Mit einer Verpuffungskraftmasehine versehene Ramme. Die Erfindung betrifft eine Ramme, wel che mit einer Verpuffungskraftmaschine ver sehen ist, bei der der Z@Flinder mit dem Bär verbunden ist, während eler Kolben mit einer Stützstange ausgerüstet und mit dem Ramm bär federnd verbunden ist.
Gemäss der Erfindung ist die Stützstange egenüber dem Kolben achsial beweglich und so laug, d.a.ss, wenn sowohl sie wie der Bär unten aufstehen und der Kolben auf der Stange aufsitzt, zwischen Kolben und Zy- linderdechel sieh eine Zylinderzone befindet, die dazu bestimmt ist, durch ,den Kolben beim Laden freigegeben zu werden.
Die IStützstan,ge kann durch den Ramm bär nach nuten hing urchtreten und unterhalb des Rammbärs verbreitert oder mit einer Fuss,p,1.a.tte ausgesthttet sein, um ihren Flä-ehendruck auf die zu bearbeitende Fläche zu verringern. Dies ist zum Beispiel wichtig für das Rammen von Kleinpflaster und für Stampfarbeiten. Drei Ausführungsbeispiele sind je im Achsialschnitt in der Zeichnung ' dargestellt.
Fig.1 bis 5 zeigen eine Kleinpflaster- ramme nach der Erfindung in fünf verschie denen Stellungen: Fig. 6 ist eine Stampframme in einer Stellung entsprechend, Fig. 1; Fig. 7 und 8 zeigen eine Pfahlramme in ,Stellungen, welche denjenigen nach Fig.1 bezw. 4 entsprechen.
Der Einfachheit wegen sind nur die zur Erläuterung der Erfindung erforderlichen Teile Gezeichnet. Die Handgriffe, sowie die zur Inibetriebsetzung .der Ramme durch An heben und Senken des Kolbens nötige Quer stange sind nur in Fig. 1 angedeutet, in den übrigen Figuren jedoch weggelassen.
Am untern Ende des Zylinders a ist der Rammbär b befestigt, so dass ,die Masse des Zylinders a, sowie des Zylinderkopfes c, der Handgriffe d usw. die beim Rammen wirk same Masse vergrössert. Der Kolben ist mit e bezeichnet.
Er ist mit einer Stätzstange in ausgerüstet, die nicht fest mit ihm verbunden ist; diese Stange in durchdringt den Rammbär b und ist an ihrem untern Ende gemäss Fig. 1 bis 6 mit einer Platte n ausgestattet. 'Sie trägt einen Bund- oder Federteller o, auf den sich einerseits eine zwischen ihm und dem Kol ben e liebende Feder p und .anderseits eine zwischen ihm und dem Rammbär b liegende kräftige Pufferfeder q abstützt.
Die Anordnung und Abmessung ist so (rewählt, dass, wenn der Kolben e :auf der Stange m aufruht (Fig. 1) sich zwischen Kolben und Zylinderdeckel ein Zylinderteil von der Höhe z befindet.
Soll die Ramme in Betrieb gesetzt wer .den, so wird er Kolben e mittelst -der an ihm befestigten oder mit ihm in zwangs läufiger Verbind'.unb stehenden Querstange r bis zum Zylinderdeckel .angehoben und so dann bis auf die Stützstange na herab bewegt. Bei ,dieser letzteren Bewegung wird Gemisch durch das Ansaugventil s -ange saugt.
Nun kann durch einen Druck auf ,den ITandhebel t, .dieses Ventil s entgegen der Wirkung seiner Feder geschlossen wer den und die Zündung eingeleitet werden, letzteres zweckmässig durch Weiterbewegung des Handhebels t mit Hilfe einer nicht ge zeichneten Kontal@teinrichtung.
Nachdem die Zündung stattgefunden hat, tritt im Zylinder Explosion ein, die zur Folie hat, dass der Zylinder samt R amtnbär hoch geworfen wird in die -Stellung gemäss F\i,;.. ?.
Nachdem der Kolben e .die Auspuff schlitze ac freibegeben hat und der Explo- sionsdruck durch diese Schlitze entwichen ist, treibt die gespannte Feder p den Kolben hoch, und die Auspuffgase werden durch das sich nun wieder öffnende Ventil s aus geschoben, wobei die Ramme durch ihre lebendige Kraft noch weiter in die Höhe fliegt.
Nun bewegt sich auch der Kalben e re lativ zum Zylinder weiter nach oben; die zusammengedrückte Pufferfeder q schiebt ihn über den Federteller o und die Feder p weiter nach. Die Ramme .befindet sich im mer noch in der Aufwärtsbewegung.
Gemäss Fig. 4 hat die Ramme ihre höchste Flugstellung erreicht. Fast gleichzeitig schlägt !der Kolben e gegen den Zylinder- Jeckel und die Fussplatte n der Stange in. gegen den Rammbär b.
Nun :befindet sich der Kolben um die Höhe r über der,Stange in.. In diesem Zustande fällt die ganze Ramme herab und schlägt auf Idas zu ram mende Pflaster oder .dergleichen mit d:@r ihrer ganzen Masse entsprechenden Wucht auf.
Nun bewegt sich gemäss Fig. 5 oder Kol ben e infolge seiner lebendigen Kraft wei ter nach unten und saugt dabei das neue Gemisch an. Sobald er auf der Stange m aufsteht, ist die Ladung beendet und ein neues Arbeitsspiel kann -beginnen.
Der Federteller o kann vermieden wer ,den, wenn die Pufferfeder q ebenso wie die Feder p einfach auf -die obere Endfläche des Rammbärs b aufgesetzt wird und ihr eine solche Länge gegeben wird, idass sie erst dann rlia ihr zugekehrte Fläche des Kolbens be rührt, wenn die Feder p schon entsprechend weit zusammenbedrückt worden ist.
Soll -die Ramme als Stampframme ver wendet werden, oder ist bei der Verwendung als Kleinpfl.asterra:mme oder dergleichen zu befürchten, da.ss Schmutz in die Führung der Stange m gelangt, so wird die Platte<I>n</I> ge mäss Fig. fi mit einem Schutzmantel v aus- gerüstet, .der mit Zwischenraum mindestens über den untern Teil des Rammibärs hinauf reicht.
Während bei der Stampframme und Pflasterramme es notwendig ist, da.ss die Stätzstange selbst angehoben wird, damit ein Weiterrücken, zum Beispiel von Stein zu Stein, möglich ist, fällt dieses Erfordernis wieg, wenn es sieh um das Einrammen eines Pfahls handelt. Hier bedarf jeder einzelne Pfahl einer grösseren Anzahl von Schlägen, die ihn mit Sicherheit in achsialer Richtung treffen sollen.
In diesem Falle erhält die Stange m unterhalb des Rammbärs b nur einen vor- hältnismässig kleinen Bund und unter die sem eine Verlängerung, die in eine Bohrung des Pfahls 2v einge-setzt wird.
Die Anfaugs- steliting ist in Fig. 7 ersichtlich, die Höchst stellung des Rammbärs in Fig.8. Da nun die Stange in während der Arbeit der Ramme am Pfahl w festgelegt ist und nicht mit an- :rehoben. wird. ist der Bund o und die Pufferfeder in 'Wegfall gekommen. Im übrigen ist die Arbeits- und Wirkungsweise dieselbe wie bei den oben beschriebenen Aus führungsformen.