CH140246A - Einrichtung zur Fernbedienung in einer Nebenstelle liegender, verstellbarer Organe von einer Hauptstelle aus. - Google Patents

Einrichtung zur Fernbedienung in einer Nebenstelle liegender, verstellbarer Organe von einer Hauptstelle aus.

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CH140246A
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CH
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long
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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  Einrichtung zur Fernbedienung in einer Nebenstelle liegender, verstellbarer  Organe von einer Hauptstelle aus.    Es ist bekannt,     .dass    man mit Hilfe der       Einrichtungen    der automatischen     Telephonie     eine ganze Reihe von elektrischen Schaltern,  Ventilen, Maschinen oder dergleichen über  eine     Tel.ephonleitung    steuern kann.

   Dabei       wird    durch die in .der Hauptstelle aufge  stellte     Wähleinrichtung    eine in der Neben  stelle angeordnete Schalteinrichtung betätigt,  ,die je nach der betroffenen Wahl einen .der       ,dort    vorhandenen     Betätigungsmagnete        ader          -Motoren    an die Fernleitung anschliesst.  Wenn darauf ein Kommandostrom über ,die       Fernleitung    gesendet wird, so     betätigt:,dir:ser     mit Hilfe des .betreffenden angeschlossenen       Iagne-tes    oder Motors     dae    zu     steuernde     Organ..  



       Trotz    .der Vollkommenheit der     modernen          automatischen        Telephoneinrichtungen    ist es  doch nicht gänzlich ausgeschlossen, dass ge  legentlich einmal eine Fehlschaltung eintritt.  Wenn infolgedessen beispielsweise ein fal-         scher    elektrischer     iSchalter    einer     Starkstrom-          leitung    geschlossen wird, so können grosse       Schäden    entstehen.

   Aufgabe der Erfindung  ist es daher, .eine sicher arbeitende und     doch     wohlfeile Prüfeinrichtung zu schaffen, die  dem bedienenden Beamten die Nachprüfung  ermöglicht, ob der von ihm     auszusendende          Komman4ostrom    das richtige Organ .erfassen  wird.  



  Gemäss der Erfindung wird diese Auf  gabe .dadurch gelöst,     @dass    jedem .der zu     be-          tätigenden    Organe ein     Frequenzerzeuger    zu  geordnet ist, der     eine,d:as    betreffende Organ  kennzeichnende elektrische Frequenz in die  Fernleitung sendet. Dabei kommt es .darauf  an, dass :der     Frequenzerzeuger    unbedingt be  triebssicher arbeitet und die von ihm ver  langte Frequenz zuverlässig einhält.

   Bei  spielsweise werden daher als     Frequenzerzeu-          ger    schwingende Zungen verwendet, von       .denen    jede eine von den andern verschiedene      Frequenz     erzeugt.    Der von     ihnen        gelieferte     Ton     bestimmter    Höhe wird von einem     Mikro-          phon    aufgenommen, welches die     akustische     Frequenz in     eine        elektrische    umformt.

   Die so  erzeugten Frequenzen können dann in der  Hauptstelle mit besonders einfachen Mitteln  angezeigt werden,     wie    das im folgenden be  schriebene und in der Abbildung schematisch  dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt.  



  In der Hauptstelle H ist ein     Telephon-          wähler    1 aufgestellt, der mit der bekannten  Fingerscheibe 2 ausgerüstet ist.     iSoll    bei  spielsweise ein mit dem Ordnungszeichen F  versehenes -Organ gesteuert werden, so wird  an der     Fingerseheibe    der Buchstabe F ge  zogen. Mit der     Hauptstelle    H     ist,die    Neben  stelle N durch die Fernleitung 3 verbunden.

    Die durch den Ablauf der Fingerscheibe 2  über die Fernleitung 3     gesandtenStromstösse     betätigen einen Schaltmagneten 4, der einen  Kontaktarm 5     weiterschaltet.    Der Kontakt  arm 5 -läuft über     die    auf einer Scheibe     6,an-          gebrachten    Kontakte 7, deren jeder mit  einem der Steuermagnete 11, 12, 13, 14 ver  bunden     ist.    In der     Abbildung    sind nur     vier     Magnete dargestellt, während ihre Zahl na  türlich -der Anzahl der zu steuernden Organe  entsprechen muss. Es sei angenommen, dass  der Kontaktarm 5 auf dem Kontakt des  Steuermagneten 13 stehen geblieben ist.

   Die  zu jedem     Steuermagneten    führende Leitung  führt ausserdem zu dem Überträger 8 eines       Mikrophones    9, vor dem     eine    schwingende  Zunge 10 angeordnet ist. Jedesmal, wenn  der Schaltmagnet 4 in Tätigkeit     tritt,    wird  gleichzeitig eine Einrichtung in     Tätigkeit     gesetzt, die sämtliche schwingenden Zungen  10     ,anzupft.    Um die Abbildung nicht durch       Nebensächlichkeiten    unübersichtlich     -zu    ma  chen,

   ist     diese    Einrichtung nicht     mitgezeich-          net.    Jede der     Zungen    10 ist auf eine Fre  quenz abgestimmt, die von den Frequenzen  der andern Zungen verschieden ist. Die dem       Steuermagneten    13 zugeordnete Zunge 10  hat daher einen ganz bestimmten Ton. Die  ser Ton     wird    von dem     Mikrophon    9 aufge  nommen,     in    elektrische 'Stromstösse umgesetzt       und    über den     Überträger    8, den Kontaktarm    5 und     die    Fernleitung 3 in ;die Hauptstelle  gesandt.

   In :der Hauptstelle ist ein     Fre-          quenzauzeiger    15 aufgestellt, der ebenso viel  federnde Zungen enthält,     wie    die Nebenstelle  N, und zwar ist jede dieser Zungen einer be  stimmten Zunge in der Nebenstelle zugeord  net, indem sie dieselbe Eigenschwingungs  zahl wie jene besitzt. Die ankommenden elek  trischen Frequenzen werden durch einen  Magneten wieder in mechanische Frequenzen       umgeformt,    durch welche die Zungen im       Frequenzzeiger    15     angezupft    werden, und  diejenige, deren Eigenfrequenz mit der an  kommenden Frequenz übereinstimmt, gerät in  Schwingungen.

   Auf diese Weise kann der  bedienende Beamte erkennen, ob der von ihm  zu     betätigende    Schalter F in der Nebenstelle  richtig ,ausgewählt worden ist. Je nachdem,  ob der     'Schalter    ein- oder ausgeschaltet wer  ,den soll, drückt er nunmehr die Kommando  taste 1,6 oder die Kommandotaste 17. Hier  durch geht ein Kommandostrom über die  Fernleitung, erregt den Steuermagneten 13  und schaltet den elektrischen     Schalter    F.  



  Gegebenenfalls müssen die über .die Fern  leitung 3 ankommenden     abgestimmten    Fre  quenzen durch eine     Verstärkereinrichtung    in  der Hauptstelle H verstärkt werden, was mit  bekannten     Mitteln    keinerlei     Schwierigkeiten     bietet. Es ist auch bekannt, !die verschiedenen  Stromkreise, die über den     Schaltmiagneten    4,  den     Mikrophonübertrager    8 und den Steuer  magneten 13 gehen, gegeneinander durch  Relais oder :durch .Sperrkreise abzuriegeln  Die hierzu dienenden Mittel 'brauchen daher  im     einzelnen        nicht        beschrieben        ,zu    werden.

    Das Ein- und Aaskommando kann durch  die Stromrichtung, durch die Frequenz oder  dergleichen unterschieden werden; man kann  auch eine Einrichtung vorsehen, J ass der ein  geschaltete     ;Schalter    F durch einen     Kom-          mandostrom.    ausgeschaltet und der     .ausge-          sch:alteteSchalter    durch den nächsten Kom  mandostrom wieder     eingeschaltet    wird.  



  Eine     Einrichtung    gemäss der Erfindung  ist einfach     und    betriebssicher. Sie hat des  halb besondere Bedeutung, weil sie es ermög  licht, :die vorhandenen Einrichtungen der      automatischen     Telephonie    für -die Fernsteue  rung beispielsweise elektrischer Unterwerke  zu verwenden, ohne     dass    .diese Einrichtungen  durch     verwickelte    Sicherungen für das rich  tige Arbeiten unverhältnismässig verteuert  werden.  



  Sie hat weiter     .den    Vorteil, d ass sie auch  bei sehr .grossen     Entfernungen    benutzt wer  den kann, bei denen ohne     Übertrager-          zwischenstationen    nicht auszukommen     ist.     Solche     Zwischenstationen    lassen lediglich       Wechselstrom    durch, und da die Wechsel  ströme mit voneinander verschiedenen Fre  quenzen,     mit    Hilfe     welcher        lder        richtige     Schalter ,zu erkennen ist, Wechselströme     ge-          nü,genid    hoher Frequenz darstellen,

   bieten  sieh hier keinerlei Schwierigkeiten.  



  Wo es erforderlich ist, .genügen zwei Lei  tungen, eine Hin- und eine .Rückleitung. In  der Abbildung ist der Einfachheit wegen die  Rückleitung über Erde gedacht, o besohl man  zur Vermeidung      & 'er    Störungen     ungeerdete     Rückleitungen vielfach vorzieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernbedienung in einer Nebenstelle .liegender, verstellbarer Organe von einer Hauptstelle aus, wobei .die Betäti- gungsmagnete idieser Organe wahlweise lan eine Fernleitung angeschlossen werden kön nen, daJurch gekennzeichnet, @dass in der Nebenstelle jedem Organ ein frequenzbestim- mendes Element zugeordnet ist,
    lda.s eine das betreffende Organ kennzeichnende elektrische Frequenz durch die Fernleitung :zur Haupt stelle sendet. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass -die Frequenz in der Nebenstelle akustisch erzeugt und durch ein Mikrophon in eine elektrische Frequenz umgewandelt wird. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass,die Frequenzen durch Anzupfen federnder Zungen er zeugt werden.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass die Frequen zen in der Hauptstelle durchabgestimmte Resonanzfedern angezeigt werden.
CH140246D 1928-08-09 1929-07-10 Einrichtung zur Fernbedienung in einer Nebenstelle liegender, verstellbarer Organe von einer Hauptstelle aus. CH140246A (de)

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