CH140705A - Katalysator für die Herstellung aliphatischer Ketone aus aliphatischen Verbindungen. - Google Patents

Katalysator für die Herstellung aliphatischer Ketone aus aliphatischen Verbindungen.

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CH140705A
CH140705A CH140705DA CH140705A CH 140705 A CH140705 A CH 140705A CH 140705D A CH140705D A CH 140705DA CH 140705 A CH140705 A CH 140705A
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Akti Holzverkohlungs-Industrie
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Holzverkohlungs Ind Aktiengese
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  Katalysator für die Herstellung     aliphatischer        Ketone    aus     aliphatischen    Verbindungen.         Fis    ist bekannt,     sauerstoffhaltige    'orga  nische     Verbindungen,        @damunter    auch     Ketone          durch        Umsetzung    von Kohlenoxyd oder       Kohlendioxyd,        mit    Wasserstoff oder     Methau     bei     !erhöhten        Temperaturen        in;

          Gegenwart     von     Gemischen    von     Metallen    und     Meta,ll-          oxyden    herzustellen. Es ist     ferner        bekannt,     durch     Überleitung    v'o'n     Essigsäure    über       Katalysatoren    bei     erhöhten        Temperaturen     A     ceto:n        herzustellen.        Diese        Reaktion    versäuft  nach     folgender        Gleichung:

            2iCH1C0'0@H=CIi3.CO.CH3+C02+H20.     Versucht man, die für die letztere Reak  tion vorgeschlagenen Katalysatoren zur     Ke-          tonisierung    von     solchen        organischen    Verbin  dungen zu     verwenden,        die        keine        C00H-          Gruppe    enthalten, so     erweisen        -sie    sich hier  für     'als        ungeeignet,

          indem    kein     Keton    gebil  det     wird.    Es     wurde    .aber gefunden,     dass    es  auf     .anderem.    Wege möglich ist,     .aliphatische          Ketone    auch aus     derartigen    Ausgangsatof-  
EMI0001.0058     
  
    fen <SEP> herzustellen, <SEP> und <SEP> dassderartige <SEP> Verbin  dungen, <SEP> die <SEP> keine <SEP> COOH-Gruppe <SEP> enthalten,

  
<tb>  mit <SEP> Wasserdampf <SEP> bei <SEP> höheren <SEP> Temperaturen
<tb>  unter <SEP> Anwendung <SEP> ganz <SEP> bestimmter <SEP> Kata  lysatoren <SEP> aliphatische <SEP> Ketone <SEP> in <SEP> fast <SEP> quanti  tativer <SEP> Ausbeute <SEP> liefern, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> nach
<tb>  folgenden <SEP> Gleichungen:
<tb>  <B>2@C,H2+3'H20,-CH,COCH3+C,Oz+2</B>iIII
<tb>  <B>2CH</B>1,<B>CHO+H20=CH,COCH3+CO2+2H2,</B>
<tb>  <B>2!C,H5;0H+H20=CH,COCH3+CO2+4H2.</B>
<tb>  



  Bei <SEP> diesen <SEP> Reaktionen <SEP> findet <SEP> also' <SEP> eine
<tb>  and'er'e <SEP> Art <SEP> der <SEP> Ketonisierung <SEP> statt <SEP> als <SEP> bei
<tb>  der <SEP> Ketonisierung <SEP> der <SEP> Fettsäuren; <SEP> die
<tb>  Überführung <SEP> der <SEP> @a>liphatischen <SEP> Verbin  dungen <SEP> in <SEP> Ketone <SEP> erfolgt <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Wege
<tb>  über <SEP> eine <SEP> Oxydation, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Sauerstoff
<tb>  durch <SEP> den <SEP> zugeführten <SEP> Wasserdampf <SEP> gelie  fert <SEP> wird.
<tb>  



  Eine <SEP> genauere <SEP> Untersuchung <SEP> der <SEP> in
<tb>  Frage <SEP> .stehenden <SEP> Reaktionen <SEP> hat <SEP> ergeben, <SEP> -dass
<tb>  'sich <SEP> eine <SEP> .ganz <SEP> bestimmte <SEP> Klasse <SEP> von <SEP> Kata-              lysatoren    zur     Durchführung    aller dieser       Reaktionen        vorzüglich    eignet.     Derartige     Katalysatoren weisen, wie     -sich        überraschen-          tierweise    gezeigt     hast,    in bezug auf     die    von  ihnen     ,günstig        be:

  einflussbaren,    Reaktionen  einen beträchtlich     erweiterten    Wirkungs  bereich .auf,     indem    sie     gestatten,    allgemein  aus     :alip:hatischen    Verbindungen mit zwei  oder mehr als zwei miteinander verbundenen       Kohlenstoffatomen,    wie     Kohlenwas:

  serstoffen          (zum.    Beispiel Acetylen),     A.ldehydien,    Alko  holen (auch in Form ihrer Ester) usw.     Ke-          tone    in vorzüglicher Ausbeute     herzustellen.     Für alle diese Reaktionen haben     ,sich    solche       Katalysatoren    ausgezeichnet     bewährt,    die       Metalbsauerstoffverbindungen,    insbesondere       Metalloxyde    oder Gemische von solchen,     die     auf     metallischen    Trägern     angebracht    sind,

         enthalten.    Als     Meta:llsauerstoffverbindungen     kommen     hierbei    in Betracht, zum Beispiel  Oxyde von     ,Schwermetallen,        wie        zum    Beispiel  Eisenoxyde oder     Manganoxyde    oder auch von  Leichtmetallen, wie zum Beispiel     Galcium-          oxyd,    oder Karbonate, wie zum Beispiel     Cal-          eiumkarbo:nat    oder     Zinkkarbonat,    oder Mi  schungen von solchen Stoffen, z.

   B. von  zwei oder ,mehreren     Sauerstoffverbindungen     eines- und desselben     Metalles,    zum Beispiel  von zwei oder mehreren Oxyden des Eisens  oder Mangans, oder von mehreren Metallen,  zum Beispiel von Eisenoxyd     :

  oder        Eisen-          axyden    mit     Manganoxyd        oder        Calciumoxyd     oder von Oxyden mit     Karbonaten        usw.    Auch  können zur Herstellung der Katalysatoren  mit Vorteil solche Stoffe oder     Gemisehe    von       solchen    Stoffen verwendet werden, welche  geeignet sind, bei der weiteren     Behandlung,     gegebenenfalls     erst    während:

   des     Ü:berleitens     des     Reaktionsgemisches,        .d.    h. während des  eigentlichen     Ketonisierungsvorgang:es,    die       gewünsichten        Metalisauerstoffverbindungen,          insb!e:s:o:ndereOxydie:ode@rGeimisah@e        vo:n        solchen,     z.

   B. von Oxyden     und:        Karbonaten,        gege-          benenfa:lls    ganz oder zum Teil unter Betei  ligung .des     Trägermetalles,    völlig oder teil  weise     erst    zu     bilden.    In     Verbindung    mit     @der-          artigen        Sauerstoffverbindungen    oder     Gemi-          schen    von     solchen        können    mit     Vorteil    auch    solche     Sauerstoffverbindungen,

      insbesondere  Oxyde oder     sonstige    Stoffe, welche geeignet  sind,     (die    Rolle von Aktivatoren zu spielen,  Verwendung finden. Als metallische Träger  kommen vorzugsweise     Schwermetalle,        gege-          benenfaills    in     Schwammform    oder sonstiger  Farm mit :besonders ,grosser     Oberfläche    in  Frage, aber auch Leichtmetalle, soweit sie  bei .den     Reaktibnsbedingungen    :

  der     Ketoni-          sierung    genügend beständig sind, sowie fer  ner Kombinationen von     verschiedenen        Metal-          len,    zum     Beispiel    in Form     ihrer        Legierungen.     Mit     besonderem        Vorteil    wird als Träger me  tallisches     Eisen        verwendet,

      wobei sich wegen  seiner porösen     Form    und der dadurch beding  tengrossen Oberfläche     Eisenschwamm    als     be-          sondersgeeignet    erwiesen hat. Bis zu einem       gewissen    Grade wird der Verlauf der Reak  tion durch die Verteilung der     Metallsauer-          stoffverbindungen    :auf den Trägern beein  flusst. Am     vorteilhaftesten    haben     sich    solche  Anordnungen erwiesen, bei denen die Metall  sauersto:ffverbindungen in dünner Schicht  auf dem Träger     angebra@oht    sind.  



       Katalysatoren    der     beschriebenen    Art ver  danken ihre spezifische Wirksamkeit beiden  genannten und andern     Reaktionen    dem Um  stand.,     @dass    sie in ganz besonderem Masse be  fähigt     ,sind    Odem anwesenden     Wa.sserda.mp-f     den zur     Oxydatian    erforderlichen     Sauerstoff     zu entziehen und ihn auf die zu     kataly-          sierende    .Substanz gerade in dem     gewünsch-          ten    Ausmass zu     übertragen.    Es wird an  genommen,

       dass    dabei die     Sauerstoffübertra-          gung    in der Weise erfolgt, dass durch den in  der Gasphase vorhandenen     Sauerstoff-Teil-          druck    das Oxydationspotential ,der     Katalysa:

            toren    immer     wieder    so weit erhöht     wird,    dass  die der     Ketonisierung    vorangehende Oxyda  tion     ausserordentlich    rasch und in dem ge  wünschter Ausmasse vor sich geht.     Ez,    ge  nügt hierbei     nicht,    dass zum     Beispiel    Metall  oxyd- und     Metallteilchen    überhaupt neben  einander     vorhanden    sind;

   die besondere Wir  kung ,der     Katalysatoren    nach der     Erfindung     wird     vielmehr        erst    dadurch erzielt,     d@a:ss    die       Metallsauerstoffverbindung        bezw.    die     Metall-          saizenstoffverbindungen    in     verhältnismässig         dünnen     Sahiohten    und in     inniger    Verbindung  mit     dien    metallischen Oberfläche auf den Me  tallen :

  als Träger lagern, wie auch bei der  Verwendung mehrerer solcher Stoffe eine       schichtenweise    Überlagerung derselben vor  liegen soll.  



  Mit oder oben angedeuteten Fähigkeit der       Katalysaaoren,    dien für die Reaktion erfor  derlicher. Sauerstoff in     .geeigneter    Weise auf       die    zu     ketonisierende    Substanz zu übertra  gen,     hängt    ein     beachtenswerter    Verzug der  selben zusammen,

       nämlich    ihre     leichte        Rege-          nerierbairkeit.        Wird    zum Beispiel durch  störende     Nebenreaktionen    im     Verlaufe        der     Zeit die aktive Oberfläche -durch Ablagerun  gen zum     Beispiel    von Kohlenstoff in ihrer  Wirksamkeit     eingeschränkt,    so gelingt es,  durch kurzes     Überleiten    von zum     Beispiel     Sauerstoff     enthaltenden    Gasen oder Dämp  fen, wie zum Beispiel     Wasserdampf    oder  Luft,

   die frühere     Wirksamkeit    wieder her  zustellen,     indiem    die     der    Reaktionsfähigkeit       schädliche        Ablagerung    in Kohlensäure     Über-          geführt    und     alls    solche entfernt wird.  



  Die     Herstellung    der neuen Katalysatoren  erfolgt im allgemeinen in der Weise,     dass     man zunächst, soweit noch nötig,     Idas        Metall     in eine     gross.oberflächige    Form mit rauhen  Grenzflächen bringt; auf diesem so, prä  parierten öder den bereits von vornherein in  geeigneter, zum Beispiel schwammiger Form  vorliegenden metallischen Träger wird das zu       verwendende    Metalloxyd oder die     sonstige          Metallsauerstoffverbindung    in dünner Schicht  in irgendeiner Weise erzeugt.

   Dies kann  zum Beispiel     derart    geschehen, dass der Trä  ger mit der Lösung eines     zersetzbaren    Salzes  des betreffenden     Metalloxydes    oder mehrerer       Metallsalze    benetzt wird, worauf dieses Salz  auf der Oberfläche in die gewünschte Ver  bindung, zum Beispiel ein Oxyd, umgewan  delt wird, etwa .durch Erhitzen allein oder  in     sonstiger        geeigneter    Weise, zum Beispiel  durch Erhitzen in     Gegenwart    chemischer  Agenden, oder auch erst beim Überleiten des       Reaktionsgemisches    während des     Ketonisie-          rungsvorganges    selbst.

   In .analoger oder in  beliebiger sonstiger Weise können auch Hy-         droxyde    oder     Karbonate    oder dergleichen auf  den Trägern aufgebracht     und    hier durch Er  hitzen ganz oder teilweise :in Oxyde überge  führt werden.  



  In     den.        Fällen,    in denen man eine Kombi  nation     eines.        Metalles,    zum Beispiel mit  seinem Oxyd     bezw.    mit seinen eigenen Oxy  den benutzen will, kann man auch vorteil  haft so vorgehen,     d@ass    man den in der oben  angegebenen Weise vorbereiteten Träger  durch chemische     Agentien,    gegebenenfalls, in  der     Flitze,    oberflächlich     oxydiert.     



       Ausser    für Reaktionsvorgänge der ge  nannten Art haben sich Katalysatoren nach  der Erfindung auch für andere, zum Beispiel  unter     Sauerstoffübertragung    stattfindende       Reaktionsvorgänge    als, vorzüglich geeignet  erwiesen.  



  <I>Beispiele:</I>  1. Eiserne entfettete Bohrspäne lässt man  an der Luft unter wiederholtem Begiessen  mit Wasser liegen, bis sie mit einer dünnen  Rostschicht überzogen sind. Hierauf werden  die Späne ein-getragen     in,eine    mässig     kon7en-          trierte    wässerige Lösung von 5 Gewichts  teilen     krist.        Ca#lciumacetat    auf je 100 Teile  Bohrspäne.     Die    Masse wird getrocknet, in  das     Reiaktionsrohr        eingefüllt    und unter  Durchleiten eines Gemisches von 1     Vol.-Teil     Luft und 3     Vol-Teilen    Wasserdampf auf  zirka.

   550   erhitzt, bis die austretende Luft  einen Sauerstoffgehalt von 19     Vol.        5o'    auf  weist. Leitet man über diesen Katalysator  bei     500i      ein Gemisch der Dämpfe von     Äthyl-          alkohol    und Wasser, entsprechend einer  10     gew.    %     igen    Lösung, so erhält man Ace  ton mit einer Ausbeute von 82 % der Theorie,  bezogen auf den angewendeten Äthylalkohol.  



  Wird statt Äthylalkohol     Acetaldehyd    als  Ausgangsmaterial verwendet, so erhält man  eine     Aceton-Ausbeute    von<B>91%</B> der Theorie,  bezogen auf den angewendeten     Acetaldehyd.     



  2.     Mangansulfat    wird in Wasser gelöst,  mit     Sodalösung    gefällt, das     abfiltrierte    Man  gankarbonat     alkalifrei        gewaschen    und mit  Wasser     angerührt.    Entfettete,     geschrottete              Eisendrehs:päne,    die durch wiederholtes Be  feuchten mit Wasser an der Luft mit     einer     Rostschicht überzogen sind, werden in den       Mangankarbonatbrei    eingetragen. Über die  durch Erwärmen getrocknete Masse     wird    im  Reaktionsgefäss bei zirka.<B>550'</B> einige ,Stun  den Wasserdampf geleitet.  



  3. Eisenschwamm     wird    zerkleinert auf  eine     Korngrösse    von etwa 4 bis 5 mm. Die  Körner werden auf einem Sieb in dünner  Schicht ausgebreitet. mit 1 %     iger    Essigsäure       wiederholt    benetzt, während ein warmer  Luftstrom :die Masse durchströmt, bis die  Oberfläche der     Körner    schwach rotbraun  gefärbt ist. Auf je 10 Gewichtsteile Eisen  schwamm wird 1 Gewichtsteil kristallisiertes       Manganacetat    in Wasser gelöst.

   Die vorbe  handelten     Eisenschwammkörner    werden in  diese Lösung eingetragen, die Masse wird  durch Umrühren in der Wärme getrocknet  und hierauf im     Reaktionsgefäss    auf zirka  500   erhitzt unter Durchleiten von Wasser  dampf und Luft, bis das austretende     Dampf-          Luftgemisch    frei     ist    von Aceton und Kohlen  säure.  



  Beim Überleiten von 1     Vol.-Teil    Acety  len im Gemisch mit 10     Vol.-Teilen    Wasser  dampf über diese Kontaktmasse bei einer  Reaktionstemperatur von zirka. 450   erhält  man Aceton mit     einer    Ausbeute von<B>95%</B>  der Theorie, bezogen auf     das    angewendete  Acetylen.  



  4. Unregelmässig geformte Weissblech  schnitzel lässt man unter wiederholtem Be  netzen mit verdünnter Essigsäure an der Luft  rostig- werden. Eine Lösung von Chrom  nitrat in Wasser     wird    mit Ammoniak aus  gefällt, die rostigen     Weissblechschnitzel    wer  den in ,die Mischung eingetragen und unter  Umrühren getrocknet. Das Produkt wird im  Reaktionsgefäss unter Durchleiten von Was  serdampf auf etwa<B>550'</B> erhitzt, bis das       Ammonvumnitrat    zersetzt ist.  



  5. Eisenschwamm     wird    zerkleinert und  in das Reaktionsgefäss eingefüllt. Bei zirka  <B>550'</B> wird dann ein Gemisch von Wasser  dampf und Luft durch das     Reaktionsgefäss       geleitet, bis fast kein Luftsauerstoff mehr  aufgenommen wird.  



  6. Eisenschwamm wird in gleicher Weise  wie im Beispiel 3 vorbereitet und dann in  eine ziemlich konzentrierte Lösung von Cal  ciumacetat eingetragen. Die getrocknete  Masse wird im Reaktionsgefäss bei etwa<B>500'</B>  mit Luft und Wasserdampf behandelt, bis  das. austretende     Dampf-Luftgemisch    frei ist  von Aceton und Kohlensäure.  



  Leitet man ein Gemisch der Dämpfe von       Propylalkohol    und Wasser, entsprechend  einer 10     gew.%igen    Lösung bei zirka 500   über diese Kontaktmasse, so erhält man       Diäthylketon    mit einer Ausbeute von 79  der Theorie.  



  7. Unregelmässig geformte Schnitzel aus  verzinktem Eisenblech     werden    im Reaktions  gefäss auf etwa<B>150'</B> erhitzt unter Durch  leiten von     Essigsäure-Wasserdampf    (entspre  chend einer 10 %     igen        Essigsäurelösung),    bis  keine Essigsäure mehr aufgenommen wird.  Dann wird unter Durchleiten von Wasser  dampf und Luft ,die Temperatur allmählich  erhöht und bei     etwa.    500   gehalten, bis das  bei der     Vorbehandlung    gebildete Acetat zer  setzt ist.  



  B. Eiserne     Rasehigringe    werden mit Sal  petersäure     angeätzt    und dann gewaschen.       Aluminiumacetatlösung    wird mit Ammoniak       ausgefäallt.    Die     Ra.schigringe    werden dann in  die Fällung eingetragen, die ganze Masse  wird unter Erwärmen getrocknet, in das       Reaktionsgefäss    eingefüllt und unter Durch  leiten von Luft und Wasserdampf auf etwa  450' solange     erhitzt,    bis das Acetat vollstän  dig zersetzt ist und keine Kohlensäure mehr  entweicht.  



  9. Eisendrahtnetz     wird    in Streifen ge  schnitten und zu kurzen     Röllchen    aufgerollt.  Die     Rö;llchen    werden mit     Salpetersäure    an  geätzt, gewaschen,     getrocknet,    mit gesättig  ter     Bariwmacetatlösung    benetzt und     nach          abermaligem        T'roeknen    in .das     Reaktions-          gefäss        eingefüllt.    Unter     Durchleiten    von  Luft werden sie hier auf zirka<B>550'</B> erhitzt,  bis keine Kohlensäure mehr austritt.

        10.     Ferromaugan    mit     eineue        Mangange-          halt    von zirka<B>80%</B>     wird    zerkleinert, auf  etwa Linsengrösse und in das Reaktionsge  fäss eingefüllt.

   Bei     .etwa    480' werden Luft  und Wasserdampf durch .das Reaktionsgefäss  geleitet, bis die .austretende Luft     nahezu    nor  malen     Sauerstoffgehalt        aufweist.    Tempera  turen von mehr als<B>500'</B> sind möglichst zu  vermeiden, weil dann das Volumen der Kon  taktmasse infolge der Sauerstoffaufnahme       so    stark wächst,     ,dass    das     Reaktionsgefäss    un  ter Umständen     verstopft    werden kann.  



  11.     Ferrochrom    mit einem Chromgehalt  von zirka     707o    wird auf Linsengrösse zer  kleinert und das     Reaktionsrohr    unter     Durch-          leiten    von Luft und Wasserdampf auf etwa  <B>550'</B> erhitzt, bis die Luft nahezu unverän  dert wieder     austritt.     



  12. Zerkleinerter     Eisenschwamm    wird in  dünner Schicht     ausgebreitet    und mit 1 %     iger          Essigsäure,    welche<B>0,1%</B>     .Wismutnitrat    ent  hält,     wiederholt    benetzt, während ein war  mer     Luftstrom    .die     Masse        -durchströmt,    bis  die Körner     schwach    rotbraun gefärbt sind.  Hierauf wird die Masse im Reaktionsgefäss  auf etwa<B>500'</B> erhitzt unter Durchleiten  von Luft     und    Wasserdampf,     bis    die aus  tretende Luft nahezu normalen Sauerstoff  gehalt aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Katalysator für die Herstellung a.lipha- tischer Ketone aus ailiphatischen Verbindun gen, die nicht weniger als zwei miteinander verbundene Kohlenstoffatome, aber keine COOFI-Gruppe enthalten, und Wasserdampf bei erhöhten Temperaturen, enthaltend min destens eine Metallsauerstoffverbindung auf einem metallischen Träger. UNTERANSPRüCHE 1..
    Katalysator, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallsauerstoffverbindung ein Schwermnetalloxyd ist. 2. Katalysator, dadurch gekennzeichnet, dass er eine solche Metallsauerstoffver- bindung enthält, die beim Überleiten des Reaktionsegmischies ein Oxyd zu bilden vermag.
    3. Katalysator, enthaltend mindestens eine .Sauerstoffverbindung eines Schwerme- talles und mindestens eine zweite Sauer stoffverbindung eines davon verschie denen Metallee auf einen metallischen Träger. 4.
    Katalysator, dadurch gekennzeichnet; d.ass er ein Gemisch von mindestens einer Sauerstoffverbindung eines Schwerme- talles und mindestens einer Sauerstoff- verbindung eines Leichtm.etialles auf einem metallischen Träger enthält.
    5. Katadys@ator, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallsauerstoffverbindung in dünner ,Schicht auf dem Träger ange- bracht ist. 6. Katalysator, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger eine MetaIlegierung ist. 7. Katalysator, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Träger grossoberflä- chig <B>ist.</B> B.
    Katalysator, @diadurch gekennzeichnet, dass der metallische Träger eine ange- rauhte Oberfläche besitzt.
    9. Katalysator, dadurch gekennzeisshnet, dali Ader metallische Träger mit einem Überzeug einer Sauerstoffverbindung des Trägermetalles versehen ist. 10. Katalys,ator, .dadurch ,gekennzeichnet, ,dass der metallische Träger Eisen ist. il.
    Katalysator, däidurch gekennzeichnet, ,dass Eisenschwamm als metallischier Träger dient. 12. Katalysator, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Eisen bestehende Träger mit einem Überzug aus Eisenoxyd versehen ist.
    1.3. Katalysator, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Eisen bestehende Träger mit einem Überzug einfies Gemisches aus Eisenoxyd und mindestens einer andern Metalleauerstoffverbindung versehen ist.
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