CH140236A - Zum Anschluss an Hochspannungsleitungen bestimmte, aus Einheiten mit mindestens einem bewickelten, innerhalb eines Isoliergehäuses angeordneten Eisenkern bestehende elektrische Vorrichtung. - Google Patents

Zum Anschluss an Hochspannungsleitungen bestimmte, aus Einheiten mit mindestens einem bewickelten, innerhalb eines Isoliergehäuses angeordneten Eisenkern bestehende elektrische Vorrichtung.

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CH140236A
CH140236A CH140236DA CH140236A CH 140236 A CH140236 A CH 140236A CH 140236D A CH140236D A CH 140236DA CH 140236 A CH140236 A CH 140236A
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Inventor
Aktiengesellschaft Koc Sterzel
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Koch & Sterzel Ag
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  Zum Anschluss an Hochspannungsleitungen bestimmte, aus Einheiten mit mindestens  einem bewickelten, innerhalb eines Isoliergehäuses angeordneten     Eisenkern     bestehende     eleltrische    Vorrichtung.    Die Erfindung     besteht,darin,        dass,das        Iso-          liergehäuse    mit Aufhängemitteln versehen ist,  welche die Zusammenfügung mehrerer Ein  heiten übereinander zu einer Hängesäule er  möglichen.  



  Die Anwendung der Erfindung ergibt  Ausführungen und Anordnungen, .deren Vor  teile bei der Beschreibung der einzelnen, in  den Abbildungen dargestellten Ausführungs  beispielen hervorgehoben werden.  



       Fig.    1 bis 4 zeigen je eine als Spannungs  wandler ausgebildete Einheit;       Fiä.    5 zeigt das Innere der Einheiten der  F     ig.    1 und 2;       Fig.    6 zeigt das Innere einer als Strom  wandler     ,ausgebildeten    Einheit;       Fig.    7 zeigt .das Innere einer als kombi  nierter     ;.Strom-    und Spannungswandler aus  gebildeten Einheit;

         Fig.    8 bis 10 zeigen verschiedene     Sch.al-          tungen    von mehreren Einheiten     zusammen;            Fig.    11 zeigt, teilweise im 'Schnitt,  eine .am Vorderdach eines Schalthauses  und über einer     Isolator-Abspannkette    abge  spannte Fernleitung und .die dabei verwen  dete     W-an-llerkette;          Fig.    12 zeigt die Anwendung einer     Mess-          wandlerkette    bei einer Freiluftanlage in       Verbindung,mit    einem     Transformator;

            Fig.        1$        zeigb    die Anwendung, einer     Mess-          wandlerkette    im Innern einer     Schaltanlage     und in Verbindung mit einem Stromwandler;       Fig.    14 zeigt wie die Einheiten zwischen  zwei     Hängeisolato.rketten    :angeordnet werden  können, wobei sie als     Stromwandler    dienen;       Fig.    15 ist     diese?be    Anordnung wie     Fig.     14, aber für Spannungswandler, und     Fig.    16  für     Erdungsidrosselspulen.     



       Bezugnehmend    auf die     Fig.    1 bis 5 ist  das gegebenenfalls mit einer     Isolierflüssig-          keit    gefüllte, etwa schüsselförmig ausgebil  dete     Isoliergehäuse    11 zur Aufnahme des      Transformators 12 mit dem Deckel 13 ent  weder über eine gekittete 14, oder eine an  sich bekannte, innen oder aussen liegende,  kittlose Befestigung 15 verbunden. An dein  Deckel ist das     Transformatorsystem    12 be  festigt, und zwar über einen Träger 16, an  dem     die        Druckplatten    17 für den     Transfor-          matorkern    festgehalten werden.

   Die Druck  platten sind mindestens an ihrem äussern Um  fang     kreisförmig    gestaltet und ihre     Kanten     gut abgerundet.     Dadurch    wird eine Ab  schirmung des     Transformatorsystems    in Be  zug auf die elektrischen     Felder    erreicht, zu  mal dann, wenn     1d-er        Transform.ator-Eisenkör-          per,    wie gezeichnet, von der rechteckigen  und nicht von der kreisrunden Manteltype  ist. Die Wicklungen 18, 19 sind auf den  mittleren Kernteil     konzentrisch    zueinander  angeordnet.

   Durch diese     Befestigung,des    ge  samten     Transformatorsystems    am Deckel 13  ist es möglich, nach Lössen des Deckels .das  gesamte     Tranformatorsystem    aus dem     Iso-          liergehäuse        11-herauszuheben,    so     dass    durch  die Trennbarkeit von Isoliergehäuse 11 .und  Deckel 13     bezw.    Deckel- und Transforma  tor 12 ein einfacher     Zusammenbau    der ein  zelnen Teile und eine leichte Prüfung uni  Auswechselbarkeit bei etwaigen     Beschä.di-          giingen    möglich ist.  



  Wenn man auf diesen Vorteil verzichtet  oder eine besondere     'Schaltung    bei Zusammen  bau mehrerer solcher     Transformator-I-Iänge-          isolatorenglieder    verwendet, .bei der Deckel  13 und Eisenkörper 12 voneinander     isoliert     sein müssen, so kann man das     Transforma-          torsystem    auch auf gestrichelt gezeichneten       Fortsätzen    20 des Isoliergehäuses 11     untar          entsprechender    Zentrierung aufruhen lassen.  



  In .der untern, durch Rippen 21 verstärk  ten Öffnung 22 im Boden des Isoliergehäu  ses 11 ist ein     öldicht    eingesetzter Bolzen 23  vorgesehen, an dem .die Klemme 24 zum  Tragen der     Hochspannungsleitung    25 unmit  telbar     ,angebracht    werden     kann.    Bei Ver  wendung in Freiluftanlagen stellen die ring  förmigen Verstärkungsrippen 21 an der Bo  denöffnung gleichzeitig einen Teil der an    dem Boden des     Isoiliergehäuses    11 anzubrin  genden Schirme 26 dar.  



  An dem das Isoliergehäuse öldicht     ver-          sehliessenden    Deckel 13 ist     oder    Aufhängebol  zen 27 befestigt. der über den     leitend-n     Deckel 13, den Halter 16, -den Eisenkörper  12, die Hochspannungswicklung 19, den  Tragbolzen 23 und !die Tragklemme 24 mit  der     Hochspannungsleitung    25 elektrisch ver  bunden ist.     Zwecks        Herausführung    :

  der En  den 28, 29 der zweiten     Wicklung    18 ist er  hohl ausgebildet und nimmt in seiner Boh  rung 30 diese Leitungen     bezw.    deren Durch  führung auf, -die etwa aus konzentrisch zu  einander liegenden, voneinander isolierten  Metallzylindern 31, 32 gebildet werden kann,  wie sie in der     ldarüberliegenden    Bohrung des  Tragbolzens 33 für die Pfanne 34 eingezeich  net ist. Der Klöppel 35 des Bolzens 27 ist  beweglich in der     Pfanne    34 gehalten, die  entweder an einem geerdeten Mast oder an  einem     @darüberliegenden        Hängeisolatorglied    36  oder einer Leitung befestigt ist.

   Die beiden       Anschluss.leitungen    2-8, 29 führen     entweder     zu ,dem in den     Fig.    1 bis 4 .angedeuteten  Spannungsmesser V     bezw,,    Relais oder im  zweiten, in     Fig.    5 gezeichneten Falle zu dem  im darüber ,angeordneten Isoliergehäuse     '36     befindlichen Transformator-     bezw.        W.andler-          system.    Durch die     hohlkörperähnliche    Aus  bildung der Pfanne 34 mit dem sich daran  anschliessenden hohlen Trag-     bezw.    Auf  hängebolzen 33 ist es möglich,

   innerhalb der  Pfanne     Verbinidungsklemmen    37 für die     zwi-          sGhen    dem obern und untern     Transform.ator-          system    zu führenden Leitungen unterzubrin  gen und sie vollständig durch,     vorgesetzte          Blee#he    38 einzukapseln. Hierdurch wird ein  leichtes Zusammensetzen und Auseinander  nehmen der einzelnen     MTandller-HängelSOla-          torglieder    erzielt.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    3 und 4,  bei der .das     Isoliergehäuse    11 aufgehängt ist  und den     darunterliegenden    Deckel 13     trägt,     sind nur die Schirme     2'6    am     Isoliergehäuse     11 anders anzuordnen,     sonst    bleibt die im  wesentlichen auf den Kopf gestellte Ausbil-           dung    !des     Transformatorsystems    nach     Fig.    5  und 6 die gleiche.  



  Die     Fig.    2 und 4     stellen    ein     Tra.nsforma-          tor-Is:olatorglied    gemäss der Erfindung hän  gend .an der Hochspannungsleitung 25 .dar.  Der untere     Anschl.uss    der Hochspannungs  wicklung 19 wird dabei über eine Leitung  39 mit Erde verbunden.  



  Wenn mehrere     derartige    Transformator  Isolatorglieder zu einer Hängekette verei  nigt werden, können bereits bekannte Staf  felschaltungen gemäss den     Fig.    8 und 9 ver  wendet werden. Die     Isolatorglieder    sind da  bei gestrichelt eingezeichnet.  



  Durch     Fig.    6 wird ein     Stromwan.dler-          Hängeisolatorglied    veranschaulicht, dessen       Isoliergehäuse    durch einen     Querloch-Isolier-          körper    40 gebildet wird. Die Primärwick  lung 41 des     Stromwandlers    schlingt sieh um  das Querloch 42 herum, wobei die auf dem  Kern 43 befindliche Sekundärwicklung 44       innerh:ailb    :des Querloches     ,angeordnet    ist und  von der Primärwicklung durch die Wand -des  Querloches 42 und Isolierkörpers 40 getrennt  wird.

   Bei Verwendung -des gezeichneten,       flaschenförmigen    und einteiligen     Querloch-          isolierkörpers    40 ist die Primärwicklung 41       nach    allen Seiten hin elektrisch gekapselt, so       da,ss        Überschläge    im Innern nicht auftreten  können.

   Die     Joche    des     Transformator-          Mantelkernes    laufen um den     Querloch-Iso=          lierkörper    40 herum und werden von der den  Boden 45     der    auf dem Kopf stehenden Fla  sche umfassenden, metallischen Kappe 46, die  an ihrem     obern    Ende wieder von den Auf  hängebolzen 47 getragen wird, zusammen  mit einem Metallschirm 48 gehalten.

   Die  Befestigung des     Mantelkernes    und des     Me-          tallschirmes    ist auf der einen     Hälfte    etwas  anders gezeichnet als auf der     andern.    Etwa  in der Mitte des Isolierkörpers 40 sind wei  terhin Isolierschirme 49, insbesondere bei  Verwendung des     Hängeisolatorgliedes    in  Freiluftanlagen vorgesehen.

   Der Hals 50 des       flaschenförmigen    Isolierkörpers dient zum  Tragen der durch die Primärwicklung 41  unterbrochenen     Hochspannungsleitung    51, 52  oder weiterer gleich .ausgebildeter Hängeiso-         latorglieder.    In     dein    Isolierkörper 40 kann  sieh noch reiner oder     graphitierter    Quarz  sand befinden. Die     Anschlussleitungen    53.

    54 für den     'Strommesser    A     (Fig.    10) oder das  Relais     bezw.    für die     Sekundärwicklung     .des darüber angeordneten 'Stromwandler  systems sind unter der Kappe 46 und wie  der durch den hohlen Aufhänge-     bezw.    Trag  bolzen     .47    geführt. Der     Anschluss    kann, wie  bereits in     Fig.    5     idargestellt,    über Verbin  dungsklemmen innerhalb der     gekapselten     Pfanne für den Balzen 47 erfolgen.

   Eine be  kannte     iStaffelschaltung    für mehrere     solcher     in     Isolatorenglieder        untergebrachter        Strom-          wan:dler    zeigt die     Fig.    10.  



  Es kann natürlich auch der     Stromwaii-d-          ler    in einem andern     Isoliergehäuse    -als einem       Querlochkörper    untergebracht werden, etwa  einem solchen, wie es für den Spannungs  wandler dargestellt und beschrieben ist.  



  In     Fig.    7 ist ein Beispiel gegeben, wie  etwa die     :Zusammenfassung    von einem  Strom- 55 und     'Spannungswandler    56 in  einem     Hängeisol.atorglied    erfolgen kann.

   Das       im    wesentlichen trichterförmige Gestalt be  sitzende Isoliergehäuse setzt sich nach der  linken     Hälfte    .der     Fig.    7 aus zwei Teilen,  ,dem     iStrom-    57 und dem     Spannungswandler-          Isoliergehäuse        -58    zusammen, während nach  der     rechten.    Seite der     Fig.    7 .die     Isolier-          gehäuse    ein einheitliches Ganzes 59 bilden.

    Dabei ist die     Hochspannungswicklung    60 des       Spannungswandlers    56     @an    der Primärwick  lung 61 des 'Stromwandlers 55 an dem Punkt  66     angeschlossen.    Die Enden ,der     @Sekundär-          wicklungen    sind unter entsprechender Isolie  rung     voneinander    gemeinsam durch den hoh  len Tragbolzen 63     geführt.    Gehalten wird  das     Rängeisolatorglied    von dem Deckel 64,

    an dem sich ein weiterer Teil 65 .aus leiten  dem     oder    isolierendem Werkstoff zum Hal  ten     .oder        Einkapseln    sowohl !des     iStromwan.d-          lerkernes    55, als auch :des einen Boden nicht  besitzenden aber sonst     flaschenförmigen          Querlachisolierkörpers    57 anschliesst, wenn  man es nicht vorzieht, diese     Verbindung    an  der Trennfuge 67 durch eine gekittete oder  kittlose Befestigung mit dem ;Spannungs-           wandler-Isolierkörper    58 vorzunehmen.

   Die       Stromwaudlersekun.därleitungen    68 sind nach  der linken Hälfte der     Fig.    7 unter     diesen     Teil geführt. Bei der     Ausbildung    nach der  rechten Hälfte können sie     aussen    isoliert ge  führt werden, bis sie in den Deckel 64     tin-          münden.    Sie treten dabei aus der zum Hal  ten des Eisenkernes an dem einteiligen Iso  lierkörper 59     dienernden    Kapsel 69 heraus.

    Die beiden ineinander     gesteckten,    kugelför  mig ausgestalteten     Anschlussklemmen    70, 71  für die     Leitungen    51, 52     hezw.    Primärwick  lung 61 (41,     Fig.    6) des     iStromwandlers    sind       voneinander    isoliert und nehmen in ihrem  Innern ,noch einen Überbrückungswiderstand  72 auf.  



  Bei der zweiteiligen Ausführung des     Iso-          liergehäuses    ist     Faber    der Nachteil vorhanden,  dass von der Primärwicklung 61 eine     Über-          schlagsmöglichkeitdurch    die Trennfuge 67  nach .dem     ,Stromwandler-Eisenkern        bezw.     



  .     Sekundärwicklung    besteht. Es wird jedoch  der Vorteil erreicht,     dass    durch die getrennte  Herstellung     ider    beiden Isoliergehäuse 57, 58  die Fertigung derartiger     Hängeisolatorglie-          der    erleichtert und verbilligt     wird.    Der  breite Teil des trichterförmigen Isoliergehäu  ses dient also zur     Aufnahmedes        .Spannungs-          wandIers    56 und     dervon    dem Querloch durch  setzte, sich daran anschliessende, verjüngende  Teil zur Aufnahme des Stromwandlers 55.  



  Nach dem Querschnitt nach     Fig.    11 ist  die Fernleitung 73 über eine     Iso@lator-Ab-          spannkette    74 an dem Vordach 75 des Schalt  hauses abgespannt. Die Fernleitung führt  über die     aussen    mit     Überwürfen    76     ver-          sehenen        Kondensatorführungen    77 in das In  nere des 'Schalthauses.

   An dem     Befestigungs-          punkt    78 der     Endabspanükette    74     .der    Fern  leitung 73 ist die     Transformator-Hängekette     I,     II,        III    aufgehängt.

   Es ergibt sich     d.a-          durch    der Vorteil,     .dass    an dem geerdeten       Aufhängepunkt    die aus Leitungszug und  Gewicht der     Transformator-Hängekette    ge  bildete     Resultierende    mehr in die Richtung  der     Vord@achstreben    75 fällt     alsbisher.    Auch  ist in .diesem Falle     für,die        Aufhängung    .der       Transformator-Hänaekette        keine    weitere Be-         festigung    erforderlich,

   so     .dass    .eine .derartige       Wandler-Hängekette    auch in bereits vorhan  denen Anlagen eingebaut werden kann. Ihr  unteres Ende 79 kann lose mit dem abge  spannten     Teil,d-er        Fernleitung    73 verbunden  werden, ohne diese zu     tragen.    Ist zum Be  gehen der Einführungsisolatoren 76 ein oft  mit     Sehwal.bennest    bezeichneter Kontrollgang  80 vorgesehen, so kann von diesem aus eine       Überwachung    -der     Wandler-Hängekette    I,     II,          III    erfolgen.  



  Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung  ist darin zu sehen,     @dass    die     Transformator-          Hängekette    an dieser !Stelle auch als Strom  wandler     verwendet        werden    kann. In diesem  Falle     erfolgt,    wie gestrichelt eingezeichnet.

    eine     Unterbrechung    des     Leitungszuges    durch  Zwischenschaltung des untersten     Transforma-          torsystems    des Stromwandlers, so     !dass    der ab  gespannte Teil der Fernleitung von der     Tra.ns-          formatorhängekette        nochmals    getragen     wird.     An den     Kondens,ator-Durchführungsisolato-          ren    77 kann eine statische Spannungsmessung  vorgesehen werden, so dass unmittelbar an  der     Einführungsstelle    der     Fernleitung,

      so  wohl     Strom    als auch     'Spannung    messbar sind.       Natürlich    können hierzu auch nebeneinander  angeordnete Strom- und     Spannungswandler          aängeketten    verwandt werden, die auch noch  durch eine     ,leitende    oder     kap.azitive        Potential-          steuerung    (gestrichelt gezeichnete Leitung 88  in     Fig.    9 und 10) miteinander     verbunden    sein  können.

   Auch ist ebenso nur eine aus Kom  binationsgliedern nach     Fig.    7 zusammen  gesetzte Hängekette an dieser Stelle vorteil  haft anwendbar.  



       ,Sinngemäss    ist es möglich, diese Anord  nung nicht nur an dem Schalthaus, sondern  auch bei Freiluftanlagen an dem Abspann  mast 81 der Fernleitung 73 gemäss     Fig.    12  vorzusehen. In allen Fällen werden beide       Messwandler    82, 83 in hängender     Anordnung     benutzt. Hierdurch wird der Vorteil erzielt,  ,.ass der Platz für ,die sonst .auf dem Erdboden  stehenden     Messwandler    in der Schaltanlage  erspart wird.  



  Aus dieser     Fig.    12     und    !der eine weitere  Verwendungsmöglichkeit der Wandlerhänge-      kette innerhalb von     Schaltanlagen    zeigenden       Fig.    13 geht hervor,     dass    die an einem Mast  84 .aufgehängte     Wandlerkette    83 auch als       Abspannkette    für     idie        innerhalb    der schalt  anlage geführte Leitungen etwa     @Sammel-          schienen        un.d    gleichzeitig auch zum Halten  der einen     Zuleitung    85 für tiefer,

   etwa auf  den Erdboden stehende     elektrische    Apparate,  wie     Olschadter    86, Transformatoren     .(Fig.    12)  oder turmartig gebaute '.Stromwandler 87       (Fig.    13) dienen kann.  



  Sonst lassen sich     an,    dem Transformator       bezw.        Wandler-Hängeisolatorglied    alle 'bei  normalen     Hängeisolatorgliedern,    insbesondere  solchen für Höchstspannungen bereits ver  wandten und noch zur     Verwendung    kommen  den Massnahmen ebenfalls treffen, die im ein  zelnen hier nicht alle erwähnt werden können.  



       Die        Anordnung    gemäss der Erfindung  lässt sich ebenso auch für in gleicher Weise  im Isoliergehäuse unterzubringende     Drossel-          bezw.        Erdungsdrosselspulen        verwenden.     



  In     Fig.    14 sind die Gehäuse     id@er    einzelnen  Einheiten in senkrechter     1=Tbereinanderord-          nung    zur einer Hängesäule     vereinigt.    Sie  sind .an ihren Enden an     z\cei    Punkten ihres  Umfanges durch     Iso.latorhängeketten        mitein-          ander    verbunden und an .diesen     aufgehängt.     Die Gehäuse sind dazu vorteilhaft in wag  rechte Verbindungsebenen einer Doppelhänge  kette für die Hochspannungsleitung gelegt.  



  Es handelt sich hier um     'Strommess-          wandler.     



  Die     Isoliergehäuse    88 bis 91 bestehen aus  zwei     muschel-        bezw.    schüsselförmigen Hälf  ten, :die durch leitende Halter 92 bis 95 zu  sammengehalten werden und auch über diesen  an den     Hängeisolatorgliedern    96 bis     9'8    be  festigt sind.

   In dem dargestellten Falle wer  den die übereinander angeordneten Isolier  gehäuse von einer     Doppedhängekette    getragen,  die an ihrem     obern    Ende an einer Decke     ,oder     an einem Mast befestigt ist     und        ian    ihrem  untern Ende über     geeignete    Armaturen :die  Hochspannungsleitung 25 trägt.

   In den     Iso-          siergehäusen    sind eine oder mehrere     Offnun-          gen    vorgesehen, durch die die Leitungen ge-    führt werden,     -die    die einzelnen in den     über-          einan:derliegenden    Gehäusen     ,angeordneten        In-          lduktionssysteme    99 bis 102 miteinander ver  binden. Die für die     Staffelung    der einzelnen  Induktionssysteme verwandten     'Schaltungen     sind in verschiedenen Ausführungen bekannt.

    Die Zuführung der zu     transformierenden     Spannung wird bei Verwendung dieser An  ordnung an die Klemmen 103     angeschlossen,     Bei     Verwendung    als     Messwand'ler    dienen diese  zur Verbindung .der Sekundärwicklung des  obersten     Induktionssystems    99 mit dem     M:ess-          instrument.     



       In,der        Fig.    15 ist dieselbe Anordnung für  eine     iSpannungsmessung    dargestellt, wobei  die angegebenen Referenzen dieselben wie auf       Fig.    14 sind.  



  In     Fig.    16 ist     endlich    dieselbe     Anordnung     für     Erdungs,drosselspulen    mit gestaffelten  Einzelsystemen dargestellt. Die Referenzen  sind wieder dieselben wie in     Fig.    14. Es sind  104 bis<B>107</B> die einzelnen Drosselspulen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Zum Anschluss an Hochspannungsleitun gen bestimmte, ,aus Einheiten mit mindestens einem bewickelten, innerhalb eines Isolier- gehäuses ungeordneten Eisenkern bestehende elektrische Vorliehtung, dadurch gekenn zeichnet, dass das Isoliergehäuse mit Auf hängemitteln versehen ist, welche die Zu sammenfügung mehrerer Einheiten überein ander zu einer Hängesäule -ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Isoliergehäuse durch einen Deckel abge schlossen wird, der zugleich zum Auf hängen des Isoliergehäuses dient. 2. Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, 1dadurch gekennzeichnet, @dass .der untere Teil des Isoliergehäuses Mittel zum Aufhängen .der Hochspannungsleitung oder weiterer gleich ausgebildeter Hängeisolatorglieder aufweist. 3.
    Elektrische Vorrichtung nach tatentan- spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da.- durch gekennzeichnet, dass ein metalli scher Aufhängebolzen vorgesehen ist, der gleichzeitig eine Verbindungsleitung einer Wicklung .der Einheit bildet. 4. Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3.
    dadurch gekennzeichnet, dass edler Auf hängebolzen und eine darunter vorge sehene Tragpfanne zur Aufnahme von Leitungen, deren Durchführungen und Verbindungsklemmen hohl ausgebildet sind, dienen. 5. Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, idass der bewickelte Ei senkern an dem Deckel des Isoliergehäu ses gehalten ist. G.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan- spruchund LTnteransprüohen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass der bewickelte Eisenkern auf Fortsätzen des Isolier- ge#häuses ruht. 7. Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass Druckplatten für den aus Blechen zusammengesetzte Eisenkern vorgesehen sind, .die zwecks guter Feldverteilung mindestens aussen kreisförmig und an ihren Kanten gut ab gerundet gestaltet sind. B.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet,<B>dass</B> Deckel und Isoliergehäuse mittelst einer kittlosen Be festigung miteinander verbunden sind. 9. Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Messwandler ausgebildet ist. 10. Elektrische Vorrichtung n.aeh Patentan spruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen einer Einheit so angeordnet sind, dass mehrere Einheiten zusammen ein gestaf feltes Induktionssystem bilden. 11. Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch, @dadurch gekennzeichnet, dass sie ,als gestaffelte Erdungsdrosselspule aus gebildet ist. 12.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 .bis 4 und <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Iso- liergehäuse schüsselförmig ausgebildet ist und im Baden eine Öffnung besitzt zwaeks Aufnahme eines Trag- bezw. Aufhängebolzens. 13.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass sie als kombinierter Spannungs- und Stromwandler ausgebil det ist, wobei das Isoliergehäuse im we sentlichen trichterförmige Gestalt hat, und :der breite schüsselförmige Teil zur Aufnahmedes !Spannungswandlers dient, während -der von einem Querloch durch setzte, sich daran anschliessende Teil zur Aufnahme des Stramwandlers ;dient. 14.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und LTntera,nspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Isoliergehäuse aus einem einteiligen, flaschenförmigen, von einem Querloch durchsetzten Isolierkör per besteht, wobei .an dem Boden der Flasche eine Kappe mit dem Aufhänge bolzen befestigt ist und der Hals zum Tragen der Nachspannungsleitungenoder weiterer gleich .ausgebildeter Hängeiso- latorglieder .dient. 15.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, idass die in :Staf- felsch.altung verbundenen Einheiten zu sammen eine Messwand.lerhängekette bil den, welche an dem geerdeten Befesti gungsträger der Hochspannungen aufge hängt und an ihrem untersten Ende mit .der Hochspannungsleitung verbunden ist. 16.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, @dass,die in Staf felschaltung verbundenen Einheiten zu sammen eine Messwandlerhängekette bil den, welche bei Einführung einer Fern leitung in ein 'Schalthaus an den Befesti gungspunkt der End-abspannkette der Fernleitung aufgehängt ist, und zwar derart, dass sie auch von dein .soggenannten Schwalbennest bezw. Kontrollgang des Schalthauses zugänglich ist. 17.
    Elektrische Vorrichtung nach P:atentan- spruch und Unteransprüchen 9 und 10, .dadurch gekennzeichnet"dass die in Staf felschaltung verbundenen Einheiten zu sammen eine Messwandlerhängekette bil den, welche innerhalb einer @Schaltanlrage als Abspannkette für die .eine Zuleitung eines auf dem Erdboden stehenden elek trischen Apparates -dient. 18.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan- spiuch und Unteransprüchen 9 und 10, gekennzeichnet durch zwei nebeneinander aufgehängte Hängeketten, wobei eine der beiden Ketten Tals .Strom, die ,andere als Spannungswa.nd'ler .ausgebildet ist. 19.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhei ten sich in wagrechter Verbindungs ebenen einer aus Isolatoren gebildeten Doppelhängekette für die Hochspan nungsleitung angeordnet sind. 20.
    Elektrische Vorrichtung nach Patentan- sprtiöh und Unteranspruch 11, Üadurch gekennzeichnet, dass die Einheiten in wagrechte Verbindungsebenen einer aus Isolatoren gebildeten Doppelhängekette für die Nochspannungsleitung angeordnet sind.
CH140236D 1928-12-15 1929-06-18 Zum Anschluss an Hochspannungsleitungen bestimmte, aus Einheiten mit mindestens einem bewickelten, innerhalb eines Isoliergehäuses angeordneten Eisenkern bestehende elektrische Vorrichtung. CH140236A (de)

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