CH139500A - Wickel-Übertragungsvorrichtung an Zigarrenmaschinen. - Google Patents
Wickel-Übertragungsvorrichtung an Zigarrenmaschinen.Info
- Publication number
- CH139500A CH139500A CH139500DA CH139500A CH 139500 A CH139500 A CH 139500A CH 139500D A CH139500D A CH 139500DA CH 139500 A CH139500 A CH 139500A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- shaft
- winding
- holder
- dependent
- delivery position
- Prior art date
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/26—Applying the wrapper
- A24C1/30—Devices for applying the wrapper to the bunch
Landscapes
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
Wickel-Übertragungsvorrichtung an Zigarrenmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung an Zigarrenmaschinen, zum Über ' Magen der Wickel von einer Aufnahmestel lung in eine dagegen versetzte und winklig dazu stehende Abgabestellung.
Bei Zigarrenmaschinen sind bogenförmige Rolltische gebräuchlich, auf denen .der Wik- kel zu einer mehr oder weniger kegligen Form gerollt wird, entweder weil eine kegelförmige Zigarre hergestellt werden soll, oder weil es erwünscht ist, den Wickel nach dem Kopf ende hin verjüngt zu gestalten und dadurch dem Bestreben des Kopfendes entgegenzuwir- lren, sich beim Abnehmen von dem Chianti ba.nd, in dem .der Wickel gerollt wird, aus zudehnen.
Da der Wickel beim Rollen eine bogen förmige Bahn beschreibt, kommt er am Ende des Rolltisches in einer Lage an, die gegen über einer graden Bahn zwischen dem Vor- fierende des Rolltisches und !dem Wickelbe- handler, der den nächsten Arbeitsgang an dem Wickel auszuführen hat,, versetzt ist. Aus demselben Grunde liegt ferner der Wik- kel schräg zu dieser Bahn.
Bevor der Wickel in den Behandler eintritt, ist es wichtig, dass er ihm gegenüber richtig zentriert und recht winklig zu der graden Bahn, die zum Be- handler führt, -gelegt wird, so dass er in der richtigen Lage für ein gehöriges Rollen oder eine sonstige darin stattfindende Behandlung abgegeben wird.
Zweck der Erfindung ist daher, eine Wik- kelübertragungsvorrichtung zu schaffen, die sich in dem angeführten Fall verwenden lä,sst, um einen Wickel aus der Aufnahmestellung in eine dagegen versetzte und winklig dazu stehende Lage zu übertragen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung bei spielsweise veranschaulicht; es zeigt: Fhg. 1 eine Aufsicht der Vorrichtung, und Fig. 2 eine Seitenansicht Die Wickelübertragungsvorrichtung ist in Verbindung mit einem bogenförmigen Roll- tisch 10 und einem Wickelbehandler 18 mit einer Trommel dargestellt; all diese. Teile ge hören zur Zigarrenmaschine.
Ein Chiantiband 11 und ein damit zusammenwirkender Roll- stift 12 rollen den etwas kegligen Wickel B auf einer gekrümmten Bahn; die Bahn des Wickelkopfendes ist in Fig. 1 durch die strichpunlitlrte Linier 35 angedeutet. D,as Rollen längs des Tisches bringt den Wickel nach demjenigen Tischende, wo der Wickel zwischen die Greiffinger 1'3 und 14a gelangt. Die Finger bilden zusammen mit den Ar men 14 den Halter für den Wickel während des Übertragens.
Die Finger 13 sind an den Armen 14 durch Bolzen 16 angelenkt und werden .durch Federn 17 gegen die Finger 14a gedrückt, die mit den Armen 14 aus einem Stück bestehen.
Zum Überführen des Wickels aus der Auf nahmestellung in die Abgabestellung, die nach Fig. 1 gegenüber der Aufnahmestellung versetzt und winklig liegt. und zwar entspre chend der Abweichung - der bogenförmigen Bahn 35 von der gradlinigen Bahn 34, wird eine Bewegung des Wickelhalters 13, 14, 14a hervorgebracht, welche die Resultante aus einer Längs- und einer Querbewegung ist. Diese Bewegung wird dadurch erzielt, dass man den Wickelhalter um eine Achse <B>s</B> schwenkt, die zwischen der Aufnahme- und der Abgabestellung liegt und annähernd die gleiche I\Teigung gegenüber jeder dieser bei den Stellungen besitzt, und indem man den Halter zugleich in .der Längsrichtung hin und herbewegt.
Daher ist ein Antrieb zum Schwenken und Hin- und Herbewegen des Halters vorgesehen. Der Halterist von einer Welle 15 getragen, die in einem Bock 33 verschiebbar und drehbar gelagert ist, und die,geschwungen und hin- und hergeschoben werden kann.
Die Welle 15, die also mit der Schwing achse des Halters 13, 14, 14a zusammen fällt, liegt samt den auf ihr befindlichen Tei len gegenüber der Aufnahme- und der Abga belage in gleichen Abständen und unter glei chen Neigungswinkeln.
Gleichzeitig mit .der Längsbewegung wird die Welle geschwenkt und ruft eine zusam- mengesetzte Bewegungi des;Halters hervor. um den Winkel in die Abgabestellung zu brin gen. Die beiden Arme 14 sind ungleich lang, damit ihre Greifer eine L a-e erhalten, in der sie den Wickel an den beiden Enden erfassen können, die notwendigerweise von der Welle 15 verschieden weit abstehen.
Vermöge der Quer- und der Längsbewe gung des Halters und der Neigung .des von den ungleich langen Armen getragenen Wik- kels erlangt der Wickel die in F''ig. 1 punk tierte Lage, parallel zu der Trommel 18 in dem konkaven Mantel 39 des Wickelbehand- lers und rechtwinklig zu der geraden Bahn 34, die vom Kopfende des Winkels in der Lage am Vorderende des Rolltisches nach dem Kopfende des Wickels im Behandler führt.
Das gleichzeitige Schwenken und Hin- und Herbewegen der Welle 15 geschieht :durch einen wagrechten Hebel 19, der von einem bei 2.1 @drehba.ren Hubhebel 20 angetrieben wird, und zwar indem eine- Rolle 22 am He bel 2,0 in eine Hubscheibe 23 auf einer Welle 24 der Zigarrenmaschine eingreift. Da.s freie Ende :des Hebels 20 ist durch einen Lenker 2,5 mit einer Kurbel 26 auf der in Böcken 28 gelagerten Welle 27 verbunden. Am an dern Ende der Welle 27 sitzt ein Hebel 2@9, der durch eine verstellbare Pleuelstange 30 mit einer über Welle 32 im Fuss 33 am Hebel 19 angreifenden Kurbel 31 verbunden ist.
Ein Schwingen des Hebels 19 bewirkt, dass sich sein freies Ende in der Längsrichtung der Welle 15 und zugleich quer dazu ver schiebt, wie Fig..l punktiert andeutet; das Hebelende nimmt in einer Pfanne einen aus der Welle vorstehenden Stift 36 mit Kugel kopf auf.
Da nun der Kopf des .Stiftes ex zentrisch zur Welle liegt, bewegt der Hebel 19 die Welle nicht nur :der Länge nach hin und her, sondern schwenkt auch die Welle, wie .sich aus Fig. 1 und 2 ohne weiteres er gibt Der Schwinghebel 19 und die Kugelge- lenkverbindung zwischen dem Hebel und der Welle 15 liegen auf einer Seite der Wickel bahn und daher ausserhalb des Bereiches von fallendem Tabak, der etwa von dem Chianti band abgeworfen wird.
Wie man aus Fig. 1 ersieht, sind die meisten reibenden Teile vor niedergehendem Tabak gut geschützt; die Maschine ist daher von .den Schwierigkeiten frei, die aus dem Festkleben oder Ansammeln von Tabak zwischen den reibenden Teilen sonst entstehen.
Es ist ferner zu beachten, dass das Ende des Hebels 19, da es im ersten Teil seiner Bewegung nach aussen in -der Hauptsache axial zur Welle 15 fortschreitet, im letzten Teile der Bewegung eine grössere Querverschiebung gegenüber der Welle ausführt. Dies ist wün schenswert, weil so :der grösste Teil der Quer bewegung des Halters 16, 14, 14a erst zu Ende der Längsbewegung geschieht, wodurch ein seitliches ,Schaben des Wickels gegen .den Behandler verhindert und der Wickel gewis sermassen in den Wirkbereich des Behandlers gestossen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Übertra-,rungsvorrichtung an Zigarrenma schinen zum Befördern eines Wickels von einer Aufnahmestellung in eine dagegen ver setzte und winklig dazu stehende Abgabe- st#,llung, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wickelhalter eine Vorwärtsbewegung aus der Aufnahmestellung in die Abgabestellung ge- ;;eb.en wird, welche am einen Ende des Wik- kel.s grösser ist als am andern, wodurch die Neigung des Wickels von jener der Auf nahmestellung in jene der Abgabestellung verändert und ihm gleichzeitig eine Querbe wegung gegeben wird, welche der Distanz gleich ist, um welche die Abgabestellung ge genüber der Aufnahmestellung seitlich ver setzt ist. UNTERANSPRMHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Halter zur Erzielung der Querbewegung um eine Welle geschwenkt und zugleich quer zur Wickelbahn verschoben wird.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, 'dass die Welle des Wickelhalters um gleichviel gegen .die Wickelachse in der Aufnahmestellung und gegen die Wickel achse in der Abgabestellung geneigt ist, und dass zum Verschieben des Wickels quer zur Wickelbahn der Halter in der Längsrichtung der Welle verschoben wird. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ,ge kennzeichnet, dass die Welle des Wickel halters sowohl eine Schwenkbewegung, als auch eine Längsbewegung bezüglich ihrer geometrischen Achse auszuführen vermag. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wickelhalter un ter Federwirkung stehende Greifer zum Tragen des Wickels aufweist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Greifer in unglei chen Abständen von der Schwenkwelle angebracht sind, um die Winkelabwei chung zwischen Aufnahme- und Abgabe lage zu erzielen.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran@spüthen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wickelhalter Arme ungleicher Länge zum Tragen des Wik- kels aufweist, behufs Erzielung der Win kelabweichung zwischen Aufnahme und Abgabelage. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 bis<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass ein einziges, durch Hub kurve bewegtes Getriebe sowohl zum Hin- und Herschieben, als auch zum Schwen ken der Welle dient. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 7, gekenn zeichnet durch einen schwingenden Hebel (19), dessen freies Ende sich sowohl längsweise, als auch quer zu der Welle verschiebt, wobei die Welle einen mit ,dem freien Ende des Schwinghebels (19) in Verbindung stehenden Hebelarm (36) aufweist, so dass die Welle bei der Bewe gung des Schwenkhebels (19) sowohl hin- und hergeschoben, als auch geschwenkt wird. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 7 und 8, gekennzeichnet durch ein Kugelgelenk zwi#ehen dem Schwenkhebel (19) und der Urelle. 10. Vorricbtung narh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Getriebe zum Bedienen des Wickelhalters auf einer Seite der von der Aufnahme- in die Ab gabestellung führenden Wickelbahn ge legen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH139500T | 1929-05-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH139500A true CH139500A (de) | 1930-04-30 |
Family
ID=4396703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH139500D CH139500A (de) | 1929-05-23 | 1929-05-23 | Wickel-Übertragungsvorrichtung an Zigarrenmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH139500A (de) |
-
1929
- 1929-05-23 CH CH139500D patent/CH139500A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH381149A (de) | Drahtspann- und Verschliessapparat | |
| CH139500A (de) | Wickel-Übertragungsvorrichtung an Zigarrenmaschinen. | |
| DE605370C (de) | Wickeluebertragungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen | |
| AT122545B (de) | Übertragvorrichtung für Zigarrenmaschinen. | |
| AT146136B (de) | Vorrichtung zum Überführen einzelner Drähte eines Stapels, beispelsweise einzelner Stromzuführungsdrähte elektrischer Glühlampen, zu einer Drahtverarbeitungsstätte. | |
| DE267305C (de) | ||
| DE603084C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umlegen von Deckblaettern um Zigarrenwickel | |
| DE650533C (de) | Zusammendrehvorrichtung fuer Einwickelmaschinen | |
| DE2334722C3 (de) | Antrieb für eine an den Antrieb einer mechanischen Presse angeschlossene Transport- und Wendevorrichtung | |
| DE643179C (de) | Beistellvorrichtung fuer Schleifmaschinen | |
| DE506493C (de) | Greiferantrieb fuer Naehmaschinen | |
| DE2809827C2 (de) | Kupplung zum drehfesten Verbinden einer Ringspindel mit einer Hülse | |
| DE136002C (de) | ||
| DE662712C (de) | Viergelenktrieb mit zwei hin und her schwingenden Gliedern, von denen das treibende das getriebene waehrend eines bestimmten Winkelweges mitnimmt und waehrend eines weiteren Winkelweges stillstehen laesst | |
| DE19710046A1 (de) | Vorrichtung zum Biegen von Stahldraht zu Bügeln und Biegeformen | |
| DE1785063A1 (de) | Kettenwirkmaschine | |
| DE378359C (de) | Wendegetriebe, insbesondere zum Antriebe des Wickeldornes fuer die Kartonmundstuecke von Zigaretten | |
| DE126785C (de) | ||
| DE646762C (de) | Maschine zum Einwickeln von Orangen und aehnlichen Koerpern | |
| DE401810C (de) | Maschine zur Herstellung von Panzer- und Ankerketten | |
| DE523884C (de) | Zigarrenwickelformvorrichtung | |
| DE946276C (de) | Kettenstichnaehmaschine mit V-foermigem Gehaeuse | |
| DE602530C (de) | Vorrichtung zum Behandeln von Zigarrenwickeln | |
| DE636422C (de) | Bodenfalzvorrichtung fuer Kreuzbodenbeutelmaschinen | |
| DE566772C (de) | Kettenstich-Zickzacknaehmaschine |