CH139841A - Füllfeder. - Google Patents

Füllfeder.

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CH139841A
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Zahel Jaroslav
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  Füllfeder.    Einer     ider    grössten Mängel bisheriger       Füllfederhalter    ist das Überfüllen der Schrift  durch Tinte und Klecksen .der Feder zu Be  ginn -des Schreibens, sowie das     Durchdringen     ,der Tinte bei ,geschlossener Feder, was ins  gesamt Folgen     ider        Expansion    der einge  schlossenen kälteren Luft sind. Ein weiterer  Mangel bisheriger     3icherh.eitsfedern    ist, dass  zum Füllen ein Tropfer benötigt wird. Bei  Füllhaltern mit sogenannter     @automatis-cher     Füllung hat wieder der     Gummischlauch    eine  sehr kurze Lebensdauer.

   Durch Konstruk  tionen zum Abschliessen des Tintenraumes  durch     ein    Ventil     wurde    dieser Nachteil auch  nicht .beseitigt, da die     Luft    im Innern der  Feder weiter     expandiert    und beim     näühsten     Öffnen des Ventils die     zugehörige    Tinten  menge -auf einmal     herausdrückt.     



  Gegenstand     vorliegender    Erfindung ist  eine Füllfeder, mit     idurch    Anschrauben der       Federkappe        .selbsttätig    in     Schliesslage    ge  langendem     Tintenaibsperrorgan,    das ein       Überlaufröhrcben    besitzt, das ungefähr in    der Mitte der     .Reservoirhöhe    endet, damit  ,dessen     Mündung    in' jeder Lage der     Feder     immer höher     ,steht        als,der    Tintenspiegel, und  -die eingeschlossene und ihr Volumen     5,

  n-          dernde    Luft eine freie Kommunikation nach  aussen hat.  



       Dadurch    ist der     Luftüberdruck    in der  Feder.     beseitigt,    .der     hauptsächlich    bei kalter  Witterung, wenn die     Temperaturänderungen     beim     Inh.andnehmen    der Feder die grössten  sind, das Klecksen der Feder verursachte.  Bei     geschlossenem    Ventil kann durch Er  schütterungen auch nicht die geringste Tin  tenmenge .aus .der Feder herauskommen.  



  Das frühere unangenehme Füllen durch  den Tropfer     kann,duroh    Einbau eines Tinten  saugkolbens beseitigt werden.  



  Die 'beiliegende     Zeichnung        zeigt    ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des:       Fig.    1 ist ein     Längss,ehnitt    des geschlos  senen Füllfederhalters,           Fig.    2 ein Querschnitt nach Linie     A-B     der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Ansicht des     Tintenzubringers     mit Ventilkegel und     Ü.berla        ufröhrchen;

            Fig.    4 zeigt einen Querschnitt nach Linie       C-D    .der     Fig.    1,       Fig.    5 eine Ansicht des offenen     Füll-          f        ederhalters.     



  Die Feder besitzt     einGehäuse    8, in dessen       vorderem,        engeren        Ende        sieh.    ein durch die  Dichtung 6     abgedichtetes        und,(    durch Aden Ab  schlussring 5 verschiebbares Röhrchen 4 be  findet, durch welches der     ein:geschra,ubte     Ventilkegel 7 verschoben und dadurch der  Ausfluss der Tinte :geregelt werden kann.

    Der     Abschlussring    5 wird auch durch An  schrauben der Kappe 1 .angezogen und so der       Tintenausfluss    automatisch beim Ansetzen  der Kappe abgeschlossen, zu welchem Zwecke  der     Abschlussring    mit passendem Gewinde  für die Kappe versehen ist. Die Steigung       ,dieses    Gewindes ist     natürlich    der des Ab  schlussringes entgegengesetzt. Der Ventil  kegel 7 ,geht im     Innern    der Feder in ein mit       abgeschärfter    Mündung 14 versehenes Röhr  chen 13 über, das beim     mSthütteln    ,der Feder  leicht den Tintenspiegel durchdringt.

   Um die  Mündung immer in der Mitte zu halten, hat  das Röhrchen einige Führungsflügel 15a,     15h,     15c. Da die Mündung dieses Röhrchens sich  auch in der Mitte der Höhe des Reservoirs  befindet, hat     idie        expandierende    Luft auch in  der umgekehrten Lage der Feder stets freie       Kommunikation    mit der Atmosphäre.

   Um  auch bei jeder     geneigten        Lage    der Feder     den     Tintenspiegel unter der Mündung zu halten,  ist     der    innere Durchmesser des Behälters  oberhalb dieser Mündung grösser gehalten als  im untern Teil, so     dass    :der Tintenspiegel bei  jeder schiefen Lage der Feder durch das  Überfliessen der Tinte in den Raum mit  grösserem Querschnitt unter die     niedrigste     Kante der Mündung zu liegen.     kommt.     



  Der Ventilkegel 7 ist in das     Röhichen        .1     eingeschraubt und     durch    die von vorn ein  geschobenen Zungen 16 der Feder 2 und 16a  des     Tintenzubringers    3, der mit. der Feder  fest von vorn     eingepresst    ist,     ,gegen    Los-    schrauben     .gesichert.    Das vordere Ende des  Ventilkegels .geht in ein schmales Röhrchen  Über, dessen Mündung 1-9 an dem Boden des       Tintenkanals    20 in dem     Tintenzubringer    3  liegt, wodurch der Eintritt von     gröberen    Ver  unreinigungen     verhindert    ist.  



  F     ig.    2 stellt einen Schnitt durch den Tin  tenzubringer 3 nach der Linie     A-B    in       Fig.    1 dar, in dessen Tintenkanal 20 sich am  Boden einige schmale Einschnitte befinden,       welche    die     Fortsetzung,derselben        Einschnitte     im Tintenkanal     (des    Ventilkegels bilden.

   Der       Zweck    derselben ist der freie und ununter  brochene Tintenzulauf in den Tintenzu  bringer unter gleichzeitigem Ersatz .der     ver-          brauchten    Tinte durch. !die Luft, welche       .durch    den breiten Tintenkanal     in,den    Halter  eintreten kann (also entgegengesetzt dem  Tintenstrome).  



  Das     Überlaufröhrchen    des Ventilkegels       ,dient    weiter zum Ansaugen der Tinte, was,  solange der Tintenspiegel unter der     innern          Mündung    des     Überlaufröhrchens    steht, durch       wiederholtes    Hin- und Herdrehen des Knop  fes 1.2 geschieht, der den Kolben 10 in     Be-          weagung    versetzt.  



  Die Anordnung des     Saugkolbens    ist aus       Fig.    1 klar. Die Kolbenstange 11 ist durch  einen Ansatz, der in eine     Ausnehmung    17  des Knopfes 12 senkrecht zur Achse einge  schoben ist     (Fig.    4), drehbar am Knopf 12       gesichert.     



  Die Dichtung des Kolbens 10 ist an der  Kolbenstange 11     mittelst    Mutter 9 festgehal  ten,     welche    eine ,dem Knopfgewinde ent  gegengesetzte Steigung hat, um durch das  Anlehnen und das     eventuelle    Verdrehen der  Dichtung bei :dem     Ausschrauben    der     Bewe-          gungss.cliraube    angezogen zu werden und so  gegen Losschrauben     gesichert    zu sein.  



  Am Boden der Kappe befindet sich ein       röhrchenförmiger    Ansatz -18, der ein Aus  fliessen von     Kondenswasser    verhindern soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Füllfeder mit durch Anschrauben der Federkappe selbsttätig in -Schliesslage gelaai- 4. Füllfeder nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschraubung,des äussern und innern Teils des Tintenabsperrorganes durch Zungen der Feder und des Tintenzu- bringers .gegen Loslösen gesichert ist.
    5. Füllfeder nach Patentansprucb, mit durch eine Bewegungsschraube betätigtem Tin- tensaugkolben, dadurch ;gekennzeichnet, dass die Verbindung des Kolbens mit seiner Bewegungsschrau#be durch einen Ansatz eines dieser Teile [bewirkt ist, der radial in eine .Ausnehmung des andern Teils eingeschoben ist. 6.
    Füllfeder naoh Patentanspruch und Un teranspruch 5, d,aidureh gekennzeichnet, dass idie Dichtung ,des Kolbens durch eine Mutter festgehalten wird, die eine ider Be wegungsschraube entgegengesetzte Stei gung .des Gewindes aufweist.
    7. Füllfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiohnet, @dass die Federkappe an ihrem Boden einen röhrchenförmigen An satz hat. gen.dem Tintenabsperrorgau, das ein Über- laufröhrchen besitzt, das ungefähr in der Mitte der Reservoirhöhe endet, damit dessen Mündung in jeder Lage .der Feder immer höher steht ,als der Tintenspiegel und die ein geschlossene und ihr Volumen ändernde Luft eine freie Kommunikation nach aussen hat.
    UNTERANSPRü CHE 1. Füllfeder nach Patentanspruch, @dadurch gekennzeiohnet,,dass ein am vordern Ende ,der Feder .angeordneter, das Absperrorgan betätigender Abschlussring durch An schrauben der Kappe angezogen und a. durch der Tintenauslauf abgesperrt wird. 2.
    Füllfeder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlaufröhrchen als TintenaIsperrorgan ausgebildet ist, mit seinem Aussenende .unter der Feder liegt und an seinem innern Ende mittelst einiger Führungsflügel geführt ist. 3.
    Füllfeder nach Patentanspruoh, dadurch gekennzeichnet, da.ss sie derart ausgebildet ist, !dass auch bei geschlossenem Tintenab- sperrorga.n die Verbindung der einge schlossenen Luft mit der Aussenluft in keiner Lage der Feder unterbrochen ist.
CH139841D 1927-10-22 1928-10-16 Füllfeder. CH139841A (de)

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CS139841X 1927-10-22

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ID=5449464

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CH139841D CH139841A (de) 1927-10-22 1928-10-16 Füllfeder.

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