CH139609A - Einrichtung zur Hochfrequenz-Nachrichtenübermittlung im Gegensprechverkehr. - Google Patents
Einrichtung zur Hochfrequenz-Nachrichtenübermittlung im Gegensprechverkehr.Info
- Publication number
- CH139609A CH139609A CH139609DA CH139609A CH 139609 A CH139609 A CH 139609A CH 139609D A CH139609D A CH 139609DA CH 139609 A CH139609 A CH 139609A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- stations
- frequency
- sending
- interruption frequency
- vibrations
- Prior art date
Links
- 239000013078 crystal Substances 0.000 claims description 7
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 3
- 239000010453 quartz Substances 0.000 claims 2
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 5
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Transmitters (AREA)
Description
Einrichtung zur Hochfrequenz-Nachrichtenübermittlung im Gegensprechverkehr. Bei der dralitlosen Zeichenübermittluno, unter Verwendung von 11,oohfrequenzwellen .ergeben sieh immer wieder !Schwierigkeiten dadurc.h, dass im allgemeinen nicht ein und ,
dieselbe Apparatur sowohl zum Senden wie # au .ell zum Empfangen ohne wesentliche Um- schültungen venvendet welid'en ka-nn. Durch .die in jüngster Zeit immer stärker einsetzende Verwendung der 'kurzen Wellen wird das Bedürfnis naeh. derartigen Stationen im mer stärker,
da infolge cler benötigten äusserst geringen Energiemengen der Bau einfacher iStationen, (die bequem transportiert werden können und vorzugsweise tragbar ausgeführt werden, begünstige wird.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Hochfrequenz-Nach- richtenübermittlung im Gegensprechverkehr, bei welcher die ungedämpften Schwingungen der Stationen periodisch in einer Frequenz über Hörbarkeit unterbrochen werden, und dass die auf der augenblicklich sendenden Station erzeugten Schwingungen durch Zeichen oder Sprache moduliert werden und sich auf der Gegenstation den dort erzeugten Schwingungen überlagern.
Der Erfindungsgedanke sei zunächst an Hand der beispielsweisen Abbildungen aus führlich erläutert. Mit der Antenne<B>1</B> ist über die Induktivität 2, die in Reihe mit der R ückkopplungskapazität 4 liegt, eine Röhre <B>3,</B> die durch die Rückkopplungssehaltung zum S,cUwiugen gebracht wird gekoppelt. Das ISthwingen Uer Röhre wird durüh deu ,Schwingungskreis<B>5, 6</B> der über die Kapazi tät<B>7</B> und<B>8</B> mit dem Gitter bezw. der Ka thode der Röhre verbunden ist, aufrechter halten.
Die Anschaltung des Gitterwider standes<B>9,</B> der Ileizbatterie <B>10,</B> der Anoden batterie<B>11</B> und des Empfangstelephons 12 erfolgt in bekannter Weise. Die durch die Röhre<B>3</B> erzeugten Schwingungen werden durch eine entsprechend an der Kapazität <B>8</B> zugeführte Wechselfrequenz, die über Hörbarkeitsgrenze liegt, dauernd unterbro chen und zum Abklingen gebracht.
Die-Zu- führung dieser Frequenz erfolgt über einen Übertrager 14, der mit Hilfe einer Kapazi tät<B>13</B> angekoppelt ist, während die Erzeu gung derselben durch eine Röhre<B>15,</B> die in Selbsterregerschaltung arbeitet, -vorgenom men wird. Die von der Antenne ausgestrahl ten Schwingungen weisen etwa die in der Abb. <B>9,</B> dargestellte Form auf.
An die Kapazität<B>8</B> ist ausserdem noch eine Modulationseinrichtung, die über einen Übertrager<B>16,</B> dessen Primärwicklung bei spielsweise mit einem Mikrophon<B>17</B> uud, einer Batterie<B>18</B> verbunden ist, angeschlos sen. Es ist selbstverständlich, dass an Stelle des Mikrophons jede beliebige Tasteinrich- tung oder dergleichen treten kann. Durch die Modulationseinrichtung werden die im unbesprochenen Zustand gemäss der Abb. 2 erzeugten Schwingungen moduliert und die modulierte Schwingung weist eine der Abb. <B>3</B> entsprechende Form auf.
Werden mit der beschriebenen Einrich tung ISchwingungen empfangen, wie sie von einem gewöhnlichen, bekannten Sender aus gestrahlt werden, so werden sie infolge der am Gitter zugeführten Werhselfrequenz zer hackt und weisen ein der Abb. <B>3</B> ähnliches Bild auf.
Bei der erfindungsgemässen Ein richtung zum Wechselverkelir jedoch sollen auf heiden Seiten gleiche Stationen vor handen sein, um ein möglichst einfaches Übertragungs,systeln zu kliaffen. Werden deinentspre.cliend züm Beispiel durch die eine Station modulierte Schwingungen ent sprechend. der Abb. <B>3</B> ausgestrahlt, so. wer den diese Schwingungen vom Empfänger ebenfalls wieder durch die, unmo,clulierte Schwingung gemäss:
Abb. 2 auf der Emp fangsseite, zerlegt. EsistleicUteinzusehen, dass die<I>Zerlegung</I> auf der Empfaugsseite in der gleichen Frequenz erfolgen muss wie auf der Sendeseite, um im Empfangostelephon Sehwebungstöne zu vermeiden, das heisst die in der Ka-pazitä-t <B>8</B> zugeführte Frequenz muss auf der Empfangs- und Sendeseite gleich sein.
Ausser der Frequenzleichtheit braucht eine Phasengleiclilieit der beiden Slationen zu herrschen, jedoch lässt sich dieselbe leicht durch zusätzliche, in der Abbildung nicht näher dargestellte Abstimmittel einstellen.
Derartige Phaisenverzögerungsmittel können zum Beispiel aus einer Kombination van Wechselstromwiderständen ähnlich den so- genannten künstlie.lien Leitungen, durch wel- ehe die Phase, der Ausgangsschwingung ge genüber derjenigen der Eingang;,:
-s4"hwingung verschoben wird, bectehen. Herrscht Phasen gleichheit, so vewändert die auf der Emp fangsseite zugeführte Wechselspannung die ausgestrahlten, Schwingungen (Abh. <B>3)</B> nicht. Ist jedoch die Phase verschieden, so wird auf der Empfaugsseite, eine nochmalige Zerle gung vorgenommen. Versuche haben ergeben, dass durch die zweimalige, Zerlegung durch die Hiffsfrequenzen die Sprache zwar etwa s verzerrt ist, jedoolieinwandfrei verständlich ist.
Für tragbare Sta-künen, die zurübermitt- lung irgendwelcher dringender Nachrichten dienen sollen, ist diese geringe auftreitende Verzerrung völlig belanglos.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das Empfangsteleplion 12 durch einen elektrise,h. selbsttätig wirkenden, inder Abb. <B>1</B> dargestellten Nebenseliluss beim Besprochen des Mikrophons überbrückt, In der Abb. <B>1</B> ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher die verstärktpn Ströme, durch eine Gegen kopplung, die im Mikrophonkreis liegt, un- ter,drückt werden.
Zu diesem Zweck ist in den Mikrophonkreis. die Wieklung 21 eines Übertragers eingeschaltet, auf dessen Eisen kern sowohl die UnranLswic-klun- 22 und <B>C</B> el el die Ausgangolswieklung <B>23</B> fürdas Empfangs- telephon liegen.
Durch passende Wahl des Kopplungsverhältnisses kann eine Kompen sation der verstärkten eigenen Sprache und ,der Mikrophonoströme erreicht werden, so cluss die eigene Sprache im Empfangstelephon nicht oder nur schwach gehört, wird. Es kann aber auch selbstverständlich durch irgend eine an sieh bekannte Einrichtung, wie Echo- sperrer, Mikrophontaste, die von Hand be dient wird, oder flergleie-hen, ein Nebensehluss für das Empfangsstelephon betätigt werden.
Besonders gut a.rbeitet die beschriebene Einrielitung, wenn die Konstanz der Sende- wellen durch einen Kristall aufrechterhalten wird. In der Abb. <B>1</B> ist derselbe punktiert dargestellt und mit<B>19</B> bezeichnet. Die Kon stanz der Hilfsfrequenz kann ebenfalls duxch einen Kristaill, eine,Stimmgabel oder derglei- clien (in der Abb. <B>1</B> mit 20 bezeichnet) äusserst genau konstant gehalten werden.
Der grosse Vorteil, die Hilfsfrequenz durch eine derartig-e# Einrichtung konstant zu halten, be steht darin, dass mit Leichtigkeit eine gewisse Geheimhaltung der Nachrichten gewähr leistet werden kann, wenn in beiden:Stationen mit einer Anzahl von auswechselbaren Kri stallen für die Sende- bezw. Hilfsfrequenz geaxbeitet wird, und<B>je</B> nach Bedarf eine Auswechslung der Kristalle auf beiden Sta- ti,onen nach vorheriger kurzer Verständigung vorgenommen, wird.
Eventuell können die beiden Kristalle in einem gemeinsamen, aus- wee,hselbaren Gehäuse untergebracht werden, um sowohl die Sende- als auch -die Hilfsfre quenz mit einem Handgriff zu ändern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH*- Einrichtung zur Hochfrequenz-Nachrich- tenü,bermitblung im Gegensperchverkehr mit mindestens zwei gleichen, mit derselben Wel lenlänge arbeitenden Stationen, dadurch ge-' kennzeichnet, dass'die ungedämpften Schwin gungen der Stationen periodisch in einer Fre quenz über Hörbarkeit automatisch unter brochen werden, und (lass die auf der augen blicklich.sendenden Station erzeugten Schwin gungen durch Zeichen oder Sprache modu liert werden und auf der Gegenstation den dort erzeugten Schwingungen sieh über lagern. LTNT-ERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Gegen sprechverkehr stehenden -Stationen auf derselben Welle mit verschiedener Phase der Unterbrechungsfrequenz, arbeiten. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Gegen- sprea'liverkehr stehenden Stationen mit Ab- stimmitt#In versehen sind, die es gestat ten, dieselben derart einzustellen, dass die Stationen mit gleicher Phase der Unter brechungsfrequenz arbeiten. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da. durch gekennzeichnet, (lass das Empfangs- telephon beim Senden mit Hilfe eines elek trisch durch die ModulationseinrieUtung gesteuerten Nebenseh.lusses überbrückt wird.4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Empfangs- telephon -beim Senden durch einen mecha nisch betätigten Nebenschluss überbrückt wird. <B>5.</B> Einrichtung nach Pa;tentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Konstanz der Wellenlänge der beldien Stationen durch einen eingeschalteten Quarzkristall gewährleistet wird. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterbre chungsfrequenz durch einen Quarz kon stant gehalten wird.<B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterbre- eUungsfrequenz durch eine Stimmgabel konstant gehalten wird. <B>8.</B> Einrichtung nach Patentansprucb- und Un- teransprüchen <B>5</B> und<B>6,</B> dadurch gehenn- zeichnet, dass die Kristalle a.usweehs,elbar angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE139609X | 1928-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH139609A true CH139609A (de) | 1930-04-30 |
Family
ID=5667852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH139609D CH139609A (de) | 1928-05-18 | 1929-05-08 | Einrichtung zur Hochfrequenz-Nachrichtenübermittlung im Gegensprechverkehr. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH139609A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063219B (de) * | 1954-09-27 | 1959-08-13 | Radio Patents Company | Funkuebertragungssystem mit einem Sender-Empfaenger an einem Endpunkt der UEbertragungsstrecke und mit einem vorzugsweise passiven Antwortsender am anderen Endpunkt |
-
1929
- 1929-05-08 CH CH139609D patent/CH139609A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063219B (de) * | 1954-09-27 | 1959-08-13 | Radio Patents Company | Funkuebertragungssystem mit einem Sender-Empfaenger an einem Endpunkt der UEbertragungsstrecke und mit einem vorzugsweise passiven Antwortsender am anderen Endpunkt |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH139609A (de) | Einrichtung zur Hochfrequenz-Nachrichtenübermittlung im Gegensprechverkehr. | |
| DE594041C (de) | ||
| DE869090C (de) | Sende-Empfangs-Schaltung fuer Kurzwellen | |
| DE804692C (de) | Kombinierte Funksende- und Empfangseinrichtung | |
| DE909582C (de) | Schaltung zur Frequenztastung | |
| AT154225B (de) | Anordnung zum drahtlosen Gegenverkehr. | |
| DE918819C (de) | Sendevorrichtung fuer Frequenzverschiebungstelegraphie | |
| DE526101C (de) | Einrichtung zur UEbermittlung drahtloser Nachrichten im Gegensprechverkehr | |
| DE952182C (de) | Drahtloses Nachrichtenuebertragungssystem, besonders unter Verwendung kurzer elektrischer Wellen | |
| DE879402C (de) | Anordnung zum Fremdueberlagerungsempfang von ultrahochfrequenten elektromagnetischenSchwingungen | |
| DE444721C (de) | Schaltungsanordnung zum Gegensprechen bei der Hochfrequenz-Nachrichtenuebertragung | |
| DE928354C (de) | Verfahren zur zusaetzlichen Modulation einer frequenzmodulierten Schwingung | |
| AT242752B (de) | Richtfunksystem mit Winkelmodulation | |
| DE886161C (de) | UEbertragungsverfahren fuer sehr kurze elektrische Wellen | |
| DE398213C (de) | Parallelschaltung von Roehrensendern fuer die Zwecke der Telegraphie und Telephonie | |
| DE914634C (de) | Ultrakurzwellenanordnung zum wahlweisen Senden und Empfangen | |
| AT119666B (de) | Einrichtung zur Hochfrequenz-Nachrichtenübermittlung im Gegensprechverkehr. | |
| DE384578C (de) | Empfangseinrichtung, bestehend aus einer Anzahl von Einzelantennen, welche in einem der Wellenlaenge entsprechenden passenden Abstande aufgebaut sind | |
| DE667992C (de) | Drahtlose Sendeanordnung | |
| DE720317C (de) | UEberlagerungsempfaenger mit nicht genuegend frequenzstabilem UEberlagerer | |
| DE509715C (de) | Fremdgesteuerter Roehrensender mit in Kaskade geschalteten Verstaerkerroehren, insbesondere fuer Kurze Wellen | |
| DE722165C (de) | Einrichtung zum Gegensprechen auf gerichteten kurzen oder ultrakurzen Wellen | |
| DE670427C (de) | Tragbares, fuer Senden und UEberlagerungsempfang verwendbares Geraet fuer Gegenverkehr | |
| DE290257C (de) | ||
| DE645617C (de) | Tragbares Sende-Empfangs-Geraet fuer drahtlose Telegraphie |