CH140131A - Apparat zum Üben von Ballspielen. - Google Patents

Apparat zum Üben von Ballspielen.

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CH140131A
CH140131A CH140131DA CH140131A CH 140131 A CH140131 A CH 140131A CH 140131D A CH140131D A CH 140131DA CH 140131 A CH140131 A CH 140131A
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Limited The Multiple U Company
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Multiple Utilities Company Lim
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  Apparat zum Üben von Ballspielen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Apparat zum Üben von bei Ball  spielen, wie Tennis,     Badmintan        etc.    üblichen  Schlägen, bei welchen Spielen es     erforderlich     ist, einen     Ball    mit beträchtlicher Kraft zu  treiben, und einen raschen Rücklauf des  Balles ohne Mitwirkung einer     zweiten        Partie     zu erreichen, wobei vorteilhaft ein     Fesselbaill     angewendet wird.

   welcher, wenn     geschlagen,     in     einer    Weise zurückkehrt, welche in der  Hauptsache dem     Rückschlagen    durch einen  Gegner bei einem wirklichen Spiel ähnlich  ist.  



  Apparate zum Spielen mit Fesselball sind  bekannt, bei welchen der Ball am freien Erde  eines     biegsamen,    derart an einem obern Trä  ger     befestigten    Bandes befestigt ist,     da.ss    er  in praktisch allen Winkelrichtungen um sei  nen     Befestigungspunkt    beweglich ist.

   Bei  diesen Apparaten ist     entweder    die Mitwir  kung einer     zweiten    Person erforderlich, um  einen genügend raschen Rücklauf des     Bai11es       zu erhalten, um eine, für solche Spiele, wie       Tennis,oider        Ba@dmintan        gleichwertige    Übung  vorzusehen; öder dem Apparat, wenn nur von  einer     einzigen    Person benutzt, ist für die       raschen    und verschiedenen,     ibeim        richtigen     Üben dieser Ballspiele, wie Tennis oder Bad  minton     erforderlichen        Schlä,ge    nicht geeignet.

    Bei einem dieser     Armparate    ist der Hänge  support ein gespanntes, nicht ausdehnbares,  biegsames, an den Enden befestigtes Organ.  



  Der Apparat     gemäss-der        grfindung    besitzt  ein     biegsames,        hochgehängtes,        ,sieh    zwischen  zwei     Fhxpunkten        ersttreckendes.        T!ragargan,     an welchen das eine Ende eines biegsamen,  von seinem     Befestigungspunkt    aus ohne Eia..

         schränkung    in allen Richtungen frei     schwin-          baren    Aufhängeorganes     befestigt    ist, einen  am freien Ende des     letztgenannten        Organes     befestigten     Baill,    wobei ein erheblicher Teil  der Länge     dieses    Aufhängeorganes zwischen  dem     Ball    und dem     genannten    Tragorgan  elastisch ist, das     Ganze    derart, dass die Di-      stanz, auf welche der Ball vom     genannten     Tragorgan     weggeschlagen    werden kann, er  heblich grösser ist :

  als die normale Länge des       genannten    Aufhängeorganes.  



  Bei diesem Apparat kann der Ball vom  Übenden     wiederhelt    geschlagen werden und  die dem Ball erteilte Bewegung bewirkt eine  Ausdehnung des biegsamen und     elastischen          Mittels,    und dieses bewirkt seinerseits einen  Rückprall des Balles gegen den Übenden, so  dass er wiederholt in verschiedenen Rich  tungen geschlagen werden     kann    und in allen  Fällen gegen den Übenden zurückkehrt:, als  ob er von     einem        Spielgegner        geschlagen    wor  den wäre.     Mittelst    dieses Apparates kann  eine Einzelperson ohne Herbeiziehung einer       Hilfe    :

  ein Spiel, wie     Tennis        etc.    üben und die  verschiedenen     Arten    von Schlägen     versuchen,     bis die erforderliche Geschicklichkeit erreicht  ist. Obgleich es möglich     ist,    den Ball zur  Rückkehr gegen den     Übenden    in einer mehr  oder weniger     vorbestimmten.    Weise zu veran  lassen, gemäss .der     Richtung,    in :

  der er zuerst  geschlagen     wurde,    kann     keine    genaue     @Sehät-          zung    des Rücklaufes gemacht werden und tat  sächlich kehrt .der     Ball,    natürlich in     versthie-          denen    Richtungen zurück, gerade wie es beim  Schlagen durch einen Spielgegner der Fall  ist.     Hierdurch    wird die     Flinkheit    und Ge  schicklichkeit im Schlagen gefördert.

   Jede  Variation im     Schlag    des Übenden bewirkt  eine verschiedene     Art    des Ballrücklaufes, so  dass alle möglichen     Schlänge    geübt und     dn.e     Initiative     des    Übenden erheblich gefördert  wird.  



  Der Apparat     nach    der Erfindung ermög  licht,     Spieale,    wie Tennis     etc.        einhändig    in  beschränkten Räumen mit einem     einzigen    Ball  zu üben und vermeidet die Notwendigkeit des       Aufhebens        dies        Balles,    da dieser     immer    wie  der zum Übenden     zurückkehrt.     



  Das     Aufhängeorgan    ist     zweckmässig    eine  elastische Schnur, zum Beispiel aus Gummi.  Das obere Ende dieser Gummischnur kann       annähernd    mit der Mitte einer weiteren, als       Tragorgan,    ausgebildeten Gummischnur ver  bunden     sein.,    deren     Enden    zu .Schleifen ge  bildet sind, durch welche sie zwischen orts-    festen Stützen in     gesireckter    Lage auf  gehängt werden können.

   Am untern oder  freien Ende der     elastischen,    das Aufhänge  organ bildenden     Schnur    ist zweckmässig eine  nicht     elastische    Schnur befestigt, auf welcher  der Ball einstellbar befestigt werden kann.  Ein     geeignetes    Mittel zum Anbringen des  Balles auf dem     unelastischen        Schnurteil    be  steht im diametralen Durchziehen der  Schnur durch den Ball     mittelst    einer starken  Nadel. Der Gummi des     Baalles    klemmt sich  fest auf die Schnur und kann der Ball von  Hand an die     gewünschte    Stelle auf der  Schnur     geschoben    werden.  



  Das Tragorgan kann zwischen .an Fix  punkten angebrachten Haken ausgespannt  werden. Als solche Fixpunkte können die  Äste eines Baumes     etc.    benutzt werden. Wo  keine solchen Fixpunkte verfügbar sind, kann  ein Paar Stützen in den Boden oder in hierfür  vorgesehene Hülsen gesteckt werden. Durch  Seile oder Streben können diese Stützen an  Bodenpfählen verankert werden.  



  Zweckmässig     besitzt-die    als Tragorgan aus  gebildete Gummischnur     annähernd    in der  Mitte eine Schleife zur Verbindung mit dem  aufgehängten Teil (Aufhängeorgan). Dies       t=ann    zweckmässig durch Verdoppelung der       CTummitragschnur    annähernd in der     Mitte     und durch Bildung eines Knotens am, durch  Zusammenlegen zweier Einzelteile der  Schnur entstandenen, verdoppelten Teil ge  schehen, wodurch eine .Schleife von gewünsch  ter Länge entsteht. Auf den so geformten  Knoten kann ein kurzes, dicht anschliessen  des Stück Gummischlauch geschoben werden,  welches den Knoten gegen Auslösen und die  Gummischnur gegen Abscheuern schützt.

    Eine ähnliche Schleife wird zweckmässig am       obern    Ende der     aufgehängten    Gummischnur  gebildet,     und,die    beiden Gummischnüre kön  nen so miteinander verbunden sein, dass die  aufgehängte     Gummis^hnur    durch die Schleife  der aufgehängten Schnur gezogen ist. Hier  durch wird eine elastische, leicht lösbare  Verbindung geschaffen. Ein kurzes, ersetz  bares     Stück    Gummischnur kann nahe am     un=          tern    Ende der aufgehängten Schnur ange-      ordnet werden, da es sich herausgestellt hat,  dass dieses Ende     hauptsächlich    dem Ver  schleiss und Bruch ausgesetzt ist.

   Dieses  kurze Stück Gummischnur wird vorteilhaft  in derselben Weise mit dem Ende der auf  gehängten Schnur verbunden, wie mit Bezug  auf die     Verbindung        Ader        letzteren    mit der       Gummitragschnur    beschrieben wurde. Auf  diese Weise kann das kurze Stück leicht ge  löst und ersetzt werden. Die nicht dehnbare  Schnur, auf welcher der Ball sitzt, ist mit  dem untern Ende der kurzen, abnehmbaren  Gummischnur verbunden. Zu diesem Zwecke  kann eine Schleife gebildet werden, wie     be-          schrieiben,    an welche die     unelastische    Schnur  geknüpft wird.

   Alle Schleifen     in    den elasti  schen Schnüren sind zweckmässig in kurzen,  dicht anschliessenden     Gummischlauchstücken     eingeschlossen, welche die Schleifen schützen,  wodurch der Apparat sehr dauerhaft wird.  



  Das Ende der Aufhängeschnur aus  Gummi kann auch doppelt sein. Zu diesem  Zweck kann eine einfache Schnur doppelt  geschlungen und die Enden miteinander ver  bunden werden. Hierbei kann an jedem Ende  bequem eine Schleife gebildet werden. Durch  eine dieser     Schleifen    kann das Endstück mit  dem Tragorgan und ein ähnliches kurzes,  doppeltes Verlängerungsstück kann durch  die untere Schleife damit verbunden werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele und Einzelheiten     des        Erfin-          clungsgegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt den Apparat mit Stützvor  richtung im Gebrauch;       Fig.    2 zeigt einen Teil des Apparates in  grösserem     Massstabe;          Fig.    3 und 4 zeigen weitere Einzelheiten.  1     (Fig.    1) bezeichnet einen Ball, welcher  am freien Ende eines     vertikalen    Bandes 2  (Aufhängeorgan)     befestigt    ist, das durch ein       Verbindungsstück    3 mit einem horizontalen,  biegsamen an einem Paar     Stützen    5, zum  Beispiel aus Bambus,     befestigten    Tragorgan  4 verbunden ist. Die Stützen sind mehrteilig  und deren Teile durch Hülsen 6 miteinander  verbunden.

   Die Stützen 5 sind durch Stre  ben 7a     verankert.       In das- obere Ende der Stützen 5 ist ein  Haken 7     (Fig.    1 und 2) geschraubt, in wel  chen die Öse 8 eines biegsamen horizontalen,  gespannten Gliedes 9, zum Beispiel einer  Schnur, eingehängt ist. Auf jedes Ende der  Schnur ist ein zylindrischer Drehblock 10,  zum Beispiel aus Holz, geschoben. Die zen  trale Bohrung jedes Blockes 10, welche die  Schnur 9     aufnimmt,    nimmt     auch    den einen  Schenkel eines U-förmig gebogenen Drahtes  11 auf.

   Das andere Ende des     Drahtes.    ist  einwärts gebogen und     nimmt    eine Schleife  12 auf, an welcher am Ende die als Trag  organ ausgebildete Gummischnur 4     befestigt     ist, von deren ungefähren     Mitte    das Band 2       herabhängt.    Statt .der Blöcke 10 können auch  einfache Haken mit Ösen auf die Schnur 9  geschoben und mit ihr verknüpft sein.  



  Ungefähr in der Mitte der Gummischnur  4 ist ein durch     Verknüpfung    erhaltene  Schleife .gebildet, welche durch einen     Reff-          knoten    13 mit dem     obern    Ende des Bandes 2  verbunden ist. Ein Stück Gummischlauch 14  legt sich dicht um den     Knoten    des verdoppel  ten     Teils    der     Gummischnur    und verhindert  ein     Läsen    des Knotens. Die beiden Schenkel  15 der untern Schleife sind durch Verdoppe  lung des     obern    Endes eines einfachen, bieg  samen     Gummibandes    16 gebildet, welches den       Hauptteil    des Bandes 2 bildet.

   Der Knoten  des Schenkels 15 ist von einem Gummi  schlauchstück 17 dicht umschlossen. Das un  tere Ende des Gummibandes 16     (Fig.    2) ist  zu einer Schleife 18 gebildet und der Knoten  von einem dicht     anschliessenden    Gummi  schlauchstück 18a umhüllt.  



  Die Schleife 18 nimmt unmittelbar eine  Schleife 19 einer zweifach gelegten und     mit-          telst    einer geeigneten Nadel durch den  Tennisball 1 geführten Schnur auf, wobei  die Verbindung der Teile 18 -und 19 zweck  mässig durch einen     Reffknoten    erfolgt, wie  dargestellt.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Ausführungs  form ist hauptsächlich für im Tennis- oder  Badmintonspiel Geübteren geeignet. Es hat  sich jedoch erwiesen, dass die Schnur 19 das      Band 2 bei 18     durchscheuert,    Beim Beispiel  nach     Fig.    3 verbindet daher eine starke       Gummibandschleife    20 die Teile     1F        und.    19  miteinander, wobei     Reffknoten    21 die Verbin  dungen herstellen und eine     Hülle    22 die  Schleife des Knotens versteift.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    4 ist das starke       Verbindungsglied    20 nicht direkt mit dem  Teil 1,8 :des langen Bandes 16 verbunden,  sondern es sind zwei Gummibänder     1;6a    und  16b     dazwischen    gesetzt. Das eine Ende des  längeren Bandes     1,6a        ist    durch einen Reff  knoten 23 mit der Schleife 18 des Bandes  16 und das andere Ende desselben durch  einen     Reffknoten    24 mit- .dem andern, kür  zeren Band 16b verbunden, das seinerseits  mit dem starken Band 20 verbunden ist.

   Die       geknoteten,    die Enden der Schleifen der     Reff-          knoten    23 und 24 aufnehmenden Teile sind  in Hüllen 25 eingeschlossen. Die Anordnung  gestattet die     Auswechslung    gebrochener oder  schadhafter Teile .des Bandes 2, ohne das  ganze Band auswechseln zu müssen,     Auf     diese Weise können Teile des Bandes 2 er  setzt werden, ohne das ganze Band zu er  setzen.  



  Mit Hilfe des beschriebenen Apparates  ist das Üben von Spielen, wie Tennis     ete.     mit grosser Leichtigkeit und mit einem Mini  mum von Umtrieb möglich. Besondere Schlag  arten können bis zur Erreichung der nötigen  Geschicklichkeit wiederholt und die Übungen  von einem Spieler in einem beschränkten  Raum ohne Verlust von Bällen und ohne       Störungen    anderer Art vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Üben von Bä,llspielen, wie Tennis, Badminton etc., gekennzeichnet durch ein biegsames, hochgehängtes, sich zwischen zwei Fixpunkten erstreckendes Tragorgan, an welchem das eine Ende eines biegsamen, von seinem Befestigungspunkt aus ohne Einschränkung in allen Rich tungen frei schwingbaren Aufhängeorganes befestigt ist, einen am freien Ende des letzt genannten Organes befestigten Ball,
    wobei ein erheblicher Teil der Länge dieses Auf- hängeorganes zwischen dem Ball und dem genannten Tragorgan elastisch ist, das Ganze derart, dass die Distanz, auf welche der Ball vom genannten Tragorgan weggeschlagen werden kann, erheblich grösser ist als die normale Länge des genannten Aufhänge- organes. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das obere Ende des biegsamen und zum Teil elastischen Auf- hängeorganes annähernd mit der Mitte eines an den Enden festgelegten, als Trag organ ausgebildeten Gummibandes ver bunden ist. 2.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trag- und das Aufhängeorgan mittelst eines Reffknotens miteinander verbunden sind. 3. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame, zum Teil elastische Aufhängeorgan aus einer Anzahl miteinander verbundener Teil stücke aus biegsamem :Stoff zusammen gesetzt ist, von denen einige aus Gur < < nii- streifen bestehen. 1. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, Iass die genannten Teilstücke derart mitein ander verbunden sind, dass sie gelöst und einzeln ersetzt werden können. 5.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das - hochgelagerte Tragorgan an seinem Ende mit Dreh blöcken verbunden ist, welche von einem, in der Hauptsache horizontalen, gespann ten, biegsamen, an den Enden an Stützen festgelegten Gliedes getragen werden. 6. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame, zum Teil elastische Aufhängeorgan mitiÜlst eines nicht dehnbaren Stückes mit. dem Ball verbunden ist. 7.
    Apparat nasch Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die verschiedenen Teilstücke durch Knoten miteinander verbunden und diese Knuten umhüllt sind. B. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ball von einer Schnur diametral durchzogen ist.
CH140131D 1928-05-05 1929-05-04 Apparat zum Üben von Ballspielen. CH140131A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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