CH140268A - Steckerstift, insbesondere für Radioröhren. - Google Patents
Steckerstift, insbesondere für Radioröhren.Info
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- H—ELECTRICITY
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Description
Steckerstift, insbesondere für Radioröhren. Zum Einstecken der Radioröhren in die Lampensockel von Radioapparaten sind die Röhren mit Steckerstiften versehen, welche in entsprechend gestalteten Buchsen, die im Lampensockel angeordnet sind, eingesteckt werden. Die Verbindung der Steckerstifte mit der Radioröhre erfolgt gewöhnlich durch einen Ring aus Pressmasse oder dergleichen gut isolierenden Stoffen, in welchen die Steckerstifte eingegossen oder eingepresst werden.
An diesem Pressmassenring ist in beliebiger Weise die Glaskuppe mit der in- nern Einrichtung der Röhre angebracht. Durch diese Steckerstifte werden die Zulei tungsdrähte zu den Elektroden der Röhre bei der Herstellung derselben hindurchge führt und an denselben befestigt. Es ist da her notwendig, dass zum Zwecke der Durch führung der Zuführungsdrähte die Stecker in ihrer ganzen Länge eine durchgehende Öffnung aufweisen.
Damit nun beim Her stellen des Pressstückes keine Masse in die Steckerstifte eindringt, ist es nötig, dass die Steckerstifte an ihrem obern Ende, welches in die Isoliermasse eingepresst oder eingegos sen wird, verschlossen sind. Dieses wurde bis jetzt meist durch volle Ausführung oder durch Abschliessen der obern Öffnungen der Stecker erreicht. Alle diese Stecker wurden dann nach Fertigstellung des Pressteils vor dem Einmontieren der Lampe durchbohrt oder durchstossen. Diese bis jetzt bekannten Ausführungsarten bedingten alle einen nicht einfachen Fabrikationsprozess und waren in der Herstellung teuer.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bezieht sich nun auf einen Steckerstift insbesondere für Radioröhren, dem die vor stehenden geschilderten Nachteile der bis jetzt bekannten Steckerausführungen nicht anhaften sollen. Erfindungsgemäss ist dieser Stecker aus einem einzigen Stück Blech ge rollt und ist an einem Ende völlig geschlos sen. Diese Schliessung kann dadurch herbei geführt werden, dass beim Stanzvorgang des Mantels am obern Ende stehengebliebene Lappen so zusammengebogen werden, dass die Steckerhülse dadurch an diesem Ende vollkommen geschlossen wird.
Am untern Ende des Blechstückes können ebenfalls Lap pen vorgesehen und vor dem Rollen des Blechstückes abgeflacht werden, so dass in gerolltem Zustande eine Öffnung vorhanden bleibt. Um die Stecker gegen Verdrehen und gegen Lockerwerden durch auftretende Stoss- und Zugwirkungen zu sichern, kön nen verschiedene Ausgestaltungen des Kopfes vorgenommen werden. Es können beispiels weise nach aussen ausladende Nocken, Rän der mit Lücken, Abflachungen, Zusammen pressungen oder dergleichen angebracht wer den, auch kann der Schaft des Steckers als Bananenstecker oder dergleichen ausge bildet sein. Durch diese Ausgestaltung des Steckerkopfes kann der Stecker gegen Ver drehungen und Lockern in einfachster Weise geschützt werden.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen dieses Steckerstiftes ver anschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Radioröhre mit in dieselbe eingebrachten Steckerstiften, Fig. 2 die Ansicht eines Steckerstiftes, Fig. 3 die Aufsicht auf diesen Stecker- Stift, Fig. 4 den Abwicklungsmantel des Stek- kerstiftes nach Fig. 2.
Fig.'5 einen Steckerstift mit eingestauch tem Kopf und ausladendem Rand, Fig. 6 die Aufsicht auf diesen Stecker- Stift Fig. 7 einen Steckerstift mit am Kopf konisch verlaufenden Flächen, Fig. 8 einen Steckerstift, bei welchem der Schaft die Form des Schaftes eines Ba nanensteckers hat.
Der Steckerstift nach Fig. 2, 3 und 4 besteht aus einem einzigen Blechstück a. Dieses Blechstück ist oben und unten mit Lappen b und b' versehen, von welchen die untern b' eine Abflachung c erhalten Gleichzeitig können die Nocken d und ein Bordring e eingepresst werden. Der Mantel a wird zusammengerollt und die Lappen b am Kopf f des Steckers zusammengedrückt, so dass ein-, Kuppe entsteht, die allseitig dicht geschlossen ist.
Die untern, durch eine Ab flachung c gekürzten Lapppen b' an der Steckerhülse g lassen beim Zusammenpres sen eine Öffnung lt frei. Die Schliessung des Steckerkopfes kann auch, wie Fig. 5 zeigt, durch einfaches Zusammenstauchen des Stek- kerkopfes f' erfolgen, wobei gleichzeitig eine Sicherung gegen Verdrehen und Lockern des Stiftes durch die beim Stauchen entstan denen Lücken z der Lappen b entsteht.
Fig. 7 und 8 zeigen eine besondere Ausge staltung des Steckerkopfes mit konisch sich nach dem Wulst e verjüngenden Flächen k, bezw. im Umfangssinne an einer oder meh reren Stellen vorhandenen Abflachung k', wobei der Steckerschaft nach Fig. 8 als Ba nanenstecker ausgebildet ist, was durch Stauchung des geschlitzten Mantels erreicht werden kann. Nach Einbringen der Stecker in den Röhrensockel können die geschlos senen Köpfe f der Stecker durchbohrt wer den, so dass die Röhrenzuführungsdrähte durch die Steckerstifte geführt werden kön nen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Aus einem einzigen Blechstück gerollter Steckerstift, insbesondere für Radioröhren, dadurch gekennzeichnet, dass sein oberes Ende geschlossen ist. PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung des Stecker stiftes nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein am obern Ende mit mehreren Zacken (b) versehenes Blechstück zu einem Steckerstift zusammengerollt wird. und die Zacken (b) gleichzeitig so zusammen gebogen werden, dass sich ihre Kanten be rühren und die Zacken (b) eine geschlossene Kappe bilden.UNTERANSPRÜCHE: 1. Steckerstift nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er am obern Kopf mehrere nockenartige Ausbuchtungen (d) besitzt. 2. Steckerstift nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er unterhalb der Ausbuchtungen (d) einen Wulst (e) besitzt. 3. Steckerstift nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wulst (e) Unterbre chungen (i) besitzt.4. Steckerstift nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die zylindrische Mantel fläche des Steckerkopfes oberhalb des Wulstes (e) im Umfangssinne an einer oder mehreren Stellen abgeplattet ist. 5. Steckerstift nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schaft (g) des Steckers nach Art des Schaftes eines Bananensteckers ausgebildet ist. 6.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auch der untere Rand des Ausgangsblechstückes mit mehreren Zacken (b1) versehen wird, deren Spitzen abgeschnitten sind, und dass diese Zacken des Blechstückes so zusammengelegt wer den, dass am untern Ende des Stecker stiftes eine Öffnung bestehen bleibt. 7. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der fertig gerollte und mit Schlitzen versehene, zylindrische Steckerstift in sei ner Längsrichtung zur Erzielung einer Auswölbung der Mantelflächenstücke ge staucht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK113284D DE524967C (de) | 1929-02-01 | 1929-02-01 | Aus einem Blechstueck gerollter Steckerstift, insbesondere fuer Radioroehren u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH140268A true CH140268A (de) | 1930-05-31 |
Family
ID=7242699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH140268D CH140268A (de) | 1929-02-01 | 1929-05-28 | Steckerstift, insbesondere für Radioröhren. |
Country Status (3)
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Families Citing this family (1)
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1929
- 1929-02-01 DE DEK113284D patent/DE524967C/de not_active Expired
- 1929-05-28 CH CH140268D patent/CH140268A/de unknown
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Also Published As
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