CH139907A - Einrichtung für das Zu- und Abschalten einer Pumpe während des Betriebes bei hydraulischen Speicherkraftanlagen mit als Motor-Generator ausgebildetem elektrischem Teil. - Google Patents

Einrichtung für das Zu- und Abschalten einer Pumpe während des Betriebes bei hydraulischen Speicherkraftanlagen mit als Motor-Generator ausgebildetem elektrischem Teil.

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CH139907A
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CH
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pump
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Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D15/00—Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
    • F04D15/0027—Varying behaviour or the very pump
    • F04D15/0044—Varying behaviour or the very pump by introducing a gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Einrichtung für das Zu- und Abschalten einer Pumpe während des Betriebes bei  hydraulischen Speicherkraftanlagen mit als Motor-Generator ausgebildetem  elektrischem Teil.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  für das Zu- und Abschalten einer Pumpe       während    des Betriebes bei hydraulischen  Speicherkraftanlagen mit als Motor-Genera  tor ausgebildetem elektrischem Teil.  



  Bei derartigen Anlagen werden vielfach  sogenannte     Verbundkupplungen    vorgesehen,  sobald das Zu- und Abschalten von Pumpen  grösserer Leistung in Betracht kommt, da  Verbundkupplungen ein Ein- und Ausrücken  der Pumpen auch bei voller Umdrehungszahl  des Motor-Generators erlauben. Solche Ver  bundkupplungen setzen sich aus einer  hydraulischen     Strömungskupplung,    die den  anzutreibenden Teil von Null auf eine der  Betriebsdrehzahl beliebig nahe Drehzahl  durch Strömungswirkung hinauf zu beschleu  nigen hat, und einer mechanischen Kupplung  zusammen. Die Strömungskupplung ist wäh  rend des eigentlichen Betriebes jeweils auszu  schalten, was am einfachsten durch Entleeren  derselben erreichbar ist.

      Ist die mechanische Kupplung der Ver  bundkupplung beispielsweise als Klauen  kupplung     ausgebildet,        welche    Art von me  chanischer Kupplung Gewähr für die zuver  lässigste Verriegelung bietet, so darf diese  Klauenkupplung erst ein- oder ausgerückt  werden, nachdem die hydraulische Strö  mungskupplung in der Lage ist, bei Synchro  nismus der Umdrehungszahl beider Ma  schinen eine Leistung aufzubringen, die der  Leerlaufarbeit der gefüllten Pumpe ent  spricht. Zum.

   Zwecke einer solchen Leistungs  erzeugung     wird    die     Strömungsktip-plung    mit  einem mit der Antriebsmaschine, also dem       Motor-Generator,    .gekuppelten Pumpenrad  und einem     .mit    der anzutreibenden Maschine,  also der Pumpe,     ge#kuppelten    Turbinenrad  ausgestattet, wobei     das        Pumpenrad    eine       Flüssigkeit    veranlasst, ,durch dasselbe und  .das Turbinenrad zu kreisen.  



  Die     'Räder    solcher Strömungskupplungen       erhalten    bei grösseren     lSpeicherkraftanlagen         gewaltige Abmessungen, denn beträgt die  Arbeitsaufnahme der Pumpe zum Beispiel  30000 PS, so erfordert deren Leerlaufarbeit  im gefüllten Zustand etwa 10000 PS. Nimmt  man an, dass der kombinierte Wirkungsgrad  des Turbinen-     und    Pumpenrades der Ver  bundkupplung etwa 65% beträgt, so ist dann  an der Welle der Pumpen-Antriebsmaschine  eine Arbeitsleistung von etwa 15000 PS auf  zubringen.  



  Tritt während des Pumpenbetriebes der  Fall ein, dass aus irgend einem Grunde die  Stromlieferung des Netzes, an dem die An  triebsmaschine der Pumpe läuft, zurückgeht,  so muss für eine Entlastung dadurch gesorgt.  werden, dass die Pumpe bis zur Mindestlei  stung herunterreguliert wird. Diese Mindest  leistung beträgt im erwähnten Beispiel  10000 PS. Um eine vollständige Entlastung  der Antriebsmaschine zu erreichen, ist die  Pumpe abzuschalten. Hierzu muss die hydrau  lische Kupplung wieder in Tätigkeit gesetzt  werden, da das Abschalten der Pumpe erst  erfolgen kann, nachdem das Drehmoment  zwischen Pumpen- und Antriebsseite der  Kupplung gleich gross geworden ist, das heisst  mit andern Worten, es müssen im Augenblick  des Abschaltens an der Welle der Antriebs  maschine etwa 15000 PS abgegeben werden.

    Das ist in bezug auf das Netz ein recht un  günstiges Erfordernis, weil, nachdem bereits  eine Entlastung auf 10000 PS erfolgt ist,  nochmals eine Leistungsteigerung um 5000 PS  eintritt, die unter Umständen ein Heraus  fallen der Antriebsmaschine zur Folge haben  kann.  



  Der eben besprochene Nachteil wird be  hoben, wenn bei einer Einrichtung, die für das  Zu- und Abschalten einer Pumpe während  des Betriebes bei Anlagen der eingangs er  wähnten Art dient und welche eine ein- und  ausrückbare mechanische Kupplung zwi  schen Pumpen-Antriebsmaschine und Pumpe  aufweist, gemäss vorliegender Erfindung in  Verbindung mit der Pumpenwelle eine Hilfs  turbine vorgesehen wird, die mit Druckwasser  der Speicheranlage betrieben wird und welche    mindestens die nötige Leistung aufbringen  kann, um die jeweils erforderliche Leerlauf  arbeit der Pumpe überwinden zu können.  Diese Hilfsturbine bezieht dann die Energie  aus der Druckleitung der (Speicheranlage und  vermeidet daher jegliche zusätzliche Be  lastung der Pumpen-Antriebsmaschine wäh  rend des Abkuppelns der Pumpe.

   Vom  Augenblicke an, wo die Hilfsturbine einge  schaltet wird, ist sie imstande, die jeweils zu  überwindende gesamte Leerlaufarbeit der  Pumpe zu leisten, so dass das Aufbringen die  ser Leerlaufarbeit dem Motor-Generator ab  genommen wird und letzterer infolgedessen  während des     Abschaltens    der Pumpe nicht  aus dem Tritt fallen     wird.    Beim Ausfallen  des Stromes kann die     Hilfsturbine    sogar in  die Lage     -kommen.    Energie an den     Motor-          Generator    abzugeben,

   so dass ein Abfallen  der Drehzahl     bezw.    das     Rückwärtslaufen    der  Pumpe und -das     Arbeiten    derselben als Tur  bine     verhindert    werden kann.  



  Der Wirkungsgrad -der Hilfsturbine, das  heisst der     Wasserverbrauch    beim Anlassen  des Maschinensatzes, ist wegen der geringen  Dauer .der     Benutzung    für die     Wirtschaftlich-          keit    der Speicheranlage von untergeordneter  Bedeutung. Somit kann die Hilfsturbine mit  festem Leitapparat versehen werden, und sie  braucht nur so gross bemessen zu werden,     da.ss     sie lediglich in der Lage ist, die erforderliche       Leerlaufarbeit    zu erzeugen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  Ausführung der Erfindung beispielsweise       veranschaulicht,    und zwar zeigt die Abbil  dung teilweise in     :Seitenansicht    und teilweise       im        Schnitt        eine     einen Teil  der als Motorgenerator ausgebildeten An  triebsmaschine dieser Pumpe, sowie eine zwi  schen diesen Maschinen angeordnete Einrich  tung zum Zu- und     Abschalten    der Pumpe  während des     Betriebes.     



  1 bezeichnet den als     Motor-Generator    aus  gebildeten elektrischen Teil der     hy.drau-          lischen        Speicherkraftanlage,    deren zur Kraft  abgabe     dienende        Hauptturbine    der Einfach  heit halber nicht dargestellt ist. 2 ist eine  Speicherpumpe mit doppelseitigem Zulauf;      die beiden Saugrohre dieser Pumpe sind mit  3 und 4 und deren Druckleitung ist mit 5 be  zeichnet. Ein Schieber 6 beherrscht die Ver  bindung zwischen Pumpe 2 und Druckleitung  5, welche mit einem nicht gezeigten Speicher  becken in Verbindung steht. 13 bezeichnet  eine ausrückbare mechanische Kupplung,  welche die Welle des Motor-Generators 1 mit  der Welle der Pumpe 2 zu kuppeln gestattet.

    Mit der pumpenseitigen Hälfte dieser Kupp  lung 13 ist das Laufrad einer Hilfsturbine 7  fest     verbunden,    die als Freistrahlturbine aus  gebildet ist. Das Einlaufrohr 8 der Hilfstur  bine 7 ist über einen einstellbaren Schieber 9  an die Druckleitung 5 angeschlossen. 14 be  zeichnet das Ablaufrohr der Hilfsturbine 7,  die also mit Druckwasser der Speicheranlage  betrieben werden kann und so bemessen ist,  dass sie die nötige Leistung aufbringen kann,  um die Leerlaufarbeit der Pumpe überwinden  zu können. 12 ist ein zum Ein- und Aus  rücken der mechanischen Kupplung 13 die  nender Servomotor. Um erforderlichenfalls  das Wasser aus dem Gehäuse der Hilfsturbine  7 mit Druckluft pressen zu können, ist eine  Druckluftleitung 16 an das Gehäuseinnere  angeschlossen.

   Ferner ist eine Entleerungslei  tung 17 vorgesehen, durch die allfällig zu  zuführendes Spritzwasser und sonstiges im  Turbinengehäuse sich ansammelndes Wasser  in den nicht gezeigten Sickerwasserkanal ab  geleitet werden kann. Zur Erhöhung der Be  triebssicherheit ist in das Ablaufrohr 14 noch  ein Absperrschieber 15 eingebaut, der nach  Abschluss der Düse für den Freistrahl ge  schlossen wird, um ein Ansteigen des Was  sers im Gehäuse der Hilfsturbine 7 zu ver  hindern, falls der Unterwasserspiegel so hoch  ansteigen kann, dass das Turbinenrad Gefahr  läuft, vom Wasser berührt zu werden.  



  Bei stillstehender Pumpe 2 sind die     Schie-          ber    6 und 9 geschlossen und die mechanische  Kupplung 13 ist ausgerückt. Ist nun mög  lichst rasch, das heisst ohne Stillsetzen des  Motorgenerators 1, vom Kraftbetrieb auf den  Pumpenbetrieb überzugehen, so wird vorerst  die nicht gezeigte Düsennadel der Hilfstur  bine 7 in die Lage gebracht, in welcher sie    eine Beaufschlagung des Laufrades der  Hilfsturbine 7 gestattet. Bei noch abgesperrt  bleibendem Schieber 6 wird hierauf der  Schieber 9 geöffnet, so dass dann Druck  wasser aus dem Speicherbecken der Hilfstur  bine 7 zuströmen kann, die nun anfängt Lei  stung abzugeben. Diese Hilfsturbine 7 ist,  wie erwähnt, so bemessen, dass sie die ge  samte Schaltleistung, das heisst die Leerlauf  arbeit selbst der gefüllten Pumpe 2, auf  bringen kann.

   Erreicht der aus Hilfsturbine  7 und Pumpe 2 bestehende Maschinensatz die  normale Drehzahl des     Motorgenerators    1, das  heisst der Antriebsmaschine für die einzu  schaltende Pumpe 2, so wird die mechanische  Kupplung 13 eingerückt und hierauf der  Schieber 9 geschlossen, sowie die Düsennadel  der     Freistrahlturbine    7 in die Schliesslage  gebracht. Sobald der Schieber 6 geöffnet ist,  kann die Förderung der Pumpe 2 beginnen.  Mit Hilfe der Leitung -17 ist jetzt für eine  Entleerung des Gehäuses der von der Pumpe  2 mitgenommenen Hilfsturbine 7 zu sorgen,  damit ihr Laufrad nur in Luft zu laufen  braucht.  



  Die Hilfsturbine 7 kann als Sicherheits  einrichtung     ,verwendet    werden, um ein Durch  gehen der     Pumpe    2     bezw.    ein Umkehren ihrer  Drehrichtung     zu    verhindern,     wenn,dafür    ge  sorgt wird:, dass bei unzulässiger Verminde  rung der Pumpendrehzahl oder beim Aus  fallen des :Stromes der Absperrschieber 9,       welcher    den Zutritt des Druckwassers zur       Hilfsturbine    7     beherrscht,    und die Düsen  nadel     selibsttätig    .geöffnet werden.  



  Die Gegenstand der Erfindung bildende  Einrichtung ermöglicht den weiteren     .grossen     Vorteil zu .erreichen, dass eine aus     S;peieher-          turbine,    .Motorgenerator und     ;Speicherpumpe     bestehende Gruppe nicht brachzuliegen  braucht, wenn die Speicherturbine in Repa  ratur sich befindet, da die Speicherpumpe  bereits mit Hilfe der     Hilfsturbine    7,     also     ohne     Inanspruchnahme    der Speicherturbine,  auf     ,die        B;etriebs,drehzahl    -des     Motorgenerators     gebracht werden kann.  



       Währen.dbeim    Vorsehen einer Verbund  kupplung mit hydraulischer,Strömungskupp-      lung das Pumpenrad der letzteren beim     Tur-          binenhetrieb    ständig leer mitläuft und daher  dauernde Reibungsverluste bedingt, fallen  diese Verluste bei Anwendung des Erfin  dungsgegenstandes ganz weg, weil beim Tur  binenbetrieb das Laufrad der Hilfsturbine  überhaupt nicht mitläuft.  



  Anstatt des dargestellten Freistrahllauf  rades kann für die Hilfsturbine auch ein  Überdrucklaufrad in Frage kommen. Als  ausrückbare mechanische Kupplung kann  zum Beispiel eine Reibungs- oder Klauen  kupplung vorgesehen werden. Gewünschten  falls können die mechanische Kupplung und  das Laufrad der Hilfsturbine auch räumlich       getrennt    angeordnet werden, indem letzteres  an irgend einer Stelle der Pumpenwelle an  gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für das Zu- und Abschalten einer Pumpe währard des Betriebes bei hy- draulisehen Speicherkraftanlagen mit als Motorgenerator ausgebildetem elektrischem Teil, die eine ein- und ausrückbare mecha nische Kupplung zwischen Pumpenantriebs maschine und Pumpe aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass in Verbindung mit der Pumpenwelle eine Hilfsturbine vorgesehen ist, die mit Druckwasser der Speicheranlage betrieben wird und welche mindestens die nötige Leistung aufbringen kann, um die jeweils erforderliche Leerlaufarbeit der Pumpe -[Überwinden zu können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad der Hilfsturbine mit der pumpenseitigen Kuprplungshälfte starr verbunden ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da- Jurch gekennzeichnet, dass Hilfsturbine und mechanische Kupplung räumlich ge trennt angeordnet sind.
CH139907D 1929-06-25 1929-06-25 Einrichtung für das Zu- und Abschalten einer Pumpe während des Betriebes bei hydraulischen Speicherkraftanlagen mit als Motor-Generator ausgebildetem elektrischem Teil. CH139907A (de)

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