CH140264A - Tankautomat. - Google Patents

Tankautomat.

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CH140264A
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CH
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counterweight
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Inventor
Pribbenow Ernst
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Pribbenow Ernst
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/04Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin

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  • Beverage Vending Machines With Cups, And Gas Or Electricity Vending Machines (AREA)

Description


  Tankautomat.    Gegenstand der Erfindung ist ein Tank  automat,     dessen    Zweck es ist, Benzin, 01  oder irgendwelche andern     Flüssigkeiten        ge-          .en    Geldeinwurf selbsttätig abzugeben. Ein  solcher Automat ist, da er keines ständigen  Bedienungspersonals bedarf, besonders an       einsamen    Orten oder zur     Nacht.zeit    von Vor  teil. Der Erfindungsgegenstand lässt auf ein  fache und sichere Weise diesen     Zweck    er  reichen.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführun(;äbei-          spiel    der Erfindung     dargestellt,    und zwar  zeigen       Fig.    1 bis 5 die Inneneinrichtung in     ver-          ,schiedenen    Arbeitsstellungen in Ansicht und  Draufsicht,       Fig.    6 bis 8 einen Teil der Inneneinrich  tung in verschiedenen Arbeitsstellungen in  Vorderansicht und     .Seitenansicht,          Fig.    9 einen Einzelteil in Draufsicht,       Fi.g.    10 eine Aussenansicht des     Automaten.     Es ist 1, 2 ein zweiarmiger Hebel, der  in dem Bock 3 drehbar gelagert ist..

   Auf dem    Arm 1 des Hebels ist ein Gegengewicht 4  vorgesehen. Auf     dem        Arm.    2 des Hebels ist  ein     Messgefäss    5 angebracht, das sich durch  eine Pumpe 9, die einen nach aussen heraus  ragenden Bedienungsgriff 7 besitzt,     voin    un  terirdischen Tank 8 .aus durch     das    Steigrohr  und den     biegsamen    Schlauch 10 auffüllen  lässt. Es ist 11 eine mit     Rückschlagventil     versehene     Einfülleinrichtung    für den unter  irdischen Tank B.  



  Um durch .den Apparat bei Einwurf     ver-          schiedenwerti:ger    Geldstücke     entsprechende     Mengen der Flüssigkeit verabfolgen zu kön  nen, ist das das     Messgefäss    5 ausbalancierende  Gegengewicht 4     verschiehbar        angeordnet.    Die       Verschiebung    kann durch eine von der Leiste  12     unterstütze    Gabel 13 bewirkt werden, die  sich unter gewissen Voraussetzungen von :au  ssen her durch einen Griff 6 verstellen     lä,sst.     Der Griff 6 gleitet in einem Schlitz 14 der  Aussenwand ,des Automatengehäuses 15.  



  Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel  sind beispielsweise drei für verschiedenwer-           tzge    Geldstücke passende     Einwurfschlitze    16,  17     und    18     (Fig.    10)     vürgesehen.    Dementspre  chend ist der Schlitz 14 mit drei Rasten ver  sehen, um das Gewicht 4 sicher und genau  auf die drei verschiedenen Stellungen     einstel-          len    zu können, wie sie in     Fig.    6 und 7     durch     volle     bezw.    gestrichelte Linien     verans-chau-          lncht    sind.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn  bei der in     Fig.    1, 6 und 8 gezeichneten  Grundstellung ein Geldstück     beispielsweise     in den     Einwurfschlitz    16     .gesteckt    wird, so  gelangt es nach dem Passieren     üblicher    Prüf  einrichtungen in den Geldkanal 19. Dieser  Kanal 19 besitzt, ebenso wie die Kanäle 20  und 21, an einer .geeigneten Stelle seiner Un  terseite eine Öffnung.

   Wenn nun, wie es in  der     Zeichnung    dargestellt ist, das Gewicht  4     nicht    diejenige Stellung     innehat,    die dem       benutzten        Einwurfschlitz    entspricht., so fällt  das Geldstück durch die vorerwähnte Öff  nung des Kanals in den darunter     befindlichen     Trichter 22, von wo es durch einen Kanal  23     in.    eine an der Aussenwand .des Automa  tengehäuses vorgesehene Schale 24 zurück  gleitet. Das Gleiche würde auch geschehen,  wenn man die     andern        Einwurfschlitze    17  und 18 dann benutzt, wenn das Gewicht 4  nicht die entsprechende Stellung einnimmt.

    Das Geldstück würde dann ebenfalls durch  Öffnungen der Kanäle 20 und 21 in die  Trichter 25     bezw.    26 fallen und von dort in  die Schale 24 geleitet werden.  



  Wenn man aber einen bestimmten Geld  einwurfschlitz, also zum Beispiel den Schlitz  16, benutzt, nachdem man vorher den Griff  6 und damit das Gewicht 4 auf die diesem       Einwurfschlitz    entsprechende Stellung ein  gestellt hat, so kann das Geldstück über die  vorerwähnte Öffnung des Kanals 21 hinweg  rollen, weil dann diese Öffnung durch eine       mittelst    der Stange 27 an dem Gewicht 4  angebrachte Platte 28 verschlossen ist.  



  Das     Geldstiick    rollt dann also weiter und  schlägt auf die Schiene 29 auf. Beim Auf  schlagen wird die Schiene 29, die durch das  Verbindungsstück 30 gelenkig an einer    Wand des Automatengehäuses angebracht  ist und durch eine schwache Feder 31 hori  zontal gehalten wurde, nach unten gedrückt.       (Fig.    2, 4 und 7). Dabei rollt das Geld  stück in den Sammelbehälter 32 und gleich  zeitig verliert das gewichtsbelastete Ende  33 eines im Bock 35 drehbar gelagerten zwei  armigen Hebels 33, 34, das auf einer Raste  37 auflag, seinen Halt und fällt bis zum An  schlag 36 herab.

   Dabei hebt sich das andere  Ende 34 des Hebels hoch, und indem es  auf einer schrägen Fläche des Riegels 38  entlang gleitet, drückt es diesen Riegel 38  weg, der federnd gelenkig auf einem Träger  39 vorgesehen ist     (Fig.    2). Der Riegel 38 ar  retierte vorher     (Fig.    1) den zweiarmigen He  bel 1, 2 und er     sperrte    ferner, indem seine  obere Schneide in einen mit dem Pumpen  griff 7 in Verbindung stehenden Zahnkranz  40 eingriff, die Benutzung der Pumpe 9, 7.  



  Nachdem nun der Riegel 38 durch den  Geldeinwurf ausgelöst wurde, gelangt das  auf dem Hebelarm 2 angebrachte     Messgefäss     5 in seine Höhenstellung und kann durch  Benutzung des Griffes 7 mit der aus dem  Tank 8 herausgeholten Flüssigkeit gefüllt  werden.  



  Der Grad dieser Auffüllung richtet sich  nach der jeweiligen Stellung des Gegenge  wichtes 4. Wenn das Gewicht 4 auf dem  äussersten Ende des Hebelarmes 1 sitzt, so  wird eine grössere Menge der Flüssigkeit in  das     Messgefäss    5 eingefüllt, als wenn das  Gewicht 4 näher dem Lagerbock 3 steht. In  dem Augenblick nämlich, in dem das Ge  wicht des Inhaltes des     Messgefässes    5 die zu  rückhaltende Kraft des Gegengewichtes 4  übersteigt, beginnt (das     Messgefäss    5 zu sin  ken. Das     Messgefäss    5 ist einseitig überhän  gend und nach unten schwenkbar auf dem  Hebelarm 2 des Hebels 1, 2 angebracht, so     dass     es, wenn es aufgefüllt wird, das Bestreben hat,  sich seitlich zu neigen.

   Dieses seitliche Nei  gen kann aber erst dann stattfinden, wenn  das     Messgefäss    5 beim Herabsinken eine  Anschlagleiste 41 verlässt, an der vorher eine  Innenfläche des     Messgefässes        entlangglitt.     



  Wenn nun das Messgerät 5 sich sowohl           heruntergesenkt,    als auch sich geneigt hat       (Fig.    3 und 5), so drückt es auf den Hebel  arm 34, so dass nun einerseits der Riegel 38  wieder in die Stellung zurückgelangt     (Fig.     3 und 5), in der er den Hebel 1, 2 und den  Pumpengriff 7 festhält, während anderseits  der Hebelarm 33 den Anschlag 36 verlässt,  an der zurückfedernden Raste 37 vorbei  streicht und sich dann mit seinem Ende auf  diese Raste 37 auflegt.  



  Aus dem gemäss     Fig.    3 und 5 seitwärts  geneigten     Messgefäss    5 fliesst die darin be  findliche Flüssigkeit durch den Trichter 42  in das Sammelgefäss 43 und von hier aus zur  Mündung des Schlauches 44, sobald der Ab  sperrhahn 45 geöffnet wird.  



  Ist das     Messgefäss    5 auf diese Weise leer  gelaufen, so schwenkt es in seine Aufrecht  stellung zurück, da an ihm einseitig ein  kleines Gegengewicht 46 angebracht ist, das  so     bemesssen    ist, dass es das Gewicht des  leeren     Messgefässes    5 ausbalancieren kann.       Hierdurch    ist nun wieder die in     Fig.    1 dar  gestellte Bereitschaftsstellung erreicht.  



  Damit es nicht möglich ist, die Stellung  des Gegengewichtes 4 noch nach dem Geld  einwurf zu Gunsten des Benutzers zu än  dern, sind für die drei in Frage kommenden  Gewichtsstellungen Anschläge 47 vorgese  hen. Zwischen diese Anschläge 47, die sonst  die Verschiebung des Gewichtes 4 nicht be  einträchtigen, gleitet das Gewicht 4 hinein,  sobald der Einwurf des Geldstückes ein Ab  wärtsneigen des Hebelarmes 1 zur Folge hat       (Fig.    7).  



  Es könnte auch eine Einrichtung getrof  fen werden, durch die diejenigen Einwurf  schlitze, die nicht der jeweiligen Stellung des  Gewichtes 4 entsprechen, von innen her ab  gedeckt werden.  



  Damit das Gewicht 4 zwischen     deii    Ar  men der Gabel 13 möglichst reibungslos     auf-          und    abgleiten kann, werden zweckmässig an  den     Innenf        iächen    der Arme Rollen 48 vor  gesehen,     wie    sie in     Fig.    9     beispielsweise    ver  anschaulicht sind.

      Da     infolge    von Preisschwankungen dem  Wert eines bestimmten Geldstückes nicht  immer eine bestimmte Menge der zu verab  folgenden Flüssigkeit entspricht, kann, wie       Fig.    9 zeigt, auf dem Gewicht 4 beispiels  weise ein kastenartiger Behälter 49 vorge  sehen werden, der zur Aufnahme kleiner  Differenzgewichte bestimmt ist.  



  Der an der Aussenseite des Automaten  gehäuses 15 vorgesehene Abfüllschlauch 44  wird zweckmässig, wie     Fig.    10 zeigt, an  einem Seil oder an einer Kette 50 aufge  hängt, die über eine im Innern des Auto  matengehäuses 15 vorgesehene Rolle geführt  und durch ein     Gegengewicht    belastet ist, so  dass der Schlauch 44, sobald er losgelassen  wird, selbsttätig in seine Aufhängestellung       zurückkehrt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tankautomat für die Verabfolgung von Benzin, 01 und andern Flüssigkeiten, da durch gekennzeichnet, dass auf dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels, der auf seinem andern Ende durch ein für das Ge wicht der zu verabfolgenden Flüssigkeits menge massgebendes Gegengewicht belastet ist, ein -Messgefäss nach unten schwenkbar angebracht ist, welches durch eine Pumpe über einen biegsamen Schlauch hinweg vom Flüssigkeitstank aus sich auffüllen lässt, so bald durch Einwurf eines Geldstückes ein den Pumpengriff sperrender Riegel ausgelöst wird, wonach das Messgefäss nach vollende tem Auffüaen unter Überwindung der Wir kung des Gegengewichtes abwärts sinkt und dann,
    wenn es infolge dieses Abwärtssinkens einen, es in aufrechter Stellung haltenden Anschlag verlässt, seitwärts nach unten aus schwenkt und seinen Inhalt in einen bei der Zapfstelle mündenden Trichter ergiesst, worauf das Messgefäss unter Einwirkung eines an ihm einseitig angebrachten Gewich tes sich wieder aufrichtet, während gleich zeitig der federbelastete Riegel in seine den Pumpengriff sperrende Stellung zurück kehrt.
    UNTERANSPRÜCHE: Tankautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auslösung des den Pumpengriff (7) sperrenden Rie gels (38) dadurch bewirkt wird, dass das einfallende Geldstück eine das eine Ende (33) eines zweiarmigen Hebels (33, 34) unterstützende federnde Raste (37) her unterdrückt, so dass dieses gewichts belastete Hebelende (33) niedersinken kann, wobei das andere Hebelende (34) sich anhebt und, indem es an einer schrä gen Fläche des federbelasteten Riegels (38) entlanggleitet, diesen Riegel (38) hochdrückt.
    worauf dann durch das Aus schwenken des Messgefässes (5) nach un ten, welches dabei auf dieses Ende (34) des zweiarmigen Hebels (33, 34) drückt, letzterer wieder in seine ursprüng'.iche Stellung zurückgebracht wird. Tankautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das den Mess- gefässinhalt ausbalancierende Gegenge wicht (4) die Verwiegung verschieden grosser Flüssigkeitsmengen dadurch er- möglicht, dass es sich von aussen her auf dem Hebelarm (1) verschieben lässt. 3.
    Tankautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem ver schiebbaren Gegengewicht (4) eine Platte (28) mitbewegt wird, die jeweils nur den jenigen von verschiedenen Geldkanälen (19 oder 20 oder 21) passierbar macht, der an den der Gewichtsstellung entspre chenden Geldeinwurfschlitz (16 oder l i oder 18) ansetzt, während die \an die übri gen Geldeinwurfschlitze ansetzenden Geldkanäle das Geldstück nur bis zu einer bestimmten Stelle leiten, wo es aus dem Kanal herausfällt und wieder nach aussen geleitet wird. 4.
    Tankautomat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das den Mess- gefässinhalt ausbalancierende Gegenge- wicht (4) mit einer Einrichtung (49) ver sehen ist, die es ermöglicht, dieses Gegen gewicht (4) zur Variierung der zu verab folgenden Flüssigkeitsmenge schwerer oder leiehter zu machen.
CH140264D 1929-05-03 1929-05-03 Tankautomat. CH140264A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH140264T 1929-05-03

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ID=4397307

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CH140264D CH140264A (de) 1929-05-03 1929-05-03 Tankautomat.

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