CH140718A - Verfahren zur Herstellung hochwertiger Spachtelmassen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochwertiger Spachtelmassen.

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CH140718A
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plastic
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
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  Verfahren zur Herstellung hochwertiger     Spachtelmassen.       Im     Schweiz.    Hauptpatent Nr. 137473     ist     ein -Verfahren zur Herstellung     hochwertiger          Spachtelmassen    beschrieben, bei dem plasti  sche Massen aus     Cellulosederivaten    anorga  nische Füllstoffe von     Blättchenstruktur,   <U>mm</U>  Beispiel Graphit, Talkum,     Glimmer        und        der-          ryleichen,    einverleibt werden.  



  Es wurde     nun    gefunden,     dass    man ähn  lich wertvolle     Spachtelmassen    erhalten kann,  wenn man     plastischen    Massen aus     Cellulose-          derivaten,        wie        Celluloseestern    und     -äthern     oder deren Lösungen Füllstoffe von Faser  struktur, wie Asbest,     Wollepulver        und        Üer-          gleichen,    oder Gemische dieser miteinander  oder mit     andern.    Füllstoffen oder Stoffen,  wie     Lithopone,

      Bleiweiss,     Sehiefermehl        etc.,     einverleibt. Dies kann zweckmässig ge  schehen durch intensive mechanische Be  handlung der     genannten    Stoffe miteinander,  insbesondere     mittelst    Walzen und derglei  chen.     Man    kann hierbei gegebenenfalls Lö-         sungsmittel    und eventuell weitere     iStoffe,    wie  gefärbte und ungefärbte     Lacke,    Harze     usw.,     zusetzen.

       Die        ewähnten    Füllstoffe besitzen  eine gewisse Elastizität, und     man    erhält mit  ihnen sehr geschmeidige und leicht     :bearbeit-          bare        Spachtelmassen.        Durch        gleichzeitige          Anwendung    sonst     üblicher    Füllstoffe, wie       Lithopone,        Eisenoxyd,        Bimssteinpulver,        Tri-          pelpulver,        Schiefermehl    usw.,

   in verschie  denen Prozentsätzen lassen sich     Spachtelmas-          sen    von jedem gewünschten<B>Hä.</B>     --grad    erhal  ten, die sich durch ganz     beson@d-    -     @':@ aft     auszeichnen.  



  Besonders     hochwertige    Produkte ;     2hält     man     zum.    Beispiel, wenn man .die genannten  Füllstoffe zusammen mit den Wasser- oder       spritfeuchten        Cellulosees+-ern    oder     -äthern     und     Weichmaehungsmittaln        verknetet,    auf  einem     Walzenpäar    mit engster     Walzenstel-          lung    mehrmals     dumhv#0.zt,    die Masse trock  net und dann in     _-fign.eten        Lösungsmitteln         auflöst und gegebenenfalls Lacke zusetzt.

    Man kann dabei die Art und Menge der Lö  sungsmittel so wählen, dass eine zähflüs  sige, mit dem     Spachtelmesser        auftragba,re,     oder eine mittelflüssige, mit dem Pin  sel streichbare oder eine dünnflüssige,       spritzbare        Spachtelmasse    entsteht. Die so  hergestellten     Spachtelmassen    zeigen bei kur  zer Trockenzeit eine grosse Füllkraft, eine  ausserordentliche Haftfestigkeit, gute     'Schleif-          barkeit,    grosse Elastizität und vollkommen  porenfreie schöne Fläche.  



  Man kann die     Spachtelmassen    auch fär  ben, indem man ihnen gelöste oder ungelöste  Farbstoffe, letztere in gröberer oder feinerer  Verteilung einverleibt. Es hat sich als sehr  vorteilhaft     erwiesen,    ungelöste organische  Farbstoffe oder     Erd-    oder Mineralfarben zu       verwenden    und diese in den zur Herstellung  der     Spachtelmassen    zu verwendenden plasti  schen     Massen    aus     Cellulosederivaten    oder  deren Lösungen, zum Beispiel gemäss den  Verfahren des     sehweiz.    Patentes Nr.

   113741  und des     schweiz.    Patentes     Nr.13'7401    vor  her so fein     zu        verteilen,    dass beim Auflösen  der     plastischen    Masse in Lösungsmitteln, die  die Farbstoffe nicht zu lösen     vermögen,    Lö  sungen entstehen, die den Farbstoff auch bei  längerem Stehen praktisch nicht absetzen.

    Man kann die ungelösten Farbstoffe auch  den fertigen     Spachtelmassen    in der erwähn  ten feinen Verteilung einverleiben, zum Bei  spiel indem man diese zusammen mit den  Farbstoffen so lange mechanisch, insbeson  dere     mittelst    Walzen, behandelt, bis die er  forderliche feine Verteilung     erreicht    ist. Auch  kann man für sich ungelöste Farbstoffe in  plastischen Massen so fein verteilen, dass     .die     Lösungen .der Massen praktisch keinen Farb  stoff mehr     abetzen,    und .dann diese gefärb  ten Massen den fertigen     Spachtelmassen    ein  verleiben oder     in    anderer geeigneter Weise  verfahren.

   In allen .diesen Fällen erhält man  sehr gleichmässig gefärbte     'Spachtelmassen,     die sich sowohl auf Metallen wie auf Holz  oder     andern    Unterlagen zu den verschie  denster Zwecken verwenden lassen.    <I>Beispiel:</I>  Ein Gemisch aus 24 Teilen     Lithophon:

  e,     fünf Teilen Talkum, 19     Teilen    Asbestpulver,  sechs Teilen     Nitroeellulose    und zwei Teilen       Trikresylphosph.at    wird unter Zusatz einer  zur Lösung der     Nitrocellulose    ausreichenden  Menge eines .leicht flüchtigen Lösungsmittels  auf einer     stählernen        Friktionswalze    dreimal       dureb,gewalzt,    worauf die     gewalzte    Masse  nach dem Trocknen in einem Gemisch von  vier Teilen     Triphenylphosphat,    sechs Teilen  Harz (.zum Beispiel     Kolophonium,        Kopal          etc.),

      18     Teilen        Butylacetat    (100 %     ig),    acht  Teilen     Toluol    und acht Teilen     'Spiritus    gelöst  wird. Man erhält einen fast weissen Zieh  spachtel von den oben .angegebenen Eigen  schaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von hochwer tigen Spachtelmassen, dadurch gekennzeich net, dass man plastischen Massen aus GellPa- losederivaten Füllstoffe von Faserstruktur einverleibt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, :dass man die plasti schen Massen aus Cellulosederivaten in gelöster Form verwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,da.ss man den plastischen Massen aus Cel- lulosederivaten mehrere verschiedene Füll stoffe von Faserstruktur einverleibt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man :die Füllstoffe den pla- stischen Massen aus Cellulosederivaten durch intensive mechanische Behandlung beider miteinander einverleibt. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Füllstoffe in die plastischen Massen aus Cellulosederivaten mittelst Walzen hineinarbeitet. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da dureh gekennzeichnet, dass man den plastischen Massen aus Cellulosederivaten ausser den Füllstoffen noch Farbstoffe einverleibt.
    PATENTANSPRUCH II: Schachtelmasse, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekenn- zeichnet durch einen Gehalt an plastischen Massen aus Cellulosederivaten und Füll stoffen von Faserstruktur.
CH140718D 1927-05-17 1927-06-25 Verfahren zur Herstellung hochwertiger Spachtelmassen. CH140718A (de)

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