CH139940A - Kontaktgleichrichter. - Google Patents

Kontaktgleichrichter.

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CH139940A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Kontaktgleichrichter.    Es sind Kontaktgleichrichter bekannt,  deren Elemente ausser einer aus einem Metall  (zum Beispiel Aluminium) bestehenden Elek  trode eine zweite Elektrode aufweisen, die  als wirksame     ,.Schicht    eine     Verbindung    eines       Dletalles    (zum Beispiel Kupfer) mit einem  Element der Gruppe des Schwefels enthalten.  Die Ventilwirkung kommt bei Gleichrichtern  dieser Art an der Berührungsstelle der im  folgenden als Gegenelektrode bezeichneten       Metallelektrode    mit der     Metallverbindungs-          schicht    der andern Elektrode zustande.

   Der  artige     Gleichrichter    sind zwar zur Gleich  richtung von Wechselströmen geringer  Stärke geeignet, versagen aber, wenn Ströme  grösserer Stärke gleichgerichtet werden sollen.  Der Grund für diese Erscheinung liegt  wahrscheinlich in dem verhältnismässig  hohen innern     Widerstande    der wirksamen       (;:chicht    und dem damit zusammenhängenden  geringen Wirkungsgrad der Gleichrichtung.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet ein       Kontäktgleichrichter    der eingangs     erwähnten       Art, welcher den     angegebenen    Nachteil nicht       aufweist    und eine auffallend gute     Gleich-          richterwirkung    ergibt. Dies wird gemäss der  Erfindung .dadurch erreicht, dass die die     Me-          tallverbindungsschicht    enthaltende Elek  trode sich aus zwei aus pulverförmigem  Ausgangsstoff in einem gemeinsamen Ar  beitsgang unter starkem Druck erzeugten       3ichichten    zusammensetzt, von ;denen die  eine aus der erwähnten Metallverbindung und  die andere aus einem Metall besteht.  



  Die Herstellung der die     Metallverbin-          dungas hicht    enthaltenden Elektrode und  ihre     Zusammensetzung    mit der Gegenelek  trode zu einem     Gleichrichterel.ement    geht  zum Beispiel in     folgender    Weise vor sich:

    In einer für starken Druck eingerichteten       Presse,    die zur Herstellung hohlzylindrischer  Platten der Körper geeignet ist, wird pul  verisiertes Kupfer und     pulverisiertes    Schwe  felkupfer     (Cuprisulfi.d)    im Verhältnis 2 :l       übereinandergeschichtet    und dann einem  Druck von mehreren     tausend        kg        jcm2    aus-      gesetzt.

   Die so gebildete     Elektrode    wird     dann     unter einem verhältnismässig geringen An  pressungsdruck, der wesentlich unter     '/,ja    des  zum Zusammenpressen der pulverförmigen  Ausgangsstoffe verwendeten Druckes liegt,  mit einer aus Aluminium bestehenden Gegen  elektrode     zusammengepresst.    Ein derartiger  Gleichrichter kann mit verhältnismässig ho  hen Spannungen und dementsprechend hohen  Stromstärken belastet werden, ohne dass er  ,die Neigung zeigt, durchzuschlagen. Die bei  der Belastung     auftretende.Stromwärme    wird  in bekannter Weise an die Umgebung ab  geführt. Je stärker die Belastung ist, desto  kräftiger muss natürlich die zum Beispiel  durch Ventilation bewirkte Abkühlung sein.  



  Es hat sich gezeigt,     d:ass    ganz besonders  gute Wirkungen erhalten werden, wenn man  dafür sorgt, dass die Grösse der Berührungs  fläche der wirksamen     Schicht    der Elektrode  mit der Gegenelektrode ein gewisses Mass  nicht übersteigt,     das    zur Sicherung einer voll  kommenen Flächenberührung eingehalten  werden muss.

   Dieses Mass liegt, wie ein  gehende Versuche ergeben haben, immer un  ter 1     ein'.    Geht man über diese Grenze hin  aas, so lässt es .sich nicht vermeiden, dass bei  einem Teil der einander berührenden Ober  flächen der Elektroden nur Punktberührung       Aatt.findet.    Hierin liegt aber nicht nur die  Gefahr, dass der Gleichrichter an einzelnen  Stellen überlastet wird und durchschlägt,  sondern auch eine erhebliche Verschlechte  rung des     bei    guter Flächenberührung mög  lichen Wirkungsgrades. Hält man aber die  Berührungsfläche der Elektrode kleiner als  1 cm', so kann die für die gute Wirkung  erforderliche vollkommene Flächenberüh  rung gesichert werden.  



  Es ist zweckmässig, zur Herstellung der  beschriebenen Elektrode ganz trockenes       Kupfersulfidpulver    zu verwenden. Um sol  ches zu erhalten, kann man wie folgt ver  fahren: Das käufliche, beispielsweise durch  Fällen aus einer Kupfersalzlösung mittelst  Schwefelwasserstoff, hergestellte Kupfer  sulfidpulver wird mit einem starken Zusatz  von Schwefelpulver versetzt und gut durch-         einandergemengt.    Der überschüssige Schwe  fel wird dann durch Erhitzen auf etwa  250' C     heraussublimiert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Kontaktgleichrichter, dessen Elemente je Eine mit einer ein Element der Schwefel gruppe enthaltenden Metallverbindungs- schicht versehene Elektrode und als Gegen elektrode eine Metallelektrode aufweisen, da ,durch gekennzeichnet, d:ass die die Metallver- bindungsschicht enthaltende Elektrode sich aus zwei ,aus pulverförmigen Ausgangs stoffen in einem gemeinsamen Arbeitsgang unter starkem Druck erzeugten Schichten zu sammensetzt, von denen die eine aus der er wähnten Metallverbindung und die andere aus einem Metall besteht. PATENTANSPRUCH L1:
    Verfahren zur Herstellung von Kontakt gleichrichtern nach Patentanspruch I, bei denen die wirksame Schicht aus Kupfer sulfid besteht, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Kupfersulfid aus käuflichem Kupfer sulfid gewonnen wird, das man in pulveri sierter Form mit Schwefelpulver versetzt und vom überschüssigen Schwefel durch Subli mieren befreit. UNTERANSPRüCHE 1. Kontaktgleichrichtar nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Metall verbindungsschicht aus Kupfersulfid und die mit ihr zusammengepresste Metall schicht aus Kupfer besteht. 2.
    Kontaktgleichrichter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Metall schicht stärker als .die Metallverhindungs- schicht ist. 3. Kontaktgleichrichter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Berührungsfläche der wirksamen Schicht der Elektrode mit der Gegen elektrode dasjenige Mass nicht übersteigt, das zur Ermöglichung einer vollkommenen Flächenberührung eingehalten werden muss. 4. Kontaktgleichrichter nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Grösse der Berührungs- f läehe unter 1 cm' liegt. 5.
    Kontaktgleichrichter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Metall verb.indungselektrode und die metallische Gegenelektrode durch einen Anpressungs- druck zusammengehalten werden, der wesentlich unter ein Zehntel desjenigen Druckes liegt, mit welchem das Zusam menpressen der pulverförmigen Ausgangs stoffe der erstgenannten Elektrode er- f olgt.
CH139940D 1928-01-27 1928-08-06 Kontaktgleichrichter. CH139940A (de)

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