CH139980A - Rollenklemmgesperre bei Freilaufbremsnaben. - Google Patents

Rollenklemmgesperre bei Freilaufbremsnaben.

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CH139980A
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Sachs Ernst Ing Dr
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      Rollenklemmgesperre    bei     Freilaufbremsnaben.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein       Rollenklemmgesperre    mit Führungsring und  Reibungsfedern zur Kupplung des Antriebes  mit der Bremse bei     Freilaufbremsnaben.    Die  Erfindung besteht darin, dass ein mit dem  Antrieb verbundener Kupplungsteil, der das       Klemmgesperre    trägt, auf seinem Umfange  zwei durchlaufende parallele, ebene Flächen  hat, die die Klemmflächen zweier     Gesperre-          rollen    bilden,

   und dass ferner ein Anschlag  auf dem die Reibungsfedern tragenden     Fiih-          rungsring    der     Gesperrerollen    in der Weise  angeordnet ist, dass er den Führungsring  an der Drehung auf dem Kupplungsteil in  der einen Richtung hemmt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.     Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht  des auf einem Kupplungsteil der Freilauf  bremsnabe angeordneten     Gesperres;        Fig.2     stellt einen Querschnitt nach der Linie 2-2  der     Fig.    1 dar;     Fig.    3 zeigt die Endansicht  des     Gesperres.    In diesen beiden Abbildungen    ist das     Gesperre    in seiner Ruhelage darge  stellt;     Fig.    4 zeigt das     Gesperre,    ebenfalls in  Endansicht, in der Arbeitsstellung;

       Fig.    b-8  zeigen dieselbe Einrichtung mit einer weiteren  Neuerung.     Fig.    5 ist die Seitenansicht des  Kupplungsteiles und ein Längsschnitt des  Führungsringes des     Gesperres;        Fig.    6 und 7  zeigen die Endansicht und die Seitenansicht  des     Gesperres;        Fig.    8 stellt einen Querschnitt  des     Gesperres    dar.  



  Der im wesentlichen zylindrische     Fortsatz6     eines     Kupplingsteiles    7 der     Freilaufbremsnabe     nach     Fig.    1-4 ist an zwei diametral gegen  überliegenden Stellen mit ebenen, parallelen  und durchlaufenden, das heisst verschiedene  Umfangsstellen verbindenden Abflachungen  8 versehen, die die Klemmflächen und Wider  lager für     Gesperrerollen    9 bilden. Die Rollen 9  werden auf den Klemmflächen 8 von einem  Führungsring 10 festgehalten, können aber  durch entsprechende     Durchbrechungen    dieses  Ringes teilweise nach aussen treten, wenn  sie bei entsprechender Relativdrehung der      Teile 7 und 10 auf den Flächen 8 aufsteigen.

    Sie kommen dann mit der     Innenfläche    der  nicht dargestellten Bremshülse in Berührung  und halten den Kupplungsteil 7 gegen Dre  hung fest. Da es erforderlich ist, dass das       Gesperre    nur in der einen Drehrichtung, und  zwar bei der     Rückwärtsdrehung    des Kup  plungsteiles 7, zur Wirkung kommt, wird das  Aufsteigen der Rollen 9 auf den Flächen in  der andern Richtung dadurch gehindert, dass  ein von dem Führungsring 10 einwärts ragen  der Anschlag 11, beispielsweise ein am Ring 10  festgenieteter Stift, mit der einen Fläche 8  in Berührung kommt, wenn sich die Rollen 9  in der Mitte der Flächen 8, das heisst an  der, in radialer Richtung betrachtet, tiefsten  Stelle der Klemmflächen befinden.  



  Zur selbsttätigen Einstellung des     Gesperres     je nach der Drehrichtung des Kupplungs  teiles 7 sind in ihrer Funktionsweise bekannte  Federn 12 vorgesehen, die seitlich der     Ge-          sperrerollen    angeordnet und aus dem Füh  rungsring 10 selbst ausgeschnitten sind.  Sie  bestehen deshalb mit diesem aus einem Stück  und können leicht in die     gewünschte    Form  gebogen werden. Der Führungsring 10 wird,  wie üblich, durch einen in einer Nut liegen  gen Federring 13 gegen Herabfallen von dem  Kupplungsteil 7 festgehalten.  



  Der mit schrägen Zähnen 6'     versehene     Kupplungsteil 7' gemäss dem Beispiel nach       Fig.    5-8 hat ebenfalls parallele Abflachun  gen, und die     Gesperrerollen    71' werden durch  den Führungsring 9' in     Durchbrechungen    10'  und auf den Klemmflächen 8' gehalten. Die  durch Reibungsfedern 13' gesteuerte Relativ  drehung des Führungsringes 9' auf dem Teil 7'  wird durch einen Anschlag 12', zum Bei  spiel, eine     Einbeulung,    begrenzt.

   Bei diesem  Ausführungsbeispiel sind der Rollenraum im  Führungsring samt den von den     Abflachun-          gen    8' gebildeten Aussparungen durch eine  flache Scheibe 14' verschlossen, die auf das  Ende des Kupplungsteiles 7' geschoben ist  und deren Durchmesser dem     innern    Durch-         messer    des Führungsringes 9' nahezu ent  spricht. Diese Scheibe wird auf dem Teil 7'  durch einen in eine Umfangsnut dieses Teiles 7'  gelegten, auf der Aussenseite der Scheibe be  findlichen Federring 15' festgehalten. Die  Anwendung dieses Verschlusses bei dem     Rol-          lenklemmgesperre    hat verschiedene Vorteile.

    Der     Fübrungsring    wird durch die Scheibe  auf dem Kupplungsteile 7' gleichzeitig in der  richtigen Lage gehalten, und der Verschluss  hindert das Eindringen von Fett oder von Ver  unreinigungen in die Aussparungen an den  Abflachungen 8', so dass die Beweglichkeit  der Klemmrollen 11' nicht beeinträchtigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollenklemmgesperre mit Führungsring und ReibungsfederzurKupplung des Antriebes mit der Bremse bei Freilaufbremsnaben, da durch gekennzeichnet, dass ein mit dem An trieb verbundener Kupplungsteil, der das Klemmgesperre trägt, auf seinem Umfange zwei durchlaufende parallele ebene Flächen hat, die die Klemmflächen zweier Gesperre- rollen bilden, während ein Anschlag an dem Reibungsfedern tragenden Führungsring der Gesperrerollen in der Weise angeordnet ist, dass er den Führungsring an der Drehung auf dem Kupplungsteil in der einen Richtung hemmt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Rollenklemmgesperre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungs federn aus dem äussern Ende des Führungs ringes seitlich der Gesperrerollen heraus geschnitten sind. 2. Rollenklemmgesperre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollen raum im Führungsring durch eine auf den Kupplungsteil geschobene und durch einen Federring festgehaltene Scheibe verschlos sen ist.
CH139980D 1928-07-14 1929-07-13 Rollenklemmgesperre bei Freilaufbremsnaben. CH139980A (de)

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