CH140508A - Getriebe für elektrischen Einzelantreib von Walzen. - Google Patents

Getriebe für elektrischen Einzelantreib von Walzen.

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CH140508A
CH140508A CH140508DA CH140508A CH 140508 A CH140508 A CH 140508A CH 140508D A CH140508D A CH 140508DA CH 140508 A CH140508 A CH 140508A
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CH
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housing
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Komm-Ges F Tac Maschinenfabrik
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Tacke Maschinenfabrik Komm Ges
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  Getriebe für elektrischen     Einzelantrieb    von Walzen.    Für den elektrischen Einzelantrieb von  Walzen, zum Beispiel von     Kalandern,    Trom  meln,     ete.    ist in den meisten Fällen ein Ge  triebe erforderlich, da die     Drellzahl    der  Walze im allgemeinen erheblich geringer als  die des Antriebsmotors ist.

   Die Anordnung  dieses Getriebes bereitete bisher beträchtliche  Schwierigkeiten, besonders dann, wenn in  das Innere der Walze durch die mit einer       achsialen    Bohrung versehene Welle zur Er  wärmung oder Abkühlung des Walzenman  tels Heizdampf, ein Kühlmittel, eine Koch  flüssigkeit oder dergleichen eingeführt wer  den     muss,    wie dies beispielsweise bei den  Trockenzylindern von Papiermaschinen er  forderlich ist. Auch war bisher der Raum  bedarf des Antriebsmotors und -des Getriebes  erheblich, so     dass    zum Beispiel der     nacht-rä.--          liehe    Einbau eines elektrischen Antriebes in  fertige Maschinen fast unmöglich war.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Ge  triebe für elektrischen Einzelantrieb von    Walzen, das die Nachteile der bisher     be-          Imnnten        Antriebsvorrichtungen        dadurchver-          meidet,        dass    das Gehäuse des Getriebes mit  dem Gehäuse des Motors unmittelbar zusam  mengebaut und mittelst eines Bolzens     an    dem  Lagergestell der Walze abgestützt ist, wobei  es nach Lösen dieses Bolzens zusammen mit  dem Motor um den Wellenzapfen schwenk  bar ist.

   Zweckmässig kann das Getriebege  häuse nach Art der bekannten     Vorgelege-          motoren    an Stelle des antriebsseitigen Lager  schildes mit dem     Motorgeliäuse    verbunden  sein, so     dass    der Raumbedarf des Motors  und des Getriebes sehr gering wird. Der     31o-          tor    ist mit dem Getriebe<U>um</U> den Wellen  zapfen der Walze schwenkbar, um den An  bau des Getriebes an die Walze zu     ereich-          tern,    wobei er durch den Bolzen, der an dem  Motor- oder Getriebegehäuse angreift, nach  erfolgter Einstellung des Getriebes in seiner  Lage festgehalten wird.

   Zweckmässig greift  der Bolzen in ein an dem Motorgehäuse an-      gegossenes Auge ein, oder ist an einem Auge  am Getriebegehäuse befestigt und greift in  ein angegossenes oder angeschraubtes Auge  am Lagergestell ein. Das Getriebegehäuse  kann hierbei aus zwei Teilen bestehen,     deien     Trennungsfuge mit einer beispielsweise durch  die Achsen der Getrieberäder gelegten Ebene  zusammenfällt, oder einen beliebigen     lyViii-          kel    mit dieser Ebene einschliesst.  



  In den     Abb.   <B>1</B> und 2 ist ein     Ausführungs--          beispiel    der Erfindung im teilweisen Längs  schnitt und in der Vorderansicht dargestellt.  Der Elektromotor<B>11</B> treibt über das zwei  stufige, aus den Stirnrädern 12,<B>13,</B> 14,<B>15</B>  bestehende Getriebe eine Trommel<B>16</B> an. Das  Zahnrad<B>15</B> der zweiten     Gi#triebestufe    sitzt  auf dem Wellenzapfen<B>17</B> der Trommel und  ist durch den Federkeil<B>18</B> gegen Verdrehen  gesichert.

   Der Wellenzapfen<B>17</B> ist nach  aussen verlängert und mit einer durchgehen  den     achsialen    Bohrung<B>19</B> versehen, durch  die Dampf in die Trommel<B>16</B> geleitet wer  den kann, wenn diese beispielsweise als  Trockenzylinder einer     Papiermaseliine    ver  wendet wird. Das Getriebe ist von einem aus  den beiden Teilen 20 und 21 bestehenden Ge  häuse umgeben, das auf der verlängerten  Nabe 28 des Zahnrades<B>15</B> ruht und unter       Zwischenschaltung    eines mit einem Flansch  versehenen Deckels 22 an dem Gehäuse des  Motors<B>11</B> angeflanscht ist, so     dass    die     ach-          siale    Länge des mit dem Motor<B>11</B> verbun  denen Getriebes gering ist.

   Die Trennfuge<B>23</B>  des     Gefriebegehäuses    liegt, wie aus der     Abb.     2 ersichtlich ist, in einer durch die Achs  mitten der Getrieberäder und des Motors ge  legten Ebene, sie kann aber auch in belie  bigem Winkel zu dieser Ebene liegen. Nach  Abheben eines der Gehäuseteile ist daher das  gesamte Getriebe zugänglich und kann leicht       "eprüft        0'        werden,        ohne        dass        hierzu        weitere     Teile des Getriebes ausgebaut werden müs  sen.

   Das Getriebegehäuse mit dem Motor<B>11</B>  ist unmittelbar neben dem das Lager<B>29</B> der  Trommel<B>16</B> enthaltenden Lagergestell<B>30</B>  angeordnet. Zu seiner Abstützung dient  ein Bolzen<B>25,</B> der am Lagergestell der  Trommel befestigt ist und in ein an dem Ge-         triebegehäuse    angegossenes Auge 24 ein  greift.

   Der an Stelle des     autriebsseitigen        La.-          gerschildes    zwischen dem Motor<B>11</B> und dem  Getriebegehäuse angeordnete Deckel     22    ist  mit einem Lager<B>26</B> für die das     Ritzel        l'   <B>2</B>  tragende Motorwelle<B>10</B> versehen, während  die die Zahnräder<B>13</B> und 14 tragende     Zwi-          selienwelle   <B>27</B> in dem     Get:

  viebegehäuse        ge-          lao,ert    ist und zur     Ermöglichung    der<B>Ab-</B>  nahme einer Hilfsdrehzahl aus dem     Getriebe-          ,',ehäuse        (r        herausgeführt        werden        kaun.        Der          Abschluss    des Getriebegehäuses erfolgt durch  die     Verschlussdeckel   <B>31,</B> die mit dein Getrie  begehäuse durch Schrauben<B>32</B> verbunden  sind.

   Sie sind als ungeteilte Ringe ausgebil  det, so     dass    sie beim Einbau     bezw.    beim<B>Ab-</B>  heben der Deckelhälfte des Getriebes zum  Tragen des Teils 20 des Getriebegehäuses  nicht erforderlich ist. Der Ein- und Ausbau  sowie die Untersuchung des Getriebes wird  hierdurch erheblich erleichtert.  



  Da der Trommel, durch die in dem Wel  lenzapfen<B>17</B> vorgesehene Längsbohrung<B>19</B>  Heizdampf oder ein Kühlmittel zugeführt       wird#,    so     muss    dafür Sorge getragen werden,       dass    die Getrieberäder vor den im Betrieb  auftretenden Temperaturschwankungen     mö-,          lichst    geschützt werden. Bei der in     Abb.   <B>1</B>  dargestellten Ausführungsform ist zu diesem  Zweck die Nabe, des Zahnrades<B>15</B> mit einer  geeigneten     achsialen        Ausdrehung   <B>33</B> ver  sehen und liegt infolgedessen nur auf einer  verhältnismässig kleinen Fläche auf dem  Wellenzapfen<B>17</B> auf.  



  An Stelle der Anordnung einer     achsialen          Ausdrellung    in der     Zahnradnabe    kann diese  auch unter Zwischenschaltung einer Hülse  auf dem Walzenzapfen<B>17</B> aufgesetzt -wer  den, wobei die Hülse aus geeignetem, die  Temperaturschwankungen zurückhaltendem  Werkstoff hergestellt sein kann.  



  Um einen besonders guten Schutz des Ge  triebes vor den Temperaturschwankungen zu  erzielen, kann gemäss     Abb.   <B>3</B> die Nabe des  Zahnrades<B>15</B> mit einer grösseren Ausspa  rung 34 versehen werden, die zur Aufnahme  eines Isolierstoffes dient. Die Grösse dieser       Ausdrehung    34 sowie die Art des Isolier-           stoffes    kann hierbei den auftretenden Tem  peraturschwankungen     angepasst    werden, so       dass    das Zahnrad<B>15</B> vor     Temperaturschwan-          kun-en    und den dadurch     verursacht-en    Span  nungen     weitgehendst    geschützt ist.

   In man  chen Fällen kann es zweckmässig sein, die  -Nabe des Zahnrades ausserdem noch durch  eine Hülse gegen den Wellenzapfen zu iso  lieren. Die übrige Ausbildung des Zahnrades  ist hierbei die gleiche wie bei     Abb.   <B>1</B> und 2.  



  Treten besonders hohe     Ten#peratur-          schwankungen    auf, beispielsweise bei Ver  wendung der Trommel für chemische Koch  prozesse oder dergleichen, so empfiehlt es  sich, die Nabe des     Zalinrades   <B>15</B> durch be  sondere Mittel zu kühlen. Zu diesem Zweck  ist, wie     Abb.    4 zeigt, die Nabe des Zahn  rades<B>15</B> beiderseitig nach aussen geführt und  mit     achsialen    Bohrungen 41 versehen, die  mit einer in der Nabe des Zahnrades<B>15</B> an  geordneten     Ausdrehung    42 in Verbindung  stehen, so     dass    Kühlluft     hindurchtreten     kann.

   Die     Verschlussdeckel    43 des Getriebe  gehäuses umgeben hierbei die Nabe 40 des  Zahnrades.  



  Das gemäss der Erfindung ausgebildete  Getriebe hat den Vorteil,     dass    eine einseitige  zusätzliche Belastung des Wellenzapfens der  Trommel durch den Zahndruck des Rades<B>15</B>  zum grössten Teil vermieden wird. Ausserdem  ist der Antriebsmotor leicht auswechselbar  und der Ein- und Ausbau des ganzen Ge  triebes gegenüber den bekannten Konstruk  tionen erheblich vereinfacht. Da es ohne  Schwierigkeiten das Herausführen des Wel  lenzapfens aus dem Getriebegehäuse ermög  licht, so eignet es sieh besonders vorteilhaft  für solche Fälle, bei denen das Innere der  Trommel durch eine in dem Wellenzapfen  angeordnete     achsiale    Bohrung von aussen     zu-          ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Getriebe für elektrischen Einzelantrieb von Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Getriebes mit dem Gehäuse des Motors unmittelbar zusammengebaut und mittelst eines Bolzens an dem Lager gestell der Walze abgestützt ist, wobei es nach Lösen dieses Bolzens zusammen mit dem Motor um den Wellenzapfen schwenk bar ist. UNTERANSPRüCHE <B> </B> <B>1 .</B> Getriebe nach Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefriebegeliäuse auf der Nabe des austreibenden Rades ruht. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebegehäuse aus zwei Teilen bestellt, deren Teilungs fuge in einer durch die Achsmitten der Getrieberäder gelegten Ebene liegt. <B>3.</B> Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe des auf dem Wellenzapfen der Walze angeord neten Zahnrades auf der Innenseite mit einer zur Aufnahme von Isolierstoffen dienenden Ausdrehung versehen ist. 4.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Stirinseiten der .Nabe des auf dem Wellenzapfen der Walze sitzenden Zahnrades aus dem Ge triebegehäuse beiderseitig herausgeführt und dass die Nabe mit Kanälen versehen ist, durch die ein Kühlmittel geleitet wer den kann. <B>5.</B> Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Durch- trittsstelle des Wellenzapfens in dem Ge triebegehäuse angeordneten Verschluss- deckel als ungeteilte Ringe ausgebildet sind.
CH140508D 1929-01-03 1929-06-03 Getriebe für elektrischen Einzelantreib von Walzen. CH140508A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3145663A (en) * 1960-04-27 1964-08-25 Doity Cranes Ltd Gear box mountings for cranes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3145663A (en) * 1960-04-27 1964-08-25 Doity Cranes Ltd Gear box mountings for cranes

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