CH139291A - Einrichtung zur Verhinderung des Glimmens an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Verhinderung des Glimmens an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen.Info
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Description
Einrichtung zur Verhinderung des Glimmens an den Nutenhülsen elektrischer Hochspannungsmaschinen. Es sind bereits verschiedene Vorschläge bekannt geworden, um bei elektrischen Hoch spannungsmaschinen das Auftreten . von Glimmfeuer, das die Überschläge an den Nutenhülsen einleitet, zu beseitigen.
So hat man zum Beispiel die Hülse auf der ganzen Länge der Nut mit einer leitenden Umhül lung versehen, die mit dem Eisenkörper lei tend verbunden ist und die Spule an ihrer Austrittsstelle aus dem Eisen auf das Po tential des .Ständereisens und somit auf das Erdpotential bringt. Das Auftreten von Glimmfeuer an der Austrittsstelle der Hülse aus dem Eisen kann hierdurch jedoch nur unvollkommen verhindert werden. Auch durch Verlängern der Hülse kann dem Auf treten von Glimmfeuer nicht mit genügender ' Sicherheit vorgebeugt werden.
Gemäss der Erfindung wird zur Verhin derung des Glimmens an der Austrittsstelle der Wicklung aus . der Nut innerhalb des Dielektrikums, das an dieser Stelle die Nu tenhülse bildet, ein leitender Belag vorge sehen, der mit dem Eisenkörper der Maschine leitend verbunden ist. Man kann hierdurch die Glimmgrenze erheblich heraufsetzen.
Als weitere Verbesserung kann man - innerhalb des Dielektrikums ausser diesem mit dem Eisenkörper verbundenen Belag noch weitere zum erwähnten Belag und zueinander pa rallel liegende Beläge anordnen, welche Be läge durch die zwischen ihnen befindlichen Teile des Dielektrikums voneinander isoliert sind. Dabei bemisst man vorteilhafterweise die achsiäle Längenausdehnung der einzelnen Beläge verschieden, und zwar um so kürzer, je weiter der Belag von der Aussenoberfläche der Nutenhülse entfernt ist.
Der Konden sator, der "auf diese Weise an der Austritts- stelle der Nut entsteht, ist also etwa um gekehrt ausgebildet, wie die bekannten gon-" densatordurchführüngen, die den Zweck ha- ben, die elektrische Beam;spruchung des Iso- liermMeriaJs von innen möglichst weit nach aussen zu verlegen.
In. der Zeichnung ist in Abb. 1 ein Aus- führungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der in einer Nut des Ständereisens 11 einer Hochspannungsmaschine angeordnete Spulen teil 12 ist von der isolierenden Hülle 13 um geben, die an ihrer Austrittsstelle aus dem Eisenkörper mit mehreren leitenden Belägen 14 versehen ist, deren Länge nach innen zu abnimmt.
Der der Aussenseite der Hülse zu- nächst liegende Belag 15, der die ,grösste Länge besitzt, ist mit dem Eisenkörper 11 bei 16 leitend verbunden und- kann, wie in der Abbildung dargestellt, noch von einer iso lierenden Schicht umgeben sein. Die Stärke der zwischen den Belägen liegenden Isolier schichten kann gleich sein, oder aber zweck mässigerweise nach innen zunehmen.
Bei Maschinen mit sehr hohen Span nungen ist es von grosser Bedeutung, dass die Isolierschichten zwischen den einzelnen Be lägen am Nutenende möglichst stark aus gebildet werden, sowie dass eine Schwächung der durchlaufenden Nutenisolation vermieden wird.
Nach einer weiteren Ausbildung der Er findung lässt sich dies dadurch ermöglichen, dass' die Nuten im W.senkärper an den Enden erweitert sind. Bei lamellierten Maschinen werden beispielsweise die Nuten der äussern Blechpakete grösser gestanzt, so dass sich auf diese Weise eine ian ihren Enden erweiterte Nutenform ergibt.
Auf diese Weise wird es ermöglicht, die dielektrische Nutenhülse an der Austrittsstelle aus dem Maschineneisen durch eine zusätzliche Schicht von dielektri- sehem Material zu verstärken, so dass die leitenden Beläge, die voneinander durch ein Dielektrikum getrennt und auch nach aussen von Dielektrikum umgeben sind, unter gebracht werden können,
ohne dass die eigent- licbeNutenhülse (die durchlaufende Isolierung des Leiters) irgendwie geschwächt zu werden braucht. Dies ist im Hinblick auf die grosse Potentialdifferenz zwischen dem Leiter und dem Maschineneisen, die gerade an der Nu- tenaustrittsstelle auftritt, von erheblicher Be deutung.
Die äussere Fläche eines über der durchgehenden Nutenhülse angebrachten zu sätzlichen leitenden Belages kann dann ohne weiteres an dem Eisen anliegen, wodurch sich bei der grossen Berührungsfläche eine ausreichende elektrische Verbindung ergibt. Der leitende Belag kann anstatt aus Metall auch aus Metallpulver oder auch aus jedem beliebigen andern. Material von verhältnis mässig geringer Leitfähigkeit, wie Kohlen stoff, etwa in der Form von Graphit, be stehen.
Um den Spannungsabfall zwischen Leiter und Ständereisen zuverlässig zu un terteilen, kann als zusätzli,-;he Schicht ein Schutzbelag aus dielektrischem Material etwa in Form einer Hülse verwendet werden, das auf der der Nutisolation zugekehrten Fläche eine leitende Schicht aufweist.
Die Diebektrizitätskonstante der zusätzlichen Schicht aus- dielektrischem Material wird hierbei mit besonderem Vorteil zwischen der Dielektrizitätskonstante der Luft und der Dielektrizitätskonstante der durchlaufenden Isolationshülse gewählt.
In der Zeichnung ist in Abb. 2 ein Aus führungsbeispiel hierfür dargestellt. 21 deu tet das Blechpaket der Maschine an, 22 den Leiter, 23 die Isolationshülse, 24 das zu sätzliche dielektrische Material, das die Iso lationshülse 23, sowie den auf dieser auf gebrachten leitenden Belag 26 umgibt. In den Blechen am Rande des Blechpaketes 21 sind hierbei die Nuten grösser als in den übrigen Blechen ausgestanzt, so dass-die Nut 25 die aus der Zeichnung ersichtliche erwei terte Form erhält.
Dieser Form ist auch- die Form der aus dem zusätzlichen dielektrischen Material gebildeten Hülse 24 angepasst, die ausserhalb des Blechpaketes- noch, weiter ver stärkt ist.
Auf diese Weise ist sehr einfach die Möglichkeit gegeben, den Potentialabfall zwischen dem Leiter und. Maschineneisen derart zu unterteilen, da;ss an keiner Stelle die für Glimmerscheinungen gefährliche Spannung erreicht -wird. -
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verhinderung des Glim- meis an Nutenhülsen elektrischer Hoch spannungsmaschinen, dadurch gekennzeich net, dass an der Austrittsstelle innerhalb des Dielektrikums, das an dieser Stelle die Nu tenhülse darstellt, ein leitender Belag vor gesehen ist, der mit dem Eisenkörper der Maschine leitend verbunden ist. QNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Blechen des äussersten Blechpaketes grössere Nu ten ausgestanzt sind.2. Einrichtung uach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass innerhalb des Dielektrikums meh rere zueinander parallele, durch das Di- elektrikum voneinander isolierte Beläge vorgesehen sind. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- 1iennzeichnet, dass die achsiale Ausdeh nung der einzelnen Beläge verschieden, und zwar umso kleiner ist, je weiter der Belag von der Aussenoberfläche der Nutenhülse entfernt ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dielektrizitäts- konstante des Materials, das zwischen den einzelnen Belägen liegt, zwischen, der Di- elektrizitätskonstante von Luft und der der durchlaufenden Isolationshülse des Leiters liegt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schutzbelag aus einem dielektrischen Material besteht, das innen eine leitende Schicht aufweist. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als leitende Schicht ein nicht metallischer Leiter verwendet ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht aus Kohlenstoff besteht. B. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht aus Graphit besteht.
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