CH139341A - Verfahren und Vorrichtung zur Dämpfung des Stosses von zusammenstossenden Körpern, wie Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Dämpfung des Stosses von zusammenstossenden Körpern, wie Kraftfahrzeugen.

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CH139341A
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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
    • B60R19/02Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
    • B60R19/24Arrangements for mounting bumpers on vehicles
    • B60R19/26Arrangements for mounting bumpers on vehicles comprising yieldable mounting means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Vibration Dampers (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Dämpfung des Stosses von zusammenstossenden  Körpern, wie Kraftfahrzeugen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Vorrichtung zur Dämpfung des Stosses  von zusammenstossenden Körpern, wie Kraft  fahrzeugen. Das kennzeichnende Merkmal des  Verfahrens nach der Erfindung besteht dar  in, dass man einen an den gegen Stoss zu  schützenden Gegenstand angebrachten Körper  von hoher Dehnungsfähigkeit derart an dem  Fahrzeug verwendet, dass er unter der Wir  kung des Zusammenstosses einer starken  Längsdehnung unterworfen wird, durch  welche die lebendige Kraft der aufeinander  stossenden Körper vernichtet wird.  



  Die bekannten Stossvorrichtungen an  Fahrzeugen und dergleichen beruhen im we  sentlichen auf der Anwendung der Feder  wirkung von Stahlmaterial und dergleichen.  Sie besitzen den erheblichen Nachteil, dass sie  im Falle eines Zusammenstosses nicht die Fä  higkeit haben, den Stoss stark genug abzu  dämpfen, sondern dass nach einem vorüber  gehenden Durchbiegen der Vorrichtung der    Stoss mit voller Wucht auf das Fahrzeug oder  Teile desselben trifft, wobei das Fahrzeug  oder die Vorrichtung erheblich beschädigt  oder beansprucht wird.

   Dies hat darin seinen  Grund, dass die bekannten Stossvorrichtungen  nur ein sehr geringes Arbeitsvermögen be  sitzen, welches im Falle eines Zusammensto  sses frei wird, aber so klein ist, dass die     Be-          wegungsenergie    des Fahrzeuges nur zum ge  ringsten Teile abgebremst werden kann.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  bedeutet eine wesentliche Verbesserung auf  diesem Gebiete, weil sie im     Falle    eines Zu  sammenstosses den Stoss zunächst völlig weich  und elastisch aufnimmt, worauf eine allmäh  lich ansteigende elastische Belastung der Vor  richtung durch den Stoss eintritt, durch wel  che die Bewegungsenergie des stossenden  Körpers, zum Beispiel des Fahrzeuges, völlig  oder zum wesentlichen Teil vernichtet und  damit unter Mitwirkung der     Räderbremsung     das Fahrzeug zum Halten gebracht wird.

        Die Vorrichtung zur Ausführung des  Verfahrens nach der Erfindung weist wenig  stens eine dehnbare Kautschukstange auf,  welche an zwei oder mehr Stellen fest ein  gespannt ist, derart, dass beim Auftreffen  eines Stosses eine Längsdehnung der Stoss  stange beziehungsweise Stossstangen zwischen  den Einspannungsstellen möglich ist.  



  Die Verwendung von Kautschuk bietet  den Vorteil, dass sowohl die hervorragende  elastische Biegungsfähigkeit als auch die im  Vergleich zu andern Materialien ausserordent  lich starke Längsdehnung ausgenutzt wird,  um im Anfang den Stoss weich und elastisch  aufzufangen und hierauf mit dem durch die  Biegung und Längsdehnung des Kautschuks  allmählich anwachsenden Arbeitsvermögen zu  vernichten. Dabei ist die Verwendung eines  genügend grossen Querschnittes des Stosskör  pers, beispielsweise einer Stange, von Vorteil.  Der Querschnitt der Stange kann ein belie  biger Hohl- oder Vollquerschnitt sein. Als  geeignetes Material kann natürlicher oder  synthetischer Kautschuk verwendet werden,  sofern das Material die erforderlichen Deh  nungseigenschaften gemäss der Erfindung be  sitzt.  



  Eine Art der Einsspannung der Stossstange  beziehungsweise Stossstangen an einem Fahr  zeug besteht zweckmässig darin, dass die Ein  spannstellen der Stossstangen an gelenkig an  einem Fahrgestell befestigten Trägern ange  ordnet sind, welche in wagrechter Ebene be  grenzt drehbar sind. Damit auch bei senk  rechtem Aufstossen der Stungen die Trag  arme ausweichen können, kann die Drehachse  der Tragarme gegen die Befestigungsstellen  der Stossstangen seitlich versetzt sein. Dabei  sind vorteilhaft benachbarte Tragarme nach  entgegengesetzten Richtungen schwingbar  angeordnet.  



  Nach einer weiteren Ausführungsform  der Erfindung können die Stossstange bezie  hungsweise die Stossstangen mehr als an zwei  Stellen eingespannt sein. Zu dem Zwecke wird  zum Beispiel jede der Stossstangen von meh  reren Paaren spreizbarer Arme getragen, wo  bei die Arme eines Paares nach entgegenge-    setzten Richtungen drehbar angeordnet sind.  Je ein Paar Arme können um eine gemein  same Achse schwingbar gelagert sein. Jeder  zwischen zwei zugehörigen Einspannungs  punkten eingespannter Stangenabschnitt wird  bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung  für sich einer Längsdehnung unterworfen,  so dass das Arbeitsvermögen der Stange um  ein Vielfaches gesteigert werden kann.  



  Nach einer weiteren Ausführungsform der  Vorrichtung nach der Erfindung sind die in  Ruhestellung übereinander liegenden Trag  arme gemeinsam gelagert, aber unabhängig  voneinander schwingbar angeordnet. Auch  können die übereinanderliegenden Tragarme  mehrerer Stossstangen teilweise oder vollstän  dig voneinander abhängig drehbar angeordnet  sein.  



  Eine weitere Ausführungsform der Vor  richtung nach der Erfindung mit mehreren  Stossstangen dient besonders zum Auffangen  von Menschen, auf die das Auto fährt. Ihr  Merkmal besteht darin, dass mehrere nachgie  bige Stossstangen in einer geneigten Quer  ebene angeordnet sind. Die Wirkung der  Stossstangen kann um ein Vielfaches erhöht  werden, wenn zwischen benachbarten Trag  armen neben der Stossstange nachgiebige  Mittel, zum Beispiel Federn, eingeschaltet  sind. Um zu verhindern, dass bei einem be  sonders harten Aufstoss die Stossstange aus  den Schellen gleitet, kann die nachgiebige  Stossstange an den Einspannungsstellen mit  für die Befestigung von     Armaturteilen,    .Schel  len oder dergleichen geeigneten Wülsten ver  sehen .sein.

   Die Schellen sind zweckmässig  gelenkig mit den Tragarmen     verbunden,    da  mit sie der     Biegung    der Tragarme folgen  können     und-,    diese nicht beschädigen.  



  Die Vorrichtung zur Ausführung des  Verfahrens gemäss der Erfindung ist in der  Zeichnung an mehreren für Fahrzeuge be  stimmten Ausführungsbeispielen veranschau  licht, und zwar zeigt:       Fig.    1 die eine Stossvorrichtung gemäss  der Erfindung, .  



       Fig.    2     eine    andere     Ausführungsform    der  Stossvorrichtung mit zwei Befestigungsstellen;      Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungs  form der Vorrichtung mit mehreren Befesti  gungsstellen der Stange in einer durch einen  Stoss hervorgerufenen     Formänderungsstel-          Jung;     Fig. 4 zeigt die gleiche Ausführungsform  wie Fig. 3 und das Verhalten der Vorrich  tung gegenüber einem anders gerichteten  Stoss;  Fig. 5 und 6 zeigen Ausführungsformen  der Vorrichtung unter Verwendung mehrerer  Stossstangen;  Fig. 7 zeigt eine Einzelheit an der Be  festigung der Stangen;  Fig. 8 zeigt eine andere Ausführungsform  der Stossstange;  Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungs  form der Vorrichtung.  



  Die Vorrichtung besitzt gemäss Fig. 1  eine Stange 1 aus Kautschuk, zweckmässig  aus Vollkautschuk, deren Enden 2 seitlich  verjüngt sind. Die Stange ist in zwei Schellen  3 eingespannt, welche mit Federn 4 und     Sok-          keln    5 auf den Schienen 6 des Fahrgestelles  oder an anderer geeigneter Stelle montiert  sind.  



  Gemäss Fig. 2 ist die Kautschukstange  1 an ihren beiden Enden in zwei Schellen 3  gehalten, welche mittelst Schrauben 7 fest  gespannt werden. Die Schellen 3 befinden  sich an den Enden von Armen 8, welche um  Drehachsen 9, die seitlich gegenüber den  Schellen 3 versetzt sind, an Körpern 10 dreh  bar sind. Die Körper 10 können mit Hilfe  der gezahnten Flächen 11 an Sockeln 12 in  der Höhe eingestellt werden, welche Sockel  auf Schienen 6 des Fahrgestelles oder an an  derer geeigneter Stelle am Wagen befestigt  werden.  



  Die Ausführungsform nach Fig. 3 und 4  unterscheidet sich von der nach Fig. 2 da  durch, dass die Stange 1 nicht nur an den  beiden Enden, sondern auch in der Mitte un  terstützt ist. Es sind die Abschnitte 13, 13'  in je zwei Schellen 3, 3 eingespannt, deren  Tragarme 8 paarweise um gemeinsame Ge  lenkachsen 9, 9' drehbar sind. Die Arme sind  mittelst der Körper 10, 15' und Sockel 12 an    den Enden der Schienen 6 oder an anderer  geeigneter Stelle des Kraftfahrzeuges befe  stigt.  



  In den Fig. 3 und 4 ist die Formände  rung infolge von in verschiedenen Angriffs  punkten angreifenden Stosskräften veran  schaulicht. Gemäss Fig. 3 erfolgt der Stoss  gerade auf die innerhalb gelegene Schelle des  rechten Schellenpaares 3, 3. Die äussern Ar  me 8 sind mit Nasen 14 versehen, welche sich  in der Ruhelage gegen den Körper 10 derart  legen, dass die äussern Arme aus der gezeich  neten Stellung nur nach aussen und die innen  gelegenen Arme, die mit Nasen 15 an den  Nasen 14 liegen, nur nach innere ausschlagen  können, das heisst es sind die äussern Arme  gegen eine Innenbewegung und die Innen  arme gegen eine Aussenbewegung durch die  Nasen beziehungsweise Anschläge 14, 15 ge  sperrt.

   Trifft eine Stosskraft P gemäss Fig. 3  auf die Schelle, so wird der zugehörige  Schellenarm nach links ausschlagen, wäh  rend gleichzeitig der zwischen den Innen  schellen gelegene Abschnitt 16 der Stange  in Richtung des Stosses gebogen und der daran  anschliessende, zwischen den Schellen 3, 3  eingespannte Abschnitt 13' der Stange eine  starke Längsdehnung erfährt. Durch die  starke Biegungs- und Längsdehnungsarbeit  wird hierbei die Energie des Stosses bezie  hungsweise die dem Stoss innenwohnende  Arbeit vernichtet.  



  Gemäss     Fig.    4 wirkt eine Stosskraft P,  auf das linke äussere Ende der Stossstange,  während eine weitere Stosskraft     P=    an dem  Abschnitt 13' zwischen zwei Schellen 3, 3  angreift. Durch die Stosskraft P, wird das  Ende der Stange und gleichzeitig der äussere  Arm 8 in Richtung des Stosses bewegt, wo  bei der Abschnitt 13 in seiner Länge-     stark     gedehnt wird.

   Die Stosskraft     P2    ruft eine Bie  gung und ebenfalls eine starke Längsdeh  nung des andern Abschnittes 13' der Stange  hervor, wobei in diesem Falle, da     die    Kraft  wirkung auf die Schellen nach dem Mittel  punkt des Gelenkes gerichtet ist, eine Bewe  gung der Arme nach aussen nicht eintreten  kann: Es ist ersichtlich, dass das Arbeits-      vermögen der Stange durch Dehnung und  Biegung der Abschnitte 16 und 13' gemäss  Fig. 3 und durch Biegung und Dehnung des  äussern linken Endes 2 und der Abschnitte  13 und 13' gemäss Fig. 4 zur Wirkung  kommt, indem es die lebendige Energie des  Stosses vernichtet. Selbstverständlich wird im  Falle eines Zusammenstosses die Tätigkeit der  Bremsen dazu mitwirken, die Geschwindig  keit des Fahrzeuges herabzusetzen, um da  mit den Stoss zu dämpfen.  



  Gemäss Fig. 5 besteht die Stossvorrichtung  aus drei senkrecht übereinander angeordneten  Stangen 17, 18, 19, deren jede durch Ringe  oder Schellen 3 an Armen 20, 21, 22 einge  spannt ist. Die einander entsprechenden Ar  me 20, 21, 22 auf der linken beziehungsweise  rechten Seite sind auf einem gemeinsamen  Gelenkzapfen 23 im Körper 24 gelagert, der  in zweckmässiger Weise mittelst eines gezahn  ten Abschnittes oder dergleichen am Ende  einer Schiene 6 des Fahrgestelles mit Schraube  25 befestigt wird. Die Arme 20, 21, 22 sind  an dem Gelenkzapfen mit Nasen 26 versehen,  welche entsprechend den Nasen 14, 15 die  Bewegung der Arme nur nach einer     Rieh-          tung    gestatten, derart, dass die Arme eines  Paares nach entgegengesetzten Richtungen  drehbar sind.

   Die Arme 20, 21, 22 können  entweder unabhängig voneinander ausschla  gen oder es kann eine gewisse Kupplung zwi  schen den zu verschiedenen Stangen gehörigen  Armen 20, 21 und 22 gemäss Fig. 7 eintre  ten, indem in den Naben 27 der Arme Nasen  28 vorgesehen sind, welche in entsprechende  Aussparungen der anliegenden Naben ein  greifen. Die Anordnung kann so getroffen  werden, dass zunächst nur die vom Stoss ge  troffene Stange deformiert wird, dass alsdann  an einer gewissen Stelle des Ausschlages eines  Armes 20, 21, 22 der benachbarte Arm an  der Bewegung teilnimmt und dadurch auch  die zugehörige Stange gezwungen wird, an  der Biegung und Längsdehnung teilzuneh  men, worauf schliesslich auch die dritte  Stange vermittelst eines ihrer Arme zur Teil  nahme an der Biegung und Längsdehnung  veranlasst wird.

   Hierdurch kann das Ar-    beitsvermögen sämtlicher Stangen nutzbar  gemacht werden, während im Anfang die  Aufnahme des Stosses ausserordentlich weich  und nachgiebig erfolgt.  



  Die Arme 20, 21, 22 können selbstver  ständlich auch von vornherein so miteinander  gekuppelt werden, dass die Bewegung eines  Armes auch sofort die Bewegung des ent  sprechenden Armes einer andern Stange be  ziehungsweise sämtlicher anderer Stangen zur  Folge hat, so dass von vornherein auch nicht  vom Stoss unmittelbar getroffene Stangen zur  Arbeitsleistung und Dämpfung des Stosses  herangezogen werden.  



  Die Anordnung der Stangen 17, 18, 19  kann gemäss Fig. 6 auch auf einer schrägen  Fläche erfolgen, so dass im Falle eines Zu  sammenstosses eine Stange nach der andern  vom Stoss getroffen wird.  



  Die Anordnung nach Fig. 6 bietet gege  benenfalls einen geeigneten Schutz für Men  schen, die beim Herannahen eines Kraftfahr  zeuges zunächst etwa von der vorngelegenen  Stossstange 19 gefasst wenden, worauf sie mit  ihrem Oberkörper in Richtung des Fahrzeu  ges fallen und gegebenenfalls eine der Stoss  stangen 17, 18, 19 erfassen können.  



  Die Anordnungen der Stossstangen gemäss  Fig. 5 und 6 bieten ferner den Vorteil, dass       da.s    Arbeitsvermögen der     Stossvorrichtungen     durch Verwendung mehrerer Stossstangen von  etwa normalisierten Abmessungen     wesentlich     vergrössert werden kann. Gemäss der Beschrei  bung kann in einem solchen Falle, etwa bei  Lastwagen, der Stoss trotz des gesteigerten  Arbeitsvermögens der Vorrichtung im An  fang weich und nachgiebig aufgenommen  werden, während erst im weiteren Verlaufe  das Arbeitsvermögen der Vorrichtung immer  stärker unter     Bel:eiligung    sämtlicher Stoss  stangen in Wirksamkeit tritt.  



  In     Fig.    8 ist eine besondere Ausführungs  form der Stossstangen dargestellt, gemäss wel  cher Wülste 29 auf den     Zugstangen    vorge  sehen sind, welche gegebenenfalls das Fest  spannen der Schellen     3)    erleichtern. Gleichzei  tig wird ein Rutschen der Schellen auf den  Stangen durch die     Wulste    vermieden, auch      wenn eine starke Dehnung des Stangenab  schnittes erfolgt.  



  Es kann ferner zweckmässig erscheinen,  gemäss Fig. 3 den Innenschellen eine gewisse  Bewegungsmöglichkeit gegenüber den Armen  zu geben. Dies kann dadurch geschehen, dass  die Schellen nicht starr mit dem zugehörigen  Arm, sondern mittelst Zapfen 30, Fig. 3, ge  lenkig verbunden sind. Die Schelle erhält  hierdurch die Möglichkeit, sich bei der Deh  nung des eingespannten Stangenabschnittes  so einzustellen, dass eine Beschädigung der  Stange durch die Schelle nicht eintreten kann.  



  Aus den Fig. 3 und 4 ist ohne weiteres  zu ersehen, dass auch ein Stoss völlig weich  und nachgiebig aufgenommen wird, ,der völlig  frontal etwa auf sämtliche Schellen gleich  zeitig erfolgt. In einem solchen Falle schwen  ken sämtliche Arme, und zwar die äussern  nach aussen, die innern nach innen gleich  zeitig aus, wodurch die Dehnung der einge  spannten Abschnitte eingeleitet wird.  



  Es ist klar, dass an Stelle von vier Ein  spannungsstellen auch eine grössere Anzahl  vorgesehen werden kann und dass an Stelle der  starren Arme 8 gegebenenfalls die Kraft von  Federn zusätzlich zur Erhöhung des Arbeits  vermögens der Vorrichtung verwendet werden  kann. Es könnte auch beispielsweise gemäss  Fig. 9 zwischen den Armen je eine Schrau  benfeder 31 oder dergleichen angeordnet wer  den, die durch die Bewegung der Arme ge  spannt wird.  



  Die Verwendung eines nachgiebigen, deh  nungsfähigen Körpers sowie seine Befesti  gung bietet gemäss der Erfindung ,den Vor  teil, dass jeder beiliebige Stoss, mag er eine  Einspannungsstelle selbst oller eine zwischen  Einspannungen gelegene Stelle treffen, stets  völlig elastisch aufgenommen wird, wobei  dann an jeder beliebigen Stelle des Stosskör  pers sowohl eine elastische Durchbiegung wie  eine elastische Längsdehnung eintritt. Eine  gleich günstige Wirkung tritt bei zweckmä  ssiger Ausführung auch dann ein, wenn der  Stoss auf mehrere Einspannungsstellen oder  auf die ganze Fläche des Körpers gleichzeitig  erfolgt, da auch in diesem Falle eine Durch-    Biegung beziehungsweise eine starke Längs  dehnung des Körpers eingeleitet wird.  



  Von wesentlicher Bedeutung ist es, dass  das gewählte Kautschukmaterial eine elasti  sche Dehnung bis zu einem derartigen Be  trage gestattet, wie es bei keinem andern Ma  teriale möglich ist, da bei andern schon bei  wesentlich geringeren Längsdehnungen die  Elastizität- beziehungsweise Proportionali  tätsgrenze längst überschritten ist, so dass das  Material reisst. Es hat sich ferner herausge  stellt, dass das Kautschukmaterial auch mit  einer verhältnismässig grossen Zugkraft pro  Querschnittsflächeneinheit belastet werden  kann.  



  Da die beschriebene Vorrichtung stets ela  stisch in ihre Anfangslage zurückkehrt, büsst  sie ihre Brauchbarkeit nach einer Stossbean  spruchung nicht ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Dämpfung des Stosses von zusammenstossenden Körpern, wie Kraft fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass man einen an dem gegen Stoss zu schüt zenden Gegenstand angebrachten Körper von hoher Dehnungsfähigkeit verwen det, der unter der Wirkung des Zusam menstosses einer starken Längsdehnung unterworfen wird, durch welche die leben dige Kraft der aufeinanderstossenden Körper vernichtet wird. II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sie wenig stens eine als Stossstange dienende dehnbare Kautschukstange aufweist, weiche an zwei oder mehr Stellen fest eingespannt ist, derart, dass beim Auf treffen eines Stosses eine Längsdehnung der Stossstange beziehungsweise Stossstan gen zwischen den Einspannungsstellen möglich ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, d@:-cl@imh gel@ei,nzeiclinet, dass die Ein spannungsstellen der Stossstange an ge lenkig an einem Fahrgestell befestigten Trägern angeordnet sind, welche in wagerechter Ebene begrenzt drehbar sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1., da durch gekennzeichnet, dass die Drehach sen (9) der Tragarme (8) gegen die Be festigungsstellen (8) der Stossstange seit lich versetzt sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass benachbarte Tragarme (8) nach entgegengesetzten Richtungen schwingbar angeordnet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass jede der Stoss stangen (1) von mehreren Paaren spreiz- barer Arm (8) getragen wird, wobei die Arme eines Paares nach entgegengesetz ten Richtungen drehbar angeordnet sind. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass je ein Paar Arme (8) um eine gemeinsame Achse schwingbar gelagert sind. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die in Ruhe stellung übereinander liegenden Trag arme mehrerer Stossstangen gemeinsam gelagert, aber unabhängig voneinander schwingbar angeordnet sind. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die übereinan derliegenden Tragarme mehrerer Stoss stangen teilweise oder vollständig von einander abhängig drehbar angeordnet sind. 8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mehrere nach giebige Stossstangen in einer geneigten Querebene angeordnet sind. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwischen be nachbarten Tragarmen neben der Stoss stange nachgiebige Mittel eingeschaltet sind. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die nachgie bige Stossstange an den Einspannungs stellen mit für die Befestigung von Armaturteilen geeigneten Wülsten (29) versehen ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da.- dureh gekennzeichnet, dass die Schellen (3) gelenkig mit den Tragarmen (8) ver bunden sind.
CH139341D 1927-05-30 1928-07-26 Verfahren und Vorrichtung zur Dämpfung des Stosses von zusammenstossenden Körpern, wie Kraftfahrzeugen. CH139341A (de)

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EP0592714A1 (de) * 1992-10-15 1994-04-20 Hong-Sun Chang Vorrichtung zum Abfangen von Stössen

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