CH139799A - Verfahren zur kontinuierlichen Darstellung von flüssigen Gemischen aliphatischer, gesättigter sauerstoffhaltiger Verbindungen durch katalytische Umsetzung von Kohlenstoffoxyden und Mischungen von Wasserstoff und gasförmigen kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Darstellung von flüssigen Gemischen aliphatischer, gesättigter sauerstoffhaltiger Verbindungen durch katalytische Umsetzung von Kohlenstoffoxyden und Mischungen von Wasserstoff und gasförmigen kohlenwasserstoffen.

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CH139799A
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Casale-Sacchi Maria
Casale Lucia
Casale Renato
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Casale Sacchi Maria
Casale Lucia
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/49Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reaction with carbon monoxide
    • C07C45/50Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reaction with carbon monoxide by oxo-reactions

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Description


  Verfahren zur kontinuierlichen Darstellung von     flüssigen    Gemischen     aliphatischer,     gesättigter sauerstoffhaltiger Verbindungen durch katalytische Umsetzung von       Kohlenstoffoayden    und     Nischungen    von     Wasserstoff    und gasförmigen       Kohlenwasserstoffen.       Es ist bekannt, dass Mischungen von Was  serstoff und gasförmigen     Kohlenwasserstof-          fen    mit den Oxyden des Kohlenstoffes in  Gegenwart eines Katalysators und unter Ein  iluss von Druck und Wärme in W     echselwir-          kung    treten, wobei sauerstoffhaltige.

       onga.-          nische    Verbindungen entstehen.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Verfah  ren zur kontinuierlichen Darstellung von  flüssigen Gemischen     aliphatischer,    gesättig  ter, sauerstoffhaltiger Verbindungen durch  katalytische Umsetzung von Wasserstoff und  gasförmigen     Kühlenwasserstoffen    mit Oxy  den des Kohlenstoffes.

   Gemäss dem Verfah  ren werden die Ausgangsstoffe mit Umlauf  in einem geschlossenen     Arbeitskreise    von     Ap-          paaaten    unter Anwendung von Druck der ka  talytischen Umsetzung unterworfen, wobei  das     Gemisch    der der Reaktion zu unterwer  fenden Gase mit einem Drucke in den Ar-         beitskreis        eingeführt    wird, welcher den in  letzterem herrschenden Betriebsdruck über  steigt.

   Der Umlauf des Gasgemisches wird       durch    Vermittlung einer     injektorartigen,    nur       mittelst    ruhender Teile wirkenden V     orrich-          tung    bewerkstelligt, welche die potentielle  Energie des eintretenden Gasgemisches teil  weise in kinetische Energie umwandelt.  



  Nach der vorliegenden Erfindung wird als       Zirkulationsapparat    ein Apparat benutzt, der,  obgleich er keine sich bewegenden Teile ent  hält, den Umlauf .der Gase in dem Kreislaufe  bewirkt. Die einzige Bedingung für den Be  trieb besteht darin, dass die in den Kreislauf  eingeführte Mischung unter dem Druck einer  bestimmten Anzahl von Atmosphären über  dem innerhalb des Kreislaufes selbst be  stehenden Drucke steht. Unter diesen Bedin  gungen;     unterliegt    die in den     Kreislauf    ein  tretende Mischung einer     Druckverminderung         und ein Teil ihrer Potentialenergie kann in  kinetische Energie umgewandelt werden.  Diese kinetische Energie wird zur Erzielung  des Umlaufes der Gase benutzt.  



  Eine Ausführungsform des     Zirkulations-          apparates,    wie er zur Ausführung der Erfin  dung benutzt werden kann, ist in F'  <B>119.</B> 1  der Zeichnung im     Querschnitt    veranschau  licht, während:       Fig.2    schematisch einen geschlossenen  Kreislauf mit diesem     Zirkulationsapparat     veranschaulicht.  



  In     Fig.    1 bedeutet a den Körper des Ap  parates, der mit entsprechend sehr dicken  Wänden aus einem     pas,sendjen    Metall ver  sehen ist. b ist ein     Diffusor,    c eine Düse,     d     eine     Reguliernadel    für die     Düse    c, e eine       Stopfbüchse    und f ein     Filter        zum    Zurück  halten von     Verunreinigungen,    welche .die  Düse     verstopfen    könnten.  



  Die frische Gasmischung wird bei A  durch das Filter f geleitet, wobei die  Mischung vorher unter einem Drucke einer  bestimmten Anzahl von     Atmosphären    über  dem Drucke der zu zirkulierenden Gas  m.ischung     komprimiert    ist, fliesst aus der  Düse c mit grosser     Geschwindigkeit,    indem sie  die Betriebsmischung mitreisst, welche letztere  bei R eintritt. Der Überdruck der frischen  Gasmischung wird durch die Masse und die       Geschwindigkeit    der in Bewegung zu setzen  den Gase, durch den Gesamtwiderstand der       Apparatenreihe    und durch     denn        Arbeitsdruck     bestimmt.  



  Der geschilderte     Zirkulationsapparat    kann  in irgend einem Punkte des     Kreislaufes,    an  dem man die Einführung der Gasmischung  für passend hält, eingeschaltet werden. Da  durch, dass bewegliche Teile fehlen, werden  die Nachteile der Verwendung von     Zirku-          lationspumpen    vermieden, während der Ge  brauch von     Olscheider    und -Reiniger     unnötig     ist. Ausserdem hat der Apparat den Vorteil,  in der Herstellung billig zu sein, ist ausser  ordentlich leicht zu betreiben und nimmt nur  einen sehr geringen Raum ein.

   Die Kosten  der Kraft, um die     Mischung    auf den über dem  Drucke des Kreislaufes liegenden     Druck    zu    bringen, sind stets wesentlich niedriger, als die  zur Betreibung einer     Zirkulationspumpe.     



  Mit dem beschriebenen Apparat ist auch  die Zirkulation der Gase dann möglich, wenn  keine Reaktion zwischen ihnen stattfindet,  nämlich in dem Zeitraume, wenn die Anlage  in Gang gesetzt oder eingestellt wird.  



  Eine Anlage zur Gewinnung der verschie  denen Verbindungen aus den angeführten  Gasmischungen nach der Erfindung ist sche  matisch in     Fig.    2 veranschaulicht. 1     ist    ein  ein- oder mehrstufiger Kompressor, 2 das  Rohr, durch welches die     komprimierten    Gase  strömen, 3 der in     Fig.    1 veranschaulichte     Zir-          kulationsapparat,    während 4, 5, 6 und 7 ver  schiedene in den Arbeitskreis eingeschaltete  Apparate sind.

   Es sind vier derartige Appa  rate veranschaulicht, doch kann eine grössere  oder geringere Zahl     verwendet    werden; weil  ihre Zahl und ihr Zweck von dem ausgeübten  Verfahren der Synthese und von dem Punkte  des Kreislaufes abhängt, an welchem der Zu  tritt der Gasmischung für passend angesehen       wird.    8 ist ein Rohr,     welches    den Kreislauf  der Gase mit dem Saugrohre 9 des     Kompres-          sors    verbindet, während 10 ein Hahn ist, des  sen Öffnung nach Belieben geregelt werden  kann, und 11 ein Rohr, welches die Appa  rate 3 bis 7 verbindet. Der Pfeil     zeigt    den  Lauf der Gase.

   Bei der Benutzung der ver  anschaulichten Anordnung der Apparate ge  nügt es, die Öffnung des     Nahnens    10 zu re  geln, um die gleichen Bedingungen beim       Stattfinden    der Reaktion herbeizuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur kontinuierlichen Darstel lung von flüssigen Gemischen aliphatischer, gesättigter, sauerstoffhaltiger Verbindungen durch katalytische Umsetzung von Kohlen stoffoxyden und Mischungen von Wasserstoff und gasförmigen Kohlenwasserstoffen, mit Umlauf in einem geschlossenen Arbeitskreis von Apparaten, unter Anwendung von Druck, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch der der Umsetzung zu unterwerfenden Gase mit einem Drucke in den Arbeitskreis eingeführt wird, welcher .den in letzterem herrschenden Betriebsdruck übersteigt, und dass der Um lauf des Gasgemisches durch Vermittlung einer injektorartigen,
    nur mittelst ruhender Teile wirkenden Vorrichtung bewerkstelligt wird, welche die potentielle Energie des ein tretenden Gasgemisches teilweise in kine tische Energie umwandelt. PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie eine injektorartige Vorrich tung aufweist, um das Gasgemisch im Ar beitskreis in Umlauf zu .setzen.
CH139799D 1925-09-22 1925-09-22 Verfahren zur kontinuierlichen Darstellung von flüssigen Gemischen aliphatischer, gesättigter sauerstoffhaltiger Verbindungen durch katalytische Umsetzung von Kohlenstoffoxyden und Mischungen von Wasserstoff und gasförmigen kohlenwasserstoffen. CH139799A (de)

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