CH139749A - Verfahren zur Herstellung von Schienenbefestigungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schienenbefestigungen.

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CH139749A
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  Verfahren zur Herstellung von     Schienenbefestigungen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Herstellung    von Schienenbefestigungen mit  teilst den     Schienenfuss'        niederdrückender    Fe  dern.  



  Bei     derartigen        Schienenbefestigungen    wur  den die     Federn    dadurch gespannt, dass sie  durch Schrauben, Nägel und dergleichen  mittelbar oder unmittelbar     niedergepresst     wurden, oder die     Federn    waren keilförmig  gestaltet und wurden dann mit grosser Ge  walt unter die an der     Schienenunterlage    be  festigten Halter geschlagen.     Mittelst    dieser       bekannten    Verfahren war es oft nicht mög  lich, eine brauchbare und zuverlässige     Schie-          nenbefestigung        herzustellen.     



  Das,     neue    Verfahren besteht demgegen  über darin,     da.ss    die     Federn    durch ein beson  deres, also nicht zu der     Schienenbefestigung     selbst gehörendes Werkzeug gespannt werden  und     in,    diesem gespannten     Zustande    so lange  festgehalten werden,     bis    sie und ihre Halter  an Ort und     iStelle    sind, also zum Beispiel die       Halter    angebracht sind, oder     bis    die Federn    unter ihre Halter eingesetzt sind,     Zoorauf    die       Federn    so weit entspannt werden, bis.

   sie sich  gegen den Halter     abstützen.        Darnach    wird  das Werkzeug wieder     entfernt.     



  Das Lösen solcher Federn erfolgt     zweck-          mässig        umgekehrt    dadurch,     dass    die Federn       mittelst    des besonderen     Werkzeuges    wieder  so weit gespannt werden., dass' sie von ihrem  Halter frei kommen, so dass sie in     die:3iem     stärker gespannten     Zustande    unter den     H,al-          ter    hervorgezogen werden können .oder aber  der Halter ohne besondere Kraftaufwendung  aus seiner Lage     entfernt    werden kann.  



  Unter Anwendung dieses Verfahrens und  bei Benutzung von .auf dem     Schienenfuss    lie  genden     Blattfedern    und von über den Schie  nenfuss greifenden Haltern für .die     Blattfedern     wird     vorteilhaft    die Breite der vorzugsweise  in der     Längsrichtung    .gewölbten Blattfedern       dem    Breite einer     Schienenfussseite    ganz oder  annähernd gleich gemacht.     Mitteilst    so breit  gehaltener Federn kann, auch bei Wahl ver  hältnismässig     dünner    Federn, ein recht star-           ker    Federdruck auf die Schienen ausgeübt  werden.

   Infolge der verhältnismässig     geringen          .Stärke        solcher    Federn ist ihre federnde Wir  kung sehr :gut; ein .Ermüden solcher dünner  Federn ist nicht zu     befürchten.    Wenn eine  solche     Feder    bis zum Schienensteg reicht,  so dass sie sich also     einerseits    am Schienen  steg, anderseits an ihrem Halter abstützt,  ist sie zugleich gegen     Verschiehu.ng    quer zur  Schiene gesichert.     Derartig    breite Federn ha  ben auch den Vorzug, dass sie ihrer Bean  spruchung     entsprechend    gestaltet werden:

   kön  nen, und zwar werden sie nach einem Aus  führungsbeispiel     als    Dreieck ausgebildet. wo  bei sie mit ihrer     längsten    Seite auf der       Schienenfusskante        aufliegen,    während die       Dreieckspitze    gegen den .Steg gerichtet ist.

    Würden die     Federn,    wie bei dien. bekannten       Schienenbefestigungen    dieser Art,     parallel     verlaufende Längskanten, also     rechteckige          Gru:ndrissform    besitzen, so würde die gewölbte  Feder beim     Strecken    an ihrem     Scheitel    der  artig     beangrueht    werden, dass sie bald     er-          miiden    würde.  



  Bei Benutzung des der Erfindung ent  sprechenden     Verfahrens    ist es möglich, für  die     Schienenbefestigung        una:bhebbare_    Halter  für die Federn zu benutzen, das heisst also  solche Halter, die höchstens parallel zur       Schienenunterlage,    nicht aber senkrecht zur       Schienenuntcr:la:ge    bewegbar sind. Infolge  dessen wird, falls es     erwünseht    ist, die An  wendjun.g von Schrauben oder Nägeln. wie  sie sonst zum Niederhalten des auf die       Schiene    wirkenden     Druclrstäcl@es        benutzt-    wer  den, entbehrlich.

   Das die gespannte Feder nie  derhaltende     Druckstück    kann beispielsweise  durch Einschieben unter einen an der Schie  nenunterlage     angeordneten    Ansatz gesichert       werden.    So kann die     mittelst    eines Werk  zeuges gespannte Feder sich gegen ein zwi  schen Schienenfuss und einer     Hakenrippe    der       Unterlegplatte        angeordnetes,    die Feder über  greifendes und die Rippe     untergreifendes          Klemmstück    abstützen.

   Dieses Klemmstück  kann beispielsweise im     Querschnitt        Z-förmig     sein und mit dem untern Schenkel die Haken  rippe der     Unterlegplatte        unterfassen,    wäh-         rend    es mit dem     obern    Schenkel     über    die       Feder    greift.

   Zwischen Schienenfuss und Hal  ter der Feder wird vorteilhaft auf der L n  terlegplatte eine     Rippe    aufgewalzt, die auf  der einen Seite     als        Anschlag    für die Schiene  dient, während sie auf der andern Seite als  Anschlag für den     Halter    der Feder dienen  kann. Als besonders vorteilhaft     bewährte    sieh  eine     Schienenbefestigung,    bei welcher     dit_-          Unterlegpla.tte    auf jeder     Seite    der Schiene  mit: einer Rippe versehen     ist,    die unmittelbar  als Anlage für den Schienenfuss und für die  Feder dient.

   Diese Rippe ist mit einem Schlitz  versehen, durch den der     vorteilhaft    winkel  förmig gestaltete Halter für die Feder ge  schoben     isst.    Das über     die    Feder greifende  Ende des Halters     isst    dabei vorteilhaft     etwas     nach aufwärts gebogen,     so;;dass,    sobald nach der  Freigabe der Feder durch das oben     erwähnte     Werkzeug     die    Feder sich gegen den Halter       stützt,    die     Schräb-ung    ein Heraustreten des  Halters .aus dem Schlitz mit     Sicherheit    ver  hindert.

   Die Feder kann auch gegen     Lä:n-s-          verschiebung    gesichert werden, und zwar bei  spielsweise dadurch, dass die spitzen Enden  der Feder seitlich um die     Fe,derhaltemii-i-.#_@l          geb.agen    würden, oder dadurch, dass die     TTri-          ters.eite    des Halters der Wölbung der     Feder          entsprechend    gestaltet wird.  



  Die Anwendung, einer     solchen,        mittelst     eines besonderen.     Werkzeuges    gespannten Fe  der ist auch dann vorteilhaft, wenn     zum          Ni(-derhalten    der Feder durch     S'chra.uben     oller dergleichen auf der     Schienenunterlage     gehaltene, zum Beispiel     Z-förmige    Klemm  stücke benutzt werden.

   Der Vorteil     lie";i:     dann     besonders    darin, dass bei Einsetzen sol  cher durch besonderes Werkzeug gespannter  Federn, die das     Klemmstück    auf die Unter  lage pressenden Sehrauben eingeschraubt wer  den können, ohne dass sie beim     Einschrauben     durch den Federdruck belastet. sind.

   Dadurch  wird ein Verkanten des     KlemmsEickes    und  ein Beschädigen der Gewindegänge. welche  die Schraube in das Schwellenholz einschnei  det,     verhindert,    wie es;     eintreten        könnte,    wenn  ,die Schraube gegen den hohen     Federdruelz          eingeschraubt        werden    müsste. Ähnliche Vor-      teile     ergeben    sieh auch dann, wenn die Feder  sich     unmittelbar    gegen Schrauben- .oder Na  gelkopf     abstü-bzt.     



  Dias     zum        Spannen    der Feder dienende  Werkzeug besitzt der Erfindung gemäss min  destens ein     Druckstück,    welches durch eine  an einem     Gleisteil        vexankerbare        Vorrichtung     zwecks     @Spannens    der Feder bewegbar ist.

    Das     Druckstück    kann nach .einem     Ausfüh-          rungsbeispiel        U-förmig    gestaltet sein und in  der     Betriebslage    mit seinen beiden untern  Schenkelkanten auf den     Federn    aufruhen  und den Schienenkopf und Sieg in sich ein,  .schliessen, so dass     ,also,        mittelst    des     Druck-          stückes    zugleich zwei Federn niedergedrückt  werden können, von denen je eine auf einer  Seite des     Schienensteges    angeordnet ist.

   Die       Verankerung    der     Dru@ekvarriehtung        uni    Gleis,  zum Beispiel an der     Unterlegplatte,    Erfolgt  am     besten    durch Greif erzengen, die einen  Gleisteil, zum Beispiel Vorsprünge der     Unter-          legrplatte,    umfassen.

   Diese Greifer können  an einem     Querstück        angelenkt        sein,    durch       welches        eine          hindurch-          geführt;        ist,    die das     Druckstück    bewegt.

   Die  Schraubenspindel kann in dem     Druckstück          drehbar,    aber in bezug auf das     Druckstück        aeh-          sial        unverschiebba.r    befestigt     werden,    so     class    das       Druckstück    gezwungen     ist,    auch an der     Auf        -          zvä.rtsbG-wegung    der in einer     Mutter    geführ  ten Spindel teilzunehmen.

       Vorteilhaft    ist es,  die     Schraubenspindel    selbst mit einem Trieb  hebel zu versehen und zwischen     Schrauben-          spindel    und     Tricbh        ebel    eine     Zahnkupplung          einzuschalten    so dass die     .Sichra,ubens:pindiel     lediglich durch Hin- und     Hersehwenken    des       Triebhebels        niedergedreht    werden kann. Die  Bedienung wird d     adurch        vereinfacht    und be  schleunigt.  



  Auf der Zeichnung sind beispielsweise       Ausführungsformen    der der Erfindung ent  sprechenden     Sehienenbefestigun,g    und des  zum Spannen der Federn dienenden     Werk-          zeuges        dargestellt.     



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen eine Ausführungs  form im     senkrechten    Querschnitt durch     eine          Schienenhälfte        und    in der Draufsicht;

      Die     Fig.    3 und 4 zeigen die dabei zur  Anwendung kommende     Plattfeder    in Drauf  sicht und in     Vorderansicht;          F'ig.    5 zeigt eine     zweite    Ausführungs  form im     Querschnitt;          Fig.    6     ist    eine     dritte,    besonders vorteil  hafte     Ausführungsiform    im Querschnitt     lind          Fig.    7 eine     zugehörige    Draufsicht;

         Fig.    8 und 9 zeigen     eine        vierte    Ausfüh  rungsform im     Querschnitt        und        in    der Dräuf  sieht;

    Bei den     Ausführungsformen    nach den       Fig.    1 bis 9 liegen die Federn auf dem     Schi:e-          nenfuss.    Bei der in     Fig.    10 im Querschnitt  dargestellten     fünften        Ausführungsform    liegt       dagegen,die    Feder auf der     Schienenunterleg-          platte,    während lediglich die als Halter der  Feder dienende     Klemmplatte    auf     denn    Schie  nenfuss     aufliegt.     



       Fig.    11 und 12 zeigen eine sechste     Au:s-          führungsform    mit     einem    durch Schrauben  auf der Schwelle befestigten     @lic.-mmstück    in  Querschnitt und Draufsicht;

         Bei.    der siebenten. und;     achten    Ausfüh  rungsform nach den     Fig.    13 und 14,     bezw.    15  wird die Feder durch Nägel     niedergehalten;     Die     Fig.    16 zeigt     eine        neunte        AusTüh-          rnngsfomm,    bei welcher die Feder durch eine  Schraube niedergehalten wird;

    Die     Fig.    17 und 18 zeigen ein zum     Spaiü-          nen,der        Feder        dienendes        Werkzeug        in          ,Seitenansicht.     



  Bei     sämtlichen    dargestellten Ausführungs  formen der     Schienenbefestigung,    mit     Aus-          nahune    der in     Fig.    10     dargestellten,    sind     drei-          eckförmige        Federn    1, die in grösserem     Ma.ss'-          stabe    in den     FRg.    3 und 4 gezeigt sind.

   auf  den Schienenfuss 2 aufgelegt, so,     da,ss        isie    mit  der Spitze des     Dreieckes    am Schienensteg 3  anliegen und mit ihrer längsten Basislinie  auf der     Schienenfusskante    aufruhen.  



       Be4        ider    Ausführungsform nach den     Fig.     1 und 2 ist die     Unterlagplatte    4 mit einer       Hakenrippe    5 versehen. Zwischen diese Ha  kenrippe und den     Schienenfuss    2' wird,     nach-          dem;

  die    im     ungespannten        Zustande    gewölbte,  dreieckige Feder 1     mittelst    des nachfolgend  beschriebenen     Werkzeuges    gespannt, also auf      den Schienenfuss     niedergegrückt    ist, das im  Querschnitt     Z-förmige    Klemmstück 6 ein  geschoben., und zwar     derart-,        d;a,ss    sein unterer  Schenkel 6a die     Hakenleiste    5     unterfasst    und  wein oberer Schenkel 6b über die Feder 1       hinweggreft.     



  Nach dem     Einschieben    des     Klemmsitückes     6 wird die Feder wieder     etwas    entspannt, so       dass    sie sich gegen den obern Schenkel 6b  des nicht     a,bhebbaren        Klemmstückes    6 stützt.

         Darauf        wird        das,    zum Spannen benutzte  Werkzeug     fortgenommen;    die Schienen  befestigung ist sodann     fertiggestellt.    Der       Schienenfuss        ist    bei     dieser    Schienenbefesti  gung durch die Feder fest zwischen Klemm  leiste und     Sehienenunterlage    eingespannt;

    ein Lösen     ist    nur dadurch möglich, dass     mit-          tels1        des    Werkzeuges die Feder wieder so weit  niedergedrückt wird, dass das Klemmstück  von der     Federspannung    freikommt, und her  ausgezogen werden kann.  



  Das     Niederdrücken    der Feder erfolgt     mit-          tels.t    des in     dien        Fig.    17 und<B>18</B> dargestellten       Wedu,euges.    Dieses Werkzeug besitzt die       Schraubenspindel    7,

   die in     Gewinde    eines       Querbalkens    8     geführt    ist und deren     untercis          Ende        mittelst    des gabelförmigen     .Steckers    9  in dem Kopf des     U-förmigen.        Druckstückes    10       direhbar,    aber     achsia;l    in bezug auf das     Druck-          stück        unverochiebbar        befestigt    ist.

   Die Schen  kel des     gabelförmigen        Steckers    9 sind in Lö  cher des Kopfes 10a des     Druckstückes    ein  gesteckt und legen sich in     Birne    im Quer  schnitt     halbkreisförmige    Rille 11 des     Schrau-          benspind-elendes        ein.    Das Stirnende dem  Schraubenspindel ist kugelig ausgebildet.

    Dieses Stirnende stützt sich in einer entspre  chenden Höhlung 1.3, welche in der     dae          Spindelende    aufnehmenden Bohrung des  Kopfes 10a des     Druckstückes    10 ausgebildet       isst.    An dem     Querbalken    8     sind        Crreifer-          arme    14     mittelst        der    Bolzen 15     angelenkt.     



  Oben ist auf der     Schraubenspindel    7 der       Triebhebel    19 unter     Zwie,chensch.altung    der  Zahnkupplung 2-0 .angeordnet. Die Zahn  kupplung besteht aus dem auf die Spindel 7       aufgekeilten        Unterteil    20a, in     d!esssen        mit          Ulmen    versehene obere     Stirnfläche        die    un-         tese        Stirnfläche    des     Oberteils.    20b ein  greift.  



  An     diesiem    Oberteil 20b sind die Trieb  arme 19 starr     befestigt.    Die     Kupplungsober-          teil    20b ist     auf    dem obern     zylindrischen    Teil  der     Schraubenspindel    7 drehbar und     aehsial     verschiebbar, so dass sich bei Linksdrehung  die     Zähne    der Kupplungsteilung .aufeinander  unter     Aufwärtsverschiebung    des Oberteils  20b der Kupplung verschieben können, bei       Rechtsdrehung    dagegen der untere     Kupp-          lun"o3stei,

  1    von dem     obern    mitgenommen wird.  



  An dem     Triebhebel    19     ist    ein Riegel 21       angellenkt,    der zwischen einen obern Bund 7a  der Schraubenspindel 7 und den obern Teil  20b der Kupplung eingelegt werden kann.  Durch dieses Einlegen     wird    der obere Teil       achsia,l        unversehiebba.r,    so dass also zwecks       Herausnahme    der Spindel die Triebarme 19  auch für     Linksidrehung    mit der Spindel 7  gekuppelt werden können.  



  Die Handhabung der Vorrichtung ist  folgende:  Die     Schraubenspindel    7 wird     zunächst     bis in ihre obere Endlage herausgedreht, so       d;ass        also    die     Greifera.rme    14 sich     bis    in ihre       untere    Lage senken.

   Das U-förmige Druck  stück 10 wird sodann, nachdem die Federn 1  auf den     Schdenenfuss    2 aufgelegt sind,  über den     Schienenkopf        2(2    und den  Schienensteg 3     gestülpt,    so     dass    die     un-          tern.    Enden der Schenkel des     Drackstückes     10     seich    auf die Federn 1     aufstützen.    Bei dem       Überstülpen    des     Druckstückes    10 werden die       Greiferschenkel    14,

   da sie     unten    schräg be  grenzt     sind,        @dürch    die Rippen 24 der     Unter-          legplatte    4 nach aussen verdrängt; sobald sie  ,die Vorsprünge der Rippen 24     passiert    haben,  fallen sie wieder nach innen, so     dass    sie also  die Vorsprünge 24a unterfassen.

   Nach dem       Aufsetzen    der Vorrichtung auf die Schiene  wird die Schraubenspindel 7     mittelst    der  Triebhebel 19 gedreht, so dass die Greifer  arme 14 sich unten gegen die Rippenvor  sprünge 24a     stützen    und infolgedessen das       Druckstück    10 gegen die Federn gepresst  wird, so dass die Federn niedergedrückt wer  den.

       Die    Federn     werden    flach an den Sahie-           nenfuss    angedrückt und sodann die Halte  mittel der Federn, zum Beispiel die oben be  schriebenen Klemmstücke 6, an     Ort    und Stelle       gebracht.        Darnach'wird    nach     EinlegenclesRie-          gels    21 die     Schraubenspindel    wieder     zurück-          ,gedreht,    so ;dass die Federn sich wieder     wölrben,     bis sie zur Anlage an ihr Haltemittel kom  men. Die Schienenbefestigung ist damit fer  tiggestellt.  



  Das Lösen der Federn geht in ähnlicher  Weise vor sich.  



  Die in     Fig.    5     dargestellte        Ausführung3-          form    unterscheidet sieh im     wesentlichen    da  durch von der in     Fig.    1 und 2     darges,teillten          Ausführungsform,    dass zwischen dem Klemm  stück 6 und dem     Schienenfuss    2 eine Rippe  23 an der     Unterlegplatte    4 angeordnet ist.  Die Rippe     23        :sichert    von vornherein die Lage  der Schiene und gibt dem     Kle,mmstiiel@    6  guten Halt.  



  Besonders gut bewährt sich die Ausfüh  rungsform nach     F:ig.    6; bei dieser sind zu  beiden Seiten des Schienenfusses Rippen 24       a        a        n        der        Unterlegplatte    4     angeordnet.        Gegen     diese Rippen 24 stützen sich seitlich der       Schienenfuss    und die Federn 1.  



  Die Rippe 24     isst    mit einem Schlitz 25  versehen. Nachdem die Feder 1     mittelst    des       Werkzeuges    flach auf den Schienenfuss an  gedrückt ist, wird     in    diesen Schlitz der obere  Schenkel eines winkelförmigen     Klemm-          stück;

  es    26     eingesiahoben,    dessen Ende     26a     etwas nach oben     abgebogen    und     verstärkt     ist.     Der    Federscheitel befindet sieh dann  etwa 3 mm tiefer,     .als    aus der Zeichnung ,er  sichtlich     ist.        @Sobald    die Feder dann wieder  so weit     entspannt        ist,        d@ass    sie sich gegen das       Klemmstück    26 drückt,

   hindert die     Schrä-          gung        des        Endes        26a        des     ein       Zurücktreten    des Klemmstückes durch den  Schlitz. Der abwärts gerichtete     Schenkel    2.6b       des        Klemmstückes    26 stützt sich gegen die  Rippen     2'4    und     unten    auf die Platte 4 und       gibt   <B>so</B>     dem;        Klemmstück    Halt.  



  Wie     Fig.    7     erkennen        lässt,    können die       Enden    der     Fedex    1a so, abgebogen sein, dass  sie die Rippe 24 seitlich umfassen. Die Fe  der wird dadurch gegen Seitenvers     chiebung            gesichert.    Eine derartige     Verschiebung    tritt  allerdings in der     Praxis    'wegen der starken       Einspannung    der Feder nicht auf.

   Zu dem  selben Zweck,     nämlich    zur Sicherung gegen  Seitenverschiebung,     kann.    die Unterlage des  die Feder übergreifenden Endes des     Klemm-          stiickeis    26     etwas,    ausgehöhlt sein, so, dass sich  der gewölbte     Scheitel    der Feder innig in  diese     Wölbung    einlegt.  



       Bei    der Ausführungsform nach den     Fig.     8 und 9     sind    an der     Unterlegplatte    4     gleich-          faillls    neben dem     Schienenfuss    Rippen 27 an  geordnet, die     unmittelbar    über der     Unterleg-          pilatte    mit je einem Schlitz 28 versehen sind.

    In     diesen        Sichlitz        ist    der untere Schenkel  einer im     wesentlichen        U-förmig    gestalteten       Klemmplatte    29     eingesteckt,'    während der  obere Schenkel 29a .auf der Feder 1 auf  liegt.  



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    10 soll       lediglich    zeigen, dass es auch möglich ist,  die Feder, im Gegensatz zu den     vorher        be-          sührliebenen        Ausführungsformen,    statt     ajuf     dem     Schienenfuss,    direkt auf der Unterleg  platte 4 anzuordnen, und zwar     ausserhalb    von  Rippe 30 der     Unterlegplabte    4.

   Die als     Ha@l-          ter    der Feder dienende Platte 31     isst    durch  einen     Schlitz    32 der Rippe 30 hindurch  gesteckt, so dass das äussere Ende der     Platte     31 nach aufwärts,     @dias    innere Ende     31a,die-          ser    Platte dagegen nach abwärts auf den  Schienenfuss gepresst     wird.     



  Bei der     Ausführungsform    nach den     Fig.     11 und 12 ist eine     hakenförmige    Klemm  platte 33     mittelst    der Schraube 34 an     der     Holzschwelle 36     befestigt.    Ein Rohransatz  35 der     Hakenplatte    33     dringt    in das Schwel  lenholz     ein    und sichert die     H.akenplatl:e    33  gegen seitliche Verschiebung.     Der    Haken 37  der     Hakenplatte    33     greift    über die -Feder 1.

    Auch bei dieser     Ausführungsform    wird wie  der zunächst die Feder 1 mittelst des oben       beschriebenen    Werkzeuges gespannt. Nach  dem dann die     Hakenplatte    33     mittelst    der       ,Schraube    34 f     estgeschraubt    worden ist, wird       die    Feder so     weit        entspannt,    dass sie sich       gegen    den Haken. 37 der Hakenplatte 3 3  legt.

        Bei der     Ausführungsform    nach den     Fig.     13 und 14 werden, nachdem die Feder 1     mit-          telst        des,    Werkzeuges     gespannt    ist, die mit  ihren Köpfen über :den     Schienenfuss    greifen  den Nägel 38     eingeschlagen    und schliesslich  wieder die Feder durch     Lösen        des:    Werkzeuges       zum        Andruck    gegen die Nägelköpfe und  Schienenfuss gebracht.

   An die Stelle der  Nägel; 38 können     natüDlich        aueh    Schrauben       treten.     



  Bei der     Ausführungsform    nach F     ig.    15  kommt nur ein Nagel für jede Feder zur  Anwendung. Die Feder ist daher im Gegen  satz zu jener nach     Fig.    13 und 14 mit der  Wölbung nach oben eingelegt.  



       Die     nach     Fig.    16 ent  spricht derjenigen nach     Fig.    1.5. nur     (lall     statt des Nagels eine     .Schraube    mit über  den Schienenfuss greifendem Kopf benutzt       ist.     



  Unter dem :Schienenfuss ist bei sämt  lichen     Ausführungsfarmen    wie üblich eine       dünne        Hoilzzwischenlage        39        (Eng.        18)  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Schienen befestigungen mittelst den Schienenfuss nie derdrückender Federn, die sich gegen über den Schienenfuss greifende, Halter abstützen, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn durch ein besonderes, das heisst keinen Teil der Befestigung bildendes Werkzeug ge spannt werden und in gespanntem Zustand so lange festgehalten werden,
    bis, sie und ihre Halter an Ort und Stelle sind, worauf die Federn wieder so weit. entspannt werden, bis sie sich gegen Aden Halter abstützen, und,das Werkzeug wieder entfernt wird. PATENTATTSPRUCH II:
    Schienenbefestigung, hergestellt mittelst des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit auf dem Schienenfuss' .liegender Blattfeder und mit über den Schienenfuss greifendem Halter für die Blattfeder, dadurch gekenn zeichnet, dass die Breite der Blattfeder der Breite einer Schienenfussseite ganz oder an nähernd gleich isst. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Sthienenbefmtngung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet. dass die Fe der sich nach ihren Enden hin verjüngt. 2. Schienenbefestigung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch einen nicht a.b- hebbaren Halter für dies Feder. 3.
    Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die gespannte Feder durch ein Druickstück niedergehalten wird, welches an der ,Schienenunterlage durch Einschieben unter einen an der selben angeordneten Ansatz gesichert ist.
    4. Schienenbefestigung nach Patentanspruch 1I. und Unterians@prüchen 2 und 3; dadurch gekennzeichnet,dass die mittelst des Werk- zeuges gespannte Feder sich gegen eine zwischen Schienenfuss und einer Haken rippe der Unterlegplatte angeordnete, die Feder übergreifende und die Rippe un tergreifende Klemmleiste abstützt. 5. Schienenbefestigung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 2, 3 und 4, da durch gekennzeichnet, dass die Klemm-.
    leiste @im Querschnitt Z-förmig ist und mit dem untern Schenkel die Hakenrippe der Unterlegplatte unterfasst und mit dem obern Schenkel über die Feder greift. 6.
    Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gell'ennzeichnet, dass auf der Unterleg- 71 zwischen..Sehienenfuss und Halter der Feder eine Rippe aufgewalzt ist, die auf der einen Seite als Anschlag für die Schiene dient.
    7. Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2, 3 und 6, da: durch gekennzeichnet, da.ss die neben der Schiene befindliche Rippe auf der an dern Seite als Anschlag für den Halter der Feder dient. B.
    Schienenbefestigung nach Patentansprtaeh 1I und Unteransprüchen; 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Unterlegplatt:
    e auf jeder Seite der Schiene mit einer Rippe versehen ist, die unmittelbar als Anlage für den Schienenfuss und für die Feder dient, und da.ss die Rippe mit einem Schlitz versehen ist, durch den ein mit seinem Ende die Feder übergreifender Schenkel des Halters für die Feder ge schoben ist. 9.
    Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2, 3 und 8, da,- durch gekennzeichnet., dass' der Halter der Feder winkelförmig gestailtet ist. 10. Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Untera;nusrprüchen 2, 3, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das die Fe der übergreifenide Ende des, Halterschen- kals schräg nach aufwärts gebogen ist.
    11. Schienenbefestigung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schiene niederdrückende Feder an einer Seite durch den Sehienenssteg und an der andern Seite durch ihren Halter gegen Verschiebung quer zur Schiene gesichert ist. 12. Schienenbefestigung nach Patentanspruch II, dadurch .gekennzeichnet, dass die Fe der einerseits durch den Schienensteg, an derseits durch eine auf der Unterlegplatte aufgewalzte Rippe gegen Verschiebung quer zur Schiene gesichert ist.
    13. Schienenbefestigung nach P'atenta.nspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Fe der gegen Längsverschiebung gesichert ist. 14. Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13. dadurch ge kennzeichnet, idass spitze Enden der Fe der seitlich um das Federhaltemittel ge bogen sind.
    15. Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch ge- kennzeichnet, dass' die Unterseite .des Halters der Wölbung der Feder entspre chend gestaltet ist. 16. Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Feder sich gegen ein Z-förmiges, durch Schrauben oder dergleichen an seiner Unterlage gehalte nes: Klemmstück abstützt. 17.
    Schienenbefestigung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Feder unmit telbar gegen einen Schrauben- oder Nagelkopf abstützt. PATENTANSPRUCH III: Werkzeug zum Spannen der Federn bei dem Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Werkzeug mindestens ein Druckstück besitzt;
    welches durch eine an einem Gleisteil verankerbare Vorrichtung zwecks Spannens der Feder be wegbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 18. Werkzeug nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass das auf der Feder aufruhende Druckstücl#. so@ gestal- tet ist, dass es ausserhalb dts Profils des über die Feder aufzuschiebenden Wider lagers angreift. 19.
    Werkzeug nach Patentanspruch 11I. da durch .gekennzeichnet, dass das Druck- stück U-förmig gestaltet ist und in der Betriebslage mit seinen beiden untern Schenkelkanten auf zu spannenden Fe dern ruht und Schienenkopf und Steg in sich einsahliess't. 20.
    Werkzeug nach Patentanspruch III, dar dureb, gekennzeichnet, dass an der Druck vorrichtung Greiferzangen angeordnet sind, die dazu dienen, Gleisteile, insbeson dere die Schienenunterlage, zu um fassen. 21.
    Werkzeug nach PatentansprÜeh III und Unteranspruch 20, dadurch gekennzeich net, dass die Greifer an einem Querstück angelenkt sind, durch welches eine Schraubenspindel hindurchgeführt ist, welche das Druel-,stück bewegt. 22.
    Werkzeug nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 2,0 und 21, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schraubenspindel EMI0008.0001 in <SEP> dem <SEP> I),ruckst'ück <SEP> ;drehbar, <SEP> aber <SEP> in <SEP> be: zug <SEP> auf <SEP> das <SEP> Druckstück <SEP> a-chs:ial <SEP> unver schiebbar <SEP> befestigt <SEP> ist. <tb> 23. <SEP> Werkzeug <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> III <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> 22, <SEP> dadurch <SEP> ge- kennzeiehnet, dass zwischen Schrauben spindel und ihrem Triebhebe!1 eine Zahn kupplung eingeschaltet ist.
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