CH139756A - Sicherheitseinrichtung an Tresors. - Google Patents

Sicherheitseinrichtung an Tresors.

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CH139756A
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CH
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hollow bodies
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safety device
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Inventor
Kok H Dr De
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Kok H Dr De
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05G—SAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00—Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/10—Safes or strong-rooms for valuables with alarm, signal or indicator

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  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description


      Sicherheitseinriehtung    an Tresors.    Es sind bereits Sicherheitsvorrichtungen  an     kleinern    Tresors, zum Beispiel an Geld  schränken vorgeschlagen worden, deren Wände  Druckwasser enthalten, durch dessen Volumen  änderung, sobald infolge     Anbohrens    der Wände  Wasser     herausfliesst;    eine Alarmvorrichtung  in Tätigkeit gesetzt wird. Hierbei enthielt  die Wand von der ebenfalls hohlen Tür ab  gesehen, einen einzigen, vom Wasser erfüllten  Hohlraum.

   Dies ist wohl für Geldschränke  ausführbar, jedoch nicht für die in Finanz  instituten verwendeten grossen Tresors, da  bei Verwendung einer zu grossen eingeschlosse  nen Wassermenge in Anbetracht deren über  mässiger Volumenänderung bei Temperatur  schwankungen die gesamte Einrichtung zu  empfindlich würde, so     dass    schon bei geringer  eintretender Temperaturverringerung ohne       Wasserausfluss    ein Ansprechen der Alarm  vorrichtung eintreten würde.

      Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Sicherheitseinrichtung an Tresors,  deren Wände Druckwasser enthalten, durch  dessen     Volut-nenänderung    infolge     Anbohrens     des Tresors eine Alarmvorrichtung in Tätig-         keit    gesetzt wird, welche den angeführten  Nachteil nicht aufweisen soll.  



  Dies soll gemäss der Erfindung dadurch  erreicht werden,     dass    in den Panzerwänden  des Tresors sowie in der Eingangstür des  selben dicht     aneinanderstossende,    das Druck  wasser aufnehmende Hohlkörper gelagert sind,  welche unter sich und mit der Alarmvor  richtung verbunden sind.  



  Es können hierbei in den einzelnen Hohl  körpern sowohl nach aussen als in den Innen  raum ausmündende, durch Schmelzpfropfen  verschlossene Düsen vorgesehen sein, welche  bei Feuer infolge Schmelzens der Schmelz  pfropfen ebenfalls Wasser austreten lassen  und hierdurch die Feuermeldung bewirken.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen senkrechten Schnitt durch  den mit der Sicherheitseinrichtung versehenen  Tresor, und       Fig.   <B>2</B> in grösserem     Massstabe    einen wage  rechten Schnitt durch die Tür desselben.

        T sind die aus Beton und Panzerumkleidung  ausgeführten, hier nur schematisch angedeute  ten Panzerwände des Tresors.     fn    diesen Panzer  wänden sind nun rings Hohlkörper<B>1</B> von  rechteckigem Querschnitt dicht     aneinander-          stossend    gelagert, und zwar sind dieselben  aus Metall hergestellt, zum Beispiel aus     Guss-          eisen    oder Walzeisen. Sämtliche Hohlkörper<B>1</B>  sind mittelst Stutzen an eine gemeinsame  Leitung 2 angeschlossen, welche zu der in  einem besonderen Behälter<B>3</B> innerhalb des  Tresors eingebauten Alarmvorrichtung<B>3</B> führt.

    Auch die Eingangstür 4 des Tresors ist mit  Hohlkörpern<B>5</B> versehen, welche durch eine       Scharnierleitung   <B>6</B> mit den Hohlkörpern der  Panzerwände in Verbindung stehen.  



  Die Alarmvorrichtung weist einen senk  rechten Zylinder<B>7</B> auf, in welchen     dieLeitung    2  ausmündet und der mit einem beweglichen  Kolben<B>8</B> versehen ist. Neben dem Kolben<B>8</B>  ist ein Doppelhebel<B>9</B> gelagert, der durch  den Kolben     verschwenkt    werden kann und  mittelbar am Ventil<B>11</B> eines     Druckluftbe-          hälters   <B>10</B> angreift. Vom Ventil<B>11</B> aus führen  doppelwandige Leitungen 12 zu an beliebigen  Punkten angebrachten Sirenen.

   Ausserdem ist  am Doppelhebel     ein    Kontakt<B>13</B> zum Schliessen  eines Alarmstromkreises angebracht, an welch       Ietzterem    ebenfalls an beliebigen Punkten  anzuschliessende Signallampen oder elektrische  Alarmorgane angeschlossen sein können. Die  Räume zwischen den beiden Wänden der  doppelwandigen     Druckluftleitungen    sind mit  der Leitung 2 verbunden, so     dass    also auch  Wasser     ausfliesst,    wenn eine dieser Alarm  leitungen 12 angebohrt, wird.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten Ein  richtung ist folgende:  Sobald an irgend einer Stelle der Tresor  von Einbrechern angebohrt und hierbei einer  der Hohlkörper<B>1</B> oder<B>5</B> verletzt wird, tritt  sofort an dieser Stelle     Was8'er    aus und in  folgedessen senkt sieh der Kolben<B>8;</B> hier  durch wird das Ventil<B>11</B> geöffnet und durch  die ausströmende Druckluft ertönen     dipSirenen.     Gleichzeitig wird auch der Alarmstromkreis  eingeschaltet.    Anstatt     Druckluft    könnte auch einbe  liebiges anderes Druckgas verwendet werden.  



  Anstatt doppelwandiger Leitungen 12  könnten auch Leitungen mit mehr als zwei  Wänden vorgesehen sein, wobei in dem von  der äussersten und der anschliessenden Wand  begrenzten Raum das     Drnckwasser    sich be  finden würde, so     dass    beim Anbohren das aus  tretende Wasser nicht nur nach aussen, sondern  auch innerhalb der Leitung abfliessen könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitseinrichtung an Tresors, deren Wände Druckwasser enthalten, durch dessen Volumenänderung infolge Anbohrens des Tresors eine Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Panzerwänden des Tresors sowie in der Eingangstür desselben dicht aneinander- stossende, das Druckwasser aufnehmende Hohl körper gelagert sind, welche unter sich und mit der Alarmvorrichtung verbunden sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Sicherheitseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper der Panzerwände rechteckigen Querschnitt haben und mittelst Stutzen an eine gemeinsame Leitung angeschlossen sind. 2.
    Sicherheitseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Alarmvorrichtung einen an eine den Hohl körpern der Panzerwände gemeinsame Lei tung angeschlossenen senkrechten Zylinder mit beweglichem Kolben aufweist, welch letzterer ein Ventil eines Druckgasbehälters betätigt, derart, dass beim Senken des Kolbens infolge Austretens von Wasser an einer angebohrten Stelle das Ventil Druckgas ausströmen lässt, welches Alarm sirenen zum Ertönen bringt, wobei gleich zeitig ein, elektrischer Alarmstromkreis mittelst eines Kontaktes geschlossen wird.
    <B>3.</B> Sicherheitseinrichtung gemäG Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Druckgas den Sirenen vom Ventil aus mittelst Rohrleitungen mit zwei oder mehr Wänden zugeleitet wird, dass in dem von der äussersten und der anschliessenden Wand begrenzten Raum Druckwasser sich befindet, und dass dieser Raum mit der gemeinsamen Leitung in Verbindung steht. 4. Sicherheitseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper der Eingangstür vermittelst Scharnierleitung mit den Hohlkörpern der Panzerwände in Verbindung stehen.
CH139756D 1929-03-08 1929-03-08 Sicherheitseinrichtung an Tresors. CH139756A (de)

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