Durch Druckmittel gesteuerte Schützengruppe. Um in elektrischen Triebfahrzeugen die umfangreichen und zu häufigen Betriebs störungen Anla.ss' gebenden Steuerleitungen für die Bedienung der Schütze zu vermeiden, werden diese vielfach durch ein Druckmittel, zum Beispiel Druckluft, gesteuert. Bei einer derartigen ,Steuerung müssen Mittel vor gesehen werden, um das Einschalten eines Schützes zu verhindern, solange ein anderes, das nicht gleichzeitig mit ihm eingeschaltet sein darf, noch nicht ausgeschaltet hat.
Es sind bereits verschiedene Verriegelungsvor- richtungen bekannt geworden, die jedoch den Nachteil haben, da.ss der Führer sich vera-n- la.sst sehen kann, durch grössere Kraftaufwen dung das Hindernis zu beseitigen, wodurch dann leicht störende Verbiegungen oder son stige Beschädigungen der Antriebswelle ein treten können.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Steuerung der eingangs erwähnten Art, bei der beim Hängenbleiben eines Schützes in der Einschaltstellung die Antriebseinrichtung für die Steuerung der übrigen Schütze ausser Eingriffsmöglichkeit mit den Ventilspindeln der Schütze gebracht wird.
Als Ausführungsbeispiel ist in den Ab bildungen eine besonders vorteilhafte Aus- führungsform der Erfindung dargestellt, bei der parallel zu der mit Kurvenscheiben ver- sehenen Antriebswelle eine Hilfswelle ange ordnet ist, die durch das jeweils eingeschal tete Schütz mittelst eines Gestänges verdreht wird und dadurch die Ventilstössel derjenigen Schütze, die nicht gleichzeitig .einschalten sollen, ausser Eingriffsmöglichkeit mit ihren zugehörigen Ventilspindeln bringt.
Abb. 1 zeigt im Schnitt ein einzelnes Schütz in eingeschaltetem Zustande, Abb. 2 die aus vier Schützen bestehende Schützen gruppe in der Seitenansicht. Die Antriebs welle 11 für die Druckluftsteuerung wirkt mittelst der Kurvenscheiben 12 auf die Stössel <B>13</B> der Ventile 14 ein, die je nach ihrer Stel- Jung den Druckluftzylinder 15 mit der Druekluftleitung oder mit der Aussenluft ver binden.
In der in Abb. 1 gezeichneten Ein schaltstellung des Schützes steht der Druck- luftzvlinder 15 in Verbindung mit der Drucl- luftleitung, so dass sein Kolben 16 entgegen der Kraft der Feder 17 angehoben ist und die auf der Kolbenstange 18 befindliche Kontaktbrücke 19 das Kontaktpaar 20 ver bindet. An der Kolbenstange 18 ist ein Arm 21 befestigt, an dem ein Lenker 22 angreift, der mittelst eines Winkelhebels 23 eine Hilfs welle 24 zu drehen vermag. Diese liegt pa rallel zur Antriebswelle 11 und trägt eine.
mit dem Winkelhebel 23 kraft: chlüssig ver bundene, auf dessen Nabe mit Verspannung aufgelegte, doppelt gebogene Blattfeder 25, die durch einen Bolzen 26 mit einem an dem Stössel 13 angebrachten Arm 27 in kraft schlüssiger Verbindung steht.
Durch das in die Einschaltstellung ge hende Schütz wird die Hilfswelle 24 im Ge- genuhrzeigersinne gedreht, wodurch bei den übrigen, nicht gleichzeitig einschaltenden Schützen der Gruppe durch die Feder 25 die Stössel 13 um ein an ihrem untern Ende befindliches, durch einen Hebel 29 gehalte nes Gelenk 28 nach rechts gedreht werden, so: dass der Bolzen 30 des Stössels nicht in Eingriff mit der Spindel 31 des Ventils 14 kommen kann.
Wird durch den Führer das Handrad 32 weiter gedreht, so kann die An triebswelle 11 mit den Kurvenscheiben 12 dieser Drehung ungehindert folgen; trotz dem kann kein weiteres Schütz eingeschaltet werden, solange das bisher eingeschaltete Schütz sich noch in seiner Einschaltstellung befindet, in welcher es festgehalten ist. Ge langt das bisher eingeschaltete Schütz wieder in die Ausschaltstellung, so wird die Hilfs welle 24 im Uhrzeigersinne gedreht, und !lie Feder 25 brinut den Stössel 13 in die Be- riebsstellung zurück,
in welcher der Bol zen 30 gleichachsig zur Ventilspindel 31. steht. Die Kurvensoheibe 12 kann das Ven- til 14 nunmehr in der gewünschten U'eise steuern.
Ohne an der Erfindung etwas zu ändern, kann die beschriebene Einrichtung auch bei einer mit einer Wandermutter versehenen Antriebsspindel angewendet werden.
Rifle group controlled by pressure medium. In order to avoid the extensive and too frequent malfunctions of the control lines for operating the contactors in electric traction vehicles, these are often controlled by a pressure medium, for example compressed air. In such a control, means must be provided to prevent a contactor from being switched on as long as another, which must not be switched on at the same time, has not yet switched off.
Various locking devices have already become known which, however, have the disadvantage that the driver can see himself unable to remove the obstacle by exerting greater force, which then easily results in disruptive bending or other damage the drive shaft can occur.
The subject of the invention is a control of the type mentioned at the beginning, in which if a contactor gets stuck in the switched-on position, the drive device for controlling the other contactors is brought out of engagement with the valve spindles of the contactors.
As an exemplary embodiment, a particularly advantageous embodiment of the invention is shown in the figures, in which an auxiliary shaft is arranged parallel to the drive shaft provided with cam disks, which is rotated by the connected contactor by means of a linkage and thereby the valve stem those contactors that should not switch on at the same time, out of the possibility of intervention with their associated valve spindles
Fig. 1 shows in section a single contactor in the switched-on state, Fig. 2 shows the group of four contactors in the side view. The drive shaft 11 for the compressed air control acts by means of the cams 12 on the tappets 13 of the valves 14, which, depending on their position, connect the compressed air cylinder 15 to the compressed air line or to the outside air.
In the switched-on position of the contactor shown in Fig. 1, the compressed air cylinder 15 is connected to the compressed air line, so that its piston 16 is raised against the force of the spring 17 and the contact bridge 19 on the piston rod 18 is the contact pair 20 connects. On the piston rod 18, an arm 21 is attached to which a link 22 engages, which is able to rotate an auxiliary shaft 24 by means of an angle lever 23. This is parallel to the drive shaft 11 and carries a.
with the angle lever 23 force: chlüssig ver related, on the hub of which is placed with tension, doubly curved leaf spring 25, which is by a bolt 26 with an arm 27 attached to the plunger 13 in a force-locking connection.
The auxiliary shaft 24 is rotated counterclockwise by the contactor going into the switched-on position, whereby the spring 25 moves the plunger 13 around a lever 29 held at its lower end by the spring 25 of the remaining contactors in the group that do not switch on at the same time The joint 28 can be rotated to the right so that the bolt 30 of the plunger cannot come into engagement with the spindle 31 of the valve 14.
If the handwheel 32 is rotated further by the guide, the drive shaft 11 can follow this rotation unhindered with the cams 12; in spite of this, no further contactor can be switched on as long as the previously switched on contactor is still in its switched-on position in which it is held. If the previously switched-on contactor reaches the switched-off position again, the auxiliary shaft 24 is rotated clockwise and the spring 25 returns the plunger 13 to the operating position,
in which the Bol zen 30 is coaxial with the valve spindle 31. The cam base 12 can now control the valve 14 in the desired manner.
Without changing anything in the invention, the device described can also be used with a drive spindle provided with a traveling nut.