CH140782A - Verfahren zum Giessen von Leichtmetallen, insbesondere von Magnesium und seinen Legierungen, in Sandformen. - Google Patents
Verfahren zum Giessen von Leichtmetallen, insbesondere von Magnesium und seinen Legierungen, in Sandformen.Info
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Description
Verfahren zum Giessen von Leichtmetallen, insbesondere von bIagnesium und seinen Legierungen, in Sandformen.
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Es <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> Metallgiesserei, <SEP> ins besondere <SEP> beim <SEP> Giessen <SEP> von <SEP> Leichtmetal len, <SEP> wie <SEP> Aluminium, <SEP> %Magnesium <SEP> und <SEP> de ren <SEP> Legierungen, <SEP> allgemein <SEP> üblich, <SEP> bei
<tb> der <SEP> Verwendung <SEP> von <SEP> Sandformen <SEP> an <SEP> sol chen <SEP> Stellen <SEP> der <SEP> Formen, <SEP> an <SEP> denen <SEP> in folge <SEP> dier <SEP> Gestalt <SEP> der <SEP> herzusteLlenden <SEP> Guss Z,tilclze <SEP> grössere <SEP> Metallanhäufungen <SEP> sich <SEP> er gaben,
<SEP> Metallplatten <SEP> entsprechender <SEP> Grösse <SEP> in
<tb> die <SEP> Oberfläche <SEP> oder <SEP> Sian@dform <SEP> einzubetten
<tb> (sogenannte <SEP> .Schreckplatten <SEP> oder <SEP> Kühleisen),
<tb> die <SEP> durch <SEP> ihre <SEP> abschreckende <SEP> Wirkung <SEP> eine
<tb> gleichmässige <SEP> Abkühlung <SEP> .des <SEP> Guss,stückes <SEP> .aus
<tb> dem <SEP> schmelzflüssigen <SEP> Zustande <SEP> befördern
<tb> sollen, <SEP> @da, <SEP> :sonst <SEP> Spannungen <SEP> ,oder <SEP> Zerreissun gen; <SEP> im <SEP> Gusstück <SEP> entstehen <SEP> können. <SEP> Fas:
<SEP> ist
<tb> dabei <SEP> allgemein <SEP> üblich, <SEP> diese <SEP> Schreckplatten
<tb> vor <SEP> .dem <SEP> Guss <SEP> anzuwärmen, <SEP> @da. <SEP> bei <SEP> einem
<tb> Auftreffen <SEP> des <SEP> flüssigen <SEP> Metal;leus <SEP> auf <SEP> die
<tb> Schr.eckplatte <SEP> infolge <SEP> ihrer <SEP> niedrigen <SEP> Tem peratur <SEP> und <SEP> etwa <SEP> Kober <SEP> \\läc:hlieh <SEP> festgehaltenen
EMI0001.0004
Wassers <SEP> sieh <SEP> leicht <SEP> F'ältelungen <SEP> von <SEP> verfan gener <SEP> Luft <SEP> oder <SEP> Wasserdampf <SEP> in <SEP> den <SEP> Guss stüzken <SEP> au <SEP> diesen <SEP> .Stellen <SEP> ergeben. <SEP> Die <SEP> An wärmung <SEP> edier <SEP> :
Sichreekplattenerfolgt <SEP> bisher
<tb> mit <SEP> Hilfe <SEP> einer <SEP> Lötliampe <SEP> oder <SEP> Ga <SEP> isflamme,
<tb> ,die <SEP> nacheinander <SEP> auf <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Sehreck platten <SEP> in,der <SEP> noch <SEP> geöffneten <SEP> Form <SEP> :gerich tet <SEP> wird.
<tb>
Bei <SEP> der <SEP> Verwenidung <SEP> einer <SEP> grösseren <SEP> An zahl <SEP> von <SEP> ssichreckplatten, <SEP> wie <SEP> sie <SEP> isich <SEP> bei
<tb> umfangreichen <SEP> und <SEP> komplizierten <SEP> Gussstük ken <SEP> .als <SEP> notwendig <SEP> erweist, <SEP> ergibt <SEP> sich <SEP> :die
<tb> ,Schwierigkeit, <SEP> dass <SEP> ,die <SEP> Temperatur <SEP> ,der <SEP> ein zelnen <SEP> Schreckplatten <SEP> nach <SEP> beendeten <SEP> <B>Ab-</B>
<tb> flammen, <SEP> verschieden <SEP> ist, <SEP> da <SEP> die <SEP> zuerst
<tb> .sich <SEP> bereits <SEP> weitgehend <SEP> :
ab.ge kühlt <SEP> haben,- <SEP> während <SEP> tlie <SEP> zuletzt <SEP> biehandel ten <SEP> noch <SEP> die <SEP> Abflamrntemperatur <SEP> aufweisen.
<tb> Bei <SEP> dem <SEP> darauf <SEP> erfolgenden <SEP> Zulegen <SEP> der
<tb> Form <SEP> zum <SEP> Guss <SEP> weisen <SEP> .die <SEP> einzelnen <SEP> Teile
<tb> ,der <SEP> Form <SEP> somit <SEP> zwangsläufig <SEP> :eine <SEP> vers:chie- dene fiümperatur auf.
Der sich infolge der Erwärmung,der Form aus dem Fbrmsand! ent wickelnde Wasserdampf schlägt sich nun naturgemäss auf Aden am weitgehendsten ab- gekühIten Sbhreckpl:a:
tten der Form nieder, so dass' beim Giessen der Form durch plötz- lpch.e Bildung von Waisserdampf an diesen Stellen Fehlstellen im Guss auftreten.
Besondere Schwierigkeiten ergeben sich bei der Herstellung von Sandgussstücken aus Magnesium und iseinen Legierungen, da die Reaktionsfähigkeit das Metalles, sowie sein .geringerer Wärmeinhalt die Bildung von Fehlstellen in Berührung mit Wasser beson ders begünstigen,
und unter Umständen die Reaktion mit etwa niedergeschlagenem Was- oerdampf zu Stössen führen kann.
Es kommt hinzu, @dass der Flammenkeoel beim Abflam men kaum auf die Schreckplatten salbst be schränkt werden kann, vielmehr auch der Rand in der Umgebung der !Schreckplatten von der heissen Flamme mit getroffen wird, wodurch eine Verdampfung der beim Gie ssen von Magnesium und einen Legierungen üblichen,
dem Formsand beigemengten Schutzstoffe und damit eine Verarmung ider Form an diesen letzteren eintritt, die leicht Fehlgüsse infolge Reaktion -des Metallei mit dar nunmehr ungeschützten ,Saud zur Folge haben kann.
Es ist nun gefunden worden, dass es mit Hilfe, eines -eiufaehen und leicht durchführ baren Verfahrens gelingt, .die beschriebenen Missstände zu vermeiden. Das Verfahren be steht diaxin, dass die innere Obierfläche der Form - in die die Schreckplatten ja ein gebettet sind - vor dem Giessen auf eine gleichmässig erhöhte Temperatur gebracht wird, @dadurch, dass ein :
erhitztes Gas, zweck mässigerweise Luft, durch die Form so lange durchgeleitet wind., biss die Schreckplatten gleichmässig die gewün-ehta Temperatur an genommen haben. Die Einleitung des Gases in die geschl,os,sene Form erfolgt dabei zweck mässig durch die natürlichen Üffnungen der selben, (Eingüsse, Steiger).
Dadurch, dass die Erwärmung aller Teile der i.nn.exn Pormober- fläche .gleichförmig und, gleichzeitig erfolg:, wird :eine Niederschlagung von Wasserdampf, die ja nur an kälteren Stellen der Form ex- folgen könnte, verhindert; wodurch auch die an diesen -Stellen sich ergebenden Fehlstel len in den Gussstücken vermieden werden.
Ein weiterer Vorteil bei der Anwendung ,des Verfahrens auf Magnesiiun und seine Legierungen ergibt sich daraus, dass ein V@eT- dampfen ider Schutzstoffe infolge lokaler stärkerer Erhitzung durch, das Abflammen vermieden wird.
Die Einleitung und Abführung,des Gases kann auch durch besondere, hierfür vorge sehene Üffnungen in der Form vorgenommen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Giessen van Lgichtme- taI,len, insbesondere von Magnesium und ssei- neu Legierungen, in. ,Sandfarmen, idädurch gekennzeichnet, dass vor dem Giessen ein er hitztes Gas durch die Form .solange @durch- geleitet wird,bis die Schreckplatten gleich mässig die gewünschte Temperatur angenom- men haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE140782X | 1928-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH140782A true CH140782A (de) | 1930-06-30 |
Family
ID=5668372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH140782D CH140782A (de) | 1928-09-19 | 1929-08-01 | Verfahren zum Giessen von Leichtmetallen, insbesondere von Magnesium und seinen Legierungen, in Sandformen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH140782A (de) |
-
1929
- 1929-08-01 CH CH140782D patent/CH140782A/de unknown
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