CH140279A - Förderanlage für wahlweisen Verkehr, mit mehrfach verzweigten Förderstrecken. - Google Patents

Förderanlage für wahlweisen Verkehr, mit mehrfach verzweigten Förderstrecken.

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CH140279A
CH140279A CH140279DA CH140279A CH 140279 A CH140279 A CH 140279A CH 140279D A CH140279D A CH 140279DA CH 140279 A CH140279 A CH 140279A
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E Zwie Telephon-Apparat-Fabrik
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Zwietusch E & Co Gmbh
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  Förderanlage für     wahlweisen    Verkehr, mit mehrfach verzweigten Förderstrecken.    Durch die vorliegende Erfindung soll ein  wahlweiser Verkehr in     Förderanlagen    mit  -verzweigten     Förderstrecken        ermöglicht    wer  den, zum Beispiel in Rohrpostanlagen oder  Elektrobahnen mit Einzelantrieb der     Förder-          gutträger.     



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe da  durch gelöst, dass der     F'ördergutträger    eine  Mehrzahl von einstellbaren Gliedern trägt,  durch die auf einer Fahrt die     Beeinflussung     mehrerer Weichen ermöglicht wird.  



  Es sind bereits Rohrpostanlagen bekannt  geworden, bei denen die Weichen von der  Sendestelle aus auf elektrischem Wege für  die     Büchsenfahrt    zur Zielstation eingestellt  werden. Bei .langen Rohrstrecken ist -diese       Betriebsweise        unwirtschaftlich,    da. während  der     Büchsenfahrt    die ganze Strecke gesperrt  werden muss, oder aber es sind sehr     kom-          plizierte#    und umfangreiche Schalteinrichtun  <B>gen</B> nötig.    Durch die vorliegende Erfindung wird  nun .eine Steuerung der Weichen von der       Sendestelle    aus entbehrlich..

   Erreicht wird  dies dadurch, dass mehrere Einstellelemente  in Form von     wahlweise    einstellbaren Glie  dern an dem     Förder,gutträger    vorhanden sind,  die je nach ihrer     Einstellung    auf entspre  chende Einrichtungen an der Förderstrecke  zur     Steuerung    der     Weichen    einwirken kön  nen.  



  Zur Steuerung der     Empfängerweiche    für  die     Zielstation    sind bereits einstellbare Rohr  postbüchsen     bekannt    geworden. Derartige  Büchsen lassen sich jedoch nicht in verzweig  ten Rohrnetzen verwenden, in denen die  Büchse auf der Fahrt zur Zielstation meh  rere Weichen einstellen muss.  



  Nachstehend ist ein     Ausführungsbeispiel          beschrieben,    bei dem mit Hilfe einer Ab  zählvorrichtung am     Fördergutträger    die     ein-          stellbaren,    Glieder nacheinander in bezug auf  die     übrigen    Teile einer Einstellvorrichtung      am     Fördergutträger    in eine solche Lage ge  bracht werden,     :dass    in     Abhängigkeit    ihrer       Einstellung    die Steuereinrichtung jeder um  zusteuernden Weiche beim Durchfahren be  tätigt wird.  



  Anhand der     Fig.    1 und 2 sei das     Aus-          führungsbeispie1    näher beschrieben.  



       Fig.    1 stellt schematisch einen Teil eines       Rohrpostnetzes    dar;       Fig.    2 zeigt schematisch die Einstellvor  richtung am     F'ördergutträger    in Verbindung  mit einem Stromlauf für die Weichensteue  rung.  



  In der     Fvg.    1 .sind drei Rohrstränge A, B  und C gezeigt. An diesen Rohrsträngen lie  gen Empfangsstellen A1,     B1,    Cl und C2.  Zu diesen Empfangsstellen können von einer  an     der    Rohrleitung A liegenden :Stelle X       beliebig    Rohrpostbüchsen     gesandt    werden,  die durch die Einstellung ihrer einstellbaren  Glieder .die erforderlichen Weichen betätigen.  In     .dem    Rohrnetz sind     Verbindungsweichen,     die mit V bezeichnet und     Ausschleusweichen,     die mit Z bezeichnet sind, vorhanden.

   Ange  nommen, es soll eine Büchse von     der    Stelle  X zu der Stelle C2 fahren, so müssen auf  der     Fahrt    die Weichen     V1,    V2 und Z4 ein  gestellt werden. Vor jeder Weiche befindet  sich eine Schaltstelle<B>81,</B> 82,<B>83 ....</B> die  auf die     Abzählvorrichtung    an der Rohrpost  büchse wirkt. Unmittelbar hinter den Schalt  stellen     S'1,    82,     53...    befinden sich die       Steuerkontakte        F1,   <I>F2,</I>     h'3    für die Einstel  lung der nachfolgenden Weiche.

   Hinter den  Weichen     V1,    V2     bezw.        ZI,    Z2 ... befinden  sich     Ausschleuskontakte        cal,        a.2   <B>....</B> die bei  der Durchfahrt des     Iiördergutträgers        betä-          tigt    werden.  



  In     Eig.    2 ist die     Einstellvorrichtung    am       Fördergutträger        schematisch    dargestellt. Die  Einstellvorrichtung besteht im wesentlichen  aus einer     Trommel    T, an deren Umfang aus  schwenkbare Notken     Nl,    N2, N3 usw. an  geordnet sind., die in     ausgeschwenktem    Zu  stand an den Anschlagstiften     n1,   <I>n.2,</I> n3 usw.  anliegen.

   Der Antrieb     d@cr    Trommel     erfolgt     in Pfeilrichtung durch ein     Schrittsthaltwerk          SR.,        Q,    dessen     Vorschub.rad        SR    Schaltzähne    besitzt, .deren Zahl der Anzahl der Nocken       V1,    V2 usw. an der Trommel<I>T</I> entspricht.  Durch einen um den !Punkt. 0 drehbaren       Weich,eisenstab    TV in Verbindung mit einer  Stossstange     Q    wird ,das Schaltrad     SR    ange  trieben.

   Der     Weicheisenstab    TV wird durch       eine    Feder E in der gezeichneten Lage fest  gehalten. Durchfährt der     Fördergutträger    P  eine der Schaltstellen     S1,    82, 5.3, in denen  ein kräftiges     Magnetfeld    vorhanden ist, des  sen Kraftlinien in Richtung der Förder  strecke verlaufen, so wird der     Weicheisen-          stab    entgegen der Feder E um den     Punl:t     0 gedreht und in die punktierte Lage ge  bracht. Dabei wird das Schaltrad     8'R        un!     einen Schritt weiter bewegt.

   Das Magnet  feld kann auf irgend eine beliebige Art und  Weise erzeugt werden, zum Beispiel durch  eine vom Gleichstrom durchflossene Spule  oder einem Dauermagneten. Durch die wahl  weise ausschwenkbaren     Anschlagnocken    N1,  N2 usw. kann ein Kontaktring     P    auseinan  der getrieben werden. Der Kontaktring     R          kommt,dabei    in eine solche Lage,     da.ss    er mit  den in der Förderstrecke angebrachten Kon  taktschienen F und F' in Berührung kommt  und dabei den Stromkreis für die zu     ,steuernde     Weiche schliesst.

   Es kommt hierbei folgen  der Stromkreis zustande:  Batterie, Kontaktschiene F,     Kontaktring          B    am     Fördergutträger,    Kontaktschiene F,  Relais: H, Batterie.  



  Relais H schliesst einen Haltestromkreis  für sich und schliesst den Stromkreis     für,deri          Weichenmagneten        1V31.     



       Batterie,        kI,   <I>a, H,</I>     Batterie    und  Batterie,     WJl,        hII,        Batterie.     



  Nachdem die von dem Magneten     WIJT     eingestellte     Weiche    durchfahren ist, wird  Ton dem     Fördergutträger    der     Ausschleus-          kontakt        a        ,geöffnet    und der Haltestromkreis  für Relais H unterbrochen, so     da.ss    auch der  Weichenmagnet stromlos wird, und damit  die Weiche in ihre Ruhelage zurückkehrt.  



  Anhand eines bestimmten Beispiels soll  die Wirkungsweise der hier gezeigten Ein  richtungen kurz erläutert werden. Angenom  men, ein von der Stelle X kommende Rohr-           postbüchse    P .soll zur Empfangsstelle C2  fahren. Die Einstellung der Nocken an der  Trommel T ist dann eine solche, wie in der       Fig.    2 gezeigt ist, das heisst die Nocken  <I>N1, N3</I> und N5 sind ausgeschwenkt, wäh  rend die übrigen Nocken sich in der Ruhe  lage befinden. Die Einstellung dieser Nocken       wird    vor dem Absenden der Büchse von der  Station X von Hand aus vorgenommen.

         Durchfährt.die    Büchse P die     Sth,altstelle        S1,     so     wird    :durch die Bewegung des     Weicheisen-          stabe.s   <I>W</I> die Trommel<I>T</I> um einen Schritt  gedreht, so dass der Nocken     hl    den Kontakt  ring     R        auseinandertreibt.    Kommt die Pa  trone P an die Kontaktstelle     F1,    so wird wie  bereits beschrieben, .der Weichenmagnet für  die     Verbindungsweiche        V1        betätigt.    Die  Büchse fährt daher in den Rohrabschnitt B  ein.

       Unmittelbar    nach Durchfahren der  Weiche     V1    wird der Kontakt     a1    durch die  Patrone P betätigt und die Weiche     V1    kehrt  in die     Ruhelage    zurück. Beim Durchfahren       zier        .Schaltstelle    82 wird die Trommel T wie  derum     um    einen     ,Schritt    gedreht. Der     Nok-          ken    N1 kommt     .dadurch    ausser     Eingriff    mit  dem Kontaktring     R    und der Ring     R    kehrt;  in die gezeigte Lage zurück.

   An der Kon  taktstelle F2 wird .daher der Stromkreis für  .die Weiche Z2 nicht geschlossen. Die Pa  trone .durchfährt nun die Schaltstelle<B>83.</B>  Hierbei wird wiederum die Trommel T um  einen     ,Schritt    bewegt. Der Anschlagnocken  N3 kommt jetzt mit dem     Kontaktring        R    in  Eingriff und bringt denselben in die Ar  beitslage, so dass an der Kontaktstelle F3 der  Stromkreis für die Weiche V2 geschlossen  wird. Die Patrone tritt nunmehr in den  Rohrstrang C ein.

   Durch Betätigung des  Kontaktes a3 wird die Weiche V2 wieder  in die Ruhelage zurückgeführt, und die Pa  trone :durchfährt die Schaltstelle     S4.    Durch  die Weiterschaltung der Trommel T kommt  der Nocken     N3    ausser Eingriff mit dem  Kontaktring     R3,    so     .dass    bei Durchfahrt der  Kontaktstelle     F4    keine     Steuerwirkung    von  der Patrone ausgeübt wird.

   Sobald die Pa  trone die Schaltstelle<B>85</B> durchfahren hat,  ist .der     Anschlabgmocken    N5 in die Arbeits-         lage    gebracht worden, so dass über den Kon  takt     F6    der     ,Stromkreis    für die Weiche Z4  durch :den     Fördergutträger    P geschlossen  wird. Die Patrone wird nunmehr an der Ziel  stelle C2 ausgeworfen, nachdem sie durch  Betätigung des     Ausschleuskontaktes    a5 die  Weiche Z4 in     die    Ruhelage     zurückgehraeht     hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Förderanlage für wahlweisen Verkehr, mit mehrfach verzweigten Förderstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe einer Abzählvorrichtung am Fördengutträger, die beim Durchfahren jeder Schaltsteller betär tigt wird, wahlweise einstellbare Glieder nacheinander in bezug auf die übrigen Teile einer Einstellvorrichtung am F ördergutträ.- ger in eine solche Lage gebracht werden,
    dass in Abhängigkeit ihrer Einstellung die Steuer einrichtung jeder umzustellenden Weiche beim Durchfahren betätigt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Förderanlage für wahlweisen Verkehr nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, .dass die Abzählvorrichtung von :
    einer Trommel (T) .gebildet wird, die sich beim Durchfahren einer Schaltstelle (S1, S2 <B>...</B> ) um einen Schritt .dreht und im Kreise angeordnete, wahlweise aus schwenkbare Nocken (Nl, <I>N2</I><B>...</B><I>)</I> trägt, die im ausgeschwenkten Zustande bei entsprechender :Stellung der Trommel (T) die gewünschte Steuerwirkung auf die zu stellenden Weichen ausüben. 2.
    Förderanlage für wahlweisen Verkehr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nok- ken <B><I>(NI,</I></B> N2,... <I>)</I> in ihrer Arbeitslage einen am Fördergutträger (P) angeord neten Kontaktring (R) spreizen, welcher mit den an der Fahrstrecke angeordneten Kontaktschienen (F, F') in Berührung kommt und so ein Stromkreis für die Steuerung .der zu stellenden Weiche ge- sehlo:ssen wird.
    3. Förderlage für wahlweisen Verkehr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch gekennzeichnet, dass .die Anzahl der Nocken <I>(N1, N2</I><B>...</B><I>)</I> .an der Trommel (T) .der ,Schrittzahl des Schalt rades (SR) entspricht.
CH140279D 1928-08-31 1929-07-11 Förderanlage für wahlweisen Verkehr, mit mehrfach verzweigten Förderstrecken. CH140279A (de)

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