CH140631A - Mit einer Verpuffungskraftmaschine versehene Ramme. - Google Patents

Mit einer Verpuffungskraftmaschine versehene Ramme.

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CH140631A
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CH
Switzerland
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ram
piston
rod
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cylinder
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Pflueger Albert
Haage Konrad
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Pflueger Albert
Haage Konrad
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Description


  Mit einer     Verpuffungskraftmasehine    versehene Ramme.    Die Erfindung betrifft eine Ramme, wel  che mit einer     Verpuffungskraftmaschine    ver  sehen ist, bei der der     Z@Flinder    mit dem Bär       verbunden    ist, während     eler        Kolben    mit einer  Stützstange ausgerüstet und mit dem Ramm  bär federnd verbunden ist.  



       Gemäss    der Erfindung ist die Stützstange       egenüber    dem Kolben     achsial    beweglich und  so     laug,        d.a.ss,    wenn sowohl sie wie der Bär  unten aufstehen und der Kolben auf der       Stange    aufsitzt, zwischen Kolben und     Zy-          linderdechel    sieh eine Zylinderzone befindet,  die dazu bestimmt ist, durch ,den     Kolben     beim Laden freigegeben zu werden.  



  Die     IStützstan,ge    kann durch den Ramm  bär nach nuten hing     urchtreten        und    unterhalb  des     Rammbärs    verbreitert oder mit einer       Fuss,p,1.a.tte        ausgesthttet    sein, um ihren       Flä-ehendruck    auf die zu bearbeitende Fläche  zu verringern. Dies ist zum Beispiel wichtig  für das Rammen von Kleinpflaster und für       Stampfarbeiten.       Drei Ausführungsbeispiele sind je im       Achsialschnitt    in der Zeichnung ' dargestellt.  



       Fig.1    bis 5 zeigen eine     Kleinpflaster-          ramme    nach der Erfindung in fünf verschie  denen     Stellungen:          Fig.    6 ist     eine        Stampframme    in einer  Stellung entsprechend,     Fig.    1;       Fig.    7 und 8 zeigen eine Pfahlramme in       ,Stellungen,    welche denjenigen nach     Fig.1          bezw.    4 entsprechen.  



  Der Einfachheit wegen sind nur die zur  Erläuterung der Erfindung     erforderlichen     Teile     Gezeichnet.    Die     Handgriffe,    sowie die  zur     Inibetriebsetzung    .der Ramme durch An  heben und Senken des     Kolbens        nötige    Quer  stange sind nur in     Fig.    1 angedeutet, in den  übrigen Figuren jedoch weggelassen.  



  Am untern Ende des     Zylinders    a ist der  Rammbär b     befestigt,    so     dass        ,die    Masse des  Zylinders a, sowie des Zylinderkopfes c, der       Handgriffe        d    usw. die beim Rammen wirk  same Masse vergrössert.      Der Kolben ist mit e bezeichnet.

   Er ist  mit einer     Stätzstange        in        ausgerüstet,    die  nicht fest mit ihm verbunden ist; diese  Stange     in    durchdringt den Rammbär b und  ist an ihrem untern Ende gemäss     Fig.    1     bis    6  mit einer Platte n ausgestattet. 'Sie trägt  einen Bund- oder Federteller o, auf den     sich          einerseits    eine zwischen ihm und dem Kol  ben e liebende Feder p und .anderseits eine  zwischen ihm und dem Rammbär b liegende  kräftige Pufferfeder q abstützt.  



  Die     Anordnung        und    Abmessung ist so       (rewählt,    dass, wenn der Kolben e :auf der       Stange        m    aufruht     (Fig.    1) sich zwischen  Kolben und Zylinderdeckel ein     Zylinderteil     von der Höhe z befindet.  



  Soll die Ramme in Betrieb gesetzt wer  .den, so wird er Kolben e mittelst -der an  ihm     befestigten    oder mit ihm in zwangs  läufiger     Verbind'.unb    stehenden Querstange r  bis zum Zylinderdeckel .angehoben und so  dann bis auf die Stützstange     na    herab  bewegt. Bei ,dieser letzteren Bewegung wird  Gemisch durch das Ansaugventil s -ange  saugt.

   Nun kann durch einen Druck auf  ,den     ITandhebel    t, .dieses     Ventil    s entgegen  der Wirkung seiner Feder     geschlossen    wer  den und die Zündung eingeleitet werden,  letzteres zweckmässig durch Weiterbewegung  des     Handhebels    t mit Hilfe einer nicht ge  zeichneten     Kontal@teinrichtung.     



       Nachdem    die     Zündung        stattgefunden    hat,       tritt    im     Zylinder        Explosion    ein, die zur       Folie    hat,     dass    der Zylinder samt R     amtnbär     hoch geworfen wird in die     -Stellung        gemäss          F\i,;..        ?.     



  Nachdem der Kolben e .die Auspuff  schlitze     ac        freibegeben    hat und der     Explo-          sionsdruck    durch diese Schlitze entwichen  ist, treibt die     gespannte    Feder p den Kolben  hoch, und     die    Auspuffgase werden durch das  sich nun wieder öffnende     Ventil    s aus  geschoben, wobei die Ramme durch ihre  lebendige Kraft noch weiter in die Höhe  fliegt.  



  Nun bewegt sich auch der     Kalben    e re  lativ zum Zylinder weiter nach oben; die       zusammengedrückte    Pufferfeder q schiebt    ihn über den Federteller o und die Feder     p     weiter nach. Die Ramme .befindet sich im  mer noch in der Aufwärtsbewegung.  



  Gemäss     Fig.    4 hat die Ramme ihre höchste       Flugstellung    erreicht. Fast gleichzeitig       schlägt    !der Kolben e gegen den     Zylinder-          Jeckel    und die Fussplatte     n    der Stange in.       gegen    den Rammbär b.

   Nun :befindet sich  der Kolben um die Höhe     r    über     der,Stange          in..    In diesem Zustande fällt die ganze  Ramme herab und     schlägt    auf     Idas    zu ram  mende Pflaster oder .dergleichen mit     d:@r     ihrer     ganzen    Masse entsprechenden Wucht  auf.

   Nun bewegt sich gemäss     Fig.    5 oder Kol  ben e infolge seiner lebendigen Kraft wei  ter nach unten und saugt dabei das neue  Gemisch an.     Sobald    er auf der Stange     m     aufsteht, ist die     Ladung    beendet und ein       neues    Arbeitsspiel kann -beginnen.  



  Der Federteller o kann     vermieden    wer  ,den, wenn die Pufferfeder q     ebenso    wie die  Feder p einfach auf -die obere     Endfläche    des       Rammbärs    b aufgesetzt wird und ihr eine  solche Länge gegeben wird,     idass    sie erst dann       rlia    ihr zugekehrte Fläche des Kolbens be  rührt, wenn die Feder p schon entsprechend  weit     zusammenbedrückt    worden ist.  



  Soll     -die    Ramme als     Stampframme    ver  wendet werden, oder ist bei der     Verwendung     als     Kleinpfl.asterra:mme    oder dergleichen zu  befürchten,     da.ss    Schmutz in die     Führung    der  Stange     m        gelangt,    so wird die Platte<I>n</I> ge  mäss     Fig.        fi    mit einem Schutzmantel v     aus-          gerüstet,    .der mit Zwischenraum mindestens  über den     untern    Teil des     Rammibärs    hinauf  reicht.  



  Während bei der     Stampframme    und       Pflasterramme    es notwendig ist,     da.ss    die       Stätzstange    selbst angehoben wird, damit ein  Weiterrücken, zum Beispiel von Stein zu  Stein, möglich ist, fällt dieses Erfordernis  wieg, wenn es sieh um das Einrammen eines  Pfahls handelt. Hier bedarf jeder einzelne  Pfahl einer grösseren Anzahl von Schlägen,  die ihn mit Sicherheit in     achsialer    Richtung  treffen sollen.  



  In diesem Falle erhält die     Stange    m  unterhalb des     Rammbärs    b nur einen vor-           hältnismässig    kleinen Bund und unter die  sem eine Verlängerung, die in eine Bohrung  des Pfahls     2v        einge-setzt    wird.

   Die     Anfaugs-          steliting    ist in     Fig.    7 ersichtlich, die Höchst  stellung des     Rammbärs    in     Fig.8.    Da nun  die Stange     in    während der Arbeit der Ramme  am Pfahl w festgelegt ist und nicht mit     an-          :rehoben.    wird. ist der Bund o und die  Pufferfeder in     'Wegfall    gekommen. Im  übrigen ist die     Arbeits-    und Wirkungsweise  dieselbe wie bei den oben beschriebenen Aus  führungsformen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einer Verpuffungskraftmaschine ver- sE=lieiie Ramme, bei der zwischen dem mit lern Bär verbundenen Zylinder und dem mit einer Stützstange ausgerüsteten Kolben eine federnde Verbindung besteht, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stützstange gegenüber dein Kolben a-chsial beweglich und so lan ist, rlass, wenn sowohl sie wieder Bär, unten aufstehen und der Kolben auf .der Stang e aufsitzt,
    zwischen Kolben und Zylinder- de.ekel sich eine Zylinderzone befindet, .die dazu bestimmt ist, durch den Kolben beim Laden freigegeben zu werden. UNTERANSPRüCHE 1. Ramme nach dein Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stützstange unterhalb des Rammbärs zu einer Platte verbreitert ist.
    ?. Ramme nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass an die Fussplatte der Stützstange ein mit Zwischenraum min destens über .den untern Teil -des Ramm bärs heraufreichender Mantel angefügt ist, der das Eindringen von ISchmutz oder dergleichen in die Stangenführung ver hindert.
CH140631D 1928-06-13 1929-04-29 Mit einer Verpuffungskraftmaschine versehene Ramme. CH140631A (de)

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CH140631D CH140631A (de) 1928-06-13 1929-04-29 Mit einer Verpuffungskraftmaschine versehene Ramme.

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