerölvergusern das Schweröl zusammen mit der Hauptluftmenge an ringförmigen Umfangsrippen eines Hohlzylinders in einem mittelst Abgasen geheizten Gehäuse entlang zuführen;
dabei blieb das Schweröl in den Nuten zwischen den Ringrippen und auch über den Rippen in verhältnismässig .dicker Schicht beisammen. Daher musste zur Erzie lung einer ausreichenden Heizwirkung auch der Hohlzylinder von innen her beheizt wer den.
Um die Abgase des 11lotors an den selben Stellen zu- und abführen zu können, mussten der innere und der äussere Gasstrom in gleicher Richtung, also quer zum Brenn stoffstrom, angeordnet werden, wodurch die Gesamteinrichtung verwickelt und sperrig wurde.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schwer t' bei welchem ein aus Schweröl und Luft bestehendes reiches Gemisch um einen mit ringförmigen Umfangsrippen versehenen Hohlzylinder herumgeführt und dabei durch Abgase vorgewärmt wird. Gemäss der Er findung -sind aussen in den Hohlzylinder so- vPO.hl ein spitzes Rechts-, als auch ein spitzes Linksgewinde gleicher Steigung auf die gleiche Tiefe eingeschnitten,
und der Hohl zylinder ist in eine Bohrung eines Heiz- gehäuses eingesetzt, deren lichte Weite gleich hem Aussendurchmesser der Gewinde ist, so dass an -den Überkreuzungsstellen, wo die Gewinderippen nicht voll stehen blei ben, Verteilungskanäle freibleiben.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Vergasers gemäss der Er findung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den ersten Vergaser nach der Linie 1-I der Fig. 2; Fig. 2 ist der Querschnitt nach der Linie Il--II der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit; Fig.4 ist :der Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig.1; Fig. 5 ist der Längsschnitt des zweiten Vergasers nach der Linie VII-VII der Fig. 6; Fig. 6 ist der Querschnitt naeh der Linie VIII-VIII :der Fig. 5;
Fig. 7 ist der Schnitt nach der Linie XI-XI der Fvg. -6.
Beim ersten Vergaser (Fig. 1 bis 4) tritt das Schweröl, zum Beispiel Petroleum, in Richtung des Pfeils 1 in die Schwimmer kammer A, wo das Brennstoffniveaü'vom Schwimmer a in nicht ersichtlicher Weise konstant .gehalten wird.
Von,da gelangt das Schweröl in das Gehäuse B, in welchem sich ein Kegelventil b befindet, auf dessen Spin del b' ein Federteller b2 für die Feder f mit- telst einer Mutter b3 und einer Gegenmutter b4 einstellbar ist. Die Feder f strebt, das Ventil b offen zu halten.
Die Einstellung wird so vozgenommen, dass die für :den Be trieb des Motors erforderliche Menge Schyweröl stets durch das offene Ventil b ,durchströmen kann. Das ISahweröl fliesst im isinne,
des Pfeils 2 "durch eine Leitung 2a und gelangt in ein Gehäuse F unter eine in dieses eingesetzte Büchse j. Die Mündung f der Büchsenbohrung i' beherrscht ein in einer Büchse F' im Gehäuse E verstellbares Ge häuseventil j4,
dessen Kegel j' mittelst eines mit Teilung versehenen Handrädchens z an einem ortsfesten Zeiger x für die maximale Brennstoffmenge genau eingestellt wird. Von da gelangt das Schweröl in eine dem jeweiligen Motor entsprechende :Spritzdüse 1c. Gleichzeitig tritt aus :der Atmosphäre durch den Kanal y so viel Luft zu, als zum Zer stäuben nötig ist.
Das Gemisch aus Luft und zerstäubtem Öl gelangt durch ein R.öhr- ch:en <I>1,</I> welches den Heizmantel <I>d</I> eines als Hohlring ausgebildeten Heizgehäuses D mit dem Eintrittsbutzen 7 und dem Austritts- stutzen 8 für die Abgase :durchsetzt, in eine Bohrung des Heizgehäuses D.
In diese Bohrung ist der Hohlzylinder H eingesetzt. auf dessen Aussenfläche sowohl ein spitzes Rechts-, als auch ein spitzes Linksgewinde gleicher Steigung, beide auf die gleiche Tiefe, eingeschnitten sind. Dem gemäss ergeben sich an den Überschneidungs stellen der beiden Gewinde einander gegen über zwei Abflachungen H1 und H', von de nen die eine über der Mündung des Röhrchens l angeordnet ist,
damit sich das Gemisch aus Luft und Brennstoffnebel in dem zwischen der Abflachung H' das Hohlzylinders H und der Bohrunig des Gehäuses frei bleibenden Kanal ausbreiten und sich von da aus bei- :
derseits in die Gewindenuten verteilen kann Die Bohrung des Gehäuses D, in die der Hohlzylinder H eingesetzt ist, ist hinten (Fig.2) durch eine Wand D' und vorn durch einen Deckel K abgeschlossen, der- zu sammen mit dem Ring H durch eine zen- trale Schraube L an seinem Platz gehalten wird-.
In den Gewindenuten verteilt sich der mit Luft gemischte Sohweröluebel in Strah len, deren Dicke durch die Höhe der Ge windegänge besümmt ist. Daher wird das Schweröl auch bei raschem Hindurchtreiben infolge der Behieizung von aussen verdampft.
Wegen der Enge der dargebotenen Durch- trittsikanäle kommt jedes Schwerölteilchen entweder mit der Innenfläche des Gehäuses D oder mit der genuteten Aussenfläche des Ringes H in. Berührung. Da diese Flächen infolge der Beheizung ständig eine hohe Temperatur haben,
wind das -Schweröl teilchen sogleich verdampft. Indessen ver- dümpfen nur die leichteren von den den Brennstoff bildenden Kohlenwassersto:ffen, während die schwersten Ko:
hlenwaisserstaffe sich als fester Rückstand in den Nuten des Hohlzylinders H ansammeln und zeitweilig entfernt werden müssen, indem der Hohl zylinder herausgenommen und !gesäubert wird. Der Brennstoff des wegströmenden ,Gemisches hat also die Zusammensetzung eines leichteren Schweröls als dasjenige, wel ches der iSichwvmmerkammer A zugeführt worden ist.
Von den verdampften Sahwerölteilchen bewegt sich die eine Hälfte rechts herum, die andere. Hälfte links herum um je eine Hälfte des Hohlzylinders H, und innerhalb je eines der so gebildeten Ströme bewegt sich die eine Hälfte der Teilchen in den rechts gängigen,
die andere in den linksgängigen Gewindenuten. Bei der zweiten A.bilachung des Ringes H werden die Ströme wieder zu sammengeführt und unter rechtswinkliger plötzlicher Ablenkung durch eine Düse in weitergeleitet.
Infolge der Zerteilung, Wiederzusammen führung und Ablenkung des Stromes von erst zerstäubten und dann verdampften Schwerölteilohen prallen die Teilströme hef tig aufeinander, wodurch sich eine gute Durchmischung ergibt.
Durch die Gewindenuten ist nur ein ver- h-ältnismässig 'kleines Volumen von mit wenig Luft gemischter Flüssigkeit hindurchzu- bringen. Daher kann der Hohlzylinder in seiner Aehsenriohtung sehr kurz sein, so dass der gesamte Vergaser nur wenig Raum ein nimmt.
Durch ein- Sieb n hindurch wird die H#Luptluftmenge hinzugesangt. Die Düse an ist so lang, dass sie vor ihrer Vereinigung uhit dem Gemisch rechtwinklig abgelenkt wor den ist.
Das Brennstoffluftgemisch bildet den gern und die Hauptluft den Mantel des durch den Anschlussstutzen D' des Gehäuses D strömenden Gemischstromes, so dass der Brennstoffdampf von der Wandung fern- gehalten und unerwünschtes Niederschlagen des Brennstoffdampfes vermieden- wird.
Wird der Motor, nachdem er einige Zeit gelaufen war und, die Betriebstemperatur er reicht hatte, vorübergehend abgestellt, so kann er ohne weiteres mit dem im Vergaser zurückgebliebenen Brennstoffdampf wieder angelassen werden. Nur für das erstmalige Anlassen oder für das Wiederanlassen nach längerer Betriebspause ist die Benutzung von Leichtöl angezeigt.
Das Leichtöl (Benzin) kommt direkt aus dem nicht gezeigten Vorratstank durch die Leitung 5 in eine Ventilkammer C, deren Ventil c unter der Einwirkung einer schwa chen Feder g von unten her die Mündung r der Leitung 5 verchliess. Von da ge- langt das Leichtöl durch eine Zwischen- leitung 6 in ein Gehäuse E, das mit einer durch ein Handrädchen v' zu bedienenden Feineinstellnadel v versehen ist.
Der Leicht- öl'stutzen E' ist vonl der Seite her in den Anschlussstutzen DI des Gehäuses D ein geführt. Dieser Stutzen hat einen zuerst wa.grecht laufenden und dann oben ausmün denden Kanal v2. Die Mündung dieses Ka nals ist durch einen Schliesskegel w, der eine Schwimmeinrichtung ersetzt, für gewöhnlich abgesperrt.
Der Schliesskegel sitzt an einem emporklappbaren Prellplättchen p, das mit Löchern versehen sich unter der Wirkung des in der Richtung des Pfeils 4 fliessenden Sangluftstromes hebt, wenn dieser durch zu tretendes Schweröl nicht vermindert wird.
Um je nach Bedarf entweder Schweröl oder Leichtöl dIem Vergaser zuzuführen, ist auf einem Arm T des ,Schweröl-Ventil- gehäuses B ein Hebel q gelagert, an dessen Ende ein zum Führersitz gehendes Zug- gestänge G angreift.
Ferner ist an den He bel q. eine Schraube 2c angelenkt, auf welcher ein Federteller s aufgeschraubt ist, der aussen eine schraubenlinienförmige Nut von halb rundem Querschnitt besitzt. Ein ebensolcher Federteller s' befindet sich auf einer Stange t, die gelenkig mit der Spindel cl des Leicht ölventils c verbunden ist. Die beiden Feder teller s und s' sind durch eine Schrauben feder r verbunden.
Wird am Gestänge G gezogen, so, drückt der Hebelarm q auf die vorstehende Spindel b1 des Schweröl'ventils b, und schliesst dieses entgegen der Feder f. Gleichzeitig wird die -Spindel c' des Leichtölventils c entgegen der Feder g heruntergezogen., so dass das Leicht ölventil geöffnet wird und das Leichtöl freien Zutritt zum Anschlussstutzen D3 des Gehäuses D hat.
Hat sich der Motor warm gelaufen, so dass die Heizung im Gehäuse D zu wirken beginnt, so; wird das Gestänge G losgelassen. Die Feder ,g schliesst das Leicht ölventil c, gleichzeitig hebt sich der Arm ci von der Spindel b' des Schwerölventils v ab.
Dieses öffnet sich unter der Einwirkung der Feder f . , Die Einschaltung der Feder r in die Ver bindung zwischen den Ventilen b und c er möglicht, da,ss die Bewegung des Gestänges G grösser ist als die Hübe der Ventile b und c miteinander, so dass immer eines der Ven tile geschlossen ist.
Diese Konstruktion bedingt eine Abdich tung der Bohrung für den Hohlzylinder und am Rand des Deckels K. Jedesmal beim Rei nigen des Hohlzylinders muss dieser nach Abnahme des Deckels g angefasst werden. Deshaih ist bei der Ausführung nach den Fig.5 bis 7 der ringförmige Hohlzylinder <I>H</I> mit einem Deckel<I>H </I> zu einem Stück ver einigt.
Das Gehäuse D weist innen. an seiner hintern Abschlusswand D' ein Auge DZ auf, so dass das Gehäuse D abweichend von der Ausführung nach Fig. B keine hinten vor springende Warze hast.
In das Auge D" greift die- Schraube L, welche den mit der Abdeckscheibe H ver einigten Hahlzylin der H festhält. Dement sprechend ist nur an der hintern Stirnfläche des Hohlzylinders H und am Rand der Ab deckscheibe H je eine Abdhchtungsscheibe M bezw. <I>N</I> notwendig.
Die Schraube I. durchsetzt einen weder von Gemisch noch von Heizgas erfüllten Raum und bedarf kei ner- Abdichtung. -Die Schraube, L ist mit einer Warze H3 innen an der Abdeck- scheibe H durch einen Stift P fest verbun den, sü@ da,
ss die Schraube L mit der Abdeck- scheibe H ' unL-d dem Hohlzylinder H zu sammen fest.. und losgeschraubt werden. kann.
--Die Auslaufnut, die bei Gewinde an dem Ende vorgesehen zu werden pflegt, wo eine feste Wandl sich anschliesst, ist im vorliegen den Fall weggelassen, um dem Dampf gemisch keinen Ausweichweg darzubieten.
Das GehäuseD ist mit mehreren Zuleitungs stutzen P', P', P3 für die vom Motor kom menden Auspuffgase versehen"die an je eine Auspuffleitung\ des Motors angeschlossen sind. Das Gehäuse D' dient also gleichzeitig zur Zusammenführung von Auspuffgas strömen, die gemneinsam durch einen Stutzen n abziehen.
Die Düse in, durch welche der mit wenig Luft gemischte Schweröldampf aus der Boh rung des Gehäuses 13 wegströmt, ist in das Gehäuse D eingeschraubt und besitzt einen Bund m'-. Um diesen Bund m' herum strömt die Hauptluft ringsherum von allen Seiten gleichmässig in das, Gehäuse. 0, das über dem Gehäuse D',sa angeordnet ist, dass die Düse m in das Gehäuse 0 hineinreicht.
Die Düse m, von deren Abmessungen die zum verdampften Schwerölgemiseh hinzukom mende Hauptluftmenge abhängt, ist also leicht auswechselbar. Vor der Mündung der Düse m besitzt das Gehäuse 0 einen ein springenden Rand 0', der den Zutrittspalt für die Hauptluft verengt und gerade nur die gewünschte Hauptluftmenge;
diese aber mit beträchtlicher Geschwindigkeit, zutreten lässt, indem der Rand 0<B>'</B> verhindert, dass das Druckgefälle zwischen der Aussenluft und dem mit der Saugleitung des Motors in Ver bindung stehenden Gehäuse 0 völlig auf gehoben wird. - Unmittelbar oberhalb der Düse m ist das Ventilgehäuse E mit dem Naidelventil -v für die 7_auleitung von: Leichtöl zum Anlassen mittelst eines Flansches EZ, Schrauben E' und einer Dichtungsscheibe 9 angesetzt.
Das Leichtöl wird durch den Anschlussstutzen 6 zugeführt und strömt in einen Stutzen E4 des Gehäuses E, der exzentrisch in einer Boh rung OZ des Gehäuses 0 angeordnet ist, in den an die Einlassleilung deis Motors an geschlossenen Kanal diesges Gehäuses.
In einer Gabel E3 jenes Stutzens ist die die Ventilnadel zv tragende Pra11platte p dreh bar gelagert. Die Platte p hat hinten eine Verlängerung p\, die als Gegengewicht wirkt und die Bewegung der Prallplatte p durch Anschlagen an die Kanalwand begrenzt. In folge dieser Einrichtung ist die Lochplatte p sehr leicht beweglich.
Die Drosselklappe- B sitzt unmittelbar oberhalb der Leichtöl-Einführungsstelle in einer durchgehenden Achse S, die aussen einen offenen hohlzylindrischen Drehschieber S' mit einer Öffnung SZ trägt, der einen Na- lial Q für Zusatzluft in einem Gehäuse ansatz Q' beherrscht.
Wird beim Leer- oder Langsamgang des Motors oder bei Fahrt auf glatter oder ab wärts geneigter Strecke nur wenig Gemisch gebraucht, so wird die Drosselklappe B in der gebräuchlichen Weise teilweise geschlos sen. Dabei verschliesst der Drehschieber S1 in gleichem Verhältnis den Eingang des Ka- i1als Q4. Durch diese Einrichtung wird bei Erhöhung der Drehzahl des Motors ein rei neres Gasgemisch und ein besserer Wir kungsgrad erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schwerölvergaser, bei welchem ein aus Schweröl und Luft bestehendes reiches Ge misch um einen mit ringförmigen Umfangs rippen versehenen Hohlzylinder herum ge führt und dabei durch Abgase vorgewärmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass aussen in den Hohlzylinder sowohl ein spitzes Rechts-, als auch ein spitzes Linksgewinde gleicher Steigung auf die gleiche Tiefe einsgeschnitten sind und dass der Hohlzylinder in eine Boh rung eines Heizgehäuses eingesetzt ist, de ren lichte Weise gleich dem Aussen.dureh- messer der Gewinde ist, so d.ass an den beiden Überkreuzungen der Gewinde,wo die Ge windegänge nicht voll stehen bleiben, Ver teilungskanäle frei bleiben. UNTERANSPRüCHE 1. Schwerölvergaser nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass der eine Verteilungskanal sich gegenüber einem Zutrittsröhrchen für Gemisch aus iSchwerölnebel und wenig Luft und der andere Verteilunggkan.al gegenüber einer Austrittshülse für das infolge der Be- heizung und Durchwirbelung gebildete Gemisch @aais .Schweröldampf und wenigLuft befindet. 2. .Schwerävergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Heiz gehäuse als ein Hohlring ausgestaltet und mit zwei seitlichen Stutzen versehen ist, durch deren einen die vom Motor kom- menden Abgase zuströmen, worauf sie sich auf die beiden Hälften der Ilohl- ringkammer verteilen und durch den an- dern.Stutzen wieder abströmen.3. Schwerölvergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohl zylinder in der Bohrung des Heizgehäu- ses zwischen eine Hinterwand und einen Deckel eingesetzt ist, welcher in der Mitte mittelst einer Schraube an der Hinterwand befestigt ist, damit nach Lösen der Schraube und Wegnahme des Deckels der Hohlzylinder leicht heraus genommen und von den in den Gewinde nuten angesammelten schwersten Be standteilen des Schweröls gereinigt wer den kann.4. ,Schwerölvergaser nach Patentanspruch und Untena.nspruch 1, dadurch gekenn- ,zeichnet, dass die Austrittshülse für .das Gemisch aus Schweröldampf und wenig Luft in einen von der Seite her durch ein iSieb zugeführten Hauptluftstrom nach dessen Umlenkung in die Richtung des Gemischstromes einmündet, so d.ass das reiche Gemisch den Kern, die Hauptluft menge hingegen den Mantel des weiter fliessenden Gemischstromes bildet, damit Niederschläge des Gemischdampfes an der Wandung der zum Motor führenden Leitung verhütet werden.5. S.chwerölvergaser nach Patentanspruch mit einer Einrichtung zum Anlassen mit Leichtöl, dadurch ,gekennzeichnet, dass das Leichtöl hinter dem Hohlzylinder in den Gemischaustrittsstutzen des Heiz- gehäuses tritt, und dass durch ein Stell zeug und ein Verbindungsgestänge ent weder ein Schwerölzuflussventil oder ein Leichtälzuflussventil geöffnet werden kann, während das andere Ventil jeweils von einer Feder geschlossen gehalten wird. 6.8chwerölvergaser nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch ein federndes Zwischenglied im Verbindungsgestänge zwischen den bei den Brennstoffventilen, damit die Bewe- gang des ,Stellzeuges grösser als die Summe der beiden Ventilhübe sein kann.7. @Schwerölvergaser nach Patentanspruch und, nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leichtölzizleitung keine Schwimmereinrichtung besitzt, sondern an der Austrittsmündung im Gemischanschlussstutzen des Heizgehäu ses während des Betriebes des Vergasers mit Schweröl durch einen mit einem Ge lochten Prallplättahen belasteten Fall stift verschlossen gehalten wird und nur beim Anlassen geöffnet wird,wenn nIm- lich infolge der Absperrung der Schwer ölzuleitung der vom Motor ausgeübte Saugunterdruck nicht vermindert durch zutretendes .Schwerölgemisch auf das Prallplättchen wirkt. B. .Schwerölvergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohl zylinder mit einer Abdeckscheibe ein Stück bildet.9. Schwerölvergaser nach Patenteinspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abdeckscheibe innen eine Warze .aufweist, die ein dia Befesti- gungsschraube mit der Scheibe verbin dender Stift durchsetzt. 10. Schwerölvergaser nach Patentaiispr@ich und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hinterwand der Boh- rung des Heizgehäuses innen ein Auge für die Befestigungsschraube aufweist.11. !Schwerölvergaser nach Patentapspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Heiz- gehäuse als Hohlring ausgestaltet ist und mehrere an die Auspuffleitung ,je eines Motorzylinders anzuschliessende Zufüh- rungsstutzen und einen gemeinschaft lichen Abführungsstutzen aufweist.12. Schwerölvergaser nach Patentanspriicli und nach den Unteransprüchen 5 und 11, gekennzeichnet durch ein besonderes Gehäuse mit einem die Leichtölzuf uhr beherrschenden Ventil, das wegnehmbar befestigt ist. 13. Schwerölvergaser nach Patentansprucb und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Prallplättchen an einem Hebelehen mit Gegengewicht sitzt, und dass dieses die Bewegung des Prallplättchens durch Anschlagen be grenzt.14. ,Schwerölvergaser nach Patentansprncii und nach den Uteransprüchen 5, 7, 11, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, da.f das Leichtölventilgehäuse mit einen Stutzen exzentrisch in einer Bohrung eines hinter dem Heizgehäuse angeord neten Gehäuses angeordnet ist, damit da=. Gegengewicht neben ihm Platz hat.15. Sühwerölvergaser nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 5, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Leichtölzuführung eine Drossel klappe angeordnet ist, .deren Achse aussen zu einem zylindrischen Drehschieber für Zusatzluft ausgestaltet ist, welcher beim .Schliessen der Klappe auch die Zusatz Luft absperrt. -
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