CH139943A - Magnetkern aus isolierten Pulverteilchen von magnetisierbarem Material, dessen Permeabilität nach vorübergehenden Gleichstrombelastungen im wesentlichen der Permeabilität von der Belastung gleich ist, vorzugsweise für Belastungsspulen in Fernmeldeleitungen. - Google Patents

Magnetkern aus isolierten Pulverteilchen von magnetisierbarem Material, dessen Permeabilität nach vorübergehenden Gleichstrombelastungen im wesentlichen der Permeabilität von der Belastung gleich ist, vorzugsweise für Belastungsspulen in Fernmeldeleitungen.

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CH139943A
CH139943A CH139943DA CH139943A CH 139943 A CH139943 A CH 139943A CH 139943D A CH139943D A CH 139943DA CH 139943 A CH139943 A CH 139943A
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magnetizable material
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Magnetkern aus isolierten Pulverteilchen von     magnetisierbarem    Material, dessen       Permeabilität    nach vorübergehenden     Gleichstrombelastungen    im wesentlichen der       Permeabilität    vor der Belastung gleich ist,     vorzugsweise    für Belastungsspulen in  Fernmeldeleitungen.

      Eine der     wichtigsten    Anforderungen, die  an Magnetkerne,     wie    sie     vorzugsweise    für  Belastungsspulen in     eFernmeldeleitungen    Ver  wendung finden, gestellt werden, ist     .die,          dass    sie die     Eigenschaft    der     magnetischen          "Stabilität    besitzen, das heisst     -die    Eigen  schaft,

       nach        vorübergehenden        Gleichstrom-          belastungen    eine möglichst kleine     Änderung     der     Anfa.ngspermeabilität    aufzuweisen. Man  hat besonders aus diesem Grunde die     früher     gebräuchlichen     Drahtkerne        verlassen        und    ist  zu Massehernen, das heisst aus     Eisenpulver          und        Isoliermaterial    zusammengesetzten Ker  nen, übergegangen.

   Bei diesen Kernen     ist          die        Änderung    der     Permcaibilitä:t    bei vorüber  gehenden     Gleichstrombelastungen    bedeutend  geringer;

   jedoch     bleibt    in jedem     .Falle    eine  mehr oder weniger     grosse        Abweichung    der       Permeabilität    nach der     Belastung    übrig, so       dass    es     nicht    unerhebliche Schwierigkeiten    bereitet, die ,den Anforderungen der Praxis       entsprechende        Konstanz    der     Permeabilität     zu erreichen.  



       Die    Erfindung 'beruht auf folgender Er  kenntnis: Es .gibt erfahrungsgemäss     Eisen-          pulversorten,    die sich unter sonst gleichen  Bedingungen bei :der Verarbeitung zu Mag  netkernen     bezüglieh    der     Änderungen    der       Permeabilität    entgegengesetzt     verhalten,    das  heisst, es     gibt        (Sorten,    bei denen die Per  meabilität über einen     .gewissen    Bereich der       magnetisierenden        ,Feldstärke    durch die       Gleichstrombelastung    steigt und .andere,

   bei  denen die     Permeabilität    in diesem Bereiche  sinkt.  



       Magnetkerne    aus     Eisensorten    der einen  oder andern Art, Welche sich in     dieser          Weise        entgE'gengesetzt    verhalten, sind be  kannt.

   Ferner ist bereits bekannt geworden,       Magnetkerne    aus mehreren, parallel zur           Feldrichtung        zusammengelegten    Einheiten  verschiedenes     Eisensorten    zu bilden, deren       Einheiten    so gewählt     sind,        (lass    die resultie  rende     Permeabilität    nach vorübergehenden       Gleichstrombelastungen    praktisch konstant  bleibt     (Stabilität)    und dem.     gewünschten     Zweck     bestmäglichst    angepasst ist.  



       Gemäss    der     Erfindung    besteht das     mag-          netisierbare    Material aus einem Gemisch von  mindestens zwei Pulversorten, .die sich hin  sichtlich der Änderung der     Permeaibilität    bei       vorübergehendenGleichstrombelastungen    ver  schieden verhalten.  



       Die        Herstellung    der     Magnetkerne    kann in  der Weise erfolgen,     dass    die     Pulversorten    vor  der Herstellung .der Kerne innig     miteinander     vermischt werden, und zwar in     solchen     Mengen,     -dass    für den Kern die     gewünschte          St.Ailität    erreicht wird.     ,Diese    Mengenver  hältnisse lassen sich empirisch leicht fest  stellen. Das Gemisch kann dann in gewöhn  licher Weise zum Kern weiter verarbeitet  werden.  



  Die Kerne gemäss der Erfindung weisen       erfahrungsgemäss    bessere Stabilitätswerte auf  als Kerne aus nur einem Material.  



  In der     Zeichnung    ist :dieses     Verhalten    für  ein Beispiel erläutert. Die     Abbildung    zeigt  für drei     Masseherne        in;        Prozenten    der     An-          fangspermea)bilität    die     Änderung    derselben  nach     Gleiehstromlbelastungen    in Abhängig  keit von der     magnetisierenden        firleichstrom-          feld-stärke.    Die obere Kurve A gilt für einen  Kern, der nur aus einem Material A, die un  tere Kurve B für einen Kern,

   der nur aus  einem Material B     besteht.    Beide     Kerne    zei  gen also entgegengesetztes Verhalten bezüg  lich der Änderung der     Permeabilität.    Wer-    den nun die Materialien<I>A</I> und<I>B</I>im Ver  hältnis 1 : 1 gemischt, so weist der .aus .die  ser Mischung hergestellte     Kern    einen     Ver-          lauf        @derÄnderung    der     Permeabilität    entspre  chend der mittleren Kurve<I>A</I>     +   <I>B</I> auf.

   Wie  ersichtlich, ist das Verhalten dieses Kernes  in Bezug auf die     Permeabilitätsänderungen     in .dem in Frage kommenden Bereich wesent  lich     günstiger    als dasjenige .der aus einem  einzelnen Material     hergestellten    Kerne.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetkern :aus isolierten Pulverteilchen von magnetisierbarem Material, dessen Per- meabilität nach vorübergehenden Gleich- strombelastun.gen im wesentlichen der Per meabilität vor @d.er Belastung gleich ist, vor zugsweise für Belastungsspulen in Fern- meldeleitungen, dadurch gekennzeichnet;
    ,äass das magnetisierbare Material aus einem Ge misch von mindestens zwei Pulversorten be steht, die sich. hinsichtlich der Änderungen der Permeabilität .bei vorübergehenden Gleichstrombelastungen verschieden verhal ten.
    UNTERANSPRUCH: Magnetkern nach Patentanspruch, da -durch gekennzeichnet, dass magnetisierbare Pulver mit entgegengesetzter Permeabilitäts- änderung in solchen Mengenverhältnissen ge mischt sind, dass die Änderung der Per meabilität nach voraufgegangenen Gleich strombelastungen im wesentlichen zum Ver schwinden gebracht ist.
CH139943D 1928-04-24 1929-04-23 Magnetkern aus isolierten Pulverteilchen von magnetisierbarem Material, dessen Permeabilität nach vorübergehenden Gleichstrombelastungen im wesentlichen der Permeabilität von der Belastung gleich ist, vorzugsweise für Belastungsspulen in Fernmeldeleitungen. CH139943A (de)

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CH139943D CH139943A (de) 1928-04-24 1929-04-23 Magnetkern aus isolierten Pulverteilchen von magnetisierbarem Material, dessen Permeabilität nach vorübergehenden Gleichstrombelastungen im wesentlichen der Permeabilität von der Belastung gleich ist, vorzugsweise für Belastungsspulen in Fernmeldeleitungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962231C (de) * 1944-07-06 1957-04-18 Philips Nv Verfahren zur Herstellung eines gesinterten, aus Mischkristallen bestehenden weichmagnetischen Ferritmaterials fuer Hochfrequenzzwecke

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