CH140507A - Anordnung zur Erregung von an Wechselstromnetze angeschlossenen, mindestens den Eigenbedarf an Blindleistung erzeugenden Maschinen. - Google Patents

Anordnung zur Erregung von an Wechselstromnetze angeschlossenen, mindestens den Eigenbedarf an Blindleistung erzeugenden Maschinen.

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CH140507A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/38Structural association of synchronous generators with exciting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


      Anordnung    zur Erregung von an Wechselstromnetze angeschlossenen, mindestens den       Eigenbedarf    an Blindleistung erzeugenden Maschinen.    Für die Spannungsregelung und die Pha  senkompensation von ausgedehnten Wechsel  stromnetzen verwendet man synchrone oder  asynchrone     Blindleistungsmaschinen,    wobei  für die Erregung der     Maschinen,    wenn es  sich um Synchronmaschinen handelt, ge  wöhnlich eine sich selbst erregende Gleich  stromerregermaschine vorgesehen ist; wenn  aber die     Blindleistungsmaschine    asynchro  nen Charakter trägt, eine     Drehstromerreger-          maschine,    die ihrerseits wieder vom Netze  aus erregt wird.

   Es zeigt sich, dass der bis  her üblichen Art der Erregung der     Blindlei-          stungsmaschine    noch in vielen Fällen Nach  teile anhaften. Dies gilt auch für die Er  regung von     Wechselstrommaschinen,    die als  Generator arbeiten und dabei ausserdem min  destens ihren Eigenbedarf an     Blindleistung     erzeugen. Wenn im Netze ein     gurzschluss          auftritt,    so     wird    dadurch die Netzspannung  nicht nur in den der     Kurzschlussstelle    unmit-         telbar    benachbarten-Teilen, sondern auch im  übrigen Netz in einer für den Betrieb unzu  lässigen Weise gesenkt.

   Diese Verminde  rung der     Spannung    liesse sieh vermeiden,  wenn die     Blindleistungsmaschinen    oder auch  die Generatoren im Stande wären, nunmehr  eine erhöhte Blindleistung abzugeben.  



  Die Erfindung betrifft eine Anordnung,  durch die dies ermöglicht wird. Erfindungs  gemäss ist für die Erregung der synchronen  oder asynchronen     Blindleistungsmaschine     oder des Generators eine mit Selbsterregung  arbeitende     Kommutatormaschine    vorgesehen,  deren Spannung in Gegenschaltung zu einer  von der Netzspannung gelieferten Spannung  der     Erregerwicklung    der Hauptmaschine zu  geführt ist.

   Wenn nunmehr bei einem Kurz  schluss die     Netzspannung    abzusinken droht,  dann wird die Erregung der     Blindleistungs-          maschine    nicht nur nicht vermindert, son  dern verstärkt, da der Selbsterregungsspan-           nung    der     Kommutatormaschine    eine kleinere  vom Netz gelieferte Spannung entgegen  wirkt.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungs  beispiele für die neue Anordnung. In     Fig.     1 ist 1 eine synchrone     Blindleistungsma.-          schine,    mit. der die     Gleitstromerregerma-          schine    2 der üblichen     Selbsterregungsbauart     mechanisch gekuppelt ist.

   In den Stromkreis  zwischen den     Kommutator    der Maschine 2       und        der     im Läufer der Ma  schine 1 ist nun mit der     Kommutatorseite     ein     Frequenzwandler    3 eingeschaltet, dessen  Schleifringe über einen Regeltransformator  4 an das Netz angeschlossen sind und der  daher in den Stromkreis der Erregerwick  lung 1 eine der Netzspannung proportionale  Gleichspannung einführt. Die Spannungen  der Maschinen 2 und 3 sind gegeneinander  geschaltet, wobei die Spannung der Ma  schine 2 die grössere ist und daher den Er  regerstrom erzeugt.

   Bei einem Absinken der  Netzspannung     wird    daher die Erregung der  Maschine 1 verstärkt und diese zur erhöhten  Abgabe von Blindleistung befähigt, was  dem weiteren Absinken der Netzspannung       entgegenwirkt.    Der     Frequenzwandler    3 kann  im Ständer noch mit einer mit Gleichstrom       gespeisten        Kompensationswicklung    ausgerü  stet sein.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    2 ist die       sslindleistungsmaschine    5 als     As37nelironrna-          schine    ausgebildet, sie wird von der mecha  nisch gekuppelten     Drehstromerregermasehine     6 aus erregt. Die     Drehstromerregermaschine     besitzt im     Ständer    eine Kompensationswick  lung, sie wird im Läufer über Schleifringe  7 mit Netzfrequenz ,erregt.

   Um eine Selbst  erregung an der Erregermaschine 6 herbeizu  führen, ist mit dieser eine Hilfsasynchron  maschine -8 gekuppelt, deren im Ständer un  tergebrachte Erregerwicklung vom     Norrirnu-          tator    der Maschine 6 aus über regelbare Wi  derstände 9 mit     Schlupffrequenz        geslieist     wird. Die Maschine 8 gibt an ihren Schleif-    ringen eine Netzfrequenz aufweisende- Span  nung ab, die den Schleifringen 7 der Dreh  stromerregermaschine zugeführt ist. Die Ma  schine 6 erregt sich also mit Hilfe der     Hilfs-          asynchronmaschine    8 selbst.

   Die dafür er  forderliche     Verstärkerwirkung    kommt durch  die Kompensationswicklung der     Maschine    6  und an der     Asynchronmaschine    8 zustande.  Um nun der Läuferwicklung der Haupt  maschine 5 auch eine der Netzspannung pro  portionale Erregerspannung zuzuführen, ist       i        !j    die Verbindungen     zwischen    den Schleif  ringen 7 und den Schleifringen der     Hilfsasyn-          chronmaschine    8 noch die Sekundärwick  lung eines primär an     dass    Netz angeschlos  senen Transformators eingeschaltet,

   wobei  die Spannung dieses     Transformators    und die  von der     Hilfsasynchronmaschine    gelieferte  Spannung gegeneinander geschaltet sind. Es  ergibt sich also dieselbe Wirkungsweise wie  bei der Anordnung nach     Fig.    1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Erregung von an Wech selstromnetze angeschlossenen, mindestens den Eigenbedarf an Blindleistung erzeugen den Maschinen, dadurch gekennzeichnet, :dass eine mit Selbsterregung arbeitende Kommu- tatormaschine vorgesehen ist, deren Span nung in Gegenschaltung zu einer von der Netzspannung gelieferten Spannung der Er regerwicklung der an das Netz angeschlos senen Wechselstrommaschine zugeführt ist.
    UNTERANSPRUCH: Anordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kommutator- ma,schine einen mit Netzfrequenz arbeiten den Erregerstromkreis besitzt, in den über einen Transformator die von der Netzspan nung gelieferte Spannung eingeführt ist.
CH140507D 1928-07-31 1929-05-24 Anordnung zur Erregung von an Wechselstromnetze angeschlossenen, mindestens den Eigenbedarf an Blindleistung erzeugenden Maschinen. CH140507A (de)

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CH140507D CH140507A (de) 1928-07-31 1929-05-24 Anordnung zur Erregung von an Wechselstromnetze angeschlossenen, mindestens den Eigenbedarf an Blindleistung erzeugenden Maschinen.

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FR679467A (fr) 1930-04-14

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