CH140420A - Titanhaltige Anstrichfarbe. - Google Patents

Titanhaltige Anstrichfarbe.

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CH140420A
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CH
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titanium
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A S Titan Co
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A S Titan Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D7/00Features of coating compositions, not provided for in group C09D5/00; Processes for incorporating ingredients in coating compositions
    • C09D7/40Additives

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Description


      Titanhaltige        Anstrichfarbe.       Die Erfindung betrifft eine     titanhaltige          Anstrichfarbe    und ein Verfahren zur Dar  stellung einer solchen. Die     Anstrichfarbe    ge  mäss der vorliegenden Erfindung kann     sich     durch eine grössere Haltbarkeit als die bisher  bekannten     Titanfarben    auszeichnen. Titan  verbindungen liefern bekanntlich Pigmente  mit grösserem Deckvermögen als alle andern  weissen Farben.

   Als     Anstrichfarbe    verwen  det, besitzen sie aber,     wie    auch andere soge  nannte inaktive Pigmente den Nachteil, dass  sie sich mit trocknenden     Ölen    nicht verbin  den. Um     titanhaltige        Anstrichfarben    herzu  stellen, die einen Anstrich von grösserer  Dauerhaftigkeit geben, mischte man daher       gewöhn;ich    das     Titanpigment    vor dem Ge  brauch mit andern Pigmenten, zum Beispiel  mit Zinkoxyd. Dadurch erhielten allerdings  die     Anstrichfarbe    und die Anstriche andere  Eigenschaften, darunter aber auch solche,  die manchmal     nachteilig    sind.  



  Die     Anstrichfarbe    gemäss der vorliegen  den     Erfindung    respektiv die damit herge  stellten Anstriche können in mechanischer    Hinsicht analoge     Vorteile    aufweisen, wie die  gewöhnlichen Zink- oder Bleifarben; das  neue     Anstrichmittel    kann aber mit einem  Maximum von Deckvermögen hergestellt  werden und die damit erzeugten Anstriche  haben infolge ihres Gehaltes an     Titanverbin-          dungen    eine grössere Widerstandsfähigkeit  gegen chemische Einflüsse.

   Die Anstrich  farbe gemäss der vorliegenden     Erfindung    ist  dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens  ein     titanhaltiges    Pigment, ein     Bindemittel,     zum Beispiel ein trocknendes 01,     wie    Leinöl  oder dergleichen, und mindestens eine gelöste       Zelluloseverbindung    enthält. Besonders vor  teilhaft hat sich die Verwendung von     Zellu-          losenitrat    (als     Zelluloseverbindung)    gezeigt.       Ausführungsbeispiel:     1,8 kg trockenes     Titanpigment    werden mit  0,57 Liter rohem Leinöl angerieben.

   Die so  erhaltene Paste gibt man allmählich zu 0,91  Liter einer     Zellulosenitratlösung,    welche  durch Auflösen von etwa 1 kg Zellulose  nitrat in etwa 3,8 Litern eines Lösungsmit  tels, wie zum Beispiel     Butylazetat,    darge-      stellt wurde. Man setzt der Mischung dann  noch Öl (Leinöl) zu, bis die Farbe streich  fähig ist, zum Beispiel 1,7 Liter 01 und  vorteilhaft 0,27 Liter flüssiges Trockenmit  tel.  



  Als     titanhaltige    Pigmente     können    die ge  wöhnlichen     Titanpigmente    des Handels ver  wendet werden, sowohl die in der Hauptsa  che aus     Titanogyd    bestehenden Pigmente  als die sogenannten Kompositionspigmente.

    Letztere bestehen aus     Titanverbindungen,     die auf einen Träger niedergeschlagen sind;  sie können durch Einwirkung von     Titansalz-          lösungen    auf unlösliche     Erdalkaliverbindun-          gen,    beispielsweise durch     Einwirkung    einer  Lösung von     Titansulfat    auf Erdalkalien, er  halten werden, oder indem man     unlösliche          Erdalkaliverbindungen    in einer     Titanlösung     suspendiert und hierauf das Titan     durch    Hy  drolyse zum Ausfallen bringt.

   Pigmente, die  aus     Titanverbindungen,    zum Beispiel-     -Tita-          naten    bestehen, allein oder in Gemisch mit  andern     Verbindungen,    können auch in Be  tracht kommen. Die Erfindung kann über  haupt mit den verschiedensten     titanhaltigen     Pigmenten ausgeführt werden,     gleichgültig,     welches die Zusammensetzung und die physi  kalischen Eigenschaften dieser Pigmente  sind. An Stelle von Leinöl kann jedes an  dere in der Maltechnik     verwendbare    Binde  mittel benutzt werden. Es ist vorteilhaft, das  Pigment zuerst mit dem 01 anzureiben und  dadurch in eine Paste überzuführen.

   Die       Zelluloselösung    kann durch Auflösen, zum  Beispiel von     Zellulosenitrat    in irgend einem       geeigneten;    flüchtigen     Lösungsmittel,    wie  zum Beispiel     Amyl-    oder     Butylazetat,    her  gestellt werden. Zweckmässig     wird    eine Lö  sung von niedrig viskosem     Zellulosenitrat     verwendet, das man selbst     herstellen    oder  aus dem Handel in gelöster Form beziehen  kann.

   Wird     Zellulosenitrat    der letzteren Art  verwendet, dann verdünnt man es durch Zu  satz eines Lösungsmittels, wie     Amyl-    oder       Butylazetat,    in der oben beschriebenen  Weise.  



  Die im Beispiel angegebenen Mengen kön  nen natürlich geändert werden. Eine Ande-         rung    der Menge des angewandten Zellulose  nitrates hat auf die Härte der erhaltenen  Farbschicht Einfluss. Die Ölmenge beein  trächtigt die Konsistenz und allgemeine Zu  sammensetzung. Die Menge des Trockenmit  tels wird nach Bedarf geregelt.  



  Es können auch andere Stoffe der Mi  schung zugesetzt werden, wenn sie die Er  härtung der Farbe oder das Deckvermögen  nicht in     unerwünschtem    Grade herabsetzen  oder aus andern Gründen schädlich sind.  



  Es ist wichtig, dass man die Farbpaste  allmählich der     Zelluloselösung    zusetzt, be  vor die Hauptmenge des     bles    zugegeben wird,  weil sonst die     Zelluloseverbindung    ausge  fällt wird. Wird dies beachtet, dann können  die     andern    Stoffe in beliebiger Weise einge  führt werden.  



  Das Produkt kann in fertigem Zustande,  das heisst mit dem richtigen Gehalt von 01  und Zellulose, in den Handel gebracht wer  den; man kann aber auch eine,     titanhaltiges     Pigment und     Zellulosenitrat    enthaltende  Paste zum Versand bringen und in diesem  Falle 01 und Trockenmittel später zugeben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Titanhaltige Anstrichfarbe, dadurch ge kennzeichnet, dass sie, mindestens ein titan- haltiges Pigment, ein Bindemittel und mindestens eine gelöste Zelluloseverbin- dung enthält.
    1I. Verfahren zur Herstellung einer titan- haltigen Anstrichfarbe nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das titanhaltige Pigment mit 01 bis zur Bildung einer Paste angerieben wird und die Paste hierauf zu einer Lösung min destens einer Zelluloseverbindung von niedriger Viskosität gegeben wird, wo rauf 01 zugexniseht wird, bis die er wünschte Konsistenz ohne Ausfällung von Zelluloseverbindungen erreicht ist.
    TTNTERANSPRtrCHE 1. Titanhaltige Anstrichfarbe nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie als lösliche Zelluloseverbindung Zellulosenitrat enthält. 2. Titanhaltige Anstrichfarbe nach Pa tentanspruch I und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sie ein Zellu- losenitrat von niedriger Viskosität ent hält.
    3. Titanhaltsge Anstrichfarbe nach Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Bindemittel trocknendes<B>01</B> enthält. 4. Titanhaltige Anstrichfarbe nach Pa tentanspruch 1 und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Bindemittel Leinöl enthält. 5. Titanhaltige Anstrichfarbe nach Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Pigment mindestens ein Titanoxyd enthält.
    6. Titanhaltige Anstrichfarbe nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein titanhaltiges Kompositionspigment ent hält. 7. Titanhaltige Anstrichfarbe nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Pigment mindestens ein Titanat enthält.
    B. Titanhaltige Anstrichfarbe nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Pigment ein Gemisch von mindestens je einem Titanogyd, Titanat und titanhal- tigen Kompositionspigment enthält. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass nach der Zu gabe der titanhaltigen Paste zur minde stens eine Zelluloseverbindung enthal tenden Lösung 0l zugemischt wird, das mit Trockenmittel versetzt wurde.
CH140420D 1928-12-13 1928-12-13 Titanhaltige Anstrichfarbe. CH140420A (de)

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