CH140265A - Telephonapparat. - Google Patents
Telephonapparat.Info
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Description
Telephonappar at. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Telephonapparate, deren Unterteile eine Wählerscheibe und einen Teil zum Tragen des Mikrotelephons aufweisen und bezweckt hauptsächlich gewisse Mängel zu beseitigen, welche den gegenwärtig für automatische und halbautomatische Telephonanlagen ver wendeten Stationen anhaften und welche zur Folge haben können, dass falsche Anrufe ge macht werden.
Gemäss vorliegender Erfindung ist der er wähnte Teil so angeordnet, dass er das Mi- krotelephon in einer geneigten Lage diame tral über der Wählerscheibe hält, wobei die freie Betätigung der letzteren verhindert wird, bis das' Mikrotelephon entfernt ist.
Dies hat den Vorteil, da.ss es nicht möglich ist, die Wählerscheibe zu betätigen, bevor oder währenddem das M'ikrotelephon vom Traggestell entfernt wird, infolge wessen sol che falsche Anrufe praktisch ausgeschlossen sind, welche dadurch entstehen, dass die Wählerscheibe betätigt wird, bevor die durch das Gewicht des Mikrotelephons beeinflusste Umschalteinrichtung betätigt worden ist, oder bevor das Amtszeichen erhalten worden ist.
Weiterhin kann das Mikrotelephon auf dem Unterteil in solcher Lage gehalten wer den, dass die Ebene der Mikrophonmembrane mit der Horizontalen einen Winkel bildet.. der vorzugsweise zwischen 30 und 60 liegt.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass das Mikrophon in dem Augenblick, in dem der durch sein Gewicht. beeinflusste Um schalter betätigt wird, unter einem solchen Winkel geneigt ist, dass wegen des vermin derten Widerstandes in der Körnerkammer das Bestreben der Körner, den als < :
Brennen#> bekannten Effekt zu verursachen, weitgehend beseitigt ist, während bei der gegenwärtig gebräuchlichen Art und Weise der Lage rung, das Mikrophon mit seiner Stirnfläche, im Moment wo der durch sein Gewicht be einflusste Umschalter betätigt wird, nach unten weist, in welcher Stellung das Mikro- plion seinen grössten Widerstand hat, da die Körner von der einen Elektrode getrennt sind, wodurch das Bestreben zu brennen sehr vergrössert und die Lebensdauer des Mi krophons sehr beeinträchtigt wird.
Die begleitende Zeichnung zeigt eine er findungsgemässe Konstruktion einer Teilneh mersprechstelle.
In dieser Zeichnung ist Fig. 1 eine Seiten ansicht der Telephonstation, welche weiter hin das aufgelegte Mikrotelephon zeigt; Fig. 2 ist eine Vorderansicht hiervon. 9Tie man erkennt., hat der Untersatz 1 eierbecberförmige Gestalt und weist eine ge neigte Stirnfläche 2 auf, auf der die Wäh lerscheibe 3 angebracht ist. Ein geeigneter Winkel für die Neigung der Stirnfläche ist annähernd 45 .
Rückseitig der Wähler scheibe befindet sich eine hervorstehende Lippe 4 und eine Vertiefung 5, in der der durch das Gewicht des Mikrotelephons beein- flusste Umschalter 6 angebracht ist. Der Stiel 7 des Schalters ist im Untersatz gleitbar ge lagert und mit dem darin befindlichen Schaltmechanismus wirksam verbunden. Die ser Mechanismus kann in irgend einer ge eigneten Art und Weise ausgeführt sein und ist in der Zeichnung nicht gezeigt.
Das Mikrotelephon ist auf dem Untersatz so unterstützt, dass der Empfänger 8 auf dem durch das Gewicht des Mikrotelephons beeinflussten Umschalter G ruht und dass der Handgriff 9 diametral über der Wähler scheibe 3 liegt, jedoch von ihr nicht beein trächtigt wird, so dass dieser Handgriff leicht ergriffen werden kann.
Der Fuss des Untersatzes weist auf der Vorderseite eine Vertiefung auf, die dem Mundstück des Mikrophons 11 angepasst ist, wie bei 10 ersichtlich ist.
An Stelle des durch das Gewicht des Mi- krotelephons beeinflussten Umschalters kann ein Druckschalter am Fuss der Telephonsta- tion passend angeordnet sein, der durch das 3Zikrophon betätigt wird, sobald das Nikro- telephon aufgelegt ist.
Der Untersatz kann irgend eine passende Form zeigen und aus irgend welchem pas- senden Material hergestellt sein, und die Wählerscheibe kann so darauf angebracht sein, dass die Fingerscheibe mit der geneig ten Oberfläche der Telephonstation in glei cher Ebene liegt oder von ihr absteht.
Man erkennt; dass die vorliegende Aus führungsform der Erfindung eine Telephon- station einfacher Form bringt, in der jeder voreiligen Betätigung der Wählerscheibe vorgebeugt wird, ohne dass verwickelte Sperrvorrichtungen zu Hilfe genommen wer den und in der das Mikrotelephon in einer Stellung unterstützt wird, in der es sehr leicht zu Gebrauch ergriffen werden kann, währenddem es zur gleichen Zeit gewähr leistet, dass sich das Mikrophon in der Stel lung geringsten Brennens befindet, wenn der Stromkreis durch Entfernen des Mikrotele- phons von der Unterlage vervollständigt wird, wodurch vermieden wird,
dass sich das Mikrophon infolge Brennens abnützt.
Man erkennt ohne weiteres, dass die Er findung nicht auf die genauen hier beschrie benen und gezeigten konstruktiven Ausbil dungen beschränkt ist, sondern der verschie densten Verkörperungen fähig ist, die in den Bereich des beigefügten Patentanspruches fallen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Telephonapparat, dessen Unterteil eine Wählerscheibe und einen Teil zum Tragen des Mili:rotelephons aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass der erwähnte Teil so an geordnet ist, dass er das Mikrotelephon in einer geneigten Lage diametral über der Wählerscheibe hält, wobei die freie Betäti gung der letztern verhindert wird, bis das Mikrotelephon entfernt ist.UNTERANSPRüCHE: 1. Telephonapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der erwähnte Teil diametral gegenüberliegende Unter stützungsstellen aufweist, die über und unter der Wählerscheibe liegen und dem Empfänger bezw. Mikrophon des Mikro- telephons angepasst sind, wobei der Hand griff des Mikrophons diametral über der Stirnfläche der Wählerscheibe liegt und die erwähnte Wählerscheibe praktisch um den gleichen Winkel wie das Mikro telephon geneigt ist.2. Telephonapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch L, dadurch gekennzeich net, dass die erwähnten Unterstützungs stellen die Form von Vertiefungen im Un terteil haben, deren eine dem Empfänger und deren andere dem Mikrophon ange passt ist, und die das Mikrotelephon un terstützen. 3. Telephonapparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Schalter, der einer der erwähnten Unterstützungs stellen beigeordnet. ist, durch den er wähnten Empfänger betätigt werden kann, wenn das Mikrotelephon auf den Unterteil aufgelegt ist.4. Telephonapparat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Schalter, der einer der erwähnten Unterstützungs stellen beigeordnet ist, durch das er- wähnte Mikrophonbetätigt werden kann, wenn das Mikrotelephon auf den Unter teil aufgelegt ist. 5. Telephonapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Mikrotele- phon auf dem Unterteil so unterstützt ist, dass die Ebene der Mikrophonmembran gegenüber der Horizontalen geneigt ist.6. Telephonapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Neigungswinkel der Mi krophonmembran gegenüber der Horizon talen zwischen 30 und<B>60'</B> liegt. 7. Telephonapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unter stützungsstellen so auf dem Unterteil an geordnet sind, dass das Mikrotelephon quer über dem Unterteil liegt, und der Emp fänger und das Mikrophon die erwähnten Unterstützungsstellen berühren, der Hand griff des Mikrotelephons die Wähler scheibe jedoch nicht berührt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB140265X | 1928-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH140265A true CH140265A (de) | 1930-05-31 |
Family
ID=10033637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH140265D CH140265A (de) | 1928-05-02 | 1929-04-19 | Telephonapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH140265A (de) |
-
1929
- 1929-04-19 CH CH140265D patent/CH140265A/de unknown
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