CH139734A - Elektronenröhre mit zylindrischer Anode. - Google Patents

Elektronenröhre mit zylindrischer Anode.

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CH139734A
CH139734A CH139734DA CH139734A CH 139734 A CH139734 A CH 139734A CH 139734D A CH139734D A CH 139734DA CH 139734 A CH139734 A CH 139734A
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Siemens-Schuckertw Liquidation
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Elektronenröhre mit     zylindriseher    Anode.    Das Hauptpatent betrifft eine Elektro  nenröhre mit zylindrischer Anode, mit ausser  halb :der Zylinderachse     angeordneter    Glüh  kathode und mit innerhalb des Anodenzylin  ders angeordneten ein oder mehreren Hilfs  elektroden, die     derart    ausgebildet und auf  ein     derartiges    Potential gegenüber :der Anode       gel@aiden    sind, dass die von der Anode .auf die       Glühkathode    ausgeübten     elektrostatischen     Kräfte im wesentlichen durch das Feld der       HilfselektroJen    aufgehoben werden.

   Eine der  artige Anordnung eignet sich     insbesondere     für     Hochspannungselektronenröhren,    da hier  die elektrostatischen Kräfte die     infolge    der  hohen Temperatur wenig widerstandsfähigen       Glühkathodenelemente    aus der vorgeschrie  benen Lage bringen und beschädigen können.  



  Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine       Weiterbildung    der im Hauptpatent     .geschütz-          ten    Elektronenröhre, bei der :die Hilfselektro  den mit     einem        Potential    aufgeladen sind, das  ,dem Potential ,der Kathode näher     kommt    als         ,dem        Analenpotentia@l.    Die Hilfselektrode  kann dabei auch dasselbe Potential     wie    die  Kathode aufweisen.

   In     diesem    Fall ist es  möglich,     die        Hadterungsstähe        bezw.    die ;Strom  zuführungen der Kathode     ails        Hilfselektrode     zu benutzen.

   Die Anordnung kann bei die  ser     kathodischen        Auflad'ung    der Hilfselek  trode     derart    sein,     :dass    die     Hi'lfselektro,den    auf  einem     Zylindermantel    angeordnet sind, der  die     Zylindermäntcl,        auf    denen die Heizfäden  liegen,     umschliesst.        ;Selbstverständlich    muss  man im einzelnen Fall durch Rechnung oder  Versuch :die :

  gegenseitige Lage der Hilfselek  troden     bezw.        Stromzuführung        des    Anoden  zylinders und der     Glühkathodenelemente    und  ihre räumlichen Abmessungen genau feststel  len, um eine     wirk@hehe    Kräftedreiheit für die       Glühkathodenelemente    zu erreichen. Wie be  reits im Hauptpatent erwähnt,     ist    es nicht  notwendig, dass die Anodenzylinder kreisför  migen Querschnitt aufweisen. Es sind auch  andere     Querschnitte,    wie     vieleckförmige    oder      elliptische oder noch kompliziertere Formen  möglich.  



  Die     Zeichnung-    zeigt einige     Ausführungs-          beispiele,der        Erfindung,    bei denen die     Hilfs-          elektro@den        gleichreihig    als     Halterungsstäbe     für .die Kathode ausgebildet sind. In     Abb.    1  ist 1 die kreiszylindrische Anode, die drei  Glühfäden 2     uinsaliliesst.    Die drei Glühfäden  liegen in einer Ebene     @dureh    ,die Achse :des  Anodenzylinders.

   Sie befinden sich zwischen       zwei        stabförmi:-an,        ebenfalls    in der genann  ten Ebene     1i:-::    enden     Hilfselektroden   <B>3</B>.

   Die       Anordnung,-i,.        \nach        Abb.    2 und 3 der Zeich  nung sind der in der     Abb.    1     äkulich.    Der  Anodenzylinder besitzt jedoch     ealiptischen          Querschnitt        bezw.        \langgestreckten    Quer  schnitt.

       Bei,der        Anordnung        nach        A,bb.    4 lie  gen die vier     stabförmigen        Hi'lfsclektro.den    3  in den     Eckpunkten    eines     Quadtrates,    während  ,die vier     Glühfäden    im     Innern    ,des Quadrates  symmetrisch     zu    den Halterungen angeordnet  sind.

   In     Abb.    5 liegen     idie    einzelnen Glüh  fäden und     staibförmigen        Hilfselektroden    auf  konzentrischen- Kreisen, w     ibei        idie        Hilfselek-          troiden    auf dem äusseren Kreise liegen     und,    in  der Nähe jedes Glühfadens immer     zwei.    Stäbe       symmetrisch    zum     Glühfaden        angeordhet    sind'.  



  Wenn die     Hilfselektroden        gleichzeitig    als  Halterungen für die Kathode dienen, so kann  man ein oder mehrere Hilfselektroden auch  für die Zu- und Ableitung des Heizstromes       -der    Kathode benutzen. Man kann     ,dann    eine  gerade Anzahl von     Glühdrähten        und    zwei       Hilfselektroden    anwenden, wobei die eine       Hilfse"lektro,d-,e    für die     Zuführung    .die andere  für die Ableitung     .des    Heizstromes dient.  Auch die Zahl der Glühdrähte kann     jedoch     ungerade sein.

   In diesem Fall     führt        mir    die  eine Hilfselektrode Heizstrom, während die       zweite    nur die     elektrostatische    Wirkung aus  übt. In beiden Fällen ist man in     .dier    Lage,  auf derselben Seite der Elektronenröhre die       Einführung        bezw.    die Abführung des Geiz  stromes     anzuordnen.     



  In     folgendem    ist anhand eines Zahlen  beispiels angegeben, wie die einzelnen Glüh  fäden und     stabförmigen    Hilfselektroden .an-    zuordnen und zu ;dimensionieren sind, wenn  ,die Gesamtanordnung etwa<B>AU.</B> L entspricht,  wobei     jedoch    innerhalb der beiden Hilfselek  troden nur die beiden     äussern    Glühfäden vor  gesehen sind.

   Es     'bezeichnet:     R     den    Halbmesser des Anodenzylinders,       r1    den Halbmesser der     Glühdrähte,     r, den Halbmesser der     stabförmigen          Hilfselektroden,          d,    den Abstand der Hilfselektroden von  der Achse des     Anodenzylinders,          rd,

      den Abstand der Heizdrähte von der  Achse des     Anodenzylinders.     Wählt man
EMI0002.0083  
   und
EMI0002.0084  
    so ergibt eine genaue Rechnung für
EMI0002.0085  
    
EMI0002.0086  
   als Ort für den kräftefreien Heizdraht  
EMI0002.0087  
   Für ergibt sich  
EMI0002.0088  
    
EMI0002.0089  
    Die beschriebenen Anordnungen haben  nebenbei auch den     Vorteil"dass        die        @durüh    den  Heizstrom     hervorgerufenen        elektrodynaani-          schen    Kräfte auf die Heizdrähte weitgehend  ausgeglichen sind,

   wenn man gemäss     Abb.    6  die Heizdrähte der Reihe nach     hintereinan-          derschaltet,    so dass die Kräfte in      & n    einzel  nen     iStromschleifen    sich     nahezu    kompen  sieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronenröhre zur Ausübung ides Ver fahrens nach Patentanspruch I id.es Haupt- patentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden mit einem Potential aufge laden sind, Idas dem Potential der Glüh- kathode näher kommt .als dem Anodenpoten tial. UNTERANSPRüCHE 1.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, da.ss die Hilfselek troden das Potential der Glühkathode be sitzen. 2. Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden als Halterungen für die Glühkathodenelemente dienen. 3.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden auf einem Zylin dermantel angeordnet sind, der die Zylin- dermäntel, .auf :denen die Heizelemente der Glühkathode sich befinden, umschliesst.
    1-. Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, @dass die zueinander parallelen stabförmi- gen Hilfselektroden und fadenförmigen Glühkathodenelemente in einer Ebene lie gen, wobei zwischen zwei Hilfselektroden stäben :mehrere Glühfäden ,angeordnet sind. 5. Elektronenröhre nach Unterauspruch 4, dadurch gekennzeichnet, @d@ass zwei Glüh drähte zwischen zwei Hilfselektroden an geordnet sind. 6.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass die Anode als Kreiszylinder ausgebildet ist. 7. Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch -6, gekennzeichnet durch vier stabförmige Hilfselektroden und vier zu diesen parallele Glühfäden,
    wobei die Hilfselektroden in den Eckpunkten eines Quadrates und die Glühfäden im Innern .des Quadrates symmetrisch zu den Hilfs elektroden angeordnet sind.
    S. Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 6"dadurch gekennzeichnet, dass die zueinander paral@lelen Glühfäden und stabförmigen Hilfselektroden auf zwei kon:zentris.chen Kreisen liegen, wobei ,die Hi:lfselektraden auf den äussern. Krei sen liegen und immer zwei Hilfselektro- ,den in der Nähe eines Glühfadens und symmetrisch zu,diesem :angeordnet sind. 9.
    Elektronenröhre nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass die H.alte- rungsstäbe für die Zu- und Albführung des Heizstromes dienen.
CH139734D 1928-05-12 1929-05-06 Elektronenröhre mit zylindrischer Anode. CH139734A (de)

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