CH140052A - Ringspinn- und Ringzwirnmaschine mit beweglicher Spindelbank. - Google Patents
Ringspinn- und Ringzwirnmaschine mit beweglicher Spindelbank.Info
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- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/02—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type
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Description
Ringspinn- und Ringzwirnmaschine mit beweglicher Spindelbank. Die Erfindung betrifft eine Ringspinn- und mit während der Kötzerbildung senkrecht bewegter Spindel bank und Ringbank, sowie feststehender Antriebstrommel für die Spindeln. Durch das Auf- und Abwärtsbewegen der Ringbank wird der Wicklungshub und durch die fort sehreitende Abwärtsbewegung der Spindel bank die Kötzerlänge bestimmt. Es wird da mit eine gleichbleibende Fadenspannung wäh rend der ganzen Kötzerbildung bezweckt.
Bei derartig ausgebildeten Ringspinn- und Ring zwirnmaschinen erfolgte bis jetzt die senk rechte Bewegung der Spindeln unter Ausnüt- zung der Elastizität des Band- beziehungs weise Saitenantriebes, wodurch jedoch die Gleichmässigkeit der Spannung des Antriebs mittels und damit die Drehung der Spindeln beeinträchtigt wird und ausserdem nur ein beschränkter Spindelhub zulässig ist. Bei einer andern Maschine ähnlicher Art wird die Aintriebstrommel mit der Spindelbank bewegt, was aber wegen den Erschütterun- gen, die jede laufende Antriebstrommel zeigt und die sich hier auf die Spindelbank und Spindeln übertragen, nachteilig wirkt.
Es ist bekannt, für den Band- beziehungsweise Saitenantrieb der Spindeln von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen um feste Achsen schwingende Spannrollen vorzusehen, auch ist bekannt, dem Band- beziehungsweise Saitenantrieb zugeordnete Leitrollen mittelst selbsttätiger Steuerung an Antriebskonen der Spindeln zu verschieben zwecks Änderung der Spindeldrehzahl; die vorgesehenen Rol len werden bei eintretender Lagenänderung in der Höhe gegenüber den Spindeln ver stellt.
Gemäss der Erfindung sind nun bei einer Ringspinn- und Ringzwirnmaschine eingangs erwähnter Art Leit- und Spannrollen für .den über die Antriebstrommel .gehenden Band beziehungsweise Saitenantrieb der Spindeln i-orgesehen, die mit der .Spindelbank mit wandern, so dass ihre Höhenlage gegenüber den Spindeln unverändert bleibt, während infolge selbsttätiger Verschiebung der Leit- und Spannrollen in einer wagrechten Füh rung die Band- beziehungsweise Saitenlänge ständig ausgeglichen wird.
Dabei bleibt der Auflauf des Antriebs mittels an den Spindeln, sowie dessen Span nung immer gleich, so dass bei ruhigem und g o leichmässigem Lauf der Spindeln ein gro sser Spindelhub beziehungsweise eine entspre chend grosse Länge der Kötzer bei einwand freier Arbeit ermöglicht ist.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Maschine gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 die Maschine im Aufriss, Fig. 2 einen Seitenriss dazu, und Fig. 3 schematisch zur Bewegung der Ring- und Spindelbänke dienende Mittel. Es sind 1 Ringbänke, welche auf Quer trägern 2 aufsitzen, die ihrerseits an Ketten 3 aufgehängt sind und auf Stangen 4 ge führt sind, so dass sie gegen seitliche Ver schiebungen gesichert sind. An den Stangen 4 sind auch Träger 5 geführt, welche mit den Spindelbänken 6 fest verbunden sind, und an Ketten 7 aufgehängt sind. Die Ket ten 3 und 7 gehen über im Maschinengestell gelagerte Rollen 8 beziehungsweisse 9 und sind an den Flacheisenschienen 10 bezie hungsweise 11 befestigt.
Die Träger 5 sind von einer auf die ganze Länge der Maschine sich erstreckenden Welle 12 durchsetzt, wel che Bügel 13 von Spannvorrichtungen für cen Band- oder Saitenantrieb der Spindeln trägt. In den Bügeln 13 ist ein Schlitten 14 verschiebbar, in welchem die Leit- und Spannrollen 15 gelagert sind. An kurzen, über die Welle 12 gelagerten Ketten 16 hän gen Gewichte 17, durch welche die nötige Spannung des Antriebbandes 18 erreicht wird; die Leit- und Spannrollen 15 besitzen die doppelte Breite des Bandes 18, dessen auflaufender und ablaufender Teil neben einander auf der Rolle liegen, jedoch könnte auch eine Doppelrolle vorgesehen sein. Der Antrieb der Spindeln 19 erfolgt von der fest stehenden Antriebstrommel 20 aus durch die Bänder 18 oder Saiten.
Die Maschine arbeitet folgendermassen: Die Träger 5 werden durch irgend eine Vorrichtung bekannter Art gleichmässig auf- und abwärts bewegt, der Grösse des Wick lungshubes entsprechend, so dass die Ring bänke 6 ständig die Strecke a (Fig. 2) zu rücklegen. Dabei wird die Stange 11 lang sam fortschreitend in bezug auf Fig. 2 nach links verschoben, wodurch die Träger 5 mit den Spindelbänken 6 entsprechend langsam gesenkt werden, die Kopse b also demgemäss anwachsen. Dadurch wird erreicht, dass die Aufwicklung des Fadens auf dem Kops in bezug auf die Bodenfläche, auf welcher die Maschine steht, stets in gleicher Höhe, das heisst innerhalb der Strecke a erfolgt, im Interesse der Sicherung einer möglichst gleichbleibenden Fadenspannung.
Die Länge des freien Fadens vom Läufer 21 auf dem Ring 22 bis zur Fadenführung 23 ändert sich darum nur um die Grösse des Wicklungs hubes a. Beim Senken der Spindelbänke 6 wird von den Trägern 5 die Welle 12 mit den Leit- und Spannrollen 15 mitgenommen. Die Rollen 15 kommen schliesslich in die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete unterste Lage.
Die Veränderung in der Länge des Antriebsbandes oder der Antriebsaite für die Spindeln, 19 infolge dieser Abwärtsbewegung der Rollen 15 wird .durch Verschiebung der Rollen 15 mit dem Schlitten 14 auf dem Bügel 1'3 unter der Einwirkung des Zuges von den Gewichten 17 die Leit- und Spannungsrollen 15 behalten dabei ihre Stellung der Höhe nach gegenüber den Spindelwirteln unverändert bei.
Die Spindel- bänke 6 führen eine fortschreitende Ab wärtsbewegung aus, woraus sich die Länge der Kopse ergibt.
Infolge der Verbindung der Spindelbänke auf zwei einander gegenüberliegenden Ma,- schinenseiten durch Träger wird genau gleiche Bewegung der auf .den zwei Maschi nenseiten vorhandenen Spindelreihen erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ring spinn- und R.ingzwirnmaschine mit während der Kötzerbildung senkrecht be- wegter Spindelbank und Ringbank, sowie feststehender Antriebstrommel für die Spin deln, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Spindelbank Leit- und Spannrollen für den über die Antriebstrommel gehenden Band- oder Saitenantrieb der Spindeln mitwandern, so dass ihre Höhenlage gegenüber den Spin deln unverändert bleibt, während infolge selbsttätiger Verstellung der Leit- und Spannrollen die Band- beziehungsweise Sai tenlänge ständig ausgeglichen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Ringspinn- und Ringzwirnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, sass die Leit- und Spannrollen, zwecks Ausgleiches der Band- beziehungsweise Saitenlänge, sieb in einer Führung ver schieben. 2. Ringspinn- und Ringzwirnmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, sass sowohl das auf die Antriebstrommel auflaufende, als auweh das ablaufende Band:- beziehungsweise Saitentrumm über eine doppeltbreite Leit- und Spannrolle geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH140052T | 1929-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH140052A true CH140052A (de) | 1930-05-31 |
Family
ID=4397141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH140052D CH140052A (de) | 1929-05-10 | 1929-05-10 | Ringspinn- und Ringzwirnmaschine mit beweglicher Spindelbank. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH140052A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE878013C (de) * | 1950-01-26 | 1953-05-28 | Offcine Meccaniche Cigardi S A | Spinnmaschine mit einem zwanglaeufigen Ringbank-Antrieb |
-
1929
- 1929-05-10 CH CH140052D patent/CH140052A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE878013C (de) * | 1950-01-26 | 1953-05-28 | Offcine Meccaniche Cigardi S A | Spinnmaschine mit einem zwanglaeufigen Ringbank-Antrieb |
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