CH139941A - Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen bei Quecksilberdampf-Gleichrichtern. - Google Patents
Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen bei Quecksilberdampf-Gleichrichtern.Info
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Description
Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen bei Quecksilberdampf-Gleichrichtern. Zur Verhütung von Rückzündungen bei Quecksilberdampf-Gleichrichtern mit zwangs läufiger Führung des Arbeitslichtbugenss zur Anode durch Anodenhülsen, bezw. durch die seitlichen Anodenarme, ist es bereits bekannt, die Lichtbo,genführungshülsen zu kühlen.
Es ist weiter bereits bekannt, :die Hülsen zu be heizen, und zwar entweder durch besondere Heizquellen oder dadurch, dass man im Licht bogenweg Einhauten anordnet, die dem Lichtbogen Heizenergie entziehen und dies3 auch während der Sperrzeit der betreffenden Anode erhalten. Alle diese Einrichtungen haben den Zweck, ;die Dampfdichte des Quecksilberdampfes vor den Anoden zu ver ringern. Versuche haben nun gezeigt, dass weder die Kühlung, noch die Heizung je für sich,den angestrebten Zweck vollkommen her beiführen.
Gemäss der Erfindung wird der .angestrebte Zweck dadurch erreicht, dass der vom Licht bogen erfüllte Lichtbogenführungsraum in der Nähe der Anode überheizt, in der Nähe der Eintrittsstelle des Lichtbogens in .den Raum dagegen gleichzeitig gekühlt wird.
In der Zeichnung sind in Abb. 1 und 2 einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch bei Gleichrichtern mit Metall gehäuse dargestellt. In ;den Abbildungen be deutet a das Gleichrichtergehäu.se mit wasser gekühltem Doppelmantel und b die in üb licher Weise durch den Deckel eingeführten Anoden; c ist die Kathode. Die Anoden b sind mit Lichtbogenführungshülsen d ver sehen, die zweckmässig aus Metall bestehen. Der Innenraum der Lichtbogenführungs- hülsen wird von dem Arbeitslichtbogen an gefüllt.
Zur Verringerung der Dampfdichte in der Hülse vor den Anoden und damit zur Verhütung der Rückzündungsmöglichkeit wird .die Hülse in der Nähe der Anode über heizt, in der Nähe der Eintrittsstelle für den Lichtbogen in die Hülse dagegen gleichzeitig gekühlt. Die Überheizung der Hülse in der Anodennähe kann durch eine Heizwicklung e herbeigeführt werden, die innerhalb, oder wie dargestellt, ausserhalb der Hülse angeord net ist.
Es kann auch in an sich bekannter Weise die Heizenergie des Arbeitslichtbogens selbst dazu benutzt werden, indem Einbauten f beliebiger Form im Lichtbogenweg vor der Anode verwendet werden, die dem Licht bogen Wärme entziehen und diese auch wäh rend der iS.perrzeit der Anode erhalten.
Schliesslich kann auch die Anode selbst durch eine besondere Heizquelle oder aber :dadurch überheizt werden, dass sie hoch belastet wird. In letzterem Fall empfiehlt es sich, für die Anode ein hoch erhitzbares Material zu ver wenden, zum Beispiel Kohle, Wolfram, Tan- 1a1 usw. Die Kühlung des Arbeitslichtbogens in der Nähe der Eintrittsstella in die Licht bogenführungshülse kann zum Beispiel da durch erfolgen, dass die Anodenhülse an ihrem untern, offenen Ende mit einem Kühl körper g versehen wird.
Der Kühlkörper kann auch unmittelbar vor der Hülsen öffnung isoliert angeordnet sein (Fig. 2 links). Dabei wird zweckmässig die Durch trittsöffnung für den Lichtbogen im Kühl körper annähernd gleich oder grösser bemessen als die Eintrittsöffnung der LicUtbogen- führungshül,se. Für mehrere Anoden eines Gleichrichters kann es unter Umständen zweckmässig sein, die Kühlkörper in Reihe (Abb. 3) oder parallel (Abb. 4) an die Kühl- mitt.elleitung anzuschliessen,
wobei das Pa- rallelschalt.en der Kühlkörper den Zweck ver folgt, an allen Kühlkörpern die gleiche Tem peratur einzustellen. Eine gute Kühlung der Eintrittsöffnung der Lichtbogenführungs- hülse kann auch in der Weise erreicht wer den, dass die Anodenhülse d soweit verlängert wird, dass ihre Öffnung unmittelbar einer gekühlten Wandfläche des Gleichrichter gehäuses gegenüberliegt, vergleiche rechte Hälfte der Abb. 2, bei der die Hülse bis nahe an den Boden des Gleichrichtergehäuses ge führt ist.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung bietet den Vorteil, dass der Quecksilberdampf vor seinem. Eintritt in die Lichübogen- führungshülse kondensiert wird, wobei der in die Hülse gelangende Dampf auf dem Wege zur Anode überhitzt und nochmals zur Eintrittsöffnung zurückgedrückt und über den Kühlkörper geführt wird, so dass die Dampfdichte vor der Anode stark ver ringert und die Rückzündungsgefahr vermin dert wird. Die Einrichtung gemäss der Er findung ist ohne weiteres auch auf Glas gleichrichter anwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII Einrichtung zur Verhütung von Rück zündungen bei Quecksiliberdampf-iGleichrich- ter mit zwangsläufiger Führung des Licht bogens zur Anode, dadurch gekennzeichnet, dass .der vom Lichtbogen erfüllte Lichtbogen führungsraum in der Nähe der Anode überheizt, in der Nähe der Eintrittsstelle ,des Lichtbogens in den Raum dagegen gleich zeitig gekühlt wird. UNTERANSPRACHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, -dass die Erhitzung des Lichtbogenführungsraumes durch eine in der Nähe der Anode angebrachte Heiz- wicklung erfolgt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die Erhitzung .des Lichtbogenführungsraumes durch Einbauten erzielt wird, die dem Licht- bogen Wärme entziehen und die Tem peratur auch während der .Sperrzeit er halten.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass auch die Anoden zu sätzlich erhitzt werden. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Anoden aus hoch erhitzbaren Materialien be stehen. <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kühlkör per an der Lichtbogenführung doppel wandig ausg ebildet und von einem Kühl- mitteldurchströmt wird. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass der Kühl- körper isoliert vor der Eintrittsöffnung des Lichtbogenführungsraumes ange bracht ist. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, :da durch gekennzeichnet, dass die Durch trittsöffnung für den Lichtbogen im Kühlkörper gleich oder grösser ist als die Eintrittsöffnung in den Lichtbogen- führungsraum. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass Kühlkörper an die Kühlmittel leitung in Reihe angeschlossen sind. 9.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich- net, dass Kühlkörper an die Kühlmittel leitung parallel angeschlossen sind. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die .Eintritts öffnung für den Lichtbogen in den Lichtbogenführungsraum einer gekühlten Wandfläche des Gleichrichtergehäuses gegenüberliegt.<B>11.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die Anode mit einer Licht bogenführungshülse versehen ist, deren Öffnung bis nahe an den Boden des Gleichrichtergehäuses geführt ist, und dass .die Hülse in der Nähe der Anode mit einer Heizeinrichtung versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH139941T | 1929-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH139941A true CH139941A (de) | 1930-05-15 |
Family
ID=4397058
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH139941D CH139941A (de) | 1929-06-07 | 1929-04-13 | Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen bei Quecksilberdampf-Gleichrichtern. |
| CH142942D CH142942A (de) | 1929-06-07 | 1929-06-07 | Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen bei Quecksilberdampfgleichrichtern. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH142942D CH142942A (de) | 1929-06-07 | 1929-06-07 | Einrichtung zur Verhütung von Rückzündungen bei Quecksilberdampfgleichrichtern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH139941A (de) |
-
1929
- 1929-04-13 CH CH139941D patent/CH139941A/de unknown
- 1929-06-07 CH CH142942D patent/CH142942A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH142942A (de) | 1930-10-15 |
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